تسجيل الدخولAls Aria am nächsten Morgen bei der Ashford Group ankam, hatte sie sich bereits dreimal ins Gedächtnis gerufen, dass sie nicht wegen Damien dort war.
Zumindest nicht beruflich. Die Ehe mochte zwar der Grund gewesen sein, warum die Leute ihren Namen kannten, aber sie würde nicht der Grund sein, warum sie ihre Position behielt. Sie wollte, dass diese Unterscheidung klar blieb. Das Auto hielt vor dem hoch aufragenden Glasgebäude, und Aria blickte einen Moment lang durch das Fenster. Mitarbeiter strömten bereits durch den Eingang. Ein Auto nach dem anderen fuhr vor. Sicherheitspersonal stand in der Nähe der Türen. Alles wirkte organisiert, kontrolliert und fast einschüchternd. Aria atmete leise ein. „Sind Sie bereit, Mrs. Ashford?“ Sie blickte zum Fahrer hinüber. „Ja.“ Der Fahrer stieg aus und öffnete ihr die Tür. Aria trat auf den Bürgersteig. Fast sofort fielen ihr mehrere Menschen auf. An diesem Morgen gab es zwar keine Schar von Reportern, aber dafür Mitarbeiter. Und Mitarbeiter konnten manchmal aufmerksamer sein als Reporter. Flüstereien folgten ihr, als sie das Gebäude betrat. Aria ging weiter. Sie würde sich nicht nervös machen lassen, nur weil die Leute neugierig waren. An der Rezeption stand die Empfangsdame sofort auf. „Guten Morgen, Mrs. Ashford.“ „Guten Morgen.“ Das Lächeln der Empfangsdame wirkte gezwungen. Ihr Blick wanderte kurz von oben nach unten über Aria. „Mr. Marcus hat mich gebeten, Ihnen mitzuteilen, dass oben jemand auf Sie wartet.“ „Danke.“ Aria wandte sich dem Aufzug zu. Hinter ihr verdrehte die Rezeptionistin die Augen, sobald Aria außer Sichtweite war. Aria bemerkte es nicht. Sie betrat den privaten Aufzug. Als sich die Türen schlossen, erlaubte sie sich endlich, auszuatmen. Sie betrachtete ihr Spiegelbild. Sie hatte sich für ein schlichtes marineblaues Kleid mit einem taillierten Blazer entschieden. Professionell. Elegant. Nichts, was unnötige Aufmerksamkeit erregen würde. Als sich die Aufzugstüren auf der Führungsebene öffneten, wartete Marcus bereits. „Guten Morgen.“ „Guten Morgen, Marcus.“ Er reichte ihr eine Mappe. „Ihr Terminplan für heute.“ Aria nahm sie entgegen. „Danke.“ Marcus warf einen Blick auf seine Uhr. „Ihr erstes Meeting ist in dreißig Minuten.“ „Mit wem?“ „Herr Reynolds aus der Betriebsabteilung.“ Aria öffnete die Mappe. „Worum geht es bei dem Termin?“ „Er wird Ihnen die aktuelle Struktur der Abteilung und die mit Ihrer Position verbundenen Aufgaben erläutern.“ Aria nickte. „In Ordnung.“ Marcus deutete in Richtung Flur. „Ihr Büro ist bereit.“ Sie gingen gemeinsam los. Als sie an mehreren Büros vorbeikamen, bemerkte Aria, dass die Leute aufschauten. Einige widmeten sich schnell wieder ihrer Arbeit. Andere taten das nicht. Marcus bemerkte das. „Ignoriere sie einfach.“ „Das tue ich.“ „Sie werden sich an dich gewöhnen.“ Aria lächelte. „Das hoffe ich.“ Sie erreichten ihr Büro. Marcus öffnete die Tür. Alles war genau so, wie es am Vortag hergerichtet worden war. Auf dem Schreibtisch stand ein Computer. Daneben waren mehrere Aktenordner ordentlich gestapelt. In der Nähe des Fensters befand sich eine kleine Sitzecke. Aria stellte ihre Handtasche ab. Als Marcus ging. „Sie öffnete den ersten Ordner. Die Unterlagen waren sorgfältig sortiert. Ihre Aufgaben waren klar umrissen. Sie begann zu lesen. Sie war gerade erst auf der dritten Seite angelangt, als es an der Tür klopfte. „Herein.“ Elena trat ein. „Mrs. Ashford?“ „Ja.“ „Guten Morgen.“ Aria stand auf und streckte ihr die Hand entgegen. „Dir auch einen guten Morgen, Elena.“ Elena schien von der Geste überrascht zu sein, schüttelte ihr aber schnell die Hand. „Du kannst mich Aria nennen, wenn wir unter uns sind.“ Elena zögerte. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich das darf.“ Aria lächelte. „Du darfst.“ „Na gut.“ Elena setzte sich ihr gegenüber. „Ich habe alles vorbereitet, was Sie angefordert haben.“ „Ich habe nichts angefordert.“ Elena lächelte. „Herr Ashford hat das getan.“ Aria seufzte. „Natürlich.“ Elena lachte leise. „Er hat dafür gesorgt, dass alles bereit ist.“ Aria blickte auf die Ordner hinunter. Es waren mehrere. „Wie lange arbeitest du schon hier?“ „Vier Jahre.“ „Und du kennst diese Abteilung gut?“ „Sehr gut.“ „Dann werde ich deine Hilfe brauchen.“ Elena nickte. „Natürlich.“ Aria begann, Fragen zu stellen. Keine komplizierten. Sie wollte verstehen, wie Informationen zwischen den Abteilungen flossen. Wer wem unterstellt war. Welche Projekte derzeit liefen. Welche Aufgaben in ihren Zuständigkeitsbereich fielen. Elena antwortete geduldig. Nach fast zwanzig Minuten lehnte sich Aria zurück. „Das reicht fürs Erste.“ Elena lächelte. „Du nimmst das ernst.“ „Das muss ich auch.“ „Weil du Mrs. Ashford bist?“ Elena wirkte sofort unbehaglich. „Entschuldige. Das hätte ich nicht fragen sollen.“ „Nein, schon gut.“ Aria hielt inne. „Weil ich hier arbeite.“ Elenas Miene wurde weicher. „Ich verstehe.“ Es klopfte an der Tür. Elena stand auf. „Das dürfte Herr Reynolds sein.“ „Schick ihn herein.“ Ein Mann mittleren Alters trat ein. Er trug einen dunklen Anzug und hielt eine Mappe in der Hand. „Frau Ashford.“ „Herr Reynolds.“ Er setzte sich. In der folgenden halben Stunde erläuterte er den aktuellen Betrieb der Abteilung. Aria hörte zu. Sie unterbrach ihn nicht unnötig. Sie machte sich Notizen. Wenn etwas unklar war, fragte sie nach. Am Ende des Gesprächs schloss er seine Mappe. „Ich glaube, das war alles.“ „Danke.“ Er stand auf. „Gern geschehen.“ Er erreichte die Tür. Dann zögerte er. „Frau Ashford?“ „Ja?“ Er warf einen Blick auf Elena und dann wieder auf Aria. „Ich würde gerne unter vier Augen mit Ihnen sprechen.“ Aria musterte ihn einen Moment lang, bevor sie sich an Elena wandte. „Elena, könntest du uns einen Moment allein lassen?“ „Natürlich.“ Elena nahm ihre Mappe und ging. Die Tür schloss sich. Aria wandte sich wieder Reynolds zu. „Fangen Sie an.“ Reynolds’ höflicher Gesichtsausdruck verschwand. „Ich komme gleich zur Sache.“ Aria schwieg. „Sie sind so schnell von Ethan zu seinem Vater gewechselt. Sie müssen wohl nach Aufmerksamkeit dürsten.“ Aria runzelte die Stirn. „Was hast du gerade gesagt?“ Er grinste. „Ich könnte dir etwas Besseres bieten als das, was du von ihm bekommen hast. Ich bin vielleicht nicht reicher als er, aber ich kann dich besser befriedigen als er. Er ist schon alt, und ich bin noch in meinen Zwanzigern. Ich werde dich bis morgen durchficken.“ Aria starrte ihn ungläubig an. „Wie bitte?“ „Du hast mich doch gehört.“ Seine Stimme klang nun noch beleidigender. „Jeder weiß, dass du Mr. Ashford geheiratet hast, weil du sein Geld und seine Stellung wolltest.“ Arias Miene verhärtete sich. „Du solltest mit deinen Worten vorsichtig sein.“ „Warum?“ Er machte einen Schritt auf sie zu. „Weil du jetzt Mrs. Ashford bist?“ Er lachte. „Hast du deinen Körper auch eingesetzt, um diese Führungsposition zu bekommen?“ Aria empfand Abscheu. „Du überschreitest völlig die Grenze.“ „Komm schon. Ich werde es niemandem erzählen.“ Er trat noch näher. Aria wich instinktiv zurück. „Ich sagte, hör auf.“ „Oder was?“ Er streckte die Hand nach ihr aus. Aria erhob sofort ihre Stimme. „Geh weg von mir!“ Reynolds hielt ihr plötzlich den Mund zu. „Schrei nicht, du elende Hexe.“ Aria wehrte sich gegen ihn. Seine Hand blieb über ihrem Mund, als er sich näher beugte. „Du siehst wirklich so aus, als würdest du es kaum erwarten, deinem Schöpfer zu begegnen.“ Plötzlich durchdrang eine kalte Stimme den Raum. Reynolds erstarrte. Arias Augen weiteten sich. Beide wandten sich der Tür zu. Damien stand dort. Marcus war neben ihm. Hinter ihnen standen mehrere Sicherheitsleute. Damiens Gesichtsausdruck war erschreckend ruhig. Marcus zögerte keine Sekunde. „Nehmt ihn fest.“ Zwei Sicherheitsleute stürmten vor. Sie zogen Reynolds von Aria weg und drückten ihm die Arme auf den Rücken. Aria rannte sofort auf Damien zu. In dem Moment, als sie ihn erreichte, legte er schützend seine Arme um ihre Taille. Er sah zu ihr hinunter. „Geht es dir gut?“ Aria schüttelte den Kopf. „Nein, geht es mir nicht.“ Ihre Augen füllten sich mit Tränen. Damiens Miene verdüsterte sich. „Wo hat er dich angefasst?“ Aria sah zu Reynolds. Dann wieder zu Damien. „Er hat mich überall angefasst“, sagte sie dramatisch durch ihre Tränen hindurch. „Er hat mich beschimpft. Er hat dich verspottet. Er hat versucht, mich auszunutzen, und er hat dich einen alten Mann genannt, der mich nicht befriedigen kann, als ob er nicht wüsste, wie gut du bist.“ Damien verschlug es bei ihrer Wortwahl die Sprache. Reynolds wirkte fassungslos. „Nein … nein, das habe ich nicht! Mr. Ashford, glauben Sie mir!“ Aria wandte sich ihm zu. „Erwarten Sie etwa, dass mein Mann Ihnen glaubt, nachdem Sie Ihre dreckigen Hände an mich gelegt haben?“ „Ich habe nicht …“ „Sie Arschkriecher! Warum sollte er Ihnen glauben statt seiner Frau?“ Damien warf ihr einen Blick zu. Für einen kurzen Moment wirkte er fast überrascht von dem dramatischen Wandel in ihrem Verhalten. Der Samstag auf Ashford Manor war anders als die Wochentage.Unter der Woche schien sich das Haus nach Damiens Zeitplan zu richten.Das Personal kam und ging leise.Autos fuhren vor und wieder weg.Telefonate erfüllten die Flure.Geschäftstreffen fanden hinter verschlossenen Türen statt.Doch am Samstagmorgen schien alles langsamer zu verlaufen.Im Haus war es ruhiger.Die Atmosphäre war entspannter.Und Aria war fest entschlossen, das zu genießen.Sie hatte den größten Teil des Vormittags in ihrem Zimmer verbracht und ein Buch gelesen, während sie bequem an das Kopfteil des Bettes gelehnt lag.Sie dachte nicht an die Ashford Group.Sie dachte nicht an Reporter.Und sie dachte ganz sicher nicht an Ethan.Ausnahmsweise wollte sie einfach nur ihr Wochenende genießen.Ihr Handy klingelte.Sobald sie den Namen auf dem Display sah, lächelte sie.„Sophia.“Sie nahm den Anruf entgegen.„Hallo?“„Sag mir, dass du Zeit hast.“Aria lachte.„Warum?“„Weil ich vorbeikomme.“„Warum?“„Weil ich es
Vanessa stürmte aus Ethans Wohnung.Sie wartete nicht darauf, dass er sie zurückrief.Sie drehte sich nicht um.Vanessa fuhr allein durch die Stadt.Ihre Hände blieben fest am Lenkrad.Sie hatte das Radio nicht eingeschaltet.Sie wollte keine Musik.Sie wollte keinen Lärm.Sie wollte nachdenken.Doch jedes Mal, wenn sie es versuchte, hörte sie wieder Ethans Stimme.Aria.Ihr Griff wurde fester.„Verdammt seist du.“Sie war sich nicht einmal sicher, ob sie zu Ethan oder zu Aria sprach.Vielleicht zu beiden.Die Ampel vor ihr sprang auf Rot.Vanessa hielt an.Sie betrachtete sich im Rückspiegel.Ihr Gesichtsausdruck war kalt.Sie wischte sich unter einem Auge ab, obwohl keine Tränen flossen.Sie weigerte sich, wegen Ethan zu weinen.Sie weigerte sich, Aria diese Genugtuung zu gönnen.Die Ampel sprang auf Grün.Vanessa fuhr weiter.Als sie zu Hause ankam, war ihre Wut gewachsen, anstatt nachzulassen.Sie parkte ihr Auto in der Einfahrt und stieg aus.Sie schlug die Tür härter zu, als nöt
Vanessa stöhnte ununterbrochen, während Ethan immer wieder schnell in sie stieß; sie verdrehte vor Lust und Schmerz die Augen, er packte ihr Gesicht, zog sie zu sich heran und küsste sie, während er ihr seine Zunge tief in den Hals schob; beide waren völlig außer sich, Vanessas Hände waren an das Bett gefesselt, sie hatte eine Augenbinde auf.Ethan kniete sich zwischen ihre Beine und küsste sie bis hinunter zu ihren Oberschenkeln; dabei fuhr er mit den Händen darüber und hielt ihre Beine gespreizt.„Halt still, komm nicht, bevor ich es dir sage.“Bevor sie antworten konnte, tauchte er seine Zunge tief in ihre Klitoris ein; sie keuchte und versuchte, vor lauter Lust die Beine zu schließen; er zog sich zurück, schlug ihr auf die Oberschenkel – eine Warnung, die Beine so zu halten, wie er sie positioniert hatte –, schob seine Hände in ihre Muschi und saugte gleichzeitig weiter mit dem Mund an der feuchten Klitoris.„Ethan, ich komme“, rief sie aus und versuchte ihr B
In dem Moment, als sich die Aufzugstüren schlossen, lehnte sich Aria an die Wand und stieß einen langen, übertriebenen Seufzer aus.Damien sah sie an.Sie seufzte erneut.Diesmal sogar noch lauter.Er hob die Augenbrauen.„Bist du verletzt?“„Nein.“„Hat er dir wehgetan?“„Nein.“„Warum seufzt du dann so?“Aria verschränkte die Arme.„Weil ich gelitten habe.“Damien starrte sie an.„Du hast gelitten?“„Schrecklich.“Er sagte nichts.Aria sah ihn aus den Augenwinkeln an.Sie wartete.Nichts.Sie seufzte erneut.„Liebling.“„Was?“„Du siehst nicht einmal besorgt aus.“„Ich war besorgt genug, um in dein Büro zu stürmen, bereit, einen Mann zu töten.“Arias Lippen zuckten.„Das zählt nicht.“Damien runzelte leicht die Stirn.„Wie kann das nicht zählen?“„Du hättest mich fester umarmen sollen.“Er starrte sie einen Moment lang an.Dann legte e
Als Aria am nächsten Morgen bei der Ashford Group ankam, hatte sie sich bereits dreimal ins Gedächtnis gerufen, dass sie nicht wegen Damien dort war. Zumindest nicht beruflich. Die Ehe mochte zwar der Grund gewesen sein, warum die Leute ihren Namen kannten, aber sie würde nicht der Grund sein, warum sie ihre Position behielt. Sie wollte, dass diese Unterscheidung klar blieb. Das Auto hielt vor dem hoch aufragenden Glasgebäude, und Aria blickte einen Moment lang durch das Fenster. Mitarbeiter strömten bereits durch den Eingang. Ein Auto nach dem anderen fuhr vor. Sicherheitspersonal stand in der Nähe der Türen. Alles wirkte organisiert, kontrolliert und fast einschüchternd. Aria atmete leise ein. „Sind Sie bereit, Mrs. Ashford?“ Sie blickte zum Fahrer hinüber. „Ja.“ De
Am nächsten Morgen stand Aria vor dem Spiegel in ihrem Zimmer. Sie trug eine schlichte cremefarbene Bluse, eine maßgeschneiderte schwarze Hose und einen taillierten Blazer. Nichts Extravagantes. Nichts, das darauf ausgelegt war, Eindruck zu machen. Sie wollte ernst genommen werden. Sie warf einen letzten Blick auf sich selbst, bevor sie das Schlafzimmer verließ. Heute war alles anders. Gestern war sie als Damiens Ehefrau in die Ashford Group eingetreten. Heute trat sie als Angestellte ein. Dieser Unterschied war ihr wichtig. Sie wollte, dass ihre Position nichts mit dem Ring an ihrem Finger zu tun hatte. Als sie die Treppe hinunterging, saß Damien bereits am Esstisch. Er blickte auf. Sein Blick wanderte kurz über ihr Outfit. „Du siehst bereit aus.“ „Ich hoffe doch.“ „Das bist du.“ Sie setzte sich ihm gegenüber. Das Frühstück stand bereits bere







