LOGIN„Willst du Dominanz sehen?“ neckte ich und gab der Provokation nach. Ich packte sein Kinn und zog sein Gesicht zu mir, nah genug, dass seine ozeanblauen Augen in meinen bernsteinfarbenen gefangen blieben. Dann hauchte ich schamlos: „Fick mich.“ ——— Anastasia Reed ist die unumstrittene, eiskalte Chefin von Reed & Associates. Aber nur tagsüber. Nachts ist sie „Lyra“ – eine wilde, hemmungslose Sensation in den exklusivsten Clubs von Monaco, die niemandem Rechenschaft schuldet. Doch als ein maskierter Fremder in einer abgedunkelten Loge es wagt, ihre Dominanz herauszufordern, tut Anastasia das, was sie am besten kann – sie gewinnt. Sie befiehlt ihm, sie zu nehmen, verliert sich in der intensivsten Nacht ihres Lebens und flieht dann in den Sonnenaufgang. Für sie war es kaum mehr als ein One-Night-Stand, den man vergessen musste. Bis Nikolai Stavros in ihren Konferenzraum platzt. Rücksichtslos, mächtig und mit einer gefährlichen Absicht gibt Nikolai ihr ein Ultimatum: Unterschreib einen sechsmonatigen Ehevertrag – oder er zerstört sie und alles, wofür sie so hart gearbeitet hat. Sein Beweis? Sicherheitsaufnahmen von „Anastasia“, die mit einer gestohlenen Aktentasche sein Anwesen verlässt. Das Problem? Es war nicht sie. Es war ihre Zwillingsschwester. Gefangen von einem Verbrechen, das sie nicht begangen hat, und gezwungen, das Bett des Mannes zu teilen, den sie nicht vergessen kann, unterschreibt Anastasia den Vertrag, um die Geheimnisse ihrer Familie zu schützen. Außerdem ist sie eine Expertin darin, Arrangements zu überleben, die gegen sie manipuliert wurden. Nur… Anastasia ist nicht vorbereitet auf Nikolais unerbittliche Kontrolle, seine unerwartete Geduld – oder den positiven Schwangerschaftstest, der alles verändern wird.
View MoreSoraya’s POVThey both exchanged a glance before stalking off.What was that supposed to mean?About two hours later, Mateo slipped in after them before placing a chaste kiss on my lips, “Don’t miss us too much.”I should have known that “we have work to do” was just another way of saying, we’re going to disappear for hours, so avoid getting lost like always...So I tried keeping myself occupied.First, I wandered through the bookshelves in the living room, pulling out one book after another in search of something that might actually interest me. And after skimming through several titles, I finally settled on one and tucked it under my arm… then took another tour around the house to find my spot.Not my room.It was funny how close to home this place had started to feel.The room Georgia slept in was locked, too bad I wanted to take a peek into where she stayed whenever she came around after all she had tormented me anytime she was around.My feet carried me toward Draven’s room mos
Nikolais POV Ich saß in meinem Büro und starrte seit fast einer Stunde auf dasselbe Dokument. Kein einziges Wort hatte ich gelesen. Meine Gedanken waren ganz woanders. Seit Anastasia mir mit kalten Augen und dieser leeren Stimme gegenübergestanden hatte, konnte ich mich auf nichts mehr konzentrieren. Immer wieder spielte sich unser Gespräch vor meinem inneren Auge ab. War ich für dich nur eine Trophäe? Etwas, das man besitzen, vorzeigen und für sich beanspruchen kann? Ich hatte versucht, mich zu entschuldigen. Ich hatte versucht, ihr alles zu erklären. Doch mit jedem Wort schien ich alles nur noch schlimmer zu machen. Während ich noch darüber nachdachte, wie ich das jemals wieder in Ordnung bringen sollte, kam Elias zurück. Er betrat mein Büro. Sein Gesicht war wie immer professionell. Doch ich kannte ihn gut genug, um die Anspannung in seinen Schultern zu erkennen. „Sir.“ Er hielt kurz inne. „Ich habe einen Bericht.“ „Über Anastasia?“ „Ja.“ Er zögerte. „Damon Pier
Anastasias POV Den ganzen Morgen über vermied ich jedes Gespräch mit Nikolai. Als ich aufwachte, war er bereits in der Küche. Mit einer Tasse Kaffee in der Hand beobachtete er jede meiner Bewegungen im Penthouse. Ich tat so, als wäre er gar nicht da. Ich zog mich an, ohne ihn eines Blickes zu würdigen. Ich frühstückte, ohne ihm in die Augen zu sehen. Und als ich an ihm vorbeiging, behandelte ich ihn, als wäre er unsichtbar. Einmal versuchte er, mit mir zu sprechen. Ich drehte mich einfach um und ging, bevor er auch nur einen weiteren Satz sagen konnte. Als ich schließlich zur Arbeit aufbrach, war ich allein vom Ignorieren völlig erschöpft. Aber ich konnte ihm einfach nicht gegenübertreten. Noch nicht. Nicht jetzt, wo alles, woran ich geglaubt hatte, völlig auf den Kopf gestellt worden war. Kaum im Büro angekommen, vergrub ich mich in Arbeit. Tabellen. Berichte. Verträge. Alles, was meinen Kopf davon abhielt, an ihn zu denken. Es funktionierte nicht. Er war überall.
Nikolais POV Ich tigerte wie ein eingesperrtes Raubtier durch das Penthouse. Mein Handy umklammerte ich so fest, dass meine Fingerknöchel weiß wurden. Das Display leuchtete unaufhörlich mit verpassten Anrufen und unbeantworteten Nachrichten auf. Ich hatte Anastasia bestimmt tausendmal angerufen. Zumindest fühlte es sich so an. Und jedes einzelne Mal sprang sofort die Mailbox an. Sie ignorierte mich mit voller Absicht. Ich verstand, warum. Aber ich wünschte mir trotzdem, sie würde endlich verdammt noch mal ans Telefon gehen. Ich fuhr mir durchs Haar. Mein Kiefer war so fest angespannt, dass er schmerzte. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass meine eigenen Entscheidungen irgendwann so brutal auf mich zurückfallen würden. Ich war vorsichtig gewesen. Berechnend. Jeder einzelne Schritt war geplant. Jedes Detail einkalkuliert. Bis auf das hier. Bis auf sie. Ich wählte ihre Nummer erneut. Mailbox. Schon wieder. „Verdammt.“ Stattdessen rief ich Elias an. „Ort sie.“ Mein











