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Author: Mmeso Writes
last update Petsa ng paglalathala: 2026-08-14 02:25:09

Marcellous’ POV

„Eindringlinge wurden gefunden, Supreme Alpha.“

Nates Stimme schnitt wie eine Klinge durch meinen Geist.

Die Worte kamen über unsere Gedankenverbindung mit genug Dringlichkeit, um meine Aufmerksamkeit von der Frau abzulenken, die sich unter mir wand, aber nicht genug, um meine Laune zu verbessern.

Wenn überhaupt, verschlechterte es sie.

Ein Knurren grollte tief in meiner Brust, als ich Lilith an der Taille packte und sie von mir stieß.

Sie landete mit einem erschrockenen Keuchen auf der Matratze, Strähnen dunklen Haares fielen über ihre nackten Schultern, während Verwirrung ihr hübsches Gesicht verdunkelte. Ihre Lippen waren geschwollen vom Küssen, ihre haselnussbraunen Augen benommen vor Lust, ihre Brust hob und senkte sich von der Anstrengung, mich zu befriedigen – und dabei zu scheitern.

Seit Tagen stimmte etwas nicht.

Nein.

Nicht falsch.

Anders.

Mein Wolf war rastlos, gereizt, gewalttätig und vor allem unbefriedigt – auf eine Weise, die ich noch nie erlebt hatte.

Der Hunger, der in mir kratzte, war unerträglich geworden.

Ich habe Lilith heute bereits dreimal gefickt. Vor ihr zwei andere. Und vor denen noch eine.

Trotzdem blieb der Hunger. Mein Wolf lief immer noch auf und ab wie ein eingesperrtes Biest. Trotzdem knurrte etwas in mir frustriert und verlangte nach mehr.

Aber die Frage blieb: Mehr wovon genau?

Das war das verdammte Problem.

Ich wusste es nicht.

Ich habe diese beschissenen Worte noch nie in meinem Leben benutzt. Mich noch nie so unsicher bei irgendetwas gefühlt.

Lilith kroch langsam wieder auf mich zu, bewegte sich mit geübter Verführung. Jede Bewegung ihres Körpers war darauf berechnet, zu reizen. Sie wusste genau, wie sie den Rücken durchbiegen, die Lippen öffnen und Verlangen aus ihrer Stimme tropfen lassen musste.

„Alpha Marcellous“, schnurrte sie und erreichte meine Brust. „Was ist los?“

Ihre Finger strichen über meine Haut.

Mein Wolf wich zurück. Die Reaktion war sofort und brutal.

Er empfand Ekel.

Ich erstarrte. „Was zum blutigen Teufel war das?“ fragte ich meinen Wolf. „Sie war doch gerade diejenige, die uns befriedigt hat, also warum Ekel, Onyx?“

Er antwortete verdammt noch mal nicht.

Liliths Duft, normalerweise warm, verlockend, vertraut – fühlte sich plötzlich überwältigend, klebrig und falsch an, und ich begann langsam, mich ebenfalls übel zu fühlen.

Mein Kiefer spannte sich an. „Ich muss gehen.“

Ihre Brauen runzelten sich. „Gehen? Aber—“

Unglaube mischte sich in ihre Stimme. Natürlich war sie schockiert.

Lilith war seit Jahren meine Bettpartnerin gewesen. Wir hatten eine gegenseitige Abmachung, dass es keine Verpflichtung, keine Gefühle oder irgendwelche verdammten Versprechen geben würde.

Nur Vergnügen.

Sie bekam Zugang zu meinem Bett und den Ruhm, den es ihr brachte. Ich bekam die Befriedigung durch Sex. Einfach und praktisch.

Sie bewegte sich, drehte sich langsam, bis ihr Rücken mir zugewandt war. Ihre Spitzenunterwäsche bedeckte kaum ihren Körper. Sie blickte über die Schulter.

Eine bewusste, verführerische Einladung.

„Alpha…“ Ihre Stimme senkte sich zu einem sinnlichen Flüstern. „Was ist mit Runde vier?“

Ich spürte weder den Hunger noch die Lust, die sie von mir wollte. Ich fühlte mich verdammt genervt.

Mein Wolf knurrte so heftig in mir, dass ich die Kraft davon in meinen Knochen spürte.

Ich schloss die Augen. Meine Geduld riss.

„Raus!“ Meine Stimme donnerte und zwang sie, näherzukommen aufzuhören.

Lilith erstarrte. Sie sah mich schockiert und verwirrt an.

Der Raum wurde still.

„Alpha—“

Meine Augen öffneten sich. Rot brannte in ihnen. Meine Aura explodierte.

Liliths Atem stockte.

„Bist du taub?“ Mein Ton fiel gefährlich tief. „Mach dich auf den verdammten Weg!“

Angst traf sofort ihren Duft. Gut. Das war die angemessene Reaktion.

Sie kletterte vom Bett, drückte das Laken an ihre Brust.

Ich sah sie nicht noch einmal an. Sie wusste es besser, als zu drängen.

Innerhalb von Sekunden floh sie. Die Tür schloss sich hinter ihr. Stille kehrte zurück.

Ich fuhr mir mit einer Hand übers Gesicht. Was ist mit uns los? Mein verdammter Wolf gab keine Antwort. Nur rastloses Auf-und-Ab-Gehen voller Wut und Hunger.

Ich betrat die Dusche und drehte das Wasser auf. Es war kalt genug, um zu stechen.

Normalerweise half kaltes Wasser mir, die Kontrolle zurückzugewinnen.

Heute Nacht tat es nichts. Die Hitze blieb, heiß wie immer. Beeinflusste meinen ganzen Körper vom Kopf bis zu den verdammten Zehen.

Als ich herausstieg, rollte immer noch Wasser über meine Brust und meinen Rücken. Ein Handtuch hing tief um meine Hüften, während ich zum Schrank ging.

Mein Hemd lag auf dem Boden.

Meine Nase kräuselte sich, als Liliths Duft von dem Hemd wehte, als ich es mit zwei Fingern aufhob, als würde es mich anwidern – was es zu meinem Ärger auch tat.

Ich starrte es an.

Abscheu stieg auf, und ich warf es direkt in den Mülleimer.

Ich verband mich gedanklich mit einer der Mägde in der Nähe. Sie trat ein und neigte den Kopf so schnell, dass ihre Stirn beinahe den Boden berührte. „S-Supreme Alpha.“

Ich knöpfte ein frisches schwarzes Hemd zu. „Verbrennt das.“

Sie blinzelte. „Das Hemd?“

Ich drehte mich um, die Stimme jetzt kälter. „Was für nutzlose Diener werden heutzutage beschäftigt? Natürlich meinte ich das verdammte Hemd.“

Nach einer Pause sagte ich: „Und die Bettlaken auch. Der Duft ekelt mich an. Stellt sicher, dass, wenn ich zurückkomme, nichts davon übrig bleibt.“

Sie zitterte sichtlich. „Ja, Supreme Alpha.“

Ich ging hinaus, ohne ein weiteres Wort. Meine Gereiztheit folgte mir wie eine Sturmwolke.

Eindringlinge. Abtrünnige, offensichtlich. Wer sonst wäre dumm genug, meine Grenzen ungebeten zu überschreiten?

Ich stieg die große Treppe der Draven-Festung hinab, meine Stiefel hallten auf dem schwarzen Marmor wider. Jeder Diener, an dem ich vorbeikam, senkte sofort den Kopf.

Niemand sprach. Niemand wagte es.

Gut. Sie verstanden Hierarchie. Sie verstanden Angst.

So sollte es sein.

Ich war Marcellous Draven. Supreme Alpha. König der Lycans und Werwölfe. Herrscher des stärksten Territoriums unter den anderen Territorien. CEO von Draven Enterprise.

Mein Ruf sprach für mich als der Apex-Predator in einer Welt voller Raubtiere. Und heute Nacht hing meine Geduld an einem seidenen Faden.

Ich stieg in mein Auto und startete den Motor.

Sofort erreichte ich Nate.

„Sind es Abtrünnige?“ Ich wusste die Antwort bereits. Trotzdem war Protokoll wichtig.

„Ja, Alpha“, antwortete Nate. „Soll ich mich um sie kümmern?“

Ich beschleunigte schnell.

„Nein.“ Meine Stimme war Eis. „Bringt sie in den Kerker.“ Ich hielt inne und fügte hinzu: „Ich werde sie selbst töten.“

Mein Wolf mochte das. Ich spürte, wie er still wurde. Er hörte zu, sein Interesse war geweckt. Blut verbesserte immer seine Laune.

Meine auch.

Vielleicht würde das Zerreißen einiger Abtrünniger endlich den Wahnsinn beruhigen, der uns diese Woche besessen hatte.

Vielleicht. Oder vielleicht auch nicht. So oder so – jemanden würde es heute Nacht das Leben kosten.

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