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Kapitel 53

Author: Ellie💕
last update publish date: 2026-10-14 11:34:12

Lucas Schatten

Elena stand noch lange regungslos vor dem Spiegel, nachdem Sandro gegangen war. Ihr Spiegelbild starrte sie an – gerötete Wangen, geschwollene Lippen, die schwachen roten AbdrĂŒcke seiner Finger noch immer an ihrem Hals sichtbar. Sein Sperma war noch immer zwischen ihren Schenkeln. Sie sah aus wie beansprucht. Zerstört. Lebendig auf eine Weise, die sie seit Monaten nicht mehr gespĂŒrt hatte. Doch die ZĂ€rtlichkeit ihres Sexes vor dem Spiegel fĂŒhlte sich nun wie eine weitere wundersc
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  • EIN VERTRAG MIT DEM TEUFEL   Kapitel 75

    Anschlag auf ihr LebenDas Penthouse fĂŒhlte sich nach Valentinas Video noch bedrĂŒckender an. Elena konnte das giftige LĂ€cheln der Frau nicht abschĂŒtteln oder die Art, wie ihre Worte den zerbrechlichen Frieden zerschnitten hatten, den sie sich mĂŒhsam zurĂŒckerkĂ€mpft hatten. Der wahre Grund, warum sie endete 
 der letzte Deal ihres Vaters 
 ein Kind, das er bereit war einzutauschen. Welche neue Hölle bereitete Valentina als NĂ€chstes vor?Sandro war nach dem Video verstummt. Sein Kiefer war fest angespannt, wĂ€hrend er seine MĂ€nner losschickte, um die Nachricht zurĂŒckzuverfolgen. Doch der Krieg wartete nicht darauf, dass sie sich erholten. Immer neue Berichte trafen ein – weitere Bewegungen der Contis, GerĂŒchte ĂŒber Lucas fortgesetztes „AufrĂ€umen“ und der allgegenwĂ€rtige Schatten von Vittorios Einfluss. Elena blieb dicht bei ihm und spendete ihm Trost, wo sie konnte, doch die Spannung in der Luft war kaum auszuhalten.„Wir mĂŒssen fĂŒr eine Weile hier raus“, sagte Sandro plötzlich an diesem

  • EIN VERTRAG MIT DEM TEUFEL   Kapitel 74

    BeschĂŒtzerDas Penthouse hatte sich noch nie so sehr wie eine belagerte Festung angefĂŒhlt. Elena stand an den verstĂ€rkten Fenstern mit Blick ĂŒber Manhattan, die Arme fest um sich geschlungen, wĂ€hrend die ersten Strahlen der Morgensonne sich mĂŒhsam durch die schweren Wolken kĂ€mpften. Jede Sirene in der Ferne ließ sie zusammenzucken. Jeder Schatten im Raum schien eine weitere Bedrohung zu verbergen.Der Hinterhalt auf Sizilien, das Video von Lucas Verrat, der Anschlag auf Claires Krankenhausstation – alles kam zu schnell, zu brutal nĂ€her.Sandro bewegte sich wie eine Naturgewalt durch den Raum. Er hatte kaum geschlafen, doch seine Energie war unaufhaltsam. Nach der Warnung ĂŒber das Mount Sinai war er sofort in den Schutzmodus ĂŒbergegangen und koordinierte die gesamte Reaktion persönlich, anstatt sie zu delegieren. Elena beobachtete ihn wĂ€hrend mehrerer Videokonferenzen. Seine Stimme blieb ruhig und befehlend, wĂ€hrend er Claires sofortige Verlegung in einen sichereren PrivatflĂŒgel unter

  • EIN VERTRAG MIT DEM TEUFEL   Kapitel 73

    KriegstrommelnDas gesprungene Display des Handys warf ein hartes Licht auf Sandros Gesicht und ließ seine ZĂŒge geradezu dĂ€monisch wirken. Elena beobachtete, wie ihm sĂ€mtliche Farbe aus dem Gesicht wich, als der Überwachungsclip endete und nur das belastende Standbild zurĂŒckblieb, auf dem Luca den USB-Stick ĂŒbergab, als wĂ€re es die selbstverstĂ€ndlichste Sache der Welt.„Verdammter Bastard“, knurrte Sandro mit leiser, tödlicher Stimme. Dieses Mal legte er das beschĂ€digte Handy vorsichtig auf den Tisch, obwohl seine Finger noch einen Moment darauf verharrten, als wolle er es zu Staub zerquetschen. Der zĂ€rtliche Mann, der sie eben noch unter der Dusche verehrt hatte, war verschwunden. An seiner Stelle stand der Don – kalt, berechnend und bereit fĂŒr den Krieg.Elena zog den Seidenbademantel enger um sich, wĂ€hrend ihr Herz hĂ€mmerte. Der Kontrast traf sie mit voller Wucht: Noch vor wenigen Minuten hatten sie sich unter heißem Wasser ineinander verloren und nach Trost und NĂ€he gesucht. Jetzt

  • EIN VERTRAG MIT DEM TEUFEL   Kapitel 72

    Versöhnung unter der DuscheDie Skyline von Manhattan glitzerte wie ein Bett aus zerbrochenem Glas, wĂ€hrend der private Aufzug zum Penthouse hinauffuhr. Elenas Körper schmerzte vor Erschöpfung und dem nachwirkenden Adrenalin. Der Hinterhalt in Sizilien fĂŒhlte sich inzwischen wie ein Fiebertraum an – weit entfernt und doch mit dem Geruch von Schießpulver und Sandros blutbespritzter Weste unauslöschlich in ihre Haut eingebrannt.Vier zusĂ€tzliche bewaffnete Wachen flankierten sie im Aufzug. Das Penthouse hatte sich wĂ€hrend ihrer Abwesenheit verĂ€ndert: verstĂ€rkte TĂŒren, neue Überwachungspaneele, die an jeder Wand leuchteten, und eine Anspannung, die so dicht war, dass sie gegen ihre Brust drĂŒckte. Seit ihrer Landung hatte Sandro ihre Seite nicht verlassen. Seine Hand ruhte auf ihrem unteren RĂŒcken, sein Daumen zeichnete langsame, beruhigende Kreise, wĂ€hrend seine Augen jede Ecke wie die eines Raubtiers absuchten, das jederzeit mit Gespenstern rechnete.In dem Moment, als sich die Aufzugst

  • EIN VERTRAG MIT DEM TEUFEL   Kapitel 71

    Angriff auf den KonvoiDas Chaos verschlang die sizilianische Nacht.Die zweite Explosion riss durch den OstflĂŒgel der Villa und ließ Putzstaub wie Asche herabregnen. Elena kauerte im begehbaren Kleiderschrank, ihr Herz hĂ€mmerte so heftig, dass sie Kupfer schmecken konnte. Draußen knatterten SchĂŒsse – scharf, unaufhörlich. Rufe auf Italienisch und Englisch zerrissen die Dunkelheit, wĂ€hrend Sandros MĂ€nner die Angreifer bekĂ€mpften.„Bleib hinter mir“, befahl Sandro mit einer Stimme aus Stahl. Er hatte sich eine kugelsichere Weste ĂŒber den nackten Oberkörper gezogen und drĂŒckte ihr eine kompakte Pistole in die zitternden HĂ€nde. „Wenn jemand an mir vorbeikommt, schießt du zuerst und stellst spĂ€ter Fragen. Ziel auf die Körpermitte.“Elena nickte, ihre Finger umklammerten den Griff mit weiß hervortretenden Knöcheln. Das Gewicht der Waffe fĂŒhlte sich fremd und erschreckend an – doch die Alternative war noch schlimmer. Vor wenigen Minuten hatten sie sich noch in verzweifelter Versöhnung inein

  • EIN VERTRAG MIT DEM TEUFEL   Kapitel 70

    ZerreißprobeDer RĂŒckweg zur Hauptvilla schien endlos.Elenas Beine waren von der Begegnung in der steinernen Nische noch immer wackelig, ihr Körper vibrierte noch von den Nachwirkungen ihrer wĂŒtenden Vereinigung, doch ihr Geist war ein Schlachtfeld.Sandros Hand ruhte fest auf ihrem unteren RĂŒcken und fĂŒhrte sie durch die Schatten, als könnte er ihre auseinanderbrechende Welt allein durch diese BerĂŒhrung zusammenhalten. Lucas Nachricht brannte wie SĂ€ure in ihren Gedanken.Die WĂ€nde haben Ohren.Wie viele ihrer geflĂŒsterten Zweifel, ihrer heimlichen Nachforschungen, waren bereits an den Feind weitergegeben worden?Kaum hatten sie den privaten FlĂŒgel des Anwesens betreten und war die schwere EichentĂŒr hinter ihnen ins Schloss gefallen, brach der Damm.Elena riss sich sofort von ihm los.Das luxuriöse Schlafzimmer, dessen Seidenlaken noch immer vom Morgen zerwĂŒhlt waren und in dem noch der schwache Duft ihrer gemeinsamen Dusche hing, fĂŒhlte sich nun wie eine GefĂ€ngniszelle an, eingehĂŒll

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