Share

3

Penulis: Whendhie
last update Tanggal publikasi: 2026-08-06 04:35:36

Die Nachricht lautete:

Hi Jensen, ich weiß, das kommt völlig aus heiterem Himmel, also … Überraschung! Ist eine Weile her, was? Ich weiß … Ich schätze, wir waren beide echt beschäftigt. Wie auch immer, Jon hat mir erzählt, dass du zu Hause ein brandneues Gebäude eröffnest. Herzlichen Glückwunsch übrigens zu all deinen großartigen Erfolgen. Das ist eigentlich auch der Grund, warum ich dir gerade schreibe, aber ich finde nicht, dass wir das per SMS oder am Telefon besprechen sollten. Deshalb würde ich mich freuen, wenn wir uns nächste Woche treffen und das persönlich besprechen könnten. Such dir einfach einen Tag aus, an dem du Zeit hast, und ich werde da sein. Ich hoffe, bald von dir zu hören. Liebe Grüße, Katherine Kavell.

Jensen runzelte die Stirn. Erinnerungen, die er so hart zu unterdrücken versucht hatte, stürzten wieder auf ihn ein. Wut loderte in seiner Brust auf. Schmengend. Verheerend. Das musste man ihr lassen, dachte er. Die Frau hatte verdammt noch mal ganz schön Nerven.

So wollte sie das also spielen? Kein „Wie ging es dir all die Jahre?“ So tun, als wäre nichts geschehen? Als hätten sie sich kaum gekannt? Als wäre alles gut zwischen ihnen?

Als wären sie einfach … außer Kontakt geraten, und sie würde nun eine Wiederannäherung initiieren, weil sie gerade ein paar Minuten in ihrem ausgefüllten Tag erübrigen konnte?

Nun, er konnte auch kühl und unpersönlich sein, wenn sie es so haben wollte. Verdammt, darin war er ein Meister, dachte er.

Er beschloss, die Nachricht zu ignorieren. Sie warten zu lassen. Sie zu ignorieren, so wie sie ihn ignoriert hatte. Sie warten zu lassen, so wie sie ihn hatte warten lassen – mit der Frage, ob sie jemals zurückkehren würde. Nun, jetzt wollte sie ihn sehen … Aber nur, weil er sein neues Gebäude eröffnete. Wäre das nicht gewesen, hätte er nichts von ihr gehört. Er war wirklich wütend auf sie.

Er legte sein Handy weg und zog seinen Laptop näher heran. Entschlossen, sich an die Arbeit zu machen und die Nachricht zu ignorieren … sie vielleicht sogar zu vergessen.

Aber das war unmöglich. Er konnte sich nicht konzentrieren. Jetzt, da er diese verdammte SMS gelesen hatte, musste er ununterbrochen an sie denken. Was zur Hölle wollte sie? Wie ging es ihr?, fragte er sich. War sie immer noch so wunderschön wie früher? Daran zweifelte er nicht im Geringsten … Sie war die schönste Frau gewesen, die er je gesehen hatte … Mit einem fantastischen Herzen … Bis sie seines zermalmt hatte.

„Verdammt sollst du sein, Kat“, murmelte er leise vor sich hin.

Er hörte auf zu arbeiten, lehnte sich in seinem Stuhl zurück und schloss die Augen. Er erlaubte sich etwas, das er sich seit Jahren nicht mehr erlaubt hatte – an sie zu denken.

Ihr langes braunes Haar, ihre großen schwarzen Augen, ihre Lippen – Lippen, die er so dringend nicht hatte küssen wollen, und es doch nicht geschafft hatte –, ihr sexy Körper. Sie war umwerfend. Seine Gedanken wanderten zurück zu dem ersten Mal, als er sie gesehen hatte. Es war lange her.

Er war acht Jahre alt gewesen und zu ihr nach Hause gegangen, um mit ihrem Bruder Jonathan Fußball zu spielen. Jon war sein bester Freund gewesen – und war es immer noch. Obwohl Jonathan immer zu sagen pflegte, dass Katherine ihm Jensen gestohlen habe.

Katherine war damals vier gewesen und war felsenfest entschlossen gewesen, beim Spiel mitzumachen. Was Jon nicht wollte … Und er bat sie zu gehen. Aber Katherine wollte nicht hören. Sie war sehr, sehr stur. Sie bestand darauf, mitzuspielen.

Als Jon sie in den Schwitzkasten nahm, um ihr eine Lektion zu erteilen und sie dazu zu bringen, die beiden in Ruhe zu lassen, war Jensen zu ihrer Rettung geeilt.

Befreit aus Jons Griff hatte Katherine mit großen, bewundernden Augen zu ihm aufgeblickt, und das Unheil war geschehen. Von da an war sie ihm auf Schritt und Tritt gefolgt.

Das hatte er nicht gewollt. Wollte nicht, dass ihm irgendein kleines Mädchen hinterherlief. Es war peinlich gewesen. Also hatte er alles getan, um es ihr auszutreiben. Aber sie hatte den Wink mit dem Zaunpfahl einfach nicht verstanden.

Das nächste Mal war er vierzehn und sie zehn. Er war im Auftrag seines Vaters unterwegs und ging den Schotterweg hinab, der von der Hütte seines Vaters abzweigte.

Sie hing kopfüber in einem alten Baum, ihre aufgeschürften Knie um einen tiefen, dicken Ast geschlungen. Sie baumelte hin und her, sodass ihre langen Zöpfe wie Seile herabhingen. Die ganze Zeit über summte sie, während sie die größte rosa Kaugummiblase blies, die er je gesehen hatte.

Er hatte gar nicht gewusst, dass man gleichzeitig summen und Kaugummiblasen machen konnte. Als er an ihr vorbeiging, gab es einen lauten Knall.

„Wo gehst du hin?“, schwang sie sich nach oben, sodass sie den Ast mit einem Bein ritt, während das andere herabbaumelte. Ihre Handflächen stützten ihren Körper ab, und sie starrte auf ihn herab.

Staub fiel auf ihn, und mürrisch wischte er sich über Gesicht und Kopf. Er runzelte die Stirn. Auf Höhe seiner Nase befand sich ein Paar blaue Segeltuchschuhe. Langsam blickte er an ihren Beinen und Knien hoch zu dem kleinen, empörten Gesicht, das aussah wie das einer Puppe.

Sie blies noch eine Blase, zog sie ein und ließ sie auf eine ungezogene Art platzen. „Ich habe gefragt, wo du hingehst“, wiederholte sie, als wäre sie die Königin irgendeiner Insel.

„Geht dich nichts an, Kitty“, sagte er, um sie zu ärgern. Es funktionierte.

Jensen drehte ihr den Rücken zu und ging weiter.

Sie sprang vom Baum herunter und tauchte neben ihm auf.

„Mein Name ist nicht Kitty“, sagte sie. „Nenn mich nicht so.“

Er brummte irgendeine Antwort und ging einfach weiter.

„Du bist so ein Mupfel“, sagte sie.

Er blieb stehen und blickte auf sie herab. Ihr Gesichtsausdruck forderte ihn heraus, sie noch einmal zu ignorieren.

Er ging wieder los, und sie hielt Schritt mit ihm, ohne etwas zu sagen, aber er konnte spüren, wie sie ihn musterte. Schließlich sah er sie an. Alles, was er sah, war ein ausdrucksstarkes Gesicht und ein Paar stirnrunzelnder schwarzer Augen.

„Geh weg“, sagte er.

„Ich bin kein Baby, weißt du“, piepste sie. „Ich weiß eine ganze Menge Dinge.“

„Ach wirklich?“, sagte er sarkastisch.

„Ja.“

„Sachen wie was … Kitty?“, fragte er.

„Weiß nicht“, antwortete sie. „Alles Mögliche.“

Er hätte damals fast gelacht. Sie war so schräg, dachte er … Und irgendwie drollig.

„Los doch“, sagte sie. „Frag mich irgendwas.“

Er stand da und sah in ihr Gesicht, das ihn mit einem Blick anstarrte, der ihn herausforderte, sich mit ihr zu streiten. Wonach ihm nicht der Sinn stand. Was er nicht wollte.

Er hätte ihren Bluff auffliegen lassen können. Aber er tat es nicht. Er wusste alles über Stolz. Das war etwas, das er verstand.

Er wandte sich von ihr ab und setzte seinen Weg fort.

Sie folgte ihm nicht.

Lanjutkan membaca buku ini secara gratis
Pindai kode untuk mengunduh Aplikasi

Bab terbaru

  • ES WAR SCHON IMMER DU   80

    Sie vergrub die Hände in seinem Haar, krallte sich in ihn und drückte sein Gesicht im Rhythmus ihres eigenen Verlangens an sich, um sich auf die nächste Stufe zu befördern —„Oh, Jensen!“, murmelte sie, während sie seine Zunge regelrecht fickte, die sie hart und punktgenau mitten auf ihrer empfindlichsten Stelle leckte. Seine Zunge öffnete sich, heißes Fleisch auf dem ihren, während er ihr eine gezielte und ausgiebige Liebkosung schenkte.Zwei völlig unterschiedliche Empfindungen brachten das Fass endgültig zum Überlaufen: Jeder Muskel in ihr spannte sich an, während ihre triefende Öffnung sich an seinen Finger klammerte und sie sein Gesicht wie eine Stute ritt, während seine Zunge unermüdlich arbeitete, um ihren Rausch aufrechtzuerhalten.„Da! Oh, genau da, Jensen!“, stöhnte sie. Ihre Hände ballten sich im Orgasmus zu Fäusten, ihr Körper bebte, während sie immer wieder murmelte: „Oh Gott! Oh Gott!“ Sie war nicht im Geringsten hemmungsvoll. Er sorgte dafür, dass es ihr vollkommen egal

  • ES WAR SCHON IMMER DU   79

    „Was bleibt mir denn sonst übrig?“, erwiderte Katherine. „Ich kann dich schließlich nicht zwingen zu bleiben.“„Du könntest mich dazu bringen … wenn du nur wolltest“, sagte er.Sie antwortete nicht. Sie legte den Kopf in den Nacken, blickte zu ihm auf und starrte ihn an, und er verspürte einen widerwilligen Anflug von Bewunderung dafür, wie gefasst sie sich nun gab. Ein Anflug von Bewunderung, ja – und noch etwas anderes, etwas, dem er nicht einmal einen Namen geben wollte. Etwas, das ihn dazu veranlasste, plötzlich den Abstand zwischen ihnen zu überbrücken.Die Badewanne befand sich direkt hinter ihrem Rücken; Katherine konnte nirgendwohin ausweichen. Er lächelte innerlich. Wenn er also seine Hand ausstreckte und seine Finger in ihrem Nacken verschränkte, konnte sie nur dastehen und zulassen, dass er auf sie hinabsah – mit einer Mischung aus Erheiterung und Spott in den Augen, wie sie sicher war.„Wie wäre es damit?“, schlug er vor. „Das könntest du tun.“ Seine Stimme klang rauer als

  • ES WAR SCHON IMMER DU   78

    Katherine blickte von seinem kalten Blick weg. Trotz all ihrer Bemühungen zitterte sie, und sie hoffte inständig, dass er es nicht sehen konnte.Eine völlige Überraschung war es für sie natürlich nicht. Auf irgendeine Weise hatte sie gewusst, dass es so kommen würde. Besonders als sie ihm gesagt hatte, dass sie nicht mit ihm zusammen sein könne, weil sie nicht wisse, ob sie ihm vertrauen könne.„Ich habe viel nachgedacht“, fuhr Jensen fort. „Und ich finde, dass ich was Besseres verdiene … von dir. Verdammt noch mal, ich rufe an und schreibe Nachrichten und du ignorierst mich. Ich mag in der Vergangenheit gewaltig Bockmist gebaut haben, und Gott weiß, wie leid mir das tut, und wenn ich könnte, würde ich es rückgängig machen. Aber ich habe alles getan … alles, seit du zurück bist, nur um zu beweisen, wie sehr ich dich will – aber irgendwie kassiere ich ständig nur ein Nein als Antwort. Immer kommt irgendwas dazwischen und …“„Das letzte Mal bist DU dazwischengekommen … Du bist derjenige

  • ES WAR SCHON IMMER DU   77

    Katherine rührte sich nicht. Sie konnte es nicht. Sie fühlte sich wie erstarrt. Das schwache Gefühl der Orientierungslosigkeit, das sie beim Aufwachen verspürt hatte, schien ihre Fähigkeit zu sprechen zu lähmen. Aus irgendeinem Grund hatte sie das Gefühl, Zeit zu brauchen, um sich wieder zu fassen.Nachdem sie sich beim letzten Mal, als sie gesprochen hatten, so lächerlich gemacht hatte, war sie davon ausgegangen, dass das nächste Gespräch zu ihren Bedingungen stattfinden würde – und nicht zu seinen.„Verdammt noch mal, Kat!“, hörte sie ihn fluchen. „Kat, ich weiß, dass du da drin bist. Deine Mutter war so nett mir zu sagen, dass du heute zu Hause sein würdest.“ Seine Stimme wurde immer ungeduldiger. „Komm schon, mach die Tür auf. Willst du etwa, dass ich wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses oder so etwas verhaftet werde?“Jemand anderen, der sich weniger wahrscheinlich wegen so etwas verhaften lassen würde, konnte sich Katherine kaum vorstellen. Jensen Packard war viel zu selbstbe

  • ES WAR SCHON IMMER DU   76

    „Ach, wirklich?“, sagte Katherine. „Dann sag mir bitte wie. Denn offensichtlich mache ich es falsch.“„Es gibt kein Richtig oder Falsch, Kat. Du musst dir einfach erlauben zu heilen.“„Du kannst mir nicht sagen, wie ich heilen soll, Jensen“, sagte Katherine. Und an dem Klang ihrer Stimme erkannte er, dass sie zu weinen begann. All die angestauten Gefühle, die sie zu verbergen und zu unterdrücken versucht hatte, brachen plötzlich mit voller Wucht wieder hervor.„Mein Vater ist tot, Jensen“, fuhr Katherine fort. Die Tränen flossen nun ungehemmt. „Ich werde ihn nie wiedersehen. Habe ich dir eigentlich erzählt, dass ich mich nicht einmal von ihm verabschieden konnte? Nun, das konnte ich nicht. Weil ich nicht wahrhaben wollte, dass er im Sterben lag. Ich konnte mich nicht von meinem Vater verabschieden. Also versuch bitte nicht, mir zu sagen, wie ich trauern soll. Er wollte, dass ich weitermache und glücklich werde, und genau das werde ich tun.“Da er es nicht ertragen konnte, sie so leide

  • ES WAR SCHON IMMER DU   75

    Ein Gefühl wilden Triumphs schoss Katherine durch den Kopf. Sie hatte also doch seine Aufmerksamkeit. Es war ein riesiger Schritt nach vorn, aber was nützte es ihr, wenn er nicht bereit war, danach zu handeln? Und sie wusste, dass sie verdammt egoistisch war, aber aus irgendeinem Grund konnte sie einfach nicht aufhören zu reden.„Du glaubst also, ich brauche jetzt deinen Schutz?“, warf sie ihm entgegen.„Das ist das Letzte, woran ich denke.“ Der nachdrückliche Klang seiner Stimme war wie Donner in ihren Ohren, Donner in ihrem Herzen. „Ich meine, ich denke, du brauchst jemanden, der für dich da ist, besonders jetzt. Aber ich meine nicht Schutz im Sinne eines großen Bruders … Was auch immer du damit meinst.“Katherine rollte mit den Augen. Sie wollte Taten sehen. Und Taten bekam sie reichlich. Er trat näher und wirbelte ihren Körper herum, sodass sie ihm gegenüberstand. Die Hand, die ihren Arm gepackt hatte, hob sich, ihre Finger fuhren durch ihr Haar und zogen ihren Kopf nach hinten, s

Bab Lainnya
Jelajahi dan baca novel bagus secara gratis
Akses gratis ke berbagai novel bagus di aplikasi GoodNovel. Unduh buku yang kamu suka dan baca di mana saja & kapan saja.
Baca buku gratis di Aplikasi
Pindai kode untuk membaca di Aplikasi
DMCA.com Protection Status