LOGINSienna Brooks hätte sich nie träumen lassen, dass der arrogante CEO, der sie einst gedemütigt hatte, sie eines Tages bitten würde, seine Frau zu werden. Als Dominic Kane eine Ehefrau braucht, um sein Erbe zu sichern, bietet er Sienna einen Einjahresvertrag an, der ihre Familie und das Leben ihrer Mutter retten könnte. Doch das Zusammenleben verwandelt ihren Hass in gefährliche Anziehungskraft, und Dominic wird bald klar, dass er sich in die einzige Frau verliebt hat, die er niemals hätte lieben dürfen. Sienna muss entscheiden, ob seine Gefühle echt sind oder ob sie lediglich ein weiterer Teil seines perfekten Plans ist.
View MoreDominics Perspektive Die Morgensonne ging über der Stadt auf, doch meine Gedanken rasten bereits mit rasender Geschwindigkeit.Ich saß am Eichenschreibtisch im Arbeitszimmer des Anwesens meiner Großmutter, hielt ein Tablet in der Hand und tippte einen umfangreichen Genesungsplan. Ich hatte ihren Tag in präzise Stundenblöcke unterteilt. Ich hatte drei verschiedene Facharzttermine vereinbart, Pflegeschichten zugewiesen und ein Team privater Ernährungsberater kontaktiert, noch bevor mich überhaupt jemand darum gebeten hatte.Ich organisierte die Gesundheit meiner Großmutter wie eine millionenschwere Unternehmensumstrukturierung.Sienna betrat leise den Raum und hielt eine Tasse warmen Tee in der Hand. Sie beugte sich über meine Schulter und las die strenge, farbcodierte Tabelle auf meinem Bildschirm durch.„Dom“, sagte Sienna leise, ihre Stimme sanft, aber bestimmt. „Du hast ihre Nachmittagsschlafzeit farblich gekennzeichnet. Findest du das nicht ein bisschen übertrieben?“„Ich will sie
Aus Siennas SichtEs war ganz still in dem ruhigen Krankenzimmer, als ich auf dem Stuhl neben dem Bett saß.Dominics Großmutter sah mich mit gütigen Augen an. Sie wollte über ihr Vermächtnis sprechen – das Zeichen, das sie für die Familie Kane hinterlassen wollte.„Sienna, meine Liebe“, begann sie mit sanfter, fester Stimme. „Ich habe beobachtet, wie wohlhabende Menschen ein Vermögen für Dinge ausgeben, die keine Rolle spielen. Das ist nicht das, was ich will. Ich möchte, dass unsere Familie Projekte unterstützt, die Menschen, denen es an Mitteln oder Beziehungen mangelt, echte Chancen eröffnen.“Ich beugte mich näher zu ihr hin und hörte aufmerksam zu.„Ich habe deine Ideen für den Gemeinschaftsraum und Elenas Mentoring-Programm verfolgt“, fuhr sie fort. „Ich möchte eine eigene Initiative ins Leben rufen. Einen Fonds, der über mehrere Jahre hinweg kreative Bildung, berufliche Weiterbildung und Gemeinschaftsveranstaltungen unterstützt.“Eine tiefe Welle der Rührung durchströmte meine
Dominics Perspektive Im Wartezimmer der Privatklinik war es eiskalt, und die Leuchtstoffröhren an der Decke summten mit einem schrillen, nervtötenden Geräusch, das mir Zahnschmerzen bereitete.Mein Herz hämmerte wie eine rasende Trommel gegen meine Rippen. Ich hatte feindliche Übernahmen, wütende Vorstandsmitglieder und Millionenklagen ohne mit der Wimper zu zucken gemeistert. Doch hier zu stehen und auf Neuigkeiten über meine Großmutter zu warten, ließ mich hilflos fühlen.Sienna stand direkt neben mir, ihre warme Hand fest auf meinem Arm. Sie bot mir keinen vorgetäuschten, leeren Trost an. Sie stand einfach nur da als mein Anker und hielt mich auf dem Boden, während meine Gedanken in tausend Richtungen rasten.Die schweren Flügeltüren der Aufwachstation öffneten sich, und Dr. Harrison trat mit müdem Gesichtsausdruck heraus.Ich trat sofort vor, meine Stimme klang angespannt und drängend. „Herr Doktor. Wie geht es meiner Großmutter? Was zeigen die Aufnahmen?“Dr. Harrison atmete lan
Aus Siennas PerspektiveAls ich am nächsten Morgen durch die Glastüren von Brooks Events zurückging, spürte ich, wie die Energie im ganzen Büro brodelte.Die Telefone klingelten ununterbrochen, auf jedem Schreibtisch piepsten E-Mail-Benachrichtigungen, und mein Team arbeitete zügig und mit breitem, begeistertem Lächeln. Meine Keynote-Rede hatte die Schleusen geöffnet. Großkunden aus der ganzen Stadt riefen uns an, begierig darauf, riesige Verträge abzuschließen.Für jeden Gründer war damit ein Traum wahr geworden. Doch als ich mich an meinen Schreibtisch setzte und den Stapel neuer Partnerschaftsvorschläge durchging, wurde mir plötzlich etwas schlagartig klar.Persönlicher Einsatz und nächtliches Schuften reichten nicht mehr aus, um dieses Schiff über Wasser zu halten.Wir waren aus unseren kleinen Schuhen herausgewachsen. Diese neuen Angebote könnten Millionen von Dollar einbringen und uns ermöglichen, in andere Städte im ganzen Land zu expandieren. Aber wenn wir jeden einzelnen Kund











