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Kapitel 5

Author: Honigtau
Also war der perverse Voyeur, der sich in der Dunkelheit verborgen und mich beobachtet hatte, tatsächlich er gewesen!

„Eigentlich wollte ich mit meinem neu gekauften astronomischen Teleskop nur die Sterne ansehen.“

Adrian Hartmann betrachtete mein vor Schock blutleeres Gesicht, und um seinen Mund spielte ein amüsiertes Lächeln.

„Ich hatte nicht erwartet, kostenlos eine so hervorragende Mitternachtsvorstellung zu sehen.“

Noch bevor ich aus dem Schock zurückfand, packte Adrian mein Handgelenk und zog mich direkt aus dem Fluchtweg in sein geräumiges, luxuriöses Büro.

Mit einem Klicken wurde die Bürotür abgeschlossen.

Er hob mich mit einem Griff hoch und setzte mich auf den breiten Schreibtisch.

Auf der Platte lagen Unterlagen zu Übernahmen im Wert von mehreren Hundert Millionen verstreut, während ich wie wehrlose Beute darauf sitzen musste und zu diesem gefährlichen Mann aufblickte, der seine Maske abgelegt hatte.

„Gestern Abend war es aus der Entfernung zu dunkel. Manche Details konnte ich nicht genau erkennen.“

Adrian löste gemächlich die Knöpfe seines Sakkos. Mit beiden Händen stützte er sich zu beiden Seiten meines Körpers ab, und Sein Blick glitt fast greifbar über meine Brust, die sich vor Nervosität heftig hob und senkte.

„Jetzt. Hier. Zeigen Sie es mir noch einmal.“

Plötzlich war es, als wäre ich wieder in jener Nacht. Ich stellte mir vor, wohin der Blick dieses Menschen vielleicht gefallen war, und war durch die erträumte voyeuristische Beobachtung zum Höhepunkt gekommen.

Doch jetzt stand ich meinem einzigen Zuschauer von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Endlich spürte ich die Temperatur dieses Blicks, heißer, als ich es mir je vorgestellt hatte, als wollte er mir sämtliche Kleider vom Leib brennen und das Innere freilegen, das von Begierde gequält wurde.

Unter diesem extrem gefährlichen Starren verbanden sich die Leere, die die Gier brachte, und die abgründige Scham, dass mein Geheimnis an Ort und Stelle enthüllt worden war, zu einem Gift, das mich um den Verstand brachte.

Ich wollte fliehen, doch mein Körper öffnete unter seinem krankhaften Blick bebend die Beine vor ihm.

Wie in jener Nacht.

Die Dunkelheit in Adrians Augen wurde undurchdringlich.

Zitternd griff ich nach dem Spielzeug, das daneben lag, doch meine Hand wurde mehrmals kraftlos. Allein in seiner Nähe zu versinken machte mich schwindlig. Wie hätte ich da noch wissen sollen, wie ich mich selbst befriedigte?

Meine bebende Hand glitt langsam zu jener feuchten, verbotenen Stelle. Unbeholfen spielte ich mit mir, nur um verzweifelt festzustellen, dass all das mein immer stärker anschwellendes Verlangen nicht stillte, sondern die Leere nur noch größer machte, bis mir fast die Tränen kamen.

In der Luft war es so still, dass nur mein stockendes Stöhnen blieb.

Er sah mir einfach schweigend zu, als genösse er eine reizvolle Vorstellung.

Als ich kurz davor war, in Tränen auszubrechen, zog Adrian plötzlich einen kostspieligen Füllfederhalter aus dem Stifthalter. Der silberne Schaft blitzte im Licht kalt auf.

Er trat einen Schritt näher, beugte sich hinab, und die Spitze des Füllers legte sich sacht an die längst feuchte Stelle.

Die kühle Berührung ließ meinen ganzen Körper erbeben. Mit tränenverhangenen Augen begegnete ich seinem verdunkelten Blick.

„Das reicht noch nicht“, sagte er leise, seine Stimme weiterhin ruhig. „Wenn Sie sich nicht erinnern, was gestern alles passiert ist, macht das nichts. Ich habe alles gesehen ... Ich erinnere mich an jede Ihrer Posen von gestern.“

Der Füller begann langsam zu reizen ...

„Zuerst fangen wir hier an.“

Als der Füller meine intimste Stelle berührte, brach ich zusammen.

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