로그인Irene schrie vor Wut und trat gegen die Seite einer Mülltonne am Straßenrand, die laut schepperte, bevor sie umkippte.Ihre Brust hob und senkte sich schwer, ihr Gesicht war rot angelaufen und ihre Hände waren zu Fäusten geballt.„Wie kannst du es wagen, mir das anzutun, Jeff?“, knurrte sie.Ihr Telefon klingelte und sie riss es aus ihrer Handtasche, bereit, es auf den Boden zu schleudern.Unbekannte Nummer.Sie nahm mit einer Stimme voller Gift an. „Was?“„Hallo Schatz, hast du mich vermisst?“Die Männerstimme war geschmeidig und spöttisch und ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren.„Matt?“, kam ihre Stimme erstickt heraus. „Warum zum Teufel rufst du mich an?“„Tsk, tsk, tsk.“ Sein Lachen war leise und gefährlich. „Dieser Ton sagt mir, dass du mich überhaupt nicht vermisst hast, und ich bin verletzt, Irene, wirklich verletzt.“Irenes Kiefer spannte sich an und ihre freie Hand ballte sich zur Faust. Sie hatte keine Zeit für so etwas.„Fahr zur Hölle“, zischte sie hervor.Sie beendet
Der Pressekonferenzraum war vollgepackt mit Reportern und Kameras, und Claire saß neben Jeff an dem langen Tisch, während ihr Herz so heftig pochte, dass sie glaubte, es würde gleich ihre Brust sprengen.Sie bewahrte eine neutrale und professionelle Miene, während ihre Handflächen unter dem Tisch feucht vor Schweiß waren.Jeff lehnte sich vor und seine Stimme klang klar und fest. „Vielen Dank für Ihr Kommen. Der heutige Tag markiert einen bedeutenden Übergang für Anderson Industries.“Er hielt inne und warf Claire einen Blick zu; der kurze Blickkontakt ließ ihren Magen Achterbahn fahren. „Mit sofortiger Wirkung wird mein Unternehmen mit der Andersons Corporation fusionieren, und wir werden künftig als eine einheitliche Struktur agieren.“Kameras blitzten auf und Claire blinzelte gegen das Licht an, während sie versuchte, weiterhin normal zu atmen.„Darüber hinaus wird Sterling Solutions unter der Leitung von Frau Amber Clark eine Tochtergesellschaft werden, und wir werden zusammenarbe
Die Fahrstuhltür ertönte mit einem Piepen und Claire trat heraus, ihre Absatzschuhe klackten laut auf dem Marmorboden, während sie den Weg nach draußen einschlug.„Amber, warte.“Jeffs Stimme kam von hinten und sie hörte seine Schritte schneller werden, um sie einzuholen.Irene und Zane waren schon früher nach Hause gegangen, und Jeff hatte nach einer Gelegenheit gesucht, mit Amber zu sprechen.„Amber, bitte, ich muss erklären, was da draußen gerade passiert ist.“Claire hielt inne und drehte sich mit kaltem Gesichtsausdruck zu ihm um.Jeff eilte auf sie zu, sein Gesicht war rot angelaufen und seine Augen wirkten verzweifelt.„Das war nicht so, wie es aussah, und ich habe nicht geplant, dass Irene einfach so auftaucht“, kamen die Worte überstürzt aus ihm heraus. „Sie hat mich vor den Reportern überrumpelt, und Zane war dabei, und ich konnte nicht ...“„Es interessiert mich nicht.“ Claires Stimme war wie Eis, als sie ihn unterbrach.Jeff hielt mitten im Satz inne und starrte sie an.„W
Jeff stand vor Andersons Konzern und Reporter schwärmten um ihn herum, noch bevor er den Eingang erreichen konnte, während Kameras in sein Gesicht blitzten und ihm Mikrofone entgegengehalten wurden.„Mr. Anderson, ist es wahr, dass Ihr Unternehmen kurz vor dem Konkurs steht?“„Wie planen Sie, den Konzern Ihres Großvaters zu leiten, wenn Ihr eigenes Unternehmen in der Krise steckt?“„Beeinträchtigt die Scheidung Ihre Führungsfähigkeit?“Jeff hielt den Kopf gesenkt und drängte sich vorwärts. „Kein Kommentar.“„Mr. Anderson, Investoren ziehen sich zurück und die Aktienkurse fallen. Was haben Sie dazu zu sagen?“„Stimmt es, dass der Unfall Ihres Sohnes durch Eheprobleme verursacht wurde?“Jeffs Kiefer spannte sich hart an. „Ich habe gesagt: kein Kommentar.“„Lassen Sie und Ihre Frau sich nun scheiden oder nicht?“„Wer sagt denn, dass wir uns scheiden lassen?“, fragte eine weibliche Stimme von hinten.Die Reporter wirbelten herum und auch Jeff drehte sich um. Er sah Irene auf sie zukommen,
Jeff saß neben Zanes Krankenhausbett und starrte auf das kleine Gesicht seines Sohnes, während die Monitore im ruhigen Zimmer gleichmäßig piepten.Er saß schon seit Stunden hier, starrte seinen Sohn einfach nur an und gab sich immer wieder selbst die Schuld.Irene war vor einer Stunde gegangen, um sich zu duschen und umzuziehen.Zanes Augenlider zuckten plötzlich und Jeffs Herz sprang ihm in den Hals.„Zane?“, flüsterte er sanft.Zanes Augen öffneten sich langsam, blinzelten gegen das Licht und sein kleines Gesicht verzog sich verwirrt.„Papa?“, rief er mit schwacher Stimme.Erleichterung durchströmte Jeff so schnell, dass ihm schwindelig wurde. „Ich bin hier, Kumpel. Ich bin genau hier.“Zanes Augen füllten sich mit Tränen. „Mein Kopf tut weh.“„Ich weiß.“ Jeff nahm behutsam seine kleine Hand. „Du hast dich verletzt, aber es wird alles wieder gut.“Zanes Lippe zitterte. „Ich bin auf die Straße gelaufen.“„Das bist du, aber das ist jetzt vorbei und du bist in Sicherheit.“„Ich hatte A
Claire starrte auf die Textnachricht von Richard Grey und runzelte die Stirn.„Howards Testamentsverlesung ist heute um 14:00 Uhr. Ihre Anwesenheit ist erforderlich.“Das ergab keinen Sinn, denn Howard hatte ihr bereits Sterling Solutions übertragen. Warum also musste sie dort sein?Sie schob den Gedanken beiseite und zog ein schwarzes Kleid an, das sich jeder ihrer Kurven anschmiegte, knapp über den Knien endete und einen Ausschnitt hatte, der zugleich Respekt und Aufmerksamkeit gebot.Ihr blondes Haar fiel in weichen Wellen über ihre Schultern und ihr Make-up war makellos – mit Smoky Eyes, die ihre blauen Augen hervorhoben, und roten Lippen, die sowohl professionell als auch umwerfend wirkten.Sie sah mächtig aus und sie fühlte sich auch so.Im Warteraum von Richard Greys Kanzlei standen Ledersessel und es hingen teure Kunstwerke an den Wänden. Claire setzte sich und schlug die Beine übereinander, während andere Personen eintrafen, die sie nicht kannte.Dann kam Jeff herein. Er trug







