LOGINDer Samstag auf Ashford Manor war anders als die Wochentage.
Unter der Woche schien sich das Haus nach Damiens Zeitplan zu richten. Das Personal kam und ging leise. Autos fuhren vor und wieder weg. Telefonate erfüllten die Flure. Geschäftstreffen fanden hinter verschlossenen Türen statt. Doch am Samstagmorgen schien alles langsamer zu verlaufen. Im Haus war es ruhiger. Die Atmosphäre war entspannter. Und Aria war fest entschlossen, das zu genießen. Sie hatte den größten Teil des Vormittags in ihrem Zimmer verbracht und ein Buch gelesen, während sie bequem an das Kopfteil des Bettes gelehnt lag. Sie dachte nicht an die Ashford Group. Sie dachte nicht an Reporter. Und sie dachte ganz sicher nicht an Ethan. Ausnahmsweise wollte sie einfach nur ihr Wochenende genießen. Ihr Handy klingelte. Sobald sie den Namen auf dem Display sah, lächelte sie. „Sophia.“ Sie nahm den Anruf entgegen. „Hallo?“ „Sag mir, dass du Zeit hast.“ Aria lachte. „Warum?“ „Weil ich vorbeikomme.“ „Warum?“ „Weil ich es kann.“ „Mach das bloß nicht zur Gewohnheit.“ „Ich weiß. Ich bin gleich da.“ Das Gespräch war beendet, bevor Aria widersprechen konnte. Sie lächelte ihr Handy an. Sophia war schon immer so gewesen. Sobald sie sich einmal vorgenommen hatte, Aria zu sehen, konnte sie nichts mehr aufhalten. Aria stand auf, zog sich etwas Bequemes an und ging dann nach unten. Damien war bereits im Wohnzimmer. Er saß auf einem der Sofas, hatte seinen Laptop aufgeklappt und blätterte durch mehrere Dokumente. Aria ging zu ihm hinüber. „Guten Morgen.“ Damien blickte auf. „Guten Morgen.“ Sie setzte sich neben ihn. „Sophia kommt.“ Damien nickte. „Sie kommt übers Wochenende vorbei.“ Damien nickte. „Sie kann so lange bleiben, wie sie will.“ Aria sah ihn an. „Wirklich?“ „Ja.“ „Das macht dir nichts aus?“ „Warum sollte es?“ „Danke.“ „Hmm.“ „Etwas mehr als eine Stunde später fuhr Sophias Auto durch das Tor von Ashford Manor. Aria wartete am Eingang, als sie ankam. In dem Moment, als Sophia ausstieg, lächelte sie. „Da ist sie ja.“ Aria lachte. „Du sagst das, als hättest du mich seit Tagen nicht gesehen.“ „Es sind fast zehn Jahre vergangen.“ „Das ist nicht lange.“ „Für mich schon.“ Sophia ging auf sie zu und umarmte sie. Dann trat sie einen Schritt zurück. „Du siehst gut aus.“ „Du auch.“ „Ich weiß.“ Aria lachte. „Immer noch bescheiden, wie ich sehe.“ „Immer.“ Sophia hob ihre Handtasche auf. „Komm schon. Ich habe Snacks mitgebracht.“ „Du hast Snacks in ein Haus mit einem Koch mitgebracht?“ Sophia sah beleidigt aus. „Das sind zwei verschiedene Dinge.“ „Inwiefern?“ „Das sind Snacks für den Notfall.“ „Für den Notfall?“ „Man weiß ja nie, wann man Schokolade braucht.“ Aria schüttelte den Kopf. „Du hast dich nicht verändert.“ „Du auch nicht.“ Gemeinsam gingen sie hinein. Sophia blieb diesmal nicht stehen, um die riesige Eingangshalle zu bestaunen. Sie hatte sie bereits gesehen. Sie ging einfach gelassen hindurch und begrüßte eine der Angestellten mit Namen. „Guten Morgen, Frau Romeo.“ „Guten Morgen, Fräulein Sophia.“ Sophia lächelte. „Schön, Sie wiederzusehen.“ Aria warf ihr einen Blick zu. „Du fühlst dich schon ganz wie zu Hause.“ Aria lachte. Sie erreichten das Wohnzimmer. Sophia ließ ihre Tasche auf das Sofa fallen. Dann sah sie sich um. „Wo ist dein furchterregender Ehemann?“ Aria hob eine Augenbraue. „Pssst.“ Aria versuchte, sie zum Schweigen zu bringen. „Ist er denn nicht furchterregend?“ Aria lachte. „Er ist nicht furchterregend.“ Sophia warf ihr einen Blick zu. „Du bist mit ihm verheiratet. Natürlich denkst du das nicht.“ Bevor Aria antworten konnte, ertönte hinter ihnen eine vertraute Stimme. „Sollte ich mir Sorgen machen?“ Sophia erstarrte für eine halbe Sekunde. Aria drehte sich um. Damien stand in der Tür. Sophia lächelte langsam. „Vielleicht.“ Damien sah sie an. Dann Aria. Dann wieder Sophia. „Ich verstehe.“ Sophia ging auf ihn zu. „Keine Sorge. Ich habe nur gefragt, wo du bist.“ „Ich habe gehört, was du gesagt hast.“ Sophia lächelte. „Und?“ „Nichts.“ Sie musterte ihn. „Du bist wirklich immer so ernst.“ „Ich habe viel zu tun.“ „Es ist Samstag.“ „Ich weiß.“ „Du arbeitest am Samstag?“ „Ja.“ Sophia schüttelte den Kopf. „Das ist tragisch.“ Aria verbarg ein Lächeln. Damien sah Sophia an. „Du fühlst dich in meinem Haus sehr wohl.“ Sophia lächelte. „Ich war schon einmal hier.“ „Ich erinnere mich.“ „Gut.“ Sie streckte ihm die Hand entgegen. „Sophia.“ Damien betrachtete einen Moment lang ihre Hand, bevor er sie schüttelte. „Damien.“ „Ich weiß.“ Aria lachte sofort. Damien warf ihr einen Blick zu. Sophia fuhr fort: „Aria hat mir schon einiges über dich erzählt.“ Damien warf seiner Frau einen Blick zu. „Hat sie das?“ Aria antwortete schnell: „Nichts Schlechtes.“ Sophia nickte. „Meistens.“ „Meistens?“, wiederholte Damien. Aria warf Sophia einen finsteren Blick zu. Sophia lächelte unschuldig. „Sie ist eine gute Freundin.“ Damien sah sie einen Moment lang an. Dann nickte er. „Das sehe ich.“ Sophia blickte plötzlich an ihm vorbei. „Ist Marcus da?“ Arias Miene veränderte sich. Sie kannte diesen Blick. „Du hast ihn doch letztes Mal gesehen.“ „Ich weiß.“ „Warum fragst du dann?“ Sophia lächelte. „Nur so.“ Damien warf Aria einen Blick zu. Aria seufzte. „Frag nicht.“ „Das hatte ich auch nicht vor.“ „Gut.“ Sophia nahm ihre Handtasche. „Ich werde ihn suchen.“ Sie ging davon. Aria sah ihr nach. Dann blickte sie Damien an. „Es tut mir leid.“ „Wofür?“ „Sophia.“ Damiens Miene blieb neutral. „Sie wirkt harmlos.“ Aria lachte. „Das denken alle.“ Sophia lief ziellos umher, bevor sie Marcus im Flur entdeckte. Er unterhielt sich mit einem der Mitarbeiter, während er etwas auf seinem Tablet durchging. Sobald er sie sah, nickte er. „Guten Morgen.“ Sophia lächelte. „Marcus.“ Er nickte erneut. „Miss Sophia.“ Sie ging auf ihn zu. „Nennst du mich immer noch Miss Sophia?“ „Ja.“ „Warum?“ „Weil das dein Name ist.“ Sie lachte. „Du bist sehr förmlich.“ „Das gehört zu meinem Job.“ „Dein Job verlangt nicht, dass du so ernst bist.“ Marcus warf ihr einen Blick zu. „Ich glaube nicht, dass ich ernst bin.“ Sophia starrte ihn an. „Das bist du.“ „Nein.“ „Ja.“ „Nein.“ Sie lächelte. „Du bist süß, wenn du dich streitest.“ Marcus hielt inne. Zum ersten Mal veränderte sich sein Gesichtsausdruck leicht. Nur ganz leicht. Aber Sophia bemerkte es. „Oh.“ „Was?“ „Das stört dich.“ „Das tut es nicht.“ „Doch, das tut es.“ Marcus wandte seine Aufmerksamkeit wieder dem Tablet zu. „Ich muss arbeiten.“ Sophia trat näher. „Kann ich dir helfen?“ „Nein.“ „Bist du dir sicher?“ „Ja.“ „Das ist schade.“ Marcus sah sie an. „Warum?“ „Weil ich vorhatte, in deiner Nähe zu bleiben.“ Er starrte sie an. Sophia lächelte. Marcus wandte den Blick ab. „Ich muss arbeiten.“ „Ich auch.“ „Was für Arbeit?“ „Mit dir flirten.“ Marcus seufzte fast. „Meinst du das ernst?“ „Sehr.“ Er sah sie wieder an. Sophias Lächeln verschwand nicht. Marcus schüttelte den Kopf. „Du bist unmöglich.“ „Das habe ich schon öfter gehört.“ „Und du wirst nicht damit aufhören?“ „Nein.“ Er sah sie noch einen Moment lang an. Dann wandte er sich wieder seinem Tablet zu. „Na gut.“ Sophia lächelte. „Na gut?“ „Du kannst bleiben.“ Ihr Lächeln wurde breiter. „Ich wusste doch, dass du mich magst.“ „Das habe ich nicht gesagt.“ „Das musstest du auch nicht.“ Marcus ignorierte sie. Sophia blieb trotzdem neben ihm stehen. Und obwohl er weiter seine Unterlagen las, als wäre sie nicht da, verriet die leichte Anspannung in seinem Kiefer etwas anderes. Es störte ihn. Und zwar sehr. Er weigerte sich nur, es zuzugeben. Zurück im Wohnzimmer saß Aria bei Damien. Sie konnte Sophias Lachen irgendwo am Ende des Flurs hören. Damien blickte in die Richtung, aus der das Geräusch kam. „Deine Freundin ist laut.“ Aria lächelte. „Sie ist ganz aus dem Häuschen.“ „Das ist mir aufgefallen.“ Aria sah ihn an. „Du magst sie.“ Damien sah sie an. „Das habe ich nicht gesagt.“ „Das musstest du auch nicht.“ Er warf ihr einen vielsagenden Blick zu. „Du machst es Sophia nach.“ „Vielleicht.“ Damien schüttelte den Kopf. Ein paar Augenblicke später tauchte Marcus auf. Sophia folgte ihm. Damien sah sie an. Marcus wirkte völlig gelassen. Sophia sah äußerst selbstzufrieden aus. Aria wusste sofort, dass etwas passiert war. „Was habt ihr gemacht?“ Sophia lächelte. „Nichts.“ Marcus antwortete gleichzeitig. „Nichts.“ Aria blickte zwischen den beiden hin und her. „Warum habt ihr beide gleichzeitig geantwortet?“ Sophia lachte. Marcus schwieg. Damien sah Marcus an. „Ist alles in Ordnung?“ „Ja, Sir.“ Sophia lächelte. „Alles ist wunderbar.“ Marcus schloss kurz die Augen. Aria fing an zu lachen. Damien wirkte aufrichtig verwirrt. Vielleicht zum ersten Mal an diesem Morgen schien er sich nicht sicher zu sein, was in seinem eigenen Haus vor sich ging. Sophia setzte sich neben Aria. Marcus blieb stehen. Dann sah Sophia Damien an. „Weißt du, ich verstehe, warum Aria dich geheiratet hat.“ Aria verschluckte sich fast. Damien sah sie an. „Warum?“ Sophia lächelte. „Du bist furchterregend.“ Aria bedeckte ihr Gesicht. Damien hob eine Augenbraue. „Und?“ Sophia sah Aria an. „Sie hat offensichtlich einen fragwürdigen Geschmack.“ Aria brach in Gelächter aus. Damien starrte Sophia an. Dann hob sich unerwartet sein Mundwinkel. Nur ganz leicht. Sophias Augen weiteten sich. „Moment mal.“ Sie zeigte auf ihn. „Hast du gerade gelächelt?“ Damiens Gesichtsausdruck normalisierte sich sofort wieder. „Nein.“ „Doch, hast du.“ „Habe ich nicht.“ Aria lachte. „Ich habe es auch gesehen.“ Damien sah seine Frau an. „Ihr irrt euch beide.“ Sophia beugte sich zu Aria hinüber. „Ich mag ihn.“ Aria lächelte. „Ich hab’s dir doch gesagt.“ Sophia nickte. „Aber keine Sorge.“ Sie sah Damien an. „Ich finde dich immer noch furchterregend.“ Damien nickte ruhig. „Gut.“ Marcus murmelte leise: „Das wird ein langes Wochenende.“ Sophia wandte sich ihm zu. „Du bleibst?“ Marcus sah sie an. „Ja.“ Ihr Lächeln kehrte zurück. „Perfekt.“ Marcus seufzte. Aria lachte. Und Damien beobachtete einfach nur das Chaos, das sich um ihn herum entfaltete, und fragte sich bereits, wie ein einziges Wochenende irgendwie deutlich lauter geworden war als eine ganze Woche voller Vorstandssitzungen.Der Samstag auf Ashford Manor war anders als die Wochentage.Unter der Woche schien sich das Haus nach Damiens Zeitplan zu richten.Das Personal kam und ging leise.Autos fuhren vor und wieder weg.Telefonate erfüllten die Flure.Geschäftstreffen fanden hinter verschlossenen Türen statt.Doch am Samstagmorgen schien alles langsamer zu verlaufen.Im Haus war es ruhiger.Die Atmosphäre war entspannter.Und Aria war fest entschlossen, das zu genießen.Sie hatte den größten Teil des Vormittags in ihrem Zimmer verbracht und ein Buch gelesen, während sie bequem an das Kopfteil des Bettes gelehnt lag.Sie dachte nicht an die Ashford Group.Sie dachte nicht an Reporter.Und sie dachte ganz sicher nicht an Ethan.Ausnahmsweise wollte sie einfach nur ihr Wochenende genießen.Ihr Handy klingelte.Sobald sie den Namen auf dem Display sah, lächelte sie.„Sophia.“Sie nahm den Anruf entgegen.„Hallo?“„Sag mir, dass du Zeit hast.“Aria lachte.„Warum?“„Weil ich vorbeikomme.“„Warum?“„Weil ich es
Vanessa stürmte aus Ethans Wohnung.Sie wartete nicht darauf, dass er sie zurückrief.Sie drehte sich nicht um.Vanessa fuhr allein durch die Stadt.Ihre Hände blieben fest am Lenkrad.Sie hatte das Radio nicht eingeschaltet.Sie wollte keine Musik.Sie wollte keinen Lärm.Sie wollte nachdenken.Doch jedes Mal, wenn sie es versuchte, hörte sie wieder Ethans Stimme.Aria.Ihr Griff wurde fester.„Verdammt seist du.“Sie war sich nicht einmal sicher, ob sie zu Ethan oder zu Aria sprach.Vielleicht zu beiden.Die Ampel vor ihr sprang auf Rot.Vanessa hielt an.Sie betrachtete sich im Rückspiegel.Ihr Gesichtsausdruck war kalt.Sie wischte sich unter einem Auge ab, obwohl keine Tränen flossen.Sie weigerte sich, wegen Ethan zu weinen.Sie weigerte sich, Aria diese Genugtuung zu gönnen.Die Ampel sprang auf Grün.Vanessa fuhr weiter.Als sie zu Hause ankam, war ihre Wut gewachsen, anstatt nachzulassen.Sie parkte ihr Auto in der Einfahrt und stieg aus.Sie schlug die Tür härter zu, als nöt
Vanessa stöhnte ununterbrochen, während Ethan immer wieder schnell in sie stieß; sie verdrehte vor Lust und Schmerz die Augen, er packte ihr Gesicht, zog sie zu sich heran und küsste sie, während er ihr seine Zunge tief in den Hals schob; beide waren völlig außer sich, Vanessas Hände waren an das Bett gefesselt, sie hatte eine Augenbinde auf.Ethan kniete sich zwischen ihre Beine und küsste sie bis hinunter zu ihren Oberschenkeln; dabei fuhr er mit den Händen darüber und hielt ihre Beine gespreizt.„Halt still, komm nicht, bevor ich es dir sage.“Bevor sie antworten konnte, tauchte er seine Zunge tief in ihre Klitoris ein; sie keuchte und versuchte, vor lauter Lust die Beine zu schließen; er zog sich zurück, schlug ihr auf die Oberschenkel – eine Warnung, die Beine so zu halten, wie er sie positioniert hatte –, schob seine Hände in ihre Muschi und saugte gleichzeitig weiter mit dem Mund an der feuchten Klitoris.„Ethan, ich komme“, rief sie aus und versuchte ihr B
In dem Moment, als sich die Aufzugstüren schlossen, lehnte sich Aria an die Wand und stieß einen langen, übertriebenen Seufzer aus.Damien sah sie an.Sie seufzte erneut.Diesmal sogar noch lauter.Er hob die Augenbrauen.„Bist du verletzt?“„Nein.“„Hat er dir wehgetan?“„Nein.“„Warum seufzt du dann so?“Aria verschränkte die Arme.„Weil ich gelitten habe.“Damien starrte sie an.„Du hast gelitten?“„Schrecklich.“Er sagte nichts.Aria sah ihn aus den Augenwinkeln an.Sie wartete.Nichts.Sie seufzte erneut.„Liebling.“„Was?“„Du siehst nicht einmal besorgt aus.“„Ich war besorgt genug, um in dein Büro zu stürmen, bereit, einen Mann zu töten.“Arias Lippen zuckten.„Das zählt nicht.“Damien runzelte leicht die Stirn.„Wie kann das nicht zählen?“„Du hättest mich fester umarmen sollen.“Er starrte sie einen Moment lang an.Dann legte e
Als Aria am nächsten Morgen bei der Ashford Group ankam, hatte sie sich bereits dreimal ins Gedächtnis gerufen, dass sie nicht wegen Damien dort war. Zumindest nicht beruflich. Die Ehe mochte zwar der Grund gewesen sein, warum die Leute ihren Namen kannten, aber sie würde nicht der Grund sein, warum sie ihre Position behielt. Sie wollte, dass diese Unterscheidung klar blieb. Das Auto hielt vor dem hoch aufragenden Glasgebäude, und Aria blickte einen Moment lang durch das Fenster. Mitarbeiter strömten bereits durch den Eingang. Ein Auto nach dem anderen fuhr vor. Sicherheitspersonal stand in der Nähe der Türen. Alles wirkte organisiert, kontrolliert und fast einschüchternd. Aria atmete leise ein. „Sind Sie bereit, Mrs. Ashford?“ Sie blickte zum Fahrer hinüber. „Ja.“ De
Am nächsten Morgen stand Aria vor dem Spiegel in ihrem Zimmer. Sie trug eine schlichte cremefarbene Bluse, eine maßgeschneiderte schwarze Hose und einen taillierten Blazer. Nichts Extravagantes. Nichts, das darauf ausgelegt war, Eindruck zu machen. Sie wollte ernst genommen werden. Sie warf einen letzten Blick auf sich selbst, bevor sie das Schlafzimmer verließ. Heute war alles anders. Gestern war sie als Damiens Ehefrau in die Ashford Group eingetreten. Heute trat sie als Angestellte ein. Dieser Unterschied war ihr wichtig. Sie wollte, dass ihre Position nichts mit dem Ring an ihrem Finger zu tun hatte. Als sie die Treppe hinunterging, saß Damien bereits am Esstisch. Er blickte auf. Sein Blick wanderte kurz über ihr Outfit. „Du siehst bereit aus.“ „Ich hoffe doch.“ „Das bist du.“ Sie setzte sich ihm gegenüber. Das Frühstück stand bereits bere







