共有

Kapitel vier

作者: Spencer2x
last update 公開日: 2026-06-25 02:28:02

Ein unmöglicher Vorschlag

Emma Carter begann zu vermuten, dass Adrian Knight es genoss, ihr Leben zu stören.

Sie starrte ihn von hinter der Theke von Maple & Moon aus an.

Um sie herum war im Buchladen reges Treiben.

Die Kunden gingen zwischen den Regalen umher.

Zwei Teenagermädchen flüsterten miteinander, während sie heimlich Adrian ansahen.

Mrs. Henderson saß in ihrem Sessel und schien sich köstlich zu amüsieren.

Und Adrian—

Adrian wirkte auf eine nervige Weise ruhig.

Als wäre es zu seiner morgendlichen Routine dazu gehörig, völlig Fremden falsche Beziehungen vorzuspielen.

Emma verschränkte die Arme.

„Nein.“

Adrian blinzelte.

„Nein?“

„Nein.“

„Auf keinen Fall.“

„Das wird nicht passieren.“

„Nie.“

Mrs. Henderson hob ihre Teetasse an.

„Ich glaube, sie meint es nicht so.“

Emma starrte wütend drein.

„Du solltest doch auf meiner Seite stehen.“

Frau Henderson lächelte.

„Ja, das bin ich.“

„Ich stehe auf der Seite der Romantik.“

Emma stöhnte.

Adrian lachte leise.

Sie hasste diesen Klang.

Hauptsächlich, weil es ihr gefallen hat.

Zu viel.

Sie blickte ihn wieder an.

„Du hast offiziell den Verstand verloren.“

„Ich habe dich gestern getroffen.“

„Gestern.“

„Ich habe Kaffee auf dich verschüttet.“

„Und deine Lösung besteht darin, so zu tun, als würdest du mit mir ausgehen?“

Er lehnte lässig gegen den Bücherregal.

„Das macht Sinn.“

„Nein.“

„Das ist nicht der Fall.“

„Ja, das stimmt.“

Emma seufzte dramatisch.

„Bitte.“

„Erklären Sie das.“

Adrian nickte.

„In Ordnung.“

„Die Medien glauben, dass wir daran beteiligt sind.“

„Die Investoren nehmen die Entwicklung genau zur Kenntnis.“

„Mein Unternehmen steht unter Druck.“

Sie runzelte die Stirn.

„Welcher Art von Druck?“

Er zögerte.

„Unternehmensinstabilität.“

„Gerüchte.“

„Fragen zur Führungskraft.“

Emma neigte den Kopf.

„Und eine Freundin kann das wieder in Ordnung bringen?“

„Nicht wirklich.“

„Aber das öffentliche Image ist wichtig.“

„Die Menschen vertrauen auf Stabilität.“

„Sie vertrauen Menschen, die so wirken…“

Er suchte nach dem Wort.

„Mensch.“

Emma lachte.

„Also gibst du zu, dass du furchterregend bist?“

Adrian grinste spöttisch.

„Offenbar.“

„Sie sollten sich die Kommentare ansehen.“

„Sie nennen dich Eiskönig.“

„Man hat mich schon schlimmer bezeichnet.“

„Was?“

„Tyran.“

„Robot.“

„Emotional nicht verfügbar.“

Emma grinste.

„Robot?“

Plötzlich tauchte Marcus in der Türöffnung auf.

„Du hast emotionalen ‚Verstopfungen‘ vergessen.“

Adrian schloss die Augen.

„Oh nein.“

Marcus kam mit Kaffee in der Hand herein.

Sophia folgte.

Elegant.

Sicher.

Perfekte Körperhaltung.

Eleganter Marineblauer Anzug.

Dunkles Haar, ordentlich nach hinten gekämmt.

Sie lächelte herzlich.

„Sie müssen Emma sein.“

Emma nickte.

„Sie müssen wohl…“

„Sophia Bennett.“

„Sein Assistent.“

Sie warf einen Blick in Adrians Richtung.

„Und gelegentlich auch eine Babysitterin.“

Adrian seufzte.

„Es tut mir leid, dass ich alle miteinander bekannt gemacht habe.“

Marcus bot Emma Kaffee an.

„Friedensangebot.“

Sie stimmte zu.

„Danke.“

Marcus senkte seine Stimme.

„Bitte gehen Sie mit ihm aus.“

Emma verschluckte sich fast.

„Was?“

„Er ist unglücklich.“

„Er arbeitet achtzehn Stunden am Tag.“

„Antworte auf E-Mails während des Essens.“

„Spricht im Schlaf über die Quartalsberichte.“

Adrian blieb völlig ungerührt.

„Ich spreche im Schlaf nicht.“

Sophia lächelte.

„Das tun Sie auf jeden Fall.“

Marcus nickte.

„Letzten Monat haben Sie von EBITDA gesprochen.“

Emma brach in lautes Lachen aus.

Adrian wirkte betrogen.

„Ihr Leute seid schrecklich.“

„Wir lieben dich auch.“

Sophia trat vor.

Jetzt wird es ernst.

„Emma.“

Sie legte das Tablet auf die Theke.

Es erschienen Graphen.

Artikel.

Nachrichtenberichte.

Aktientrends.

Kommentare.

„Seitdem diese Fotos veröffentlicht wurden…“

Sie zeigte darauf.

Die Beteiligung der Öffentlichkeit hat zugenommen.

Die positive Stimmung hat zugenommen.

Die Aufmerksamkeit der Medien hat nachgelassen.

Emma runzelte die Stirn.

„Haben Sie das verfolgt?“

Sophia lächelte.

„Ich arbeite für Milliardäre.“

„Wir überwachen alles.“

Emma sah Adrian an.

„Das ist also Geschäft.“

„Teilweise.“

„Teilweise?“

Adrian hielt inne.

Dann antwortete man ehrlich.

„Ich wollte dich auch wiedersehen.“

Stille.

Emma blinzelte.

Mrs. Henderson wäre beinahe vor Freude aufgeschrien.

Marcus wirkte beeindruckt.

Sophia lächelte wissend.

Emma starrte nur.

„Was?“

Adrian zuckte mit den Schultern.

„Es hat mir gefallen, mit Ihnen zu sprechen.“

Sie spürte, wie Wärme in ihre Wangen stieg.

Gefährlich.

Sehr gefährlich.

Denn Adrian Knight wirkte aufrichtig.

Und Aufrichtigkeit wirkte bei einem Milliardär mit grauen Augen äußerst anziehend.

Sie erholte sich schnell.

„Nein.“

Adrian seufzte.

„Noch immer nicht?“

„Noch immer nicht.“

„Ich führe keine falschen Beziehungen.“

„Ich lüge nicht.“

„Ich trage keine Designerkleider.“

„Und ich schaffe es auf keinen Fall, solche Galas zu überstehen.“

Marcus wirkte enttäuscht.

„Aber du würdest damit fantastisch aussehen.“

Emma ignorierte ihn.

Adrian trat näher heran.

„Was, wenn ich Ihnen eine Entschädigung zahle?“

Sie kniff die Augen zusammen.

„Sie meinen, Sie sollen mir Geld zahlen.“

„Ja.“

„Nein.“

„Emma.“

„Nein.“

„Was, wenn…“

„Nein.“

„Sie haben die Zahl noch nicht gehört.“

„Es ist mir egal.“

Sie drehte sich um.

Weil es ihr wichtig war.

Sie hat wirklich viel Wert darauf gelegt.

Geld.

Genug Geld, um Maple & Moon zu retten.

Genug Geld, um wieder atmen zu können.

Genug Geld, um nicht mehr jeden Morgen ihren Bankkontostand überprüfen zu müssen.

Nein.

Sie konnte nicht daran denken.

Denn zu akzeptieren bedeutet, in Adrians Welt einzutreten.

Seine Kameras.

Seine Interviews.

Sein „Milliarden-Dollar-Leben“.

Und Emma Carter schaffte es kaum, alleine zurechtzukommen.

Sie war nicht auf sein Verhalten vorbereitet.

Keineswegs. Emma drehte sich um.

Weil es ihr wichtig war.

Sie hat wirklich viel Wert darauf gelegt.

Geld.

Genug Geld, um Maple & Moon zu retten.

Genug Geld, um wieder atmen zu können.

Genug Geld, um nicht mehr jeden Morgen ihren Bankkontostand überprüfen zu müssen.

Nein.

Sie konnte nicht daran denken.

Denn zu akzeptieren bedeutet, in Adrians Welt einzutreten.

Seine Kameras.

Seine Interviews.

Sein „Milliarden-Dollar-Leben“.

Und Emma Carter schaffte es kaum, alleine zurechtzukommen.

Sie war nicht auf sein Verhalten vorbereitet.

Keineswegs.

Das Vibrieren ihres Telefons durchbrach die Stille.

Emma warf einen Blick auf den Bildschirm.

Unbekannte Nummer.

Sie entschuldigte sich.

„Geben Sie mir einen Moment.“

Adrian beobachtete, wie sie auf das Büro im hinteren Teil des Gebäudes zuging.

Sie antwortete.

„Hallo?“

„Ms. Carter.“

Ihr Gesichtsausdruck veränderte sich sofort.

Es war Herr Jacobs.

Ihr Vermieter.

Sie schluckte.

„Guten Morgen.“

„Nein.“

„Das ist nicht der Fall.“

Sie schloss die Augen.

Schlechtes Zeichen.

„Ich war geduldig.“

„Sehr geduldig.“

„Aber Geduld zahlt die Hypotheken nicht.“

Emma setzte sich hin.

„Ich weiß.“

„Ich verstehe.“

„Sie haben zehn Tage Zeit.“

„Zehn.“

„Danach werde ich das Anwesen auf den Markt bringen.“

Sie erstarrte.

„Was?“

„Herr Jacobs—“

„Nein.“

„Keine Verlängerungen möglich.“

„Keine Ausreden.“

„Keine Versprechungen.“

„Ich benötige die Zahlung.“

„Und ich brauche es jetzt.“

Tränen standen kurz vor dem Ausbruch.

Sie hasste es zu weinen.

Vor allem, was das Geld angeht.

Besonders in dem Buchladen ihrer Großmutter.

„Bitte.“

„Dieser Ort bedeutet mir alles.“

Die Stimme des älteren Mannes wurde sanfter.

„Ich weiß.“

„Ihre Großmutter war eine wunderbare Frau.“

„Aber Stimmungen zahlen keine Steuern.“

Klicken.

Das Gespräch ist beendet.

Emma starrte auf das Telefon.

Zehn Tage.

Nicht neunzig.

Zehn.

Ihre Hände zitterten.

Sie versuchte, tief durchzuatmen.

Dann noch einer.

Sie hasste es, sich hilflos zu fühlen.

Sie hasste es, Fehler zu machen.

Vor allem aber—

Sie hasste es, ihre Großmutter zu enttäuschen.

Sie wischte sich schnell die Tränen aus den Augen.

Und drehte sich um.

Adrian stand in der Tür.

Verdammt.

Wie viel hatte er eigentlich mitgehört?

Nach seinem Gesichtsausdruck zu urteilen –

Genug.

Sie zwang sich zu einem Lächeln.

„Na dann.“

„Peinlich.“

Adrian trat ein.

„Zehn Tage?“

Emma lachte bitter.

„Offenbar.“

„Überraschung.“

„Mein Leben bricht schneller zusammen, als ich erwartet hatte.“

„Du musst Mitleid mit mir nicht haben.“

„Nein, tue ich nicht.“

Sie sah ihn an.

„Sie nicht?“

„Nein.“

„Ich respektiere Sie.“

Sie blinzelte.

„Was?“

„Du stehst immer noch da.“

„Du versuchst es immer noch.“

„Die meisten Leute hätten schon vor Monaten aufgegeben.“

Emma wandte den Blick ab.

„Manchmal möchte ich das.“

„Aber dann erinnere ich mich an meine Großmutter.“

„Sie glaubte, dass Bücher Menschen retten können.“

Adrian war still.

Er verstand den Schmerz des Kummers.

Verlust.

Erwartungen.

Der Druck, das Erbe eines anderen Menschen weitertragen zu müssen.

Vielleicht sogar mehr, als sie selbst realisierte.

Er saß ihr gegenüber.

„Ich möchte mein Angebot überarbeiten.“

Emma stöhnte.

„Wir sind wieder bei diesem Thema.“

„Ja.“

„Nein.“

„Sie haben es noch nicht gehört.“

„In Ordnung.“

„Sprechen.“

Adrian beugte sich vor.

„Drei Monate.“

„Öffentliche Auftritte.“

„Abendessen.“

„Galas.“

„Fotos.“

„Wir verhalten uns wie ein Paar.“

„Keine physischen Anforderungen.“

„Keine Überschreitung von Grenzen.“

„Kein Druck.“

Emma verschränkte die Arme.

„Und?“

„Ich werde deine Schulden begleichen.“

Sie blieb stumm.

„Ich werde die Kosten für den Buchladen über einen Zeitraum von sechs Monaten tragen.“

Stille.

„Ich werde ein Marketingteam einstellen.“

Sie starrte.

„Und?“

„Ich werde Maple & Moon renovieren.“

Emma verschluckte sich fast.

„Was?“

„Du liebst diesen Buchladen.“

„Ich kann es sehen.“

„Ich möchte es nicht kaufen.“

„Ich möchte es aufbewahren.“

Emma stand da.

Tempo/Abfolge der Handlungen.

Denn das konnte er nicht ernst meinen.

Niemand hat je so etwas getan.

Nicht im wirklichen Leben.

Nicht für Fremde.

Nicht für Frauen, die sie mit Vanille-Lattes angegriffen haben.

„Warum?“

Sie drehte sich um.

„Warum ausgerechnet ich?“

Adrian zögerte.

Zum ersten Mal seit dem Moment, in dem sie ihn getroffen hatte –

Er wirkte unsicher.

Denn die Wahrheit klang einfach lächerlich.

Denn die Wahrheit machte ihm Angst.

Weil er sie mochte.

Schon.

viel zu viel.

Sie fühlte sich sicher.

Wirklich.

Warm.

Normal.

Sie erinnerte ihn daran, dass das Leben nicht nur in den Konferenzräumen stattfindet.

Mehr als nur Quartalsberichte.

Über die Erwartungen hinaus, die man in Milliardenhöhe hat.

Er atmete aus.

„Weil ich es so will.“

Emma starrte nur.

„Das ist keine Antwort.“

„Es ist das Einzige, was ich habe.“

Stille breitete sich aus.

Frau Henderson spähte durch die Tür des Büros.

Sophia zog sie zurück.

Marcus flüsterte.

„Fünf Dollar, dass sie ja sagt.“

Sophia grinste spöttisch.

„Ich nehme das Wettangebot an.“

Emma stöhnte.

„Können Ihre Leute aufhören zuzuhören?“

„Nein.“

„Sie sind jetzt emotional in die Sache involviert.“

Sie lachte, obwohl sie es eigentlich nicht wollte.

Adrian lächelte.

Klein.

Weich.

Lebensgefährlich attraktiv.

Und Emma hasste es, dass ihr Herz schneller schlug.

Denn Adrian Knight stellte eine Komplikation dar.

Wunderschön.

Reich.

Komplikationen mit grauen Augen.

Sie seufzte.

„Ich brauche Zeit.“

„Wie viel?“

„Vierundzwanzig Stunden.“

Adrian stand auf.

„Erledigt.“

„Und was, wenn ich nein sage?“

„Ich werde das respektieren.“

„Und helfen Sie Ihrer Buchhandlung auf jeden Fall.“

Emma blinzelte.

„Wirklich?“

„Ja.“

„Warum?“

Er sah sie an.

Weil du im Regen zu mir gelächelt hast.

Weil Sie mir ein Buch angeboten haben.

Weil du mich wie einen Menschen behandelt hast.

Denn ich habe nicht aufgehört, an dich zu denken.

Aber stattdessen sagte er einfach nur:

„Denn du bist es wert, dass man dir hilft.“

Emma schluckte.

Adrian ging in Richtung Ausgang.

Gepauset.

Dann blickte er zurück.

„Vierundzwanzig Stunden, Emma.“

„Nachdem das vorbei war…“

Er lächelte.

„Ich komme zurück, um meine Antwort abzuholen.“

Die Glocke über der Tür des Buchladens läutete.

Und dann—

Er war weg.

Emma starrte ihm nach.

Mrs. Henderson trat neben sie.

Lächelnd.

„Ich mag ihn.“

Emma seufzte.

„Natürlich tust du das.“

Die ältere Frau grinste.

„Oh, Liebling.“

„Ich glaube nicht, dass Ihr Leben jemals wieder langweilig sein wird.“

Emma hatte ein Gefühl –

Mrs. Henderson hatte völlig recht.

この本を無料で読み続ける
コードをスキャンしてアプリをダウンロード

最新チャプター

  • Die zufällige Milliardärsfreundin   Kapitel 6

    Emma ging nicht direkt nach Hause.Sie sagte sich, dass sie Raum brauchte – frische Luft. Sie musste Abstand zu Adrians Stimme gewinnen, die weiterhin in ihrem Kopf widerhallte, wie ein leiser, unvergesslicher Klang.Aber die Wahrheit war viel einfacher.Sie wollte nicht, dass dieser Tag schon zu Ende ging.Denn das Ende des Tages bedeutete, zu viel darüber nachdenken zu müssen, was zwischen ihnen geschehen war.Und sie war nicht bereit für diese Art von Ehrlichkeit.Die Stadt sah nachts anders aus.Warschau lebt von Lichtern und Bewegung – eine Atmosphäre, die Konferenzräume und Glasgebäude nur unvollständig nachahmen können.Emma stand einen Moment länger als nötig vor dem Gebäude. Sie richtete ihren Mantel und beobachtete die Menschen, die vorbeigingen – als wäre sie wieder unsichtbar.Das hätte doch normal sein sollen.Stattdessen fühlte es sich seltsam an.Als wäre sie heute bereits viel zu oft gesehen worden.Ihr Handy vibrierte.Adrian.Sie zögerte, bevor sie antwortete.„Ja?“

  • Die zufällige Milliardärsfreundin   Kapitel fünf

    Emma erstarrte, als sich die Türen des Aufzugs öffneten.Jede Kamera im Foyer war auf sie gerichtet.Blitz.Blitz.Blitz.Das helle Licht trübte ihr Sehvermögen, während die Reporter sich gegenseitig mit Fragen überhäuften.„Emma! Hast du wirklich eine Beziehung mit Adrian Knight?“„Wie lange seid ihr schon zusammen?“„Hat er den Buchladen für dich gekauft?“„Was denken Sie über die Gerüchte, dass Sie verlobt sind?“Instinktiv trat sie einen Schritt zurück.„Ich… ich weiß nicht.“Bevor die Panik vollständig überhandnehmen konnte, umschloss eine vertraute Hand sanft ihre Hand.Warm.Fest.Gleichmäßig.Adrian.Er trat wortlos an ihre Seite. Sein maßgeschneideter Anzug in Grauton ließ ihn wie den Milliardär aussehen, den die Welt bewunderte – und auch fürchtete. Sein Gesichtsausdruck blieb unlesbar, doch Emma bemerkte, dass sich sein Kiefer leicht anspannte.Er hasste das.Nicht die Kameras.Was sie ihr angetan haben.Sein Daumen strich sanft über die Rückseite ihrer Hand.„Bleib in mein

  • Die zufällige Milliardärsfreundin   Kapitel vier

    Ein unmöglicher VorschlagEmma Carter begann zu vermuten, dass Adrian Knight es genoss, ihr Leben zu stören.Sie starrte ihn von hinter der Theke von Maple & Moon aus an.Um sie herum war im Buchladen reges Treiben.Die Kunden gingen zwischen den Regalen umher.Zwei Teenagermädchen flüsterten miteinander, während sie heimlich Adrian ansahen.Mrs. Henderson saß in ihrem Sessel und schien sich köstlich zu amüsieren.Und Adrian—Adrian wirkte auf eine nervige Weise ruhig.Als wäre es zu seiner morgendlichen Routine dazu gehörig, völlig Fremden falsche Beziehungen vorzuspielen.Emma verschränkte die Arme.„Nein.“Adrian blinzelte.„Nein?“„Nein.“„Auf keinen Fall.“„Das wird nicht passieren.“„Nie.“Mrs. Henderson hob ihre Teetasse an.„Ich glaube, sie meint es nicht so.“Emma starrte wütend drein.„Du solltest doch auf meiner Seite stehen.“Frau Henderson lächelte.„Ja, das bin ich.“„Ich stehe auf der Seite der Romantik.“Emma stöhnte.Adrian lachte leise.Sie hasste diesen Klang.Haupt

  • Die zufällige Milliardärsfreundin   Kapitel Drei

    Emma Carter wachte durch das Vibrieren ihres Telefons auf.Einmal.Zweimal.Und das kontinuierlich.Sie stöhnte und vergrub ihr Gesicht im Kissen.Nein.Es war noch zu früh für Verantwortung.Es ist noch zu früh für Rechnungen.Es ist noch zu früh, daran zu erinnern, dass das Maple & Moon Bookstore nur wegen eines nicht gezahlten Betrags nicht zu einem angesagten Juice-Bar geworden ist.Das Telefon summte erneut.Und wieder.Mit einem genervten Seufzer drehte sie sich um und griff danach.Dreißig-seven Benachrichtigungen.Emma saß aufrecht da.„Was zum Teufel?“Zehn Textnachrichten.Fünf verpasste Anrufe.Zwanzig-two Benachrichtigungen aus den sozialen Medien.Sie runzelte die Stirn.Ihre Social-Media-Posts waren langweilig.Es bestand hauptsächlich aus Büchern, Kaffee, gemütlichen Leseecken – sowie gelegentlichen Beschwerden über das Erwachsenenleben.Wer zeigte plötzlich Interesse?Die erste Nachricht stammte von ihrer wichtigsten Kundin.Frau Henderson.Rufen Sie mich umgehend an.

  • Die zufällige Milliardärsfreundin   Kapitel Zwei

    # Kapitel ZweiEmma Carter hasste Morgenstunden.Korrektur.Emma Carter hasste Morgen, die mit dem Geräusch ihres Handys begannen, das heftig auf ihrem Nachttisch vibrierte.Sie stöhnte und vergrub ihr Gesicht noch tiefer in das Kissen.Die Vibration hat aufgehört.Dann begann es von vorne.Und wieder.Mit einem Seufzer griff sie blind nach dem Gerät.Der helle Bildschirm blendete sie fast.Drei verpasste Anrufe.Zwei E-Mails.Eine einzige Textnachricht.Ihr Herz sank.Der Text stammte von ihrer Vermieterin.Erinnerung: Frau Carter, Ihre nächste Zahlung fälligt in zehn Tagen. Bitte verpassen Sie diesen Termin nicht.Emma stöhnte.„Welche Zahlung?“, murmelte sie in ihr Kissen.„Ich habe gerade so genug Geld, um Zahnpasta zu kaufen.“Sie drehte sich auf den Rücken.Das Sonnenlicht schien durch die Vorhänge.Das war nicht richtig.Sie wachte immer schon auf, bevor die Sonne richtig aufging.Langsam drehte sie sich in Richtung ihrer Weckuhr.Ihre Augen wurden groß.8:37 Uhr morgens.„Oh m

  • Die zufällige Milliardärsfreundin   Chapter One

    Das Buchgeschäft hatte noch zweiunddreißig Dollar und siebzehn Cent auf dem Konto.Emma Carter starrte auf die Banking-App, die auf ihrem Handybildschirm leuchtete, und wartete darauf, dass sich die Zahlen wie durch Zauberhand änderten.Sie taten es nicht.Zweiunddreißig Dollar.Siebzehn Cent.Sie aktualisierte die Seite.Einmal.Zweimal.Dreimal.Immer noch zweiunddreißig Dollar und siebzehn Cent.Sie stieß einen langen Seufzer aus und ließ den Kopf auf den hölzernen Tresen des Maple & Moon Bookstore sinken.„Fantastisch“, murmelte sie.„Absolut fantastisch.“Mit dreiundzwanzig Jahren war sie offiziell die Besitzerin einer der ältesten unabhängigen Buchhandlungen in Manhattan.Sie war außerdem die Besitzerin von überfälligen Mietzahlungen, unbezahlten Rechnungen der Versorgungsunternehmen, vier wütenden Verlagen und genug Angst, um für eine medizinische Studie in Frage zu kommen.Das Leben war wunderschön.Wirklich.Sie griff unter die Kasse und zog den neuesten Brief ihres Vermieter

続きを読む
無料で面白い小説を探して読んでみましょう
GoodNovel アプリで人気小説に無料で!お好きな本をダウンロードして、いつでもどこでも読みましょう!
アプリで無料で本を読む
コードをスキャンしてアプリで読む
DMCA.com Protection Status