LOGINIsabella Hart gab alles für den Mann, den sie liebte – bis er sie verriet, ihre Ideen stahl und sie verstieß, nachdem er erfahren hatte, dass sie schwanger war. Gedemütigt und mit gebrochenem Herzen hätte sie niemals erwartet, dass ihre Rettung ausgerechnet von dem letzten Mann kommen würde, den sie jemals begehren dürfte. Damien Blackwood ist kalt, skrupellos und viel zu mächtig, um sich für Liebe zu interessieren. Doch als ein Skandal sowohl sein Unternehmen als auch seinen Ruf bedroht, macht er Isabella ein Angebot, das die Welt der Milliardäre erschüttert: eine Vertragsehe. Nun ist Isabella mit dem Vater ihres Ex-Freundes verheiratet. Was als Rache beginnt, entwickelt sich schon bald zu etwas weitaus Gefährlicherem. Während verbotene Anziehung, Verrat in der Unternehmenswelt und dunkle Familiengeheimnisse ans Licht kommen, geraten Isabella und Damien zwischen Besessenheit und Liebe – und das Blackwood-Imperium droht langsam daran zu zerbrechen.
View MoreDamiens POV Ich hatte nicht erwartet, dass sich das Haus so warm anfühlen würde. Nicht, wenn meine gesamte Familie zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit unter einem Dach versammelt war. Denn Familienessen im Hause Blackwood waren nur selten so entspannt, und ich ertappte mich dabei, wie ich beinahe auf den Moment wartete, in dem die Stimmung kippen würde, so wie es bei solchen Zusammenkünften normalerweise geschah. Isabella nahm unsere Tochter auf den Arm, während alle ihre Plätze einnahmen. Meine Mutter, die uns gegenübersaß, streckte sofort beide Hände nach ihr aus. „Gib sie mir, bevor du überhaupt richtig sitzt“, sagte sie. Isabella lachte und reichte ihr das Baby ohne jeden Widerspruch. „Das machst du immer“, sagte Isabella. „Du lässt sie kaum bequem in meinen Armen liegen, bevor du sie mir schon wieder wegnimmst.“ „Dafür sind Großmütter da“, erwiderte meine Mutter und wiegte das Baby bereits sanft in ihren Armen. „Du wirst es eines Tages verstehen, wenn du an d
Isabellas POV Das Haus war viel zu still, als ich die Treppe hinunterging, und für einen Moment dachte ich, irgendetwas sei passiert, denn Damiens Anwesen war niemals so ruhig – nicht mit den Angestellten, die durch die Flure gingen, den Telefonen, die auf jeder Ablage klingelten, und dem ständigen Summen von Geschäften, das selbst nach Sonnenuntergang nie ganz zu verstummen schien.Doch heute Abend war da nichts. Keine Telefone, keine Angestellten, überhaupt kein Geräusch, abgesehen vom leisen Klackern meiner Absätze auf dem Marmorboden. Als ich die letzte Stufe erreichte und in Richtung Esszimmer blickte, verstand ich auch warum.Der Raum war in etwas verwandelt worden, das ich kaum wiedererkannte. Kerzen säumten den langen Tisch anstelle der üblichen Kristalldekorationen, und die Deckenbeleuchtung war so weit gedimmt, dass der gesamte Raum in einem warmen Goldton statt in hellem Weiß erstrahlte.Damien stand mit dem Rücken zu mir in der Nähe des Fensters. Seine Hände steckten in d
Damiens POV Grace weinte seit fast zwanzig Minuten ununterbrochen, und nichts, was Isabella versuchte, schien sie beruhigen zu können. Ich betrat gerade das Kinderzimmer, als ich sah, wie Isabella auf und ab ging und Grace sanft an ihrer Schulter wiegte. Sie wirkte sichtlich erschöpft.„Sie hört einfach nicht auf“, sagte Isabella. Erleichterung spiegelte sich auf ihrem Gesicht wider, als sie mich sah. „Ich habe alles versucht.“„Lass mich es versuchen“, sagte ich und streckte die Arme nach ihr aus.In dem Moment, in dem ich Grace von Isabella übernahm, veränderte sich etwas. Ihre Schreie wurden fast augenblicklich leiser und verstummten innerhalb weniger Sekunden vollständig. Stattdessen waren nur noch leise Schluchzer zu hören, während sie sich bequem an meine Brust kuschelte.Isabella starrte uns an, halb amüsiert, halb genervt.„Das meinst du jetzt nicht ernst.“„Was?“, fragte ich und blickte auf Grace hinunter, die bereits langsam einschlief.„Vor zwei Sekunden war sie noch völli
Isabellas POV Ich saß an dem kleinen Schreibtisch, den wir im Arbeitszimmer aufgestellt hatten, und starrte zum ersten Mal seit Monaten auf meinen Laptopbildschirm, ohne dass meine Gedanken sich um Babyphone und Fütterungszeiten drehten. Grace schlief friedlich oben, und zum ersten Mal seit ihrer Geburt hatte ich endlich ein paar ungestörte Stunden für mich.Damien kam leise herein, trug zwei Tassen Kaffee und stellte eine davon neben mir ab.„Wie fühlt es sich an?“, fragte er. „Wieder damit anzufangen?“„Seltsam“, gab ich zu und warf einen Blick auf den Stapel an Vorschlägen, die in meinem Posteingang auf mich warteten. „Gut, aber seltsam. Ich habe das Gefühl, ich habe vergessen, wie man über etwas anderes nachdenkt als Windeln und Schlafenszeiten.“„Du hast nichts vergessen“, sagte Damien und setzte sich auf die Kante des Schreibtischs. „Du bist nur etwas aus der Übung. Geh es langsam an. Niemand erwartet von dir, dass du sofort wieder mit voller Geschwindigkeit einsteigst.“„Ich w





