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Kapitel 4

Author: Honigtau
Unter Adrian Hartmanns kaltem, erdrückendem Blick hielt ich es schließlich nicht mehr aus.

Meine Beine gaben nach. Kraftlos glitt ich an der Wand hinunter, und aus meiner Kehle drang ein süßlich ersticktes Wimmern, das ich nicht mehr zurückhalten konnte.

„Sieht so aus, als hätten Sie tatsächlich starken Unterzucker. Sie können ja kaum noch stehen.“

Adrian sah von oben auf mich herab, auf meine jämmerliche Gestalt, die weich auf dem Boden zusammengesunken war. Die dunklen Augen hinter seinen Brillengläsern verdüsterten sich kaum merklich.

Seine Stimme wurde jedoch überraschend milder. „Schon gut. Gehen Sie zurück und ruhen Sie sich aus.“

Als ich das hörte, atmete ich auf. Endlich beruhigte sich mein Herz.

„Da ... danke, Herr Hartmann.“

Ich holte tief Luft, zwang das Zittern in meinem Körper nieder und stützte mich an der kalten Wand ab, um aufzustehen und so schnell wie möglich vor diesem furchtbaren Mann zu fliehen.

„Allerdings ...“

Kaum hatte ich einen Schritt gemacht, erklang Adrians Stimme plötzlich erneut.

„Ihr Handy in der Tasche vibriert schon die ganze Zeit. Warum gehen Sie nicht ran?“

Mein ganzer Körper erstarrte. Für einen Moment lief mir das Blut kalt den Rücken hinunter.

„Ich ... das ist nur ein Werbeanruf ...“

Panik ergriff mich. Ich wich zurück, mein Kopf war leer, und stotternd suchte ich nach einer Ausrede.

Doch Adrian ließ mir gar keine Gelegenheit, mir eine Lüge zurechtzulegen.

Er beugte sich plötzlich hinab, und seine große, sehnige Hand streckte sich direkt nach mir aus.

... Durch den Stoff meines Rocks hindurch ertastete er die Fernbedienungsschnur des Spielzeugs.

Mein Körper wurde weich, fast sank ich auf die Knie.

In seiner Stimme lag etwas Gefährliches.

„Hm? Ist das Handy etwa hier?“

Seine Hand glitt an der Linie meiner Hüfte hinab, schob sich unter den Rocksaum und hob den Stoff an, der alles verborgen hatte.

In diesem Moment war jede Tarnung dahin.

Der kleine Vibrator, der noch immer hochfrequent summte, lag schamlos offen vor seinen Augen.

Aus.

In meinem Kopf krachte es, als wäre etwas explodiert, und wurde mir augenblicklich ganz kalt.

Mit Mühe hatte ich es in dieses große Unternehmen geschafft, und gleich am ersten Arbeitstag versteckte ich mich im Fluchtweg, um so etwas Schamloses zu tun, nur um dann vom Partner auf frischer Tat ertappt zu werden.

Ich würde ganz sicher gefeuert werden. Vielleicht wäre mein Ruf in der gesamten Branche ruiniert.

Scham, Wut und Verzweiflung überschwemmten mich. Gerade als ich die Augen schloss und mich darauf vorbereitete, seine Wut und meine Entlassung über mich ergehen zu lassen, spürte ich plötzlich eine raue Berührung an der Innenseite meines Oberschenkels.

Adrian sagte kein Wort. Seine Finger wanderten nur langsam über mein entblößtes Gesäß, die Kuppe streifte meine zitternde intimste Stelle und hakte sich in das Stück Schnur ein, das nach außen ragte.

Dann zog er daran, qualvoll langsam.

„Mmh ... nein ...“

Die dichte, heftige Reibung ließ mein Gier-Syndrom, dieses unstillbare Verlangen, augenblicklich aufflammen.

Meine Beine wurden weich. Gezwungen legte ich den Kopf in den Nacken, und aus meiner Kehle löste sich unkontrolliert ein flehender Laut.

„Herr Hartmann ... bitte, nicht ...“

Mit einem leisen Klirren wurde das Spielzeug vollständig herausgezogen und fiel ins Treppenhaus, wo es noch immer trotzig summte.

Adrian hob gelassen eine Braue und lachte plötzlich.

Mit beiden Händen hielt er meinen erschlafften Körper fest und zog mich ganz in seine Arme.

Er beugte sich an mein Ohr. Seine Stimme war rau und bösartig.

„Gestern Abend vor dem Schlafzimmerfenster konnten Sie doch ganz schön spielen. Warum halten Sie es heute nach so kurzer Zeit schon nicht mehr aus?“

Dieser Satz traf mich wie ein Blitz.

Gestern Abend ... vor dem Schlafzimmerfenster ...

Ungläubig riss ich die Augen auf und starrte den Mann vor mir an, der im Anzug dastand und von Kopf bis Fuß den Anschein makelloser Enthaltsamkeit ausstrahlte.

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