بيت / Romantik / ICH BIN KAYLA / KAPITEL ZWEIUNDVIERZIG

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KAPITEL ZWEIUNDVIERZIG

مؤلف: The Nightingale
last update تاريخ النشر: 2026-07-29 16:35:19

„Du siehst angespannt aus“, sagte Andrew Lawman zu seinem Sohn, als sie sich gemeinsam mit einer Flasche erlesenen, gereiften Scotch niederließen.

„Im Moment passiert einfach zu viel, was ich überhaupt nicht verstehe“, antwortete Derek. Seit seinem letzten Gespräch mit seinem Vater fühlte er sich ihm näher als je zuvor. Als Kind hatte er seiner Mutter immer nähergestanden und seinen Vater nie wirklich verstanden, der meist in rätselhaften, wohlüberlegten Worten sprach.

Jetzt, da er selbst ein M
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  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL EINHUNDERTFUNF

    „Es ist mir verdammt noch mal völlig egal, was du inzwischen erkannt hast oder was du zu wissen glaubst, Derek!“, fiel Laura ihm ins Wort, ihre Stimme vor scharfer, beschützender Wut ansteigend. „Was zum Teufel hat dir eigentlich das arrogante Recht gegeben, damit zu drohen, meine betagte Nanny verhaften zu lassen? Wie kannst du es wagen?! Hast du wirklich geglaubt, du könntest einfach in ihr Haus marschieren und eine wehrlose Frau einschüchtern, nur weil sie eine Einwanderin ist und keinen Milliardärsnamen trägt, der sie beschützt?“„Hey, warte, lass uns erst einmal tief durchatmen, okay?“, flehte Derek und versuchte, ihre aufwallende Wut zu besänftigen. „Ich habe das nur als Bluff in den Raum geworfen, damit sie einknickt und mir verrät, wo zum Teufel auf dieser Welt du dich versteckst. Aber jetzt, wo du angerufen hast – jetzt, wo du tatsächlich hier am anderen Ende der Leitung bist – können wir das bitte wie zwei zivilisierte Erwachsene aussprechen?“, redete er sanft auf sie ein.„

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL EINSHUNDERTVIER

    Laura erwachte abrupt, als das schrille Klingeln ihres Telefons die stille Dunkelheit ihres Schlafzimmers durchdrang. Noch benommen und orientierungslos tastete sie über den Nachttisch, blinzelte gegen das grelle Licht des Displays und warf einen Blick auf die Digitaluhr, deren Ziffern gerade verrieten, dass es fast Mitternacht war.„Wer um alles in der Welt könnte mich um diese gottlose Uhrzeit anrufen?“, murmelte sie schläfrig in die Stille hinein. Sie kniff die Augen zusammen, um die Nummer des Anrufers zu erkennen, und bemerkte sofort, dass es sich um eine lange, unbekannte internationale Nummer handelte.Ihr erster Gedanke war, dass es vielleicht Mrs. Maggie sein könnte, die sich nach ihr erkundigte, doch deren direkte örtliche Nummer hatte sie bereits eingespeichert; das hier war etwas völlig anderes. Noch immer aufrecht im Bett sitzend und bemüht, die Ländervorwahl zu entschlüsseln, spürte sie, wie das Telefon erneut hartnäckig in ihrer Hand vibrierte. Sie wischte über den Bild

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL EINHUNDERTUND DREI

    Dereks Gesichtsausdruck veränderte sich augenblicklich, und das dunkle, selbstherrliche Lawman-Temperament loderte hinter seinen Augen auf. „Wenn ich Sie richtig verstehe, sitzen Sie hier und geben mir gerade ins Gesicht zu, dass Sie ganz genau wissen, wo sich die Mutter meines Kindes versteckt, sich aber bewusst weigern, mir diese Information zu geben? Ist Ihnen eigentlich klar, dass ich Sie auf der Stelle wegen des Zurückhaltens wichtiger Informationen rechtlich festnehmen lassen und Sie kurzerhand aus genau diesem Haus werfen lassen könnte?“, drohte er, während seine Stimme in ein gefährlich tiefes Register absank.Mrs. Maggie zuckte nicht einmal mit der Wimper. Sie erwiderte seinen glühenden Blick mit einer beunruhigend würdevollen Ruhe.„Ich verstehe sehr wohl, dass Sie die Macht besitzen, all diese Dinge zu tun, Mr. Lawman. Genau wie ich bereits sagte, stammen Sie aus einer immens mächtigen Familie mit praktisch unbegrenzten juristischen Möglichkeiten und finanziellen Ressourcen

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL EINUNDERTUNDZWEI

    Unmittelbar nachdem Derek das Landhaus seines Vaters verlassen hatte, die Brust vor ungelöster Dringlichkeit ganz eng, zog er sein Handy aus der Mittelkonsole und wählte die Hauptnummer von Manage Corps, dem internationalen Unternehmen, bei dem Laura Hemsworth angeblich in Frankreich arbeitete. Er bat die Vermittlung, ihn direkt mit Laura Hemsworth zu verbinden, doch eine präzise Stimme teilte ihm mit, dass im Personalregister des Unternehmens niemand unter diesem Namen geführt werde.„Das kann doch wohl nicht Ihr Ernst sein. Vielleicht sollte ich mich noch einmal vorstellen—“, begann er gereizt in den Hörer zu bellen, bevor die Empfangsdame ihn ruhig unterbrach.„Das wird nicht nötig sein, Mr. Derek Lawman, Chief Executive Officer von Lawman Enterprise in Connecticut, Vereinigte Staaten“, erwiderte die Empfangsdame in makellosem, akzentfreiem Englisch. „Wir wissen sehr genau, wer Sie sind, und laut unseren offiziellen Aufzeichnungen waren Sie erst vor wenigen Wochen persönlich an uns

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL EINHUNDERT

    .Elder Andrew Lawman hörte das vertraute, schwere Grollen des Motors seines Sohnes, als dessen Wagen die Kiesauffahrt hinaufrollte. Er trat auf die breite Holzveranda hinaus, warf einen einzigen scharfen Blick auf Dereks blasses, gehetztes Gesicht und schenkte ihm ein wissendes, vom Leben gezeichnetes Lächeln.„Manche monumentalen Fehler im Leben erlauben es einem, sofort daraus zu lernen und die Richtung zu ändern, während es bei anderen Fehltritten Jahrzehnte dauern kann, bis man überhaupt das erschütternde Ausmaß des eigenen Fehlers begreift. Und leider sind es immer diese Fehler, die sich am qualvollsten korrigieren lassen“, stellte Andrew weise fest und deutete Derek an, aus der Mittagshitze ins Haus zu kommen.Derek hievte seinen schweren, erschöpften Körper vom Fahrersitz, stieg mit bleischweren Schritten die Treppe hinauf und folgte seinem Vater schweigend in das rustikale, mit Büchern gesäumte Arbeitszimmer.„Was soll—“, begann Derek mit rauer Stimme, doch sein Vater hob wor

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL HUNDERT

    Derek sah zu, wie Lillian leise aus dem Schlafzimmer schlüpfte, und blieb mit einer schweren, wirbelnden Mischung aus widersprüchlichen Gefühlen zurück, die in seiner Brust tobte. Mit erschreckender Klarheit wurde ihm bewusst, dass er sie nie wirklich körperlich oder emotional attraktiv gefunden hatte. Schon an dem allerersten Tag, an dem er sie kennengelernt hatte, hatte ein leiser Instinkt tief in ihm gewarnt, dass sie überhaupt nicht sein Typ war; und doch besaß seine Mutter die unheimliche, manipulative Fähigkeit, ihm fremde, längst vorgefertigte Vorstellungen mit erschreckender Effizienz einzupflanzen, bis sie sich für ihn vollkommen wie seine eigenen freien Entscheidungen anfühlten. Mit der Zeit hatte Lillian es irgendwie geschafft, sich zu seiner engsten Vertrauten zu entwickeln, und solange ihre Beziehung rein platonisch blieb, hatte sich ihr Umgang miteinander leicht, sicher und überraschend natürlich angefühlt.Die Eigenschaft, mit der sie ihn anfangs am meisten für sich gewo

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL VIER

    Laura lief unruhig im Gemeinschaftsbüro von Manage Corp auf und ab. Margot, die Personalverantwortliche für Versetzungen, war noch nicht zur Arbeit erschienen. Laura machte sich nicht die Mühe, sich wie vorgesehen bei ihrer direkten Vorgesetzten zu beschweren. Irgendetwas sagte ihr, dass Margot die

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL DREI

    Laura Hamsworth starrte auf den Reisepass in ihrer Hand hinab – das letzte Dokument, das sie noch mit ihrer früheren Identität verband.Kayla.Ihr Leben als Kayla war von Einsamkeit und Entbehrungen geprägt gewesen. Als Waise hatte sie gelernt, sich durch drei Pflegefamilien zu kämpfen und den Miss

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL ZWEI

    „Ich habe eine Überraschung für dich im Jet“, sagte Data Lawman mit singender Stimme zu ihrem Sohn, als sie gemeinsam die Wohnung verließen. Jetzt, da die angebliche Hochstaplerin verschwunden war, wirkte sie deutlich unbeschwerter.Mrs. Lawman sah für ihre achtundvierzig Jahre bemerkenswert jung a

  • ICH BIN KAYLA   KAPITEL EINS

    „Ich will die Scheidung, Kayla.“Kayla starrte in das kalte, regungslose Gesicht ihres Mannes.Irgendetwas stimmte nicht. Das konnte nicht derselbe Mann sein, der ihr noch gestern Nacht seine Liebe gestanden hatte. Ihr Körper erinnerte sich noch an jede Berührung, jede Umarmung, jede leidenschaftli

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