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Kapitel 7

Author: Author Light
last update publish date: 2026-09-28 20:46:26

Isabella

„Warum hast du nicht auf mich gewartet, damit wir heute Abend zusammen zu Abend essen können?“

Seine Stimme durchbrach die Stille und hallte überall wider.

Ich hatte immer gedacht, Williams Stimme sei eines der schönsten Dinge, die es auf der Welt gibt. Selbst wenn ich schlechte Laune hatte, musste er nur lachen oder mich auf liebevolle Weise ansprechen.

Doch jetzt klang seine Stimme in meinen Ohren wie das Knirschen von Eisen.

„Isabella.“ Seine Stimme holte mich zurück in die Gegenwar
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  • Die Rache der Ersatzfrau    Kapitel 9

    IsabellaIch stand völlig regungslos vor der Tür, und es half mir nicht, dass ihr Gelächter immer noch in meinem Kopf nachhallte und mir das Herz noch mehr brach.Im Handumdrehen kam mir der Flur plötzlich viel zu kalt vor – oder vielleicht lag es auch nur an mir.Meine Fingerspitzen waren um den Griff meines Gehstocks herum taub geworden, die Kälte drang tief in meine Haut ein, während das Gelächter weiterhin aus dem Zimmer vor mir herüberdrang.Sie waren laut, rücksichtslos und grausam, und es tat höllisch weh.Ich hätte mich mittlerweile daran gewöhnt haben sollen, und ehrlich gesagt, hatte ich das auch.Williams Freundeskreis hatte mich nie wirklich akzeptiert. Nach außen hin lächelten sie höflich und nannten mich Luna – mit gerade so viel Respekt, dass sie Kritik vermieden –, aber insgeheim sahen sie auf mich herab.Für sie war ich nur eine gewöhnliche Frau, die es irgendwie geschafft hatte, ihren Alpha zu heiraten.Ich war eine Außenseiterin, eine Last, eine Krüppelin, die neben

  • Die Rache der Ersatzfrau    Kapitel 8

    IsabellaDer Morgen brach still an.Diesmal gab es keinen Wecker, der mich dazu drängte, Frühstück zu machen, keine Stimmen und – was am wichtigsten war – keinen Grund zu bleiben.Ich öffnete die Augen, noch bevor die Sonne ganz aufgegangen war; im Zimmer war es noch schummrig, und lange Schatten zogen sich über die Wände.Einen Moment lang lag ich still da und lauschte.Williams Atem ging ruhig neben mir, als würde ihn alles, was geschehen war, überhaupt nicht stören.Ich drehte meinen Kopf leicht zur Seite und sah ihn an.Nichts an ihm sah anders aus, nichts an ihm fühlte sich anders an, und irgendwie war genau das das Problem.Ich schob die Decke langsam beiseite und setzte mich auf, wobei ich darauf achtete, keinen Lärm zu machen. Mein Bein schmerzte, wie es morgens immer tat, steif von der Nacht, aber ich ignorierte es.Ich hatte mich daran gewöhnt, Schmerzen zu ignorieren.Ich griff nach meinem Gehstock, stand auf, stützte mich ab und ging dann zum Kleiderschrank.Beim Packen da

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    Isabella„Warum hast du nicht auf mich gewartet, damit wir heute Abend zusammen zu Abend essen können?“Seine Stimme durchbrach die Stille und hallte überall wider.Ich hatte immer gedacht, Williams Stimme sei eines der schönsten Dinge, die es auf der Welt gibt. Selbst wenn ich schlechte Laune hatte, musste er nur lachen oder mich auf liebevolle Weise ansprechen.Doch jetzt klang seine Stimme in meinen Ohren wie das Knirschen von Eisen.„Isabella.“ Seine Stimme holte mich zurück in die Gegenwart. „Ich rede mit dir. Ich weiß, dass du mich hören kannst. Warum hast du mir heute Abend kein Abendessen gemacht?“Einen Moment lang rührte ich mich nicht. Dann öffnete ich langsam die Augen.Der Raum war schummrig, das sanfte Licht der Nachtlampe warf Schatten an die Wände. William stand neben dem Bett und blickte auf mich herab, sein Gesichtsausdruck angespannt, irgendwo zwischen Verärgerung und Erwartung.Als ich die Entscheidung getroffen hatte, heute Abend weder das Abendessen zu kochen noc

  • Die Rache der Ersatzfrau    Kapitel 6

    WilliamIch sah dem Auto nach, bis es verschwunden war. Zuerst verstummte der Motor, dann erloschen die Rücklichter, und schließlich war nichts mehr zu sehen.Meine Hand war noch immer halb erhoben, so wie ich sie gerade noch versucht hatte, ihr zu helfen. Sie hatte mich nicht einmal angesehen, nicht ein einziges Mal, und das tat weh. Sehr sogar.Mein Kiefer spannte sich leicht an, als ich meine Hand an meine Seite sinken ließ, während sich dieser Moment in meinem Kopf wiederholte, ob ich es wollte oder nicht.Die Art, wie sie sich angewidert von mir abwandte, als wäre ich für sie nichts weiter als Abschaum, und die Art, wie ihre Stimme schärfer wurde, als sie sprach.„Ich schaffe das schon.“Ihre Stimme war kalt gewesen, zu kalt, und das passte überhaupt nicht zu ihr.Selbst wenn sie verärgert war, schloss Isabella mich nicht so aus.Ich runzelte die Stirn, während ich langsam ausatmete.Was hatte das zu bedeuten? Was hatte sich verändert?„Normalerweise ist sie doch nicht so, oder?“

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    IsabellaWilliam öffnete mir die Autotür und streckte bereits seine Hand aus.„Vorsicht“, sagte er leise. „Lass mich das machen.“„Ich schaffe das schon.“ Ich unterbrach ihn erneut, und seine Hand blieb in der Luft stehen.Für den Bruchteil einer Sekunde huschte ein unlesbarer Ausdruck über sein Gesicht, aber ich wartete nicht ab, um zu sehen, was es war. Ich verlagerte mein Gewicht, umklammerte meinen Gehstock und ließ mich selbstständig auf den Sitz sinken.Die Bewegung ließ einen dumpfen Schmerz durch mein Bein schießen, aber ich war froh darüber. Es fiel mir leichter, mich darauf zu konzentrieren als auf alles andere.Sobald ich mich eingerichtet hatte, zog ich die Tür zu – nicht gerade zuschlagend, aber auch nicht besonders sanft.„Komm gut nach Hause“, sagte er.William stand einen Moment lang draußen, als wolle er etwas sagen, doch letztendlich … sagte er nichts. Er schloss einfach die Tür ganz und trat einen Schritt zurück.Ich nickte kaum merklich, da ich mir nicht zutraute,

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    Isabella„Trägst du das immer noch?“, fragte sie und griff nach seinem Handgelenk.Meine Augen folgten der Bewegung, und als sie auf Williams Uhr fielen, zog es mir das Herz zusammen.„Die ist alt“, fuhr sie fort, während ihre Finger darüber strichen. „Warum hast du sie noch nicht ersetzt?“„Sie geht noch“, sagte er.William zog seine Hand nicht zurück. Stattdessen schenkte er ihr ein Lächeln, das zugleich sanft und warm war.„Darum geht es doch gar nicht“, lachte Elisa und schüttelte den Kopf. „Du hast sie schon ewig.“„Es war das Erste, was ich dir je geschenkt habe“, fügte sie leise hinzu, während ihr Blick auf ihm ruhte.Etwas in meiner Brust zerbrach, und in meinem Kopf tauchte plötzlich eine Erinnerung auf, die ich längst begraben hatte.Der Tag, an dem ich diese Uhr zerbrochen hatte … Sie war mir aus den Händen gerutscht, mit einem scharfen, gnadenlosen Geräusch auf den Boden gefallen, und ich war in Panik geraten.„Es tut mir so leid“, hatte ich gesagt, meine Stimme zitterte.

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