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Die größte Reue meines milliardenschweren Ex-Mannes
Die größte Reue meines milliardenschweren Ex-Mannes
Author: Rachy Writes

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Author: Rachy Writes
last update publish date: 2026-07-27 15:50:28

Kapitel 1

Tessa Ford

„Wo bist du, Grayson? Es ist fast acht Uhr, und sie wartet schon seit fünf auf dich. Kannst du bitte endlich ans verdammte Telefon gehen?“, sagte ich mit zusammengebissenen Zähnen.

Unmittelbar danach ertönte die automatische Stimme.

„Ihre Nachricht wurde aufgezeichnet.“

Mit einem scharfen Ausatmen legte ich auf und warf das Handy auf das Sofa. Ich konnte Grayson einfach nicht fassen. Es war der Geburtstag unserer Tochter, und er wollte sie tatsächlich enttäuschen.

Grayson verhielt sich seit einigen Wochen wirklich seltsam. Anfangs dachte ich, es sei nur eine Phase, weil er wegen der Arbeit gestresst war.

Doch ich wusste, dass mehr dahintersteckte, als er anfing, mich auszuschließen, kaum noch mit mir zu reden, spät nach Hause zu kommen und mich zu behandeln, als wären wir nur zwei Fremde, die unter demselben Dach lebten.

Ich versuchte, geduldig mit ihm zu sein. Ich versuchte, mit ihm zu reden, aber er weigerte sich, mir zu sagen, was los war.

Stattdessen blieb er kalt und distanziert.

Ich konnte einfach nicht glauben, dass er sein hartes Verhalten auch auf seine Tochter ausweitete.

„Mama.“ Ravens sanfte Stimme riss mich aus meinen Gedanken. „Wo ist Daddy? Es wird schon dunkel, und wir wollten doch zu meinem Geburtstagsessen gehen.“

Langsam hob ich den Kopf und sah sie an.

Raven stand dort in ihrem rosa Kleid mit den kleinen Schleifen, das sie ausgesucht hatte, weil ihr Daddy es ihr von seiner letzten Reise mitgebracht hatte.

Zwei lockere Strähnen ihrer weichen Locken umrahmten ihr Gesicht, und ihre haselnussbraunen Augen strahlten voller Hoffnung.

Wie sollte ich ihr sagen, dass ihr Vater nicht einmal ans Telefon ging? Er konnte sich nicht einmal mit der Arbeit herausreden, denn ich hatte in seinem Büro angerufen, und dort sagte man mir, dass er für heute bereits Feierabend gemacht hatte.

Ich seufzte leise. „Komm her, Schatz.“ Ich breitete die Arme aus. „Ich glaube nicht, dass Daddy es noch zu deinem Abendessen schafft. Wir können auch einfach allein gehen.“

Raven blieb wie angewurzelt stehen, und ihre Augen füllten sich sofort mit Tränen. „Nein! Ich will meinen Daddy!“

Damit drehte sie sich abrupt um und stürmte in ihr Zimmer.

Mein Herz schmerzte, als ich ihr nachsah.

Ich hasste es, dass sie so etwas durchmachen musste. Und das Schlimmste war, dass ich keine Ahnung hatte, warum Grayson sich so verhielt.

Warum wollte er nicht mehr mit mir reden?

Wir waren einmal das perfekte Paar gewesen. Wie konnten sich die Dinge nur so schnell ändern? Ich lehnte mich gegen das Sofa und fuhr mir frustriert durch die Haare.

Ein paar Sekunden später vibrierte mein Handy.

Ich fuhr sofort hoch und griff danach, in der Hoffnung, dass Grayson mich endlich zurückrief.

Doch enttäuscht seufzte ich, als ich den Namen meiner Schwester auf dem Display sah. Es war nicht so, dass ich mich nicht freute, von ihr zu hören, aber ich hatte wirklich gehofft, es wäre Grayson.

Ich schluckte schwer und versuchte, den Kloß in meinem Hals zu ignorieren.

„Sabine, hey.“ Meine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.

„Tessa, was ist los? Ist alles in Ordnung?“

„Grayson ... er ist nicht zu Ravens Geburtstagsessen gekommen“, murmelte ich. „Du hättest sehen müssen, wie sie reagiert hat, als ich ihr sagte, dass er nicht kommen kann.“

Sabine schwieg einen Moment.

Dann räusperte sie sich. „Ist er dir gegenüber immer noch so kalt?“, fragte sie mit mitfühlender Stimme.

Ich nickte. „Ja ... und er hat mir immer noch nicht gesagt, was das Problem ist. Er verlässt das Haus sehr früh und kommt erst sehr spät zurück.“

Allein der Gedanke daran ließ meine Brust eng werden. Obwohl ich so tat, als hätte ich alles unter Kontrolle, verlor ich innerlich langsam den Verstand.

Grayson und ich waren seit über drei Jahren verheiratet, und so etwas war noch nie passiert.

Er war immer liebevoll und freundlich gewesen. Und wir hatten stets unser Bestes gegeben, jeden Streit beizulegen, bevor wir schlafen gingen.

Doch was auch immer gerade geschah, dauerte nun schon seit Wochen an. Es war kein Scherz mehr. Meine Ehe zerbrach direkt vor meinen Augen, und ich konnte nichts dagegen tun.

Sabine seufzte wehmütig. „Was glaubst du denn, woran es liegt? Meinst du, er hat eine andere?“

Die Anzeichen waren eindeutig, aber ich wollte einfach nicht glauben, dass er sich wegen einer anderen Frau so verhielt.

Außerdem hatte ich keinerlei Beweise, also wollte ich ihm noch immer den Vorteil des Zweifels geben. Und ich konnte mir nicht vorstellen, dass er seine Tochter wegen einer anderen Frau einfach im Stich lassen würde.

Grayson behandelte Raven immer wie eine Prinzessin und sorgte dafür, dass sie glücklich war. Manchmal machte ich mir sogar Sorgen, dass er sie zu sehr verwöhnte.

„Tessa, bist du noch da?“, fragte Sabine besorgt.

Ich verdrehte die Augen. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich mit meinen Gedanken abgeschweift war. „Ja ...“, antwortete ich und strich mir die Haare nach hinten. „Ich weiß nicht, ob er jemand anderen hat, Sabine.“

„Du musst mit ihm reden. So kannst du nicht weitermachen.“ Ihre Stimme klang ernst. „Und du musst herausfinden, ob eine andere Frau im Spiel ist.“

Ich seufzte. „Ich habe Angst ... Ich möchte nicht, dass sich das wiederholt, was letztes Mal passiert ist“, gestand ich mit leiser Stimme.

Ohne zu zögern antwortete Sabine: „Diesmal hast du eine Tochter, und du musst auch an sie denken“, sagte sie mit ruhigerer Stimme. „Und du musst ihn noch einmal anrufen. Er muss zu ihrem Geburtstagsessen kommen.“

„Okay“, murmelte ich erschöpft.

Nachdem das Gespräch beendet war, wählte ich Graysons Nummer zum gefühlt hundertsten Mal. Wie immer wurde ich direkt zur Mailbox weitergeleitet.

Es kostete mich all meine Selbstbeherrschung, das Handy nicht gegen die Wand zu schleudern. Ich atmete mehrmals tief durch, um mich zu beruhigen, bevor ich ihm eine Nachricht schrieb.

[Grayson, ruf mich sofort zurück. Ich kann nicht zulassen, dass du meiner Tochter auf diese Weise das Herz brichst.]

Gerade als ich das Handy weglegen wollte, fiel mein Blick auf den Fernseher. Ich hatte ihm keine Aufmerksamkeit geschenkt, weil ich mir solche Sorgen um meine Tochter und meine Ehe gemacht hatte.

Der Ton war ausgeschaltet, doch die fettgedruckte Schlagzeile am unteren Rand des Nachrichtensenders ließ meinen Magen verkrampfen.

„Milliardär und CEO Grayson Grant mit Vanessa Harlow im Monarch Hotel gesichtet.“

Für einen Moment vergaß ich, wie man atmete.

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Comments (1)
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Natascha
Das Buch ist super und spannend
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