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Kapitel 121

Autor: Caroline Above Story
Mein Herz hämmerte.

„Ich wollte nur, dass du frei bist“, sagte ich leiser als beabsichtigt.

Ellie verengte die Augen. „Du wolltest selbst frei sein. Du wolltest beweisen, dass deine Eltern dich nicht kontrollieren.“

„Das stimmt nicht.“

„Was stimmt dann?“

Ich sollte nicht auf ihren Mund schauen. Trotzdem tat ich es.

„Die Wahrheit“, sagte ich leise, „ist, dass ich aus dir nicht schlau werde.“

Etwas flackerte in Ellies Miene auf.

„Du sagst mir, dass du mich hasst“, fuhr ich fort. Die Worte
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  • Die Wiedergeburt der Luna-Königin   Kapitel 124

    „So stur“, sagte Dominics Mutter liebevoll. „Das war er schon immer.“Ich fragte mich, ob ihr klar war, wie vertraut mir dieses Wort inzwischen vorkam.Ich sah zu Dom, Dom sah zu mir, und wir schauten beide weg.Das Dessert wurde gebracht.Eine Schale.Zwei Löffel.Die Schale wurde zwischen uns gestellt. Die Absicht dahinter war unmissverständlich.„Teilt euch das Dessert“, sagte Dominics Mutter leichthin. „Das schafft Nähe.“Mein Magen zog sich zusammen.Dominic griff nicht nach seinem Löffel. Ich auch nicht.„Ich … glaube nicht, dass das angemessen ist“, sagte ich vorsichtig.Dominics Vater lachte leise. „Ihr seid Schicksalsgefährten, Ellie. Das ist doch nichts.“Nichts.Ich kann euch sagen: Das ist es nicht.Dominics Knie streifte meines bei einer kleinen Bewegung, und ich wich instinktiv zurück. Das blieb nicht unbemerkt.Plötzlich fühlte sich alles viel zu heiß an.Dominics Mutter legte den Kopf schief. „Du wirst dich daran gewöhnen.“Da begriff ich es.Das war k

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    Ellies SichtIch stand länger als geplant vor dem Anwesen des Alphas, die Hände an meinen Seiten fest geballt. Mein Puls hämmerte so laut, dass ich hätte schwören können, selbst die steinernen Löwen zu beiden Seiten des Eingangs konnten ihn hören.Ich … will nicht hier sein.Dieser Gedanke wiederholte sich wie das Läuten einer Warnglocke, doch das spielte keine Rolle. Eine Einladung der Alpha-Familie schlug man nicht aus.Und der Brief, der nach meinem kleinen … Auftritt auf der Gala bei uns zu Hause eintraf, war ohnehin eher eine kleine Drohung als eine Einladung.Also hob ich das Kinn und klopfte.Die Tür öffnete sich fast sofort.Dominic stand vor mir und wirkte aufgewühlt.Für einen Sekundenbruchteil rührte sich keiner von uns.Dominic sah … anders aus. Nicht sanfter – sanft wirkte Dominic nie –, sondern verunsichert. Sein Haar war noch feucht, vermutlich vom Duschen. Ein dunkles Hemd schmiegte sich an seine Schultern, die Ärmel waren hochgekrempelt.Dominic sah … gut aus

  • Die Wiedergeburt der Luna-Königin   Kapitel 122

    Dominics SichtIch kam vom Training nach Hause und hatte Schmerzen an Stellen, von denen ich gar nicht wusste, dass sie noch wehtun konnten.Meine Schultern waren verspannt, die Fingerknöchel aufgeschürft. Meine Lungen brannten, und ich bekam noch immer nicht richtig Luft – selbst jetzt, außerhalb des Trainingsrings. Normalerweise half diese Art von Erschöpfung. Normalerweise brachte sie alles zum Schweigen.Heute Abend kam sie nicht gegen das Lärmen in meinem Kopf an.Seit Tagen bekam ich Ellie nicht zu Gesicht. Lucas ebenso wenig, nicht seit jenem Abend, an dem alles eskalierte. Die Stille sollte sich nach Erleichterung anfühlen. Schließlich brauchten wir Abstand.Stattdessen war da nur ... Leere.Ich stieß die Eingangstüren auf und ließ sie heftiger als nötig zufallen. Das Haus duftete nach gerösteten Kräutern und warmem Brot.Nicht ... wie sonst.Aus den hinteren Fluren drang leises Lachen. Wahrscheinlich die Dienstmädchen. Sie schienen beschäftigt zu sein.Ich streifte di

  • Die Wiedergeburt der Luna-Königin   Kapitel 121

    Mein Herz hämmerte.„Ich wollte nur, dass du frei bist“, sagte ich leiser als beabsichtigt.Ellie verengte die Augen. „Du wolltest selbst frei sein. Du wolltest beweisen, dass deine Eltern dich nicht kontrollieren.“„Das stimmt nicht.“„Was stimmt dann?“Ich sollte nicht auf ihren Mund schauen. Trotzdem tat ich es.„Die Wahrheit“, sagte ich leise, „ist, dass ich aus dir nicht schlau werde.“Etwas flackerte in Ellies Miene auf.„Du sagst mir, dass du mich hasst“, fuhr ich fort. Die Worte kamen rau hervor. „Und dann, im Dunkeln, wenn wir allein sind, klammerst du dich an mich wie an das Einzige, das dich am Leben hält.“Ellie wurde blass.„Das stimmt nicht.“„Doch, hast du“, sagte ich.„Götter, ich habe dich so satt.“Ellie wandte sich zum Gehen. Ich packte ihre Hand, bevor sie sich entziehen konnte, und spürte ihren rasenden Puls unter meinen Fingern. Mit angespanntem Kiefer zog ich ihre Fingerknöchel an meine Wange.„Dann sag mir, dass es nichts bedeutet hat“, verlangte i

  • Die Wiedergeburt der Luna-Königin   Kapitel 120

    Dominics SichtIn dem Moment, als ihre Stimme durch den Ballsaal schnitt, erstarrte mein Körper.Ich fuhr herum.Das kann doch nicht sein, dass sie –Sie steht ... auf der verdammten Bühne.„Scheiße“, murmelte ich. „Du kleine –“„Ich lehne die Gefährtenbindung ab“, sagte Ellie. Die Worte trafen mich wie eine Klinge, die mir zwischen die Rippen glitt. „Das habe ich schon immer getan.“Ich presste die Finger an meine Nasenwurzel.Verdammt.Sie hat es gehört. Sie muss es gehört haben.Ich sah zu meinen Eltern. Meine Mutter wirkte entsetzt. Mein Vater stand kurz davor, zu explodieren. Für einen Herzschlag erstarrte der ganze Saal. Alle schienen gemeinsam abzuwägen, ob ein Mädchen so etwas überhaupt laut sagen durfte. Vor Rudeln. Vor Alphas. Vor mir.Dann begann das Getuschel. Stühle wurden gerückt. Jemand keuchte auf.Ellie warf das Mikrofon achtlos beiseite und verließ die Bühne.Ich setzte mich in Bewegung, bevor ich nachdachte.„Dominic!“, knurrte mein Vater, doch ich drän

  • Die Wiedergeburt der Luna-Königin   Kapitel 119

    Offenbar war meine Zukunft damit besiegelt. Schon wieder.Aber ich will ihn nicht. Ich habe das nie gewollt.Doch als Dominic den Mund öffnete, wandte er sich seinen Eltern zu. „Bei allem Respekt, ihr liegt falsch. Ellie war heute Abend nicht die beste Wahl. Und meine Meinung sollte hier auch etwas zählen. Ich bin derjenige, der damit leben muss.“Ich zog die Brauen zusammen und sah zu ihm.Ich konnte nicht sagen, ob Dominic mich retten oder zum Narren machen wollte. So oder so machte es mich wütend. Ich öffnete den Mund, um zurückzufahren und selbst meine Meinung zu sagen, doch Dominics Vater rief ihn hinter die Bühne. Gleichzeitig fasste Sarah mich am Rand der Menge am Arm.„Ellie“, sagte Sarah leise. „Hey. Geht es dir gut? Was war das?! Ich habe gedacht, sie hassen dich?“„Ich weiß es nicht mehr, aber ... mir geht’s gut“, log ich und ging schon weiter.Sarah glaubte mir nicht. „Du wirkst nicht so. Du siehst stinksauer aus. Warte!“Sarah hielt mich mit einem Zug am Arm auf. „

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