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last update Veröffentlichungsdatum: 15.08.2026 12:00:51

Es dauerte eine ganze Weile, bis wieder Ruhe im Krankenzimmer eingekehrt war.

Lioras Weinen wurde allmählich leiser. Das kleine Mädchen hielt Taras Hand noch immer ganz fest, als hätte sie Angst, dass die Frau einfach wieder verschwinden könnte. Selbst als der Arzt kam, um eine kurze Untersuchung durchzuführen, ließ sie Tara keinen Moment wirklich aus den Augen.

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  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [48]

    Es dauerte eine ganze Weile, bis wieder Ruhe im Krankenzimmer eingekehrt war.Lioras Weinen wurde allmählich leiser. Das kleine Mädchen hielt Taras Hand noch immer ganz fest, als hätte sie Angst, dass die Frau einfach wieder verschwinden könnte. Selbst als der Arzt kam, um eine kurze Untersuchung durchzuführen, ließ sie Tara keinen Moment wirklich aus den Augen.„Ich will mit Mommy nach Hause.“Vielleicht war es bereits das zehnte Mal, dass Liora dasselbe sagte.Tara seufzte leise. „Liora.“Das Kind hob sofort den Kopf. „Ja, Mom? Ich will mit Mommy mit. Darf ich?“Tara betrachtete das noch immer blasse Gesichtchen

  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [47]

    Nachdem sie das gesagt hatte, stieg Tara aus dem Auto, ohne auf Adrian zu warten. Ruhig ging sie den Korridor entlang zum Krankenzimmer von Liora. Ihr Gesichtsausdruck war ausdruckslos. Sie wirkte weder in Eile noch zeigte sie übermäßige Besorgnis. Doch tief in ihrem Inneren herrschte eine Unruhe, die sie nicht losließ, seit sie erfahren hatte, dass Liora ohnmächtig geworden war, weil sie sich geweigert hatte zu essen.Auch wenn ein Teil ihres Herzens wegen Lioras Verhalten ihr gegenüber noch immer verärgert und wütend war, war Tara bereits an ihrer Seite gewesen, seit das Kind noch zu klein gewesen war, um zu verstehen, was gut und was schlecht war. Deshalb waren noch immer ein Stück Menschlichkeit und Fürsorge für das Mädchen in ihr vorhanden. Auch wenn diese Gefühle nicht mehr so stark waren wie früher, hatte sie sich zumindest dazu

  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [46]

    „Weißt du, wie es Liora wirklich geht?“ Adrian ignorierte Taras Worte von eben. Obwohl er am liebsten lauter geworden wäre, wusste er, dass er damit jede Chance zunichtemachen würde, Tara um ihre Hilfe zu bitten.Tara, die gerade im Begriff gewesen war, Adrians Arbeitszimmer zu verlassen, blieb erneut stehen. Für einige Augenblicke stand sie einfach nur mit dem Rücken zu dem Mann da. Sie versuchte, sich selbst davon zu überzeugen, dass alles, was im Krankenhaus geschah, sie nichts mehr anging.Nach allem, was sie sowohl für Liora als auch für Adrian getan hatte, schätzte keiner von ihnen sie auch nur im Geringsten. Tara wurde behandelt, als wäre sie nichts weiter als eine Betreuerin und diejenige, die das Chaos beseitigte, das Adrian angerichtet hatte. Und wer weiß, wie oft Liora bereits beton

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    Seit Adrian aus der Vorstandssitzung zurückgekehrt war, hatte sich die Atmosphäre auf der Führungsetage deutlich angespannt. Jeder konnte deutlich erkennen, dass Adrian in denkbar schlechter Stimmung war.Niemand wagte es, sich ihm zu nähern, außer wenn es wirklich unumgänglich war.„Überarbeiten Sie diesen Bericht.“Einer der Manager aus der Marketingabteilung erstarrte sofort. „Mr. Adrian, dieser Bericht wurde doch erst letzte Woche genehmigt.“„Das ist mir egal.“ Adrian warf die Unterlagen auf den Tisch. „Wenn ich sage, dass Sie ihn überarbeiten sollen, dann überarbeiten Sie ihn.“Der Mann nickte hastig und verließ den Raum.

  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [44]

    Tara schloss für einen Moment die Augen und bemühte sich, ihren Gesichtsausdruck unter Kontrolle zu halten, als sie Adrian gegenüberstand. Was wollte er jetzt noch sagen? War zwischen ihnen nicht längst alles geklärt?„Hast du mich nicht gehört?“, fuhr Adrian sie ungeduldig an. Er packte sogar ihr Handgelenk und hätte beinahe ihren Notizblock zu Boden fallen lassen.Tara konnte Adrians grobes Verhalten nicht länger ertragen. Ohne zu zögern riss sie ihre Hand aus seinem Griff. „Was ist denn noch?“Der Großteil der Vorstandsmitglieder befand sich noch immer im Raum, doch niemand wagte sich einzumischen. Nach allem, was gerade geschehen war, entschieden sich alle lieber zu schweigen und ihre Unterlagen zusammenzupacken. Vor allem die externe Pr&

  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [43]

    30 Minuten vor Beginn der Besprechung.„Verdammt!“, fluchte Adrian und schlug auf das Lenkrad. Dabei traf er versehentlich die Hupe, die einen ohrenbetäubenden Ton von sich gab. Doch Adrian kümmerte das nicht.Der dichte Verkehr an diesem Mittag stellte seine Geduld wirklich auf die Probe. Als er das Büro verlassen hatte, um nach Liora zu sehen, waren die Straßen im Stadtzentrum noch nicht besonders voll gewesen. Warum schien jetzt plötzlich alles ihn aufzuhalten?Fast dreißig Minuten lang hatte Adrian sich durch den dichten Verkehr gekämpft. Schließlich eilte er beinahe im Laufschritt durch die Lobby. Er konnte es kaum erwarten, dass der Aufzug kam und ihn in den dreißigsten Stock brachte, wo die Vorstandssitzung stattfand.

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