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Kapitel 2

last update publish date: 2026-04-07 15:38:08

KAPITEL 2

MIRANDAS SICHT

Ich liege noch am Boden, die Muskeln entspannt, da hallt ein scharfes Geräusch durchs Haus. Toc, toc.

Ich zucke zusammen, der Atem stockt mir, das Herz rast wie bei einer ertappten Sünderin.

— Guten Abend, Mama, ich bin gerade reingekommen. Komm bitte mal runter.

Das ist Loïcs Stimme. Mein Sohn. Mein einziger Sohn.

Die Scham durchfährt mich sofort wie ein eisiger Schlag. Mein Körper, noch warm von dem, was ich gerade getan habe, verkrampft sich.

Ich antworte mit einer Stimme, die ich so natürlich wie möglich klingen lassen will:

— Ich komme, mein Schatz. Gib mir eine Minute.

Mühsam richte ich mich auf. Meine Beine zittern noch, meine Brust hebt sich zu schnell. Ich nehme mir ein Handtuch und wische die Spuren meiner Hingabe weg, lösche jede Spur, jedes Geheimnis. Meine Haare sind noch feucht und durcheinander – ein Verrat an mir selbst. Also fahre ich mit den Fingern durch, bemüht, ihnen wenigstens eine halbwegs normale Form zu geben.

Ich krame im Schrank und greife mir den erstbesten Schlafanzug. Zu kurz, zu eng, zu … sexy. Alles in meinem Schlafzimmer scheint von Sinnlichkeit und Abwesenheit zu schreien. Aber ich habe keine Zeit, etwas anderes zu suchen. Ich schlüpfe schnell in den Stoff, atme tief durch und zwinge mich, wieder Mutter zu sein.

Ich reiße die Tür auf und sage mit sanfter Stimme, um meine Unruhe zu überspielen:

— Loïc, mein Schatz, wo bist du?

— Im Wohnzimmer, Mama!

Seine Worte hallen die Treppe hoch, während ich hinuntergehe – das Herz rast, die Schuld klebt auf meiner Haut wie ein zweiter Schweiß. Jede Stufe bringt mich näher zu ihm, und ich frage mich, ob er erraten könnte, was ich gerade getan habe.

Als ich ins Wohnzimmer komme, sehe ich ihn sitzen, den Rücken zu mir, im Gespräch mit einem jungen Mann in seinem Alter. Mein Blick gleitet sofort zu meinem Sohn: seine breiten Schultern, seine Art – so nah an der seines Vaters … und ein Stich im Herzen durchfährt mich. Ja, Loïc ist genauso charmant wie sein Vater mit zwanzig. Ich bin sicher, an der Uni reißen sich die Mädchen um ihn.

Ich atme durch, setze mein Lächeln auf und sage mit mütterlichem Ton, der meine chaotischen Gedanken kaum verdeckt:

— Ich bin da, Loïc. Was wolltest du mir sagen?

Loïc sieht mich an mit seinem Kindheitslächeln – nein, inzwischen seinem Männerlächeln – und sagt entschuldigend:

— Na ja, Mama, ich wusste ja nicht, dass du unter der Dusche warst. Ich wollte dich nicht stören.

Ich zwinge ein Lächeln auf und versuche, jede Spur meiner inneren Unruhe zu tilgen:

— Schon gut, mein Schatz.

Da fällt mein Blick auf den Jungen neben ihm. Mein Atem bleibt für einen Moment weg. Er ist … hinreißend. Nein, mehr als hinreißend. Ein sanftes Gesicht, breite Schultern, ein muskulöser Körper, der von stundenlangem Sport zeugt. Er ist einer dieser jungen Männer, die sofort auffallen – so viel selbstbewusste Zurückhaltung und strahlende Schönheit gehen von ihm aus. Mein Kopf rast trotz meines Willens: Mein Gott, der ist unglaublich sexy.

Ich fange mich schnell und frage Loïc, den Blick auf den Jungen geheftet:

— Und … wer ist das?

Loïc kratzt sich am Hinterkopf, sichtlich etwas verlegen.

— Ähm, also, Mama. Das ist Espoir, einer meiner besten Kumpels von der Uni.

Espoir steht sofort auf, ein leichtes Lächeln auf den Lippen, und streckt mir seine Hand entgegen. Diese einfache Geste lässt mich innerlich kurz aufschrecken. Was für eine Kühnheit … Ich drücke seine Hand zurück: Seine Handfläche ist feucht, aber erstaunlich weich – wie die eines Kindes.

— Espoir, sei willkommen in meinem Haus, sage ich leise.

Loïc fällt mir sofort ins Wort, als hätte er Angst, ich könnte Nein sagen:

— Also, Mama … Espoir hat Ärger an der Uni. Sie haben ihn aus seinem Wohnheim geworfen. Er kann da eine ganze Weile nicht zurück. Also … er hat keinen Schlafplatz. Da hab ich ihm angeboten, hier zu pennen, bis sich die Sache klärt. Mama, wir haben mehrere Zimmer, und wir sind nur zu zweit … Bitte sag nicht Nein.

Ich halte Espoirs Blick fest. Seine Augen sind gesenkt, seine Züge ernst, fast brav. Ich verschränke die Arme und frage:

— Und was hast du getan, dass sie dich rausgeworfen haben?

Er öffnet den Mund, sucht nach Worten, bringt aber nur ein paar Silben hervor. Loïc fällt ihm sofort zur Seite:

— Mama, mach ihn nicht mit Fragen fertig. Das ist nicht wichtig.

Ich seufze. Vielleicht hat er recht. Mein Haus ist groß – es könnte ein Dutzend Leute beherbergen, ohne Probleme. Aber … jemanden bei sich aufzunehmen, ist nicht nichts.

— Also gut. Aber können wir dir vertrauen, Espoir?

Er richtet endlich den Blick auf und antwortet ehrlich:

— Ja, Madame. Sie können mir vertrauen. Ich mache keine Probleme.

Ich nicke sanft.

— Das hoffe ich. Du kannst hier bleiben, so lange es nötig ist – aber unter einer Bedingung.

Er richtet sich auf, aufmerksam.

— Alles, was Sie wollen.

— In diesem Haus wird keine Party gefeiert ohne meine Erlaubnis. Keine Mädchen, die ihr hierherschleppt für eure Sexgeschichten. Wenn du dein eigenes Privatleben haben willst, such dir eine eigene Wohnung. Hier wirst du versorgt, du hast alles, was du brauchst – aber du hältst dich an meine Regeln. Klar?

Er nickt ernst.

— Okay, hab ich verstanden.

Ich fahre fort, etwas fester:

— Und vor allem: kein Alkohol, keine Drogen.

— Ich bin clean, Madame, sagt er selbstbewusst.

Loïc, erleichtert, mischt sich ein:

— Danke, Mama!

Ich seufze wieder, aber mein Lächeln verrät meine Zuneigung zu meinem Sohn.

— Schon gut. Loïc, geh nach oben und richt deinem Kumpel ein Zimmer her.

Während sie das Wohnzimmer verlassen, bleibe ich einen Moment stehen. Mein Blick folgt diesem Jungen, den man mir gerade unter mein Dach geholt hat. Espoir. Ein Name, der seltsam in meinem Kopf nachhallt. Ja, vielleicht hat dieser Name mir noch nicht all seine Geheimnisse preisgegeben.

---

ESPOIRS SICHT

Ehrlich, ich war erleichtert. Ich dachte schon, seine Mutter würde mich sofort rausschmeißen – aber nein … sie hat mich aufgenommen. Also, kaum dass wir aus dem Wohnzimmer waren, drehe ich mich zu Loïc um.

— Danke, Bruder. Danke, dass du mich hergebracht hast.

Er lächelt, ganz ruhig, als wäre das das Normalste der Welt.

— Kein Ding, Mann. Wir sind beste Kumpels, und Kumpels halten zusammen.

Ich nicke, aber ich kann meine Gedanken nicht für mich behalten. Die Worte brennen mir auf der Zunge, also lasse ich sie raus:

— Aber, Loïc … deine Mutter, Mann … deine Mutter ist eine Bombe, verdammt noch mal.

Er bleibt abrupt stehen, durchbohrt mich mit seinem Blick.

— Mann, hör sofort auf, oder ich schwöre dir, du pennst noch auf der Straße.

Ich lache, etwas nervös, aber ich kann nicht anders – mein Mund ist schneller als mein Verstand:

— Ich schwör’s, die sieht aus wie zwanzig. So jung, so … kurvig. Verdammt, ich würde töten für 'n—

Ich komme nicht mal zu Ende. Sein Blick nagelt mich fest. Ich schlucke meine Worte runter wie ein ertappter Junge.

Ohne ein weiteres Wort öffnet er eine Tür und deutet aufs Zimmer.

— Da, hier wirst du pennen. Und ich hoffe, du hast gut zugehört, was meine Mutter gesagt hat: Keine Mädchen hier, keine Scheiße.

Ich nicke, ein schiefes Grinsen im Gesicht, um die Peinlichkeit zu überspielen.

— Keine Sorge, Bruder.

Wir geben uns die Hand wie zwei Männer, er klopft mir auf die Schulter und sagt:

— Ich geh jetzt pennen. Mein Zimmer ist gleich unten.

— Alles klar, antworte ich.

Er geht. Ich schließe die Tür hinter mir und lasse mich schwer aufs Bett fallen. Meine Augen starren an die Decke, aber mein Kopf ist woanders.

Verdammt. Die Mutter meines Kumpels … die ist eine Bombe.

Ihr Arsch, ihre vollen Brüste, ihre feuchten Lippen, als sie sprach … Ich schüttle den Kopf, kann ihr Bild nicht vertreiben. Ich weiß, dass es verboten ist. Ich weiß, ich sollte nicht. Aber mein Körper hat längst Partei ergriffen.

Ich liege auf diesem Bett, das nach Sauberkeit riecht, viel bequemer als das in meinem Wohnheim. Aber kein Auge kann ich zumachen. Ich starre an die Decke, die Hände hinterm Kopf verschränkt – und je mehr ich versuche, an was anderes zu denken, desto mehr kommt ihr Bild zurück.

Verdammte Miranda … ihre Hüften, ihre Brüste, ihre Lippen, die zu glänzen schienen, als sie mit mir sprach. Sie hat so eine krasse Ausstrahlung. Nicht nur, dass sie schön ist – sie hat diesen Charme, diese Aura einer reifen Frau, selbstbewusst … Eine Bombe. Ich fühl mich wie ein kleiner Junge, der verbotene Früchte anstarrt.

Ich dreh mich auf die Seite, knurre. Espoir, hör auf, daran zu denken, Mann. Das ist die Mutter deines Kumpels, keine Tussi, die du in 'ner Bar anbaggern kannst. Aber je mehr ich versuche, mich zu beruhigen, desto mehr spüre ich diese Hitze in meinem Bauch. Ich hab in meinem Leben schon Scheiße gebaut – aber das hier … das wäre der Gipfel.

Ich schließe die Augen, und natürlich wird's schlimmer. Es ist, als würde ich nochmal ihren Auftritt im Wohnzimmer erleben: dieser viel zu sexy Schlafanzug, der ihre Kurven durchschimmern ließ, ihr Parfüm, das in der Luft hing. Verdammt … wie soll ich hier leben, ohne durchzudrehen?

Ein bitteres Lachen entkommt mir. Das wäre typisch für mich. Immer muss ich mich in unmögliche Situationen bringen. Und doch – wenn ich heute hier bin, dann nur, weil ich wieder mal mein verdammtes Verlangen die Kontrolle übernehmen ließ.

Die Wahrheit ist: Ich wurde nicht wegen einer Schlägerei oder verpassten Vorlesungen aus dem Wohnheim geworfen. Nein. Es war viel schlimmer. Man hat mich auf frischer Tat ertappt mit … der Tochter des Direktors. Ja, genau. In seinem eigenen Büro, wie ein Idiot. Der Skandal brach sofort los. Nicht nur aus dem Wohnheim geflogen – nein, von der ganzen Uni.

Ich kneife die Augen fester zu, die Scham frisst an mir. Wie konnte ich nur so dumm sein? Ich wollte doch nur Spaß haben, dachte, ich krieg das hin … und jetzt stecke ich hier – ausgeliefert an meinen besten Kumpel und seine Mutter.

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