เข้าสู่ระบบEmma ging nicht direkt nach Hause.Sie sagte sich, dass sie Raum brauchte – frische Luft. Sie musste Abstand zu Adrians Stimme gewinnen, die weiterhin in ihrem Kopf widerhallte, wie ein leiser, unvergesslicher Klang.Aber die Wahrheit war viel einfacher.Sie wollte nicht, dass dieser Tag schon zu Ende ging.Denn das Ende des Tages bedeutete, zu viel darüber nachdenken zu müssen, was zwischen ihnen geschehen war.Und sie war nicht bereit für diese Art von Ehrlichkeit.Die Stadt sah nachts anders aus.Warschau lebt von Lichtern und Bewegung – eine Atmosphäre, die Konferenzräume und Glasgebäude nur unvollständig nachahmen können.Emma stand einen Moment länger als nötig vor dem Gebäude. Sie richtete ihren Mantel und beobachtete die Menschen, die vorbeigingen – als wäre sie wieder unsichtbar.Das hätte doch normal sein sollen.Stattdessen fühlte es sich seltsam an.Als wäre sie heute bereits viel zu oft gesehen worden.Ihr Handy vibrierte.Adrian.Sie zögerte, bevor sie antwortete.„Ja?“
Emma erstarrte, als sich die Türen des Aufzugs öffneten.Jede Kamera im Foyer war auf sie gerichtet.Blitz.Blitz.Blitz.Das helle Licht trübte ihr Sehvermögen, während die Reporter sich gegenseitig mit Fragen überhäuften.„Emma! Hast du wirklich eine Beziehung mit Adrian Knight?“„Wie lange seid ihr schon zusammen?“„Hat er den Buchladen für dich gekauft?“„Was denken Sie über die Gerüchte, dass Sie verlobt sind?“Instinktiv trat sie einen Schritt zurück.„Ich… ich weiß nicht.“Bevor die Panik vollständig überhandnehmen konnte, umschloss eine vertraute Hand sanft ihre Hand.Warm.Fest.Gleichmäßig.Adrian.Er trat wortlos an ihre Seite. Sein maßgeschneideter Anzug in Grauton ließ ihn wie den Milliardär aussehen, den die Welt bewunderte – und auch fürchtete. Sein Gesichtsausdruck blieb unlesbar, doch Emma bemerkte, dass sich sein Kiefer leicht anspannte.Er hasste das.Nicht die Kameras.Was sie ihr angetan haben.Sein Daumen strich sanft über die Rückseite ihrer Hand.„Bleib in mein
Ein unmöglicher VorschlagEmma Carter begann zu vermuten, dass Adrian Knight es genoss, ihr Leben zu stören.Sie starrte ihn von hinter der Theke von Maple & Moon aus an.Um sie herum war im Buchladen reges Treiben.Die Kunden gingen zwischen den Regalen umher.Zwei Teenagermädchen flüsterten miteinander, während sie heimlich Adrian ansahen.Mrs. Henderson saß in ihrem Sessel und schien sich köstlich zu amüsieren.Und Adrian—Adrian wirkte auf eine nervige Weise ruhig.Als wäre es zu seiner morgendlichen Routine dazu gehörig, völlig Fremden falsche Beziehungen vorzuspielen.Emma verschränkte die Arme.„Nein.“Adrian blinzelte.„Nein?“„Nein.“„Auf keinen Fall.“„Das wird nicht passieren.“„Nie.“Mrs. Henderson hob ihre Teetasse an.„Ich glaube, sie meint es nicht so.“Emma starrte wütend drein.„Du solltest doch auf meiner Seite stehen.“Frau Henderson lächelte.„Ja, das bin ich.“„Ich stehe auf der Seite der Romantik.“Emma stöhnte.Adrian lachte leise.Sie hasste diesen Klang.Haupt
Emma Carter wachte durch das Vibrieren ihres Telefons auf.Einmal.Zweimal.Und das kontinuierlich.Sie stöhnte und vergrub ihr Gesicht im Kissen.Nein.Es war noch zu früh für Verantwortung.Es ist noch zu früh für Rechnungen.Es ist noch zu früh, daran zu erinnern, dass das Maple & Moon Bookstore nur wegen eines nicht gezahlten Betrags nicht zu einem angesagten Juice-Bar geworden ist.Das Telefon summte erneut.Und wieder.Mit einem genervten Seufzer drehte sie sich um und griff danach.Dreißig-seven Benachrichtigungen.Emma saß aufrecht da.„Was zum Teufel?“Zehn Textnachrichten.Fünf verpasste Anrufe.Zwanzig-two Benachrichtigungen aus den sozialen Medien.Sie runzelte die Stirn.Ihre Social-Media-Posts waren langweilig.Es bestand hauptsächlich aus Büchern, Kaffee, gemütlichen Leseecken – sowie gelegentlichen Beschwerden über das Erwachsenenleben.Wer zeigte plötzlich Interesse?Die erste Nachricht stammte von ihrer wichtigsten Kundin.Frau Henderson.Rufen Sie mich umgehend an.
# Kapitel ZweiEmma Carter hasste Morgenstunden.Korrektur.Emma Carter hasste Morgen, die mit dem Geräusch ihres Handys begannen, das heftig auf ihrem Nachttisch vibrierte.Sie stöhnte und vergrub ihr Gesicht noch tiefer in das Kissen.Die Vibration hat aufgehört.Dann begann es von vorne.Und wieder.Mit einem Seufzer griff sie blind nach dem Gerät.Der helle Bildschirm blendete sie fast.Drei verpasste Anrufe.Zwei E-Mails.Eine einzige Textnachricht.Ihr Herz sank.Der Text stammte von ihrer Vermieterin.Erinnerung: Frau Carter, Ihre nächste Zahlung fälligt in zehn Tagen. Bitte verpassen Sie diesen Termin nicht.Emma stöhnte.„Welche Zahlung?“, murmelte sie in ihr Kissen.„Ich habe gerade so genug Geld, um Zahnpasta zu kaufen.“Sie drehte sich auf den Rücken.Das Sonnenlicht schien durch die Vorhänge.Das war nicht richtig.Sie wachte immer schon auf, bevor die Sonne richtig aufging.Langsam drehte sie sich in Richtung ihrer Weckuhr.Ihre Augen wurden groß.8:37 Uhr morgens.„Oh m
Das Buchgeschäft hatte noch zweiunddreißig Dollar und siebzehn Cent auf dem Konto.Emma Carter starrte auf die Banking-App, die auf ihrem Handybildschirm leuchtete, und wartete darauf, dass sich die Zahlen wie durch Zauberhand änderten.Sie taten es nicht.Zweiunddreißig Dollar.Siebzehn Cent.Sie aktualisierte die Seite.Einmal.Zweimal.Dreimal.Immer noch zweiunddreißig Dollar und siebzehn Cent.Sie stieß einen langen Seufzer aus und ließ den Kopf auf den hölzernen Tresen des Maple & Moon Bookstore sinken.„Fantastisch“, murmelte sie.„Absolut fantastisch.“Mit dreiundzwanzig Jahren war sie offiziell die Besitzerin einer der ältesten unabhängigen Buchhandlungen in Manhattan.Sie war außerdem die Besitzerin von überfälligen Mietzahlungen, unbezahlten Rechnungen der Versorgungsunternehmen, vier wütenden Verlagen und genug Angst, um für eine medizinische Studie in Frage zu kommen.Das Leben war wunderschön.Wirklich.Sie griff unter die Kasse und zog den neuesten Brief ihres Vermieter







