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Das neue Mädchen II

Penulis: Choco writes
last update Tanggal publikasi: 2026-07-23 17:59:30

Das neue Mädchen II

Kapitel (5)

~ Dominant High School ~

Das Auto kam sanft vor einem massiven, hoch aufragenden Tor zum Stehen.

In dessen Mitte war ein riesiger Wolf eingemeißelt, dessen scharfe Augen und entblößte Reißzähne eine einschüchternde Ausstrahlung verströmten, die Claudia einen leichten Schauer über den Rücken jagte.

Wow … das ist also die Dominant High School, dachte sie und erinnerte sich daran, wie ihre ehemaligen Klassenkameraden nicht aufhören konnten, davon zu schwärmen.

Sie konnte es nicht leugnen.

Die Schule war atemberaubend.

Nein – mehr noch, sie war überwältigend.

Als sich das Tor öffnete und das Auto hineinfuhr, stockte ihr der Atem. Hatte sie das Äußere schon verblüfft … so raubte ihr das Innere völlig die Sprache.

Alles war grandios. Luxuriös. Perfekt.

Als sie aus dem Auto stieg, drehte sie sich leicht um.

„Warte auf mich“, sagte sie zum Fahrer, bevor sie schnurstracks auf das größte Gebäude zusteuerte, das sie sehen konnte.

Das musste das Büro des Schulleiters sein, nahm sie an.

Ohne zu zögern stieß sie die großen Türen auf und trat ein – wobei sie die auffällige Inschrift darüber völlig übersah.

Rotes Gebäude.

In dem Moment, als sie eintrat, weiteten sich ihre Augen.

„…Oh mein Gott“, flüsterte sie leise vor sich hin.

Claudia wusste, dass sie aus wohlhabenden Verhältnissen stammte. Ihr Vater hatte ihr, trotz seiner Fehler, nie etwas verweigert. Und ihre Tante? Die erst recht.

Sie hatte immer geglaubt, das bestmögliche Leben zu führen.

Aber das hier?

Das war eine ganz andere Liga.

Der Innenraum funkelte, als wäre jede Oberfläche mit Gold poliert worden. Die Wände glänzten. Die Möbel strahlten puren Luxus aus.

Wer auch immer dieses Haus besaß … war mehr als reich.

Von Neugier getrieben schlenderte sie umher, ließ ihre Finger sanft über die Oberflächen gleiten und bewunderte alles, was sie sah.

Nach einem Moment entdeckte sie die Treppe und machte sich auf den Weg nach oben – wobei sie das seltsame, ungewohnte Gefühl, das sich in ihrem Körper ausbreitete, völlig ignorierte.

Als sie vor einer großen Holztür stand, hob sie die Hand, um anzuklopfen …

Dann zögerte sie.

Stattdessen drückte sie die Tür auf und trat ein.

Sofort schlug ihr ein starker, berauschender Duft von Tom Ford entgegen – reichhaltig, tief und maskulin.

Er erfüllte den Raum vollständig.

Überraschenderweise … gefiel er ihr.

Langsam ging sie weiter hinein, während ihre Augen den Raum absuchten. Alles war ordentlich und perfekt angeordnet, bis auf ein paar Kleidungsstücke, die lässig über das Bett geworfen waren.

Das gehört definitiv einem Mann, dachte sie.

Ihre Vernunft warnte sie, zu gehen.

Du bist hier falsch. Verschwinde.

Doch ihre Neugier hielt sie zurück.

Ihr Blick wanderte zu dem großen Bett, das weich und verlockend aussah, und ohne nachzudenken näherte sie sich ihm, angezogen von dem seltsamen Gefühl der Geborgenheit, das sie in diesem Raum verspürte.

Sie streckte die Hand aus, um es zu berühren. „Wenn ich du wäre … würde ich das nicht tun.“

Die tiefe, raue Stimme hinter ihr ließ sie sofort zusammenzucken.

„Oh – es tut mir leid“, sagte sie schnell und drehte sich um. „Ich wollte nur gerade …“ Ihre Worte blieben ihr im Hals stecken.

Für einen Moment … vergaß sie zu atmen.

Vor ihr stand ein Mann, wie sie ihn noch nie gesehen hatte.

Groß, beeindruckend und gutaussehend, mit einem Körper, wie er bei jemandem zu sehen ist, der gerne ins Fitnessstudio geht.

Sein feuchtes Haar ließ vermuten, dass er gerade aus der Dusche gekommen war, und ein Handtuch hing locker um seine Hüften. Wassertropfen liefen an seinem durchtrainierten Körper herunter und betonten die definierten Muskeln unter seiner Haut.

Claudia starrte ihn völlig fassungslos an.

„Hat er dich geschickt?“, fragte er mit ruhiger, aber scharfer Stimme.

Doch sie antwortete nicht.

Sie konnte es nicht.

Ihr Blick wanderte über ihn hinweg und nahm jedes Detail in sich auf, als wolle sie sich selbst davon überzeugen, dass er wirklich existierte.

Trevor runzelte leicht die Stirn.

Er hatte ihre Anwesenheit schon lange vor ihrem Eintreten gespürt. Diese Fähigkeit hatte er perfektioniert, und da er wusste, dass Noah und Rolex unterwegs waren, musste jemand anderes im Haus sein – und tatsächlich war es so.

Und gerade jetzt …

stellte sie seine Geduld auf die Probe.

„Was machst du hier?“, fragte er erneut, diesmal mit kälterem Tonfall.

Dennoch sagte sie nichts, während ihre Augen sein Tattoo und die ihm vertrauten Schriftzeichen auf seiner Brust musterten.

Sein Kiefer spannte sich an.

Er hasste es, sich zu wiederholen.

Sein Blick folgte dem ihren – und da bemerkte er, dass sie auf die Zeichen auf seinem Körper starrte, auf seine Tattoos.

Seltsame Symbole, die auf seine Haut tätowiert waren.

Ohne Vorwarnung machte er eine Bewegung.

Sein Bein schoss auf sie zu, doch zu seiner Überraschung wich sie ihm mühelos aus und rollte sich zur Seite.

Claudia blinzelte geschockt.

„Wow … ich kann kaum glauben, dass ich das tatsächlich geschafft habe“, murmelte sie, mehr überrascht von sich selbst als von der Situation.

Trevor kniff die Augen zusammen. Interessant … sehr interessant.

Sie war nicht einfach nur irgendein Mädchen.

Zuerst war sie ungebeten in seinen persönlichen Raum eingedrungen.

Dann hatte sie ihn ignoriert.

Und jetzt … wich sie ihm aus?

Er trat näher.

Claudia versuchte sofort zu fliehen, doch diesmal war sie nicht schnell genug.

Mit einer schnellen Bewegung packte er sie, drückte sie zu Boden und hielt ihr die Arme hinter dem Rücken fest.

Sie schnappte nach Luft, und Panik stieg augenblicklich in ihr auf.

„Was glaubst du, was du da tust? Perverser! Lass mich los!“, schrie sie und wehrte sich gegen ihn.

Ihr Herz raste, als sich Angst in ihr breitmachte.

„Sei leiser“, sagte Trevor ruhig.

Er ignorierte ihre Proteste, zog leicht an ihrer Kleidung an der Schulter und suchte mit seinen Augen kurz nach Anzeichen oder Spuren, sah aber keine.

Dann st

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