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Die Entführung von Loverina Zwei

Penulis: Anniebella
last update Tanggal publikasi: 2026-06-12 18:35:56

Loverina erwachte und stellte fest, dass ihre Augen verbunden und ihre Hände gefesselt waren. Sie saß auf einem Stuhl und war daran festgebunden. Wie um alles in der Welt war sie in eine solche Lage geraten? Dann erinnerte sie sich an den Mann, der sie vor dem Krankenhaus angesprochen hatte, und das war alles.

„Wo bin ich?" schrie Loverina, sodass ihre Stimme durch das dunkle Lagerhaus hallte.

„Sie sind wach?" Die Stimme war gedämpft, aber für Loverina klang sie beängstigend. Es brauchte ihr niemand zu sagen, dass sie entführt worden war.

„Wer sind Sie, und was wollen Sie von mir?" schrie Loverina und versuchte, sich loszureißen, aber vergebens.

„Shhh… Sie sind zu laut! Und kämpfen Sie nicht darum, sich zu befreien, denn Sie werden sich nur noch mehr verletzen." Und tatsächlich schnitten die Seile tief in ihre Haut.

Loverina war still und versuchte, etwas zu überlegen, aber sie war zu verängstigt, um klar zu denken, und da hörte sie Schritte, die sich näherten.

„Sir, Sie sind hier!" sagte eine Stimme, und Loverina wusste, dass es ihr Anführer war.

„Gute Arbeit!" Die sich nähernden Schritte hielten an.

„Danke, Sir!" Die Stimmen antworteten, und Lorerinas Herz setzte einen Schlag aus.

„Bitte, wer auch immer Sie sind, ich flehe Sie an… Bitte tun Sie mir nichts. Ich habe eine kranke Großmutter, und ich bin alles, was sie hat. Lassen Sie mich gehen, bitte!" Lorinas Stimme zitterte. Der Raum verfiel plötzlich in völlige Stille, und das erschreckte sie.

„Hm mmm… Nehmt den Sack ab, ich will sie mir richtig ansehen!" Die Stimme ordnete es an, und Loverina begann zu zittern.

Der Sack wurde von Lorerinas Kopf entfernt. Zunächst war ihr Blick verschwommen, und es gab nur eine einzige Glühbirne im Lagerhaus. Es war schwer, klar zu sehen.

Der Mann, der wie der Anführer aussah, wirkte groß und mächtig; er hatte ein höhnisches Grinsen im Gesicht, als er auf Loverina zuschritt. Ihre wunderschönen grünen Augen konnten nicht aufhören, den Mann vor ihr anzustarren.

„Wer sind Sie, und was wollen Sie? Geld? Gut, ich habe keines, das schwöre ich. Bitte, lassen Sie mich einfach gehen." Loverina forderte mit ihrer zarten, femininen Stimme. Dann durchsuchte sie den Raum mit den Augen und bemerkte, dass der Mann nicht allein war. Es gab noch vier weitere Personen dahinter, und sie schluckte schwer. „Bitte, ich habe nichts anzubie…" Sie war dabei, ihren Satz zu beenden, als der Mann vor ihr schrie.

„Halt den Mund! Und wer hat dir gesagt, dass ich dich nur wegen Geld entführt habe?" Er fragte, und Lorerinas Augen weiteten sich vor Schock. Sollte sie an einen Menschenhändler verkauft werden? Wollte die Person vor ihr mit ihr handeln?

„Was wollen Sie?" Sie kämpfte erneut, aber wie erwartet waren die Seile fest gebunden.

„Du machst viel Lärm, junges Mädchen, und ich hasse Lärm, weißt du?... Also, du hast gefragt, warum ich dich entführt habe, oder?" Und Loverina nickte hilflos. „Spielt das Video ab!" Der junge Mann befahl es.

Wenn Loverina nur reich genug gewesen wäre, um einen Fernseher oder ein Smartphone zu besitzen, hätte sie gewusst, dass es Jayden war, der Erbe des Familienunternehmens der Oscars. Jayden trat zur Seite, und Andrew kam hervor.

Loverina erkannte das Gesicht, und ihre Augen weiteten sich. „Er war es! Jetzt erinnere ich mich!" murmelte sie zu sich selbst und sah ihn erneut an, um es zu bestätigen. „Sie waren es! Sie waren im Krankenhaus, und Sie haben mich draußen angesprochen. Sie haben mich entführt!" Loverina griff ihn lautstark an und bekam eine Ohrfeige von Jayden. Es war ihm egal, welches Geschlecht jemand hatte; da Feministinnen behaupteten, sie seien den Männern gleichgestellt, behandelte er alle Frauen entsprechend. Für ihn war jeder gleich, und eine Frau zu schlagen war dasselbe wie einen Mann zu schlagen. Seine Ohrfeige war so heftig, dass sie rote Male auf ihrer hübschen Wange hinterließ.

„Wenn du ein ruhiges Gespräch willst, dann rede weniger, Hübsche." Jayden berührte ihre bereits gerötete Wange und lachte. Loverina wandte sich ab, aber Jayden zwang ihr Gesicht zurück, damit sie sein lächelndes Gesicht ansehen musste. Er war der Teufel höchstpersönlich, und Loverina spuckte ihm ins Gesicht.

„Du bist ganz schön zäh!" Er schob ihren Kopf weg, richtete sich auf und wischte den Speichel von seinem Gesicht.

„Es tut mir leid, Sir, sollen wir ihr eine Lektion erteilen?" fragte einer der Männer hinter ihm, und er nickte.

Die drei Männer gingen auf sie zu. Einer versetzte ihr einen Schlag in den Magen und ein anderer ins Gesicht. Sie stöhnte und schrie auf! Die drei schlugen auf sie ein, bis Jayden ihnen ein Zeichen gab aufzuhören. Sie waren Bestien wie ihr Chef. Jayden schritt auf Loverina zu, und die anderen Männer machten ihm den Weg frei.

„Wie fühlt es sich jetzt an? Willst du immer noch?" Jayden fragte und brach in schallendes Gelächter aus. Sein Lachen war so laut, dass man meinen könnte, der Teufel lache über seine Gefangenen. Er wandte sich an Andrew. „Jetzt zeig ihr das Video!" Er befahl, und Andrew nickte.

Andrew war genauso hart wie sein Chef, aber er hasste es, einer Frau wehzutun. Er konnte zwar Befehle geben, aber er konnte einer Frau keinen Schmerz zufügen. Loverina war die einzige Frau, an der er jemals Hand angelegt hatte… Andrew ging zu Lorerinas Stuhl und legte das Tablet auf ihren Schoß und drückte auf Abspielen.

Loverina blieb ruhig und konzentrierte sich auf das Video. Es war ein Video von ihr auf dem Weg zum Krankenhaus, und dann prallte sie gegen ein Auto, woraufhin Andrew das Video stoppte. Loverina erinnerte sich und schluckte. Sie war tatsächlich in der Klemme, denn der Seitenspiegel war zerbrochen, und deshalb waren die Schmerzen in ihrem Rücken so stark.

„Also?" Jaydens Frage riss sie zurück in die Realität, und sie fühlte sich hoffnungslos.

Loverina blickte zu dem Mann auf, den sie für den Anführer hielt. „Es tut mir leid! Ich schwöre, ich wusste nichts von dem beschädigten Spiegel." Tränen begannen ihr über die Wangen zu laufen. Sie wusste jetzt, dass dieser Mann kein gewöhnlicher Mann war. Er war wohlhabend genug, um ein so teures Auto zu besitzen.

„Und du glaubst, dein Entschuldigung wird es reparieren? Du musst zahlen!" sagte Jayden, während er um den Stuhl herumging, an den Loverina gefesselt war.

„Selbst wenn ich Geld hätte, würde ich es zuerst dafür verwenden, meine Großmutter zu retten. Ich habe überhaupt kein Geld, und wenn ich nicht von hier wegkomme, um das Geld für ihre Behandlung aufzutreiben, wird sie sterben." Noch mehr Tränen liefen ihr herunter. Loverina konnte Jayden nicht in die Augen sehen; sie fühlte sich wertlos.

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