MasukSobald sie die Lobby erreichte, holte sie sofort ihr Handy aus der Tasche. Sie wollte ein Online-Taxi bestellen und so schnell wie möglich zu ihrem Apartment zurückkehren. Sie hatte das Gefühl, ein warmes Bad würde ihren steifen Körper entspannen.
Heute war so viel passiert, und sie war ziemlich erschöpft.
Als sie das Handy in der Hand hielt
Adrian schluckte nervös. „In Ordnung, Dad.“Es dauerte nicht lange, bis ein Diener den Kaffee servierte und anschließend wieder verschwand.Eine kurze Stille entstand, doch Adrian brach sie als Erster.„Dieser Ort ist ziemlich schön“, sagte Adrian.„Ja.“„Ich wusste gar nicht, dass du hier wohnst.“ Adrian lächelte verlegen.Victor hob seine Kaffeetasse. „Ich hielt es nicht für nötig, irgendjemandem davon zu erzählen.“Adrian rückte auf seinem Sitz ein wenig zurecht. „Zumindest hättest du mir Bescheid geben können, als du
Mehrfach stieß Adrian einen langen Seufzer aus. Er wusste schon gar nicht mehr, wie oft er Kara angerufen und wie viele Nachrichten er ihr geschickt hatte, doch das Ergebnis war immer dasselbe … Die Frau ignorierte ihn einfach.„Verdammt!“, stieß Adrian mit unterdrücktem Knurren hervor.Der Fluch entwich ihm einfach zwischen den zusammengepressten Zähnen. Seine Hand umklammerte das Handy so fest, dass seine Fingerknöchel weiß hervortraten. Beinahe hätte er es gegen die Wand des Krankenzimmers geschleudert, wenn er sich nicht daran erinnert hätte, dass Liora noch immer im Krankenhausbett schlief. Helena war ebenfalls noch da und saß schweigend bei ihrer Enkelin.Und Kara?Sie setzte ihre Worte tatsäc
„Wie ist es?“Victors Frage ließ Tara lächeln und nicken. „Sie haben recht. Diese Suppe ist wirklich köstlich. Sie schmeckt auch hervorragend zu dem gebratenen Hähnchen.“Victor lächelte zufrieden. „Ich freue mich, dass sie dir schmeckt.“Das Abendessen verlief weitaus ruhiger, als Tara erwartet hatte. Erst jetzt wurde ihr bewusst, wie hungrig sie tatsächlich war. Seit dem Morgen war so viel passiert, dass Essen beinahe das Letzte gewesen war, woran sie gedacht hatte. Doch aus irgendeinem Grund ließ ihr das Sitzen am Esstisch in Victors Haus Körper langsam entspannen und erinnerte sie daran, dass sie den ganzen Tag über tatsächlich nicht richtig gegessen hatte.Und doch hatte Victors
Sobald sie die Lobby erreichte, holte sie sofort ihr Handy aus der Tasche. Sie wollte ein Online-Taxi bestellen und so schnell wie möglich zu ihrem Apartment zurückkehren. Sie hatte das Gefühl, ein warmes Bad würde ihren steifen Körper entspannen.Heute war so viel passiert, und sie war ziemlich erschöpft.Als sie das Handy in der Hand hielt, sah sie mehrere eingegangene Nachrichtenbenachrichtigungen und … drei verpasste Anrufe.„Dad?“, murmelte sie verwundert. „Warum ruft er mich an?“Tara nahm sich vor, ihn im Taxi auf dem Heimweg zu ihrem Apartment zurückzurufen. Doch dazu kam es nicht, denn ihr Handy klingelte erneut und Victors Name erschien auf dem Display.
Es dauerte eine ganze Weile, bis wieder Ruhe im Krankenzimmer eingekehrt war.Lioras Weinen wurde allmählich leiser. Das kleine Mädchen hielt Taras Hand noch immer ganz fest, als hätte sie Angst, dass die Frau einfach wieder verschwinden könnte. Selbst als der Arzt kam, um eine kurze Untersuchung durchzuführen, ließ sie Tara keinen Moment wirklich aus den Augen.„Ich will mit Mommy nach Hause.“Vielleicht war es bereits das zehnte Mal, dass Liora dasselbe sagte.Tara seufzte leise. „Liora.“Das Kind hob sofort den Kopf. „Ja, Mom? Ich will mit Mommy mit. Darf ich?“Tara betrachtete das noch immer blasse Gesichtchen
Nachdem sie das gesagt hatte, stieg Tara aus dem Auto, ohne auf Adrian zu warten. Ruhig ging sie den Korridor entlang zum Krankenzimmer von Liora. Ihr Gesichtsausdruck war ausdruckslos. Sie wirkte weder in Eile noch zeigte sie übermäßige Besorgnis. Doch tief in ihrem Inneren herrschte eine Unruhe, die sie nicht losließ, seit sie erfahren hatte, dass Liora ohnmächtig geworden war, weil sie sich geweigert hatte zu essen.Auch wenn ein Teil ihres Herzens wegen Lioras Verhalten ihr gegenüber noch immer verärgert und wütend war, war Tara bereits an ihrer Seite gewesen, seit das Kind noch zu klein gewesen war, um zu verstehen, was gut und was schlecht war. Deshalb waren noch immer ein Stück Menschlichkeit und Fürsorge für das Mädchen in ihr vorhanden. Auch wenn diese Gefühle nicht mehr so stark waren wie früher, hatte sie sich zumindest dazu







