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Kapitel 76: Die ersten Tage

작가: Viv Rex
last update 게시일: 2026-08-02 03:52:54

Die ersten Tage mit Fenris waren ein Strudel aus schlaflosen Nächten und überwältigender Liebe. Kaelen, die noch nie in ihrem Leben etwas so Kleines und Hilfloses gesehen hatte, verbrachte Stunden damit, ihn einfach nur anzuschauen. Sie lag im Bett, den kleinen schlafenden Körper auf ihrer nackten Brust, und ihre goldenen Augen wurden weich, jedes Mal wenn er sich bewegte oder ein leises Wimmern von sich gab.

„Er hat deine Nase“, sagte sie zum hundertsten Mal. „Und meine Ohren. Armer Junge. Wol
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    Die ersten Tage mit Fenris waren ein Strudel aus schlaflosen Nächten und überwältigender Liebe. Kaelen, die noch nie in ihrem Leben etwas so Kleines und Hilfloses gesehen hatte, verbrachte Stunden damit, ihn einfach nur anzuschauen. Sie lag im Bett, den kleinen schlafenden Körper auf ihrer nackten Brust, und ihre goldenen Augen wurden weich, jedes Mal wenn er sich bewegte oder ein leises Wimmern von sich gab.„Er hat deine Nase“, sagte sie zum hundertsten Mal. „Und meine Ohren. Armer Junge. Wolfsöhren an einem menschlichen Gesicht. Hoffentlich wächst er da noch rein. Oder er wird der erste Architekt, der gleichzeitig ein Wolf ist. Ein Wolfsarchitekt. Architektwolf. Irgendwas dazwischen. Wir finden schon einen Namen für das, was er ist. Hauptsache, er ist gesund. Und geliebt. So geliebt. Hast du jemals so viel Liebe empfunden, Elias? Auf einmal? Für jemanden, den du gerade erst kennengelernt hast? Es ist verrückt. Ich bin verrückt vor Liebe. Verrückt vor Müdigkeit. Verrückt vor Glück.

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    Die Wehen setzten in einer stürmischen Nacht ein, als der Regen gegen die Quarzfenster peitschte und der Wind die Palmen bog wie Grashalme.Elias erwachte von Kaelens Hand, die sich in seinen Arm krallte. Nicht spielerisch, wie sonst, sondern mit einer Kraft, die Knochen hätte brechen können.„Es ist Zeit“, sagte sie. Ihre Stimme war ruhig, aber ihre goldenen Augen waren weit und wild vor Schmerz und Vorfreude. „Das Baby kommt. Ich spüre es. Es will raus. Es will die Welt sehen. Es will uns sehen. Hilf mir, Elias. Hilf mir, unser Kind auf die Welt zu bringen. Ich habe Angst. Aber ich habe auch Mut. So viel Mut, dass ich fast platze. Hol die Decken und das Wasser und die Tücher, die wir vorbereitet haben. Beeil dich. Aber nicht zu schnell. Ich brauche dich ruhig. Ruhig und stark. Wie immer. Wie du immer bist, wenn ich dich am meisten brauche. Also los. Hol die Sachen. Und dann komm zurück und halt meine Hand. Und lass mich nie wieder los. Nie wieder. Versprich es. Versprich—"„Ich vers

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