LOGINMonate waren vergangen, seit all das Chaos begonnen hatte. Die Stadt schien friedlich, und das Anwesen war voller Wärme und Lachen. David, Judy und Baby Michael genossen endlich die Ruhe, für die sie so hart gekämpft hatten.Es war ein sonniger Morgen. David saß im Garten auf einer kleinen Bank. Michael saß auf seinem Schoß, kicherte und strampelte mit seinen winzigen Füßen. David hielt vorsichtig seine Hände und ließ ihn winken und lachen.„Du wirst jeden Tag stärker, mein Kleiner“, flüsterte David lächelnd. „Schau dich an … du bist jetzt schon voller Leben.“Judy kam nach draußen und hielt eine weiche Decke in den Händen. Sie lächelte, als sie David und Michael beobachtete. Ihr Haar war ordentlich zusammengebunden, und ihre Augen strahlten vor Glück. „Guten Morgen, meine Jungs“, sagte sie sanft.David sah auf und küsste ihre Hand. „Guten Morgen, meine Liebe. Komm, Michael möchte seine Mama sehen.“Judy setzte sich neben sie. Michael streckte seine winzigen Hände nach ihr aus und gri
Das Anwesen war nun ruhig, fast friedlich. Nach der Feier für das Baby schien das Leben langsam wieder zur Normalität zurückzukehren. David und Judy waren zu Hause, ruhten sich aus und genossen die Zeit mit ihrem Sohn. Die Bedrohung durch Cassandra schwebte noch immer in ihren Hinterköpfen, aber im Moment waren sie in Sicherheit.Plötzlich klingelte das Telefon. David nahm ab. Es war Deputy Cole.„Sir … wir haben Neuigkeiten über Cassandra“, sagte Cole vorsichtig. „Sie spricht. Sie … sie hat jemanden verraten.“Davids Herz setzte für einen Moment aus. „Wen? Wen?“Cole zögerte. „Es ist … es ist Mara, Sir. Das Dienstmädchen.“David erstarrte. „Mara? Diejenige, die die ganze Zeit bei Judy war?“„Ja, Sir. Sie sagte, dass sie Cassandra Informationen über Ihr Haus, Ihre Bewegungen … über alles gegeben hat.“Davids Hand umklammerte das Telefon fester. Er sah Judy an, die in der Nähe saß und ihren Sohn im Arm hielt. Ihr Gesicht wurde blass.„Was?“, flüsterte Judy. „Mara … sie hat Cassandra ge
Die Türen des Krankenhauses öffneten sich, und Sonnenlicht fiel sanft auf David und Judy, als sie nach draußen traten. Judy war noch schwach, aber sie hielt ihr Baby vorsichtig in den Armen. David ging neben ihr und stützte ihre Hand. Ihre Herzen waren voller Erleichterung.„Zu Hause“, flüsterte David und blickte auf die vertrauten Straßen. „Endlich … wir gehen nach Hause.“Judy lächelte schwach. „Ja … zu Hause … Ich habe es vermisst. Nach allem, was passiert ist, fühlt es sich jetzt wieder sicher an.“Sofia, die in der Nähe geblieben war, eilte zu ihnen. Sie trug eine kleine Tasche mit den wichtigsten Dingen für Judy und das Baby. „Ich kann nicht glauben, dass wir dich endlich nach Hause bringen“, sagte sie, ihre Stimme zitterte vor Glück.David nickte. „Danke, dass du in der Nähe geblieben bist, Sofia. Ohne dich hätte ich das nicht geschafft.“Judy lächelte schwach. „Ja … danke … du bist wie eine Familie für uns gewesen.“---Die Fahrt nach Hause verlief ruhig. David fuhr vorsichtig
Die Polizeistation war voll und geschäftig. Überall gingen Beamte von einem Schreibtisch zum anderen. Cassandra saß in einem kleinen, kalten Raum, ihre Hände waren fest gefesselt. Ihr Gesicht war blass, aber ihre Augen waren immer noch hart. Sie weigerte sich zu sprechen.Die Beamten verhörten sie immer wieder. „Wer hat dir geholfen? Warum hast du das getan? Warum hast du Judy verletzt?“Cassandra lächelte nur schwach. Sie sagte kein Wort. Sie wusste, dass sie noch nichts verraten durfte. Ihr Verstand rechnete und plante weiter, selbst jetzt, wo sie gefangen war.---Währenddessen war das Krankenhaus voller Krankenschwestern und Ärzte, die hektisch hin und her liefen. Davids Wagen war durch die Nacht gerast, die Reifen quietschten, als er Judy sicher ins Krankenhaus brachte. Wachen folgten dicht dahinter, um sicherzustellen, dass niemand sich ihr nähern konnte.David rannte in die Notaufnahme, sein Herz schlug schnell. Seine Hände zitterten, als er Judy auf der Trage sah. Ihr Gesicht
Die Nachtluft vor dem Lagerhaus war dicht und still. Davids Herz schlug so heftig, dass es sich anfühlte, als würde es jeden Moment zerspringen. Cassandra war mit Judy verschwunden, und sie war gefährlich.„Los! Wir müssen ihnen folgen!“, rief Deputy Cole den Beamten zu.David wartete nicht. Er sprang in das erste Polizeiauto. Seine Hände umklammerten den Sitz fest.„Los! Los! Los!“, schrie er.Die anderen Polizeiautos folgten dicht dahinter. Sirenen heulten, während rote und blaue Lichter über die dunklen Straßen flackerten.---Im schwarzen SUV fuhr Cassandra mit ruhiger Präzision. Mit einer Hand hielt sie das Lenkrad, während sie mit der anderen ihre Waffe bereithielt. Judy saß neben ihr, immer noch gefesselt, ihr Gesicht blass und ihr Körper zitterte.„Bitte … ich flehe dich an … tu mir nichts“, flüsterte Judy. Tränen liefen über ihre Wangen.Cassandras Lippen verzogen sich zu einem kalten Lächeln.„Sei still, kleiner Vogel. Deine Schreie werden dich nicht retten. David hat mein H
Im dunklen Lagerhaus war die Luft kalt und schwer. Die schwache Glühbirne über Judys Kopf flackerte immer wieder. Schatten bewegten sich langsam über die Wände.Judy saß auf dem Boden, ihre Hände waren gefesselt. Ihr Körper fühlte sich schwach an, aber ihre Augen waren geöffnet. Angst erfüllte ihr Herz, doch sie versuchte, für ihr Baby stark zu bleiben.Vor ihr stand Cassandra.Ihr Schleier war jetzt abgenommen. Ihr Gesicht war deutlich zu sehen. Ihre Augen waren voller Wut und Schmerz.Judy sah sie geschockt an.„Cassandra …“, flüsterte sie.Cassandra lächelte kalt.„Ja. Ich bin noch am Leben. Und heute bin ich gekommen, um alles zu beenden.“Judy schluckte.„Warum tust du das?“, fragte sie. „Warum verletzt du uns?“Cassandras Gesicht wurde hart.„Weil David mein Leben zerstört hat“, sagte sie. „Und jetzt werde ich seines zerstören.“---Cassandra begann langsam durch den kleinen Raum zu gehen.„Es gab eine Zeit, in der ich dachte, ich würde ihn heiraten“, sagte sie. „Ich dachte, ich







