LOGINKapitel 155Elliots PerspektiveIch ließ den Motor aufheulen und fuhr los.Als ich die Straße erreichte, suchte mein Blick weiter die Umgebung ab, in der Hoffnung, auch nur den kleinsten Blick auf Liza zu erhaschen … aber von ihr war nichts zu sehen.Stunden später bog ich endlich in die Einfahrt meines Vaters ein. Ich hielt das Auto an, stellte den Motor ab und stieg aus.„Elliot. “Mutter kam aus dem Haus und eilte auf mich zu.Ich ging auf sie zu.„Willst du nicht die Autotür für Liza öffnen?“, fragte sie und warf einen Blick auf das Fahrzeug.„Liza ist nicht hier“, antwortete ich.Sie runzelte die Stirn. „Warum hast du sie nicht mitgebracht?“Ich atmete tief aus und ging, ohne zu antworten, weiter auf das Haus zu.Als ich das Wohnzimmer betrat, saß Vater bereits da, den Kiefer fest zusammengebissen. Celeste saß neben ihm, ihr Gesichtsausdruck ebenso angespannt.Ich seufzte und ließ mich auf das Sofa ihnen gegenüber sinken.„Und wo ist Liza?“, fragte Celeste.„Sie ist nicht hier.“
Kapitel 154Elliots Perspektive*Am nächsten Tag*Ich schlug die Augen auf und streckte instinktiv die Hand über das Bett aus, in der Hoffnung, Liza neben mir zu finden.Meine Finger streiften die kalten, leeren Laken.Ich öffnete die Augen ganz und setzte mich langsam auf, wobei ich mich zu der Stelle umdrehte, an der sie früher geschlafen hatte.Es war nun schon zwei Tage her, dass ich allein in diesem Bett geschlafen hatte, und jeden Morgen wachte ich mit der törichten Hoffnung auf, dass du irgendwie durch diese Tür kommen und mir sagen würdest, dass du zurück bist.Wo bist du? Wohin genau bist du gegangen?Ich fuhr mir mit der Hand über das Gesicht, bevor ich aus dem Bett stieg und ins Badezimmer ging.Ein paar Minuten später trug ich einen Anzug. Ich schnappte mir meine Autoschlüssel und verließ das Zimmer.„Immer noch keine Spur von ihr?“Emerys Stimme ließ mich innehalten, als ich das Wohnzimmer betrat.Ich warf ihr einen Blick zu. Die Sorge, die sich in ihr Gesicht eingegraben
Kapitel 153Lizas Perspektive„Ich … ich …“, stammelte ich, doch mir fiel keine weitere Lüge ein.„Ich meine, vielleicht in deinem früheren Leben. Hattest du einen Job oder einen Beruf?“, präzisierte sie.Erleichterung überkam mich, und ich unterdrückte schnell das Lächeln, das mir über die Lippen zu kommen drohte.„Nein, ich habe ein sehr zurückgezogenes Leben geführt und mich meist zu Hause aufgehalten. Das war einfach die Art von Leben, an die ich gewöhnt war.“ Ich nickte und ließ meinen Blick durch das Wohnzimmer schweifen. „Und ich glaube, hier zu sein, ermöglicht es mir, weiterhin so zu leben.“„Vielen Dank. Also, dein Gehalt beträgt vierzigtausend Dollar im Monat“, bot sie mir an.Meine Augen weiteten sich.Das war viel zu viel.„Ist es zu wenig?“, fragte sie, und in ihrer Stimme schwang Verzweiflung mit.„Das ist eine Menge Geld …“, gab ich zu. „Aber ich kann es nicht annehmen.“Sie runzelte die Stirn. „Warum?“„Ich mache das nicht nur, um dir zu helfen, sondern auch Caspian.
Kapitel 152Lizas Perspektive„Wer genau ist Dominic für Caspian?“, entfuhr es mir, bevor ich mich zurückhalten konnte.„Er ist der jüngere Bruder meines verstorbenen Mannes“, verriet sie.„Dann ist Caspian sein Neffe. Er sollte sich um ihn kümmern“, sagte ich, doch sie schüttelte erneut den Kopf, während sich Tränen in ihren Augen sammelten.„Kann ich mit dir unter vier Augen sprechen?“, fragte sie.„Natürlich.“Ich nickte und führte sie zu meinem Auto. Meine Handtasche und die Nylontasche lagen noch auf dem Boden, also hob ich sie auf und legte sie ins Auto, bevor ich ihr und ihrem Sohn die Tür öffnete.Als wir alle Platz genommen hatten, wandte ich mich ihr zu.„Ich höre dir zu.“Sie holte zitternd Luft.„Ich war mit Henry Walker verheiratet, dem Geschäftsführer von Mighty Entertainment. Wir waren glücklich zusammen, und Caspian war unser einziges Kind.“Ihre Stimme zitterte, als sie auf ihren schlafenden Sohn hinunterblickte. „Aber vor zwei Monaten hatte Henry einen schrecklichen
Kapitel 151Lizas Perspektive*Am nächsten Tag*Ich war bereits angezogen und hatte meine Koffer gepackt. Ich warf einen letzten Blick durch das Zimmer, bevor ich hinausging und die Tür leise hinter mir schloss.Ich machte mich auf den Weg nach draußen und ging zur Rezeptionistin.„Guten Morgen. Ich möchte auschecken“, sagte ich.„Selbstverständlich, gnädige Frau.“Sie fragte nach meiner Zimmernummer und überprüfte kurz die Angaben auf ihrem Computer. Nachdem sie sich vergewissert hatte, dass keine offenen Rechnungen mehr vorlagen, reichte sie mir die Quittung.„Alles erledigt. Vielen Dank für Ihren Aufenthalt bei uns.“Ich nickte ihr höflich zu. „Danke.“Ich drehte mich um und ging zum Eingang.Draußen ging ich zu meinem Auto, lud mein Gepäck in den Kofferraum und setzte mich dann auf den Fahrersitz.Ich startete den Motor und fuhr los.Auch wenn ich keine Ahnung hatte, wohin ich fuhr … Ich sollte einfach irgendwohin fahren, wo mich niemand kennt. An einen Ort, an dem ich endlich ein
Kapitel 150Elliots PerspektiveIch trat während der Fahrt kräftig aufs Gaspedal.Warum hatte Liza nicht geantwortet? Hatte sie ihr Handy nicht dabei?Plötzlich klingelte mein Handy erneut. Ich griff schnell danach und warf einen Blick auf die Anruferanzeige, in der Erwartung, Lizas Namen zu sehen … aber es war Dad.Ich atmete tief aus und legte das Handy weg, ohne abzunehmen.Ich konnte mich gerade nicht mit ihm beschäftigen.Ich fuhr weiter, meinen Griff um das Lenkrad immer fester, während ich nach Hause eilte. Bald bog ich in die Einfahrt ein und hielt das Auto an.Mein Blick fiel sofort auf die Stelle, an der Lizas Auto normalerweise stand; sie war leer.Mein Herz setzte einen Schlag aus.Warum stand ihr Auto nicht da?Ich stieg schnell aus und eilte ins Haus.Das Wohnzimmer war leer.„Liza?“Es kam keine Antwort.Ich eilte zum Schlafzimmer und stieß die Tür auf, aber auch dort war niemand.„Liza!“, rief ich lauter. „Liza!“Immer noch keine Antwort.Mein Atem ging schwerer, währe
Kapitel 5 „Eros?“, sagte ich laut genug, dass Elliot mich hören konnte.„Was ist los?“, fragte er besorgt.„Eros ist mit einer Frau hier, das Paar, das draußen sitzt“, verriet ich, während sich mein Kiefer zusammenpresste.Elliot blieb sofort stehen und wandte sich mir zu, während ich fortfuhr.„E
Kapitel 4„Verlängere den Vertrag auf drei Jahre statt vier Monate.“Drei Jahre? Drei verdammte Jahre … na ja, ich bin dabei, wenn das der Preis ist, und es scheint, als hasse Elliot Eros noch mehr als ich … das ist perfekt.„Du willst drei Jahre? Dann hilf mir nicht nur dabei, zu genesen …“ Ich hi
Kapitel 3„Ich lasse dir Zeit, dich auszuruhen und darüber nachzudenken, aber ich werde zurückkommen, um deine Antwort zu hören.“Ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen, als er die Hände in die Taschen steckte und zur Tür ging. Kurz bevor er hinausging, warf er mir einen Blick zu und schloss d
Kapitel 1Lizas Perspektive*Ich habe ihn gefunden*. Ich las die Nachricht mit klopfendem Herzen. *Wo?* tippte ich und klickte auf „Senden“.*Merit Hotel*. Sina, meine Spionin, antwortete, und mein Herz schwoll an. Einen berühmten Filmstar zu heiraten, muss ich sagen, ist nicht so einfach und per







