تسجيل الدخول„Wie ist es?“
Victors Frage ließ Tara lächeln und nicken. „Sie haben recht. Diese Suppe ist wirklich köstlich. Sie schmeckt auch hervorragend zu dem gebratenen Hähnchen.“
Victor lächelte zufrieden. „Ich freue mich, dass sie dir schmeckt.“
Das Abendessen verlief wei
„Sag so etwas nicht, Dad.“ Taras Stimme klang deutlich sanfter als zuvor. Sie änderte leicht ihre Sitzposition, um es bequemer zu haben, bevor sie fortfuhr. „Ich habe diese Verantwortung übernommen, weil ich sie wirklich wollte.“Am anderen Ende antwortete Victor nicht sofort. Tara wusste, dass der Mann ihr zuhörte. Und genau deshalb entschied sie sich, ehrlich zu sein.Von Anfang an war die Leitung des Audits nichts gewesen, das sie aus Zwang übernommen hatte. Auch nicht, weil Victor sie darum gebeten hatte. Wenn sie es wirklich nicht gewollt hätte, hätte Tara genügend Gründe gehabt, abzulehnen. Besonders in ihrem derzeitigen Zustand.Doch sie hatte es nicht getan.Denn zum ersten Mal seit Jahren bekam sie
Der Raum wurde wieder still, nachdem Adrian gegangen war.Keine weiteren Auseinandersetzungen, die ihren Kopf noch schwindeliger werden ließen. Kein weiterer Druck, die Leitung des Audits jemand anderem zu überlassen. Nur das regelmäßige Piepen des Monitors und gelegentlich die Schritte einer Krankenschwester, die draußen auf dem Flur vorbeiging. Der Himmel draußen begann sich bereits zu verdunkeln, ein Zeichen dafür, dass es immer später wurde.Tara atmete tief aus.Ihr Körper fühlte sich noch immer erschöpft an. Selbst den Arm zu heben, war deutlich anstrengender als sonst. Doch zumindest konnte sie jetzt etwas ruhiger nachdenken.Trotzdem erinnerte sie sich noch an Adrians letzte Worte. „Wie kann er so e
Tara sah Adrian eindringlich an. Ihr Blick wanderte zwischen seinem Gesicht und ihrer Hand hin und her, die Adrian hielt. Wenn sie nur nicht gewusst hätte, was Adrian hinter ihrem Rücken getan hatte, wäre sie seinen Worten vielleicht längst erlegen.„Ich kann noch arbeiten“, sagte Tara leise und versuchte dabei, Adrians Hand abzuschütteln.Adrian lachte kurz auf. „Du bist gerade erst ohnmächtig geworden und kannst nicht einmal auf dich selbst achten. Wie willst du da deine Arbeit fortsetzen? Die Leitung eines Audits ist anstrengend, Tara. Genau deshalb war ich auch nie wirklich damit einverstanden, dass du diese Position übernimmst.“Tara musste daraufhin lachen. „Wirklich?“ Unbewusst ballte sie die Hand zur Faust. „Von Anfang an, als mir d
„Wo bin ich?“Das Bewusstsein kehrte langsam zurück.Zuerst war da nur ein weißes Licht, das blendete, obwohl ihre Lider noch viel zu schwer waren, um sie vollständig zu öffnen. Das Licht drang durch ihre dünnen Lider und ließ Tara unbewusst die Stirn runzeln. In den nächsten Sekunden begann ein ihr nur allzu vertrauter Geruch nach Desinfektionsmittel ihren Geruchssinn zu erfüllen. Der typische Geruch eines Krankenhauses.Dann gesellte sich ein weiteres Geräusch dazu – das regelmäßige, leise, sich wiederholende Piepen des Monitors, dessen Töne stabil klangen.Tara holte langsam Luft. Ihr Hals fühlte sich etwas trocken an. Ihr Kopf war schwer, als wäre sie gerade erst aus einem sehr
Und zum ersten Mal, seit Tara den Raum betreten hatte, verschwand die Ruhe vollends aus Adrians Gesicht.Die Luft im Raum schien immer schwerer und angespannter zu werden. Das leise Brummen der Klimaanlage an der Decke war plötzlich deutlich zu hören, weil niemand ein Wort sagte.Einer der Direktoren griff sogar nach seinem Wasserglas, nur um den Blicken der anderen auszuweichen. Niemand wollte in diesen Konflikt hineingezogen werden oder zwischen den Fronten stehen. Das war längst keine Auseinandersetzung mehr zwischen Adrian und Tara, sondern zwischen dem CEO der Ashbourne Group und der Leiterin der Wirtschaftsprüfung.Schließlich stieß Tara einen langen Seufzer aus. Wie lange wollte sie noch darauf bestehen, Adrian dazu zu bringen, die geltenden Verfahren einzuhalten?
„Danke, dass du zu mir gekommen bist.“Die Frau wirkte bei diesen Worten etwas erleichtert. „Ich hatte einfach das Gefühl, dass jemand davon wissen sollte.“„Ich werde der Sache weiter nachgehen.“Die Frau nickte, bevor sie schließlich den Raum verließ. Sobald sich die Tür hinter ihr geschlossen hatte, stieß Tara einen langen Atemzug aus und massierte sich langsam die Schläfen.Nachdem die Frau aus der Finanzabteilung den Raum verlassen hatte, öffnete Tara die Mappe, die sie gerade erhalten hatte, nicht sofort wieder. Sie saß einige Augenblicke schweigend da und ließ die verschiedenen Möglichkeiten durch ihren Kopf kreisen. Ihr Blick blieb unablässig auf den Stapel Unterlagen







