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Das neue Mädchen l

ผู้เขียน: Choco writes
last update วันที่เผยแพร่: 2026-07-23 17:59:22

Das neue Mädchen l

Kapitel (4)

~ Dominant High School ~

Laute, dröhnende Popmusik hallte durch das rote Gebäude im Erdgeschoss. Es war bereits Mitternacht, doch statt zu schlafen, füllten Schüler den Raum, lachten, tanzten und verloren sich in der Aufregung der Nacht.

Alkohol war eigentlich verboten, vor allem da am nächsten Morgen Unterricht anstand, doch das hielt das Chaos nicht auf. Die Luft selbst fühlte sich schwer und stickig an, erfüllt von Hitze, Begierde und dem schwachen Geruch von Rauch.

Tina stand vor dem Spiegel und rückte ihr Outfit zurecht: ein kurzes Crop-Top, das gerade genug enthüllte, um Aufmerksamkeit zu erregen, kombiniert mit knappen Shorts, die sich eng an ihre Kurven schmiegten. Neben ihr standen ihre Freundinnen Lydia und Cathy.

Im Gegensatz zu ihnen war Cathys Outfit etwas länger. Weniger freizügig. Unauffälliger. Sie rutschte unbehaglich hin und her, sichtlich unwohl in dieser ganzen Situation.

Tina hingegen blühte darin richtig auf.

Sie galt als das berüchtigtste Mädchen der Schule, über das alle redeten, ob sie wollten oder nicht. Ihre größte Rivalin? Bianca, das persönliche Spielzeug der Dominanters.

Und der Grund dafür war einfach.

Trevor.

Tina war hoffnungslos in ihn verliebt, doch er schenkte ihr kaum einen Blick.

Sie und ihre Freundinnen gehörten zu den zweitreichsten Schülerinnen der Dominant High. Doch über ihnen standen die Dominanters – die Unantastbaren. Die Herrscher.

Auf der anderen Seite des Raums kniete Bianca bereits unter den gedämpften roten Lichtern und befriedigte Noah, ohne auch nur einen Hauch von Scham zu zeigen. Diesmal war es nicht einmal Rolex.

Apropos Rolex – er saß still da, den Blick auf sein Handy geheftet.

Seltsam.

Rolex war nicht der Typ, der stillsitzen konnte, geschweige denn eine Szene wie diese ignorierte. Er zog Action der Ablenkung vor.

Aber heute Abend … stimmte etwas nicht.

Und dann war da noch Trevor.

Er saß allein da wie ein König unter Bauern, und seine Präsenz beherrschte den Raum mühelos.

Seine scharfen Augen musterten den Raum wie ein Raubtier, das seine Beute beobachtet.

Tina warf ihm kokette Blicke zu, doch er ignorierte sie absichtlich.

Er hasste sie.

Und eines Tages, das versprach er sich, würde er ihr diese arroganten Flügel stutzen.

Wie konnte sie es wagen, herumzulaufen und zu behaupten, sie gehöre ihm?

Erbärmlich.

Er erkannte verzweifelte Mädchen, sobald er sie sah – und er verachtete jede einzelne von ihnen.

Plötzlich vibrierte sein Handy.

Eine unbekannte Nummer.

„Du wirst gebraucht. Heute Abend.“

Ein langsames Grinsen schlich sich auf seine Lippen.

„Dummkopf“, murmelte er leise vor sich hin.

Ohne einen weiteren Blick stand er auf und verließ den Raum.

„Schau mal, Tina! Er geht – das ist deine Chance, beeil dich!“, flüsterte Lydia eindringlich und packte Tina am Arm.

Die beiden eilten sofort hinaus.

„Genau das meine ich“, murmelte Cathy hinter ihnen und ließ ihren Blick durch den leeren Flur schweifen. „Er ist immer … seltsam und schräg.“

Sie war ihnen gefolgt, nicht aus Neugier,

sondern vor allem, um frische Luft zu schnappen und sich von den Blicken zu entfernen, die sie die ganze Zeit beobachtet hatten – eigentlich wusste sie, wer sie beobachtete, hatte sich darüber aber nie Gedanken gemacht.

Es war Noah, sie hatte ihn gesehen, doch er grinste sie nur an – selbst als Bianca ihn befriedigte, hatte er immer noch seine Augen auf sie gerichtet.

Verrückt, dachte sie.

Aber was hatte sie denn auch erwartet?

Die Dominanters waren alle verrückt.

Vor allem Trevor – der gerade in weniger als einer Sekunde verschwunden war.

Ihre Gedanken wurden von Tinas verträumter Stimme unterbrochen.

„Ich finde seine Verrücktheit eigentlich süß“, sagte Tina und lächelte vor sich hin. „Er ist total mein Typ.“

Lydia tauschte einen Blick mit Cathy.

„Sie ist schon fast besessen, findest du nicht?“

„Ich glaube schon“, antwortete Cathy leise.

Beide Mädchen starrten Tina an, halb amüsiert … halb besorgt.

~ Tante Ophelias Villa ~

Grrrrrrrrrrrrrr!

Der Wecker klingelte laut und riss Claudia aus ihrem friedlichen Schlaf.

Sie stöhnte und drehte sich widerwillig um.

Heute war es soweit, ihr erster Schultag.

Tante Ophelia hatte sich bereits um alles gekümmert – Gebühren, Vorkehrungen und sogar Sonderwünsche. Jetzt musste Claudia nur noch erscheinen.

Sie schleppte sich aus dem Bett und ging direkt ins Badezimmer. Nachdem sie sich die Zähne geputzt und warm geduscht hatte, zog sie sich an.

Eine eng anliegende Jeans schmiegte sich perfekt an ihre Figur, dazu trug sie ein lockeres rotes Polohemd. Sie band ihre Haare zu einem ordentlichen Pferdeschwanz zusammen, trug dann einen zartroten Lipgloss und passenden Lidschatten auf, was ihr einen dezenten, unschuldigen Glanz verlieh.

Claudia hatte eine Angewohnheit: Sie passte ihren Lidschatten immer ihrem Outfit an.

Sie stand vor dem Spiegel und bewunderte ihr Spiegelbild.

Ein sanftes Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus und ließ ihre Grübchen zum Vorschein kommen.

Zufrieden.

Ihre Koffer waren bereits gepackt und standen draußen im Auto, bereit für ihr neues Leben.

Ihre Finger glitten zu ihrer Taille und berührten sanft die vertraute Kette, die dort ruhte.

Die Taillenkette.

Ein Geschenk ihrer Mutter.

Sie trug sie schon seit ihrer Kindheit und hatte sie noch nie abgenommen. Ihre Mutter hatte ihr immer gesagt:

„Das wird dir helfen, deine bessere Hälfte zu finden.“

Aber Claudia hatte das nie verstanden.

Wie sollte so etwas wie eine Taillenkette sie zur Liebe führen? Für sie waren alle Männer gleich. Vom Verlangen getrieben, immer unter Röcke schauend, dem Vergnügen hinterherjagend.

Und das? Das kam für sie überhaupt nicht in Frage.

Als sie die Treppe hinunterging, entdeckte sie

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