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Blut auf Seide

Autor: T.Praise
last update Fecha de publicación: 2026-09-18 10:29:42

Die Frage verweilte in der Stille der Limousine, dick mit dem scharfen Geschmack von Kupfer und Vintage Bordeaux. Vorbeigehende Straßenlaternen werfen lange Schatten über Damiens Gesicht und erhellen den heftigen, defensiven Stolz hinter seinen Augen.

Ich lockerte meinen Griff um seine Hand nicht. Das Seidentaschentuch in meiner Handfläche war bereits mit seinem Blut durchnässt und befleckte den nachtblauen Stoff meines Valentino-Kleides, aber das war mir egal.

„Weil er das berührt hat, was mir gehörte“, sagte ich leise. Meine Stimme trug keine korporative Politur, keine kalkulierte Distanzierung, nur die kalte, absolute Wahrheit. „Julian Hartley dachte, er könnte dich erniedrigen, um sein eigenes zerbrechliches Ego zu befriedigen. Er dachte, deine Arbeit hätte dich wegwerfbar gemacht. Ich habe ihn daran erinnert, wer diese Stadt tatsächlich kontrolliert.“

Damiens Kiefer zog sich zusammen, ein Muskel tickte unter seiner Haut. „Ich brauche keinen Schutzengel, Luciana. Ich habe in dieser Stadt drei Jahre lang überlebt, indem ich wusste, wann ich meinen Stolz schlucken und meinen Kopf gesenken musste. Du hast mich nicht nur beschützt, du hast mich zu einem Ziel für jeden Prominenten in diesem Ballsaal gemacht.“

“Du warst bereits ein Ziel, als er erkannte, dass du dich nicht wehren kannst, ohne deinen Lebensunterhalt zu verlieren”, konterte ich, meine smaragdgrünen Augen schlossen sich auf seine. „Ich habe seine Familie nicht für ihn zerstört. Ich habe sie für dich zerstört.“

Damien starrte mich an, seine Brust hob und senkte sich in schweren, bewussten Atemzügen. Die Wut in seinen Augen verwandelte sich langsam in etwas viel Gefährlicheres. Eine stille, turbulente Erkenntnis, dass die Distanz zwischen unseren Welten offiziell zusammengebrochen war.

Als die Limousine in die Tiefgarage meines Penthouse-Gebäudes glitt, sprach keiner von uns.

Mein Penthouse war ruhig, als wir eintraten.

Es war die Art von Ruhe, die nur zweiundsechzig Stockwerke über der Stadt existiert, das entfernte Dröhnen des Verkehrs reduziert auf ein schwaches, rhythmisches Summen. Warme, niedrige Beleuchtung wurde automatisch aktiviert, als wir durch das Foyer traten, und warf einen goldenen Farbton über die Obsidian-Marmorböden.

Ich stelle meine Kupplung auf den Eingangstisch. Damien stand direkt innerhalb der Schwelle und trug die schweren, demütigenden Beweise der Gala auf seinen Schultern mit der starren Würde eines Mannes, der sich weigerte, gebrochen zu werden.

„Sett dich“, murmelte ich leise und deutete auf die Kücheninsel. “Lass mich diese Hand reinigen.”

Er zögerte für den Bruchteil einer Sekunde, bevor er sich durch den Raum bewegte und sich auf einem der Lederbarhocker niederließ. Ich holte das Erste-Hilfe-Set aus dem Hauptbad, das Antiseptikum, die Gaze und das medizinische Klebeband und legte es neben ihn.

Ich saß auf dem angrenzenden Hocker und packte vorsichtig die blutdurchnässte Serviette von seiner Handfläche. Der Schlitz war sauber, aber tief und zeichnete die schwielige Linie seiner Hand nach, wo das Glas durch die Haut geschnitten hatte. Ich tränkte ein Wattepad mit Antiseptikum und drückte es fest gegen den Schnitt.

Damien zuckte nicht zusammen. Er beobachtete einfach mein Gesicht, seine dunklen Augen verfolgten jede Bewegung meiner Hände.

“Du spielst ein gefährliches Spiel”, sagte er leise, seine Stimme war ein niedriger Bariton im stillen Raum.

„Ich spiele keine Spiele, Damien.“ Ich wickelte die weiße Gaze fest um seine Handfläche und befestigte den Rand mit Klebeband. “Ich treffe Entscheidungen, und ich führe sie aus.”

“Und was passiert, wenn sich der Staub morgen gelegt hat?” Fragte er und lehnte sich näher, bis die schwachen Gerüche von Holzrauch und Regen auf seiner Haut meine Sinne überwältigten. “Wenn die Schlagzeilen mit dem laufen, was Sie der Hartley-Gruppe angetan haben? Glauben Sie, dass Ihr Vorstand keine Fragen dazu stellen wird, warum Sie eine Kreditlinie von fünfzig Millionen Dollar für einen Catering-Mitarbeiter verbrannt haben?”

Ich beendete die Befestigung des Verbandes und schaute schließlich auf, um seinem Blick zu begegnen. Meine Hand ruhte auf seiner, unsere Finger ineinander verschlungen über der Marmortheke.

“Lass sie fragen”, flüsterte ich. “Sie wissen es besser, als eine Antwort zu erwarten.”

Damien schaute auf unsere gefalteten Hände herab. Die Spannung in seinen breiten Schultern gab langsam nach, die letzten Überreste seiner selbstschützenden Rüstung gaben nach. Er streckte seine unverletzte Hand aus, seine schwieligen Fingerspitzen zeichneten leicht die Linie meines Kiefers nach.

Die Berührung war federleicht und testete eine unausgesprochene Frage, die zwischen uns hing.

Ich lehnte mich in seine Handfläche.

Diese einzige Bewegung hat den verbleibenden Raum zwischen uns zerstört.

Damien zog mich zu sich, sein Mund beanspruchte meinen mit einem dunklen, gemächlichen Hunger, der jede Notwendigkeit einer Erlaubnis umging. Sein Griff in meinem Haar wurde fester und neigte meinen Kopf nach hinten, als er den Kuss vertiefte, schmeckte wie dunkler Whisky und stille Absicht. Seine Zunge glitt langsam und bewusst gegen meine und zwang ein leises, gebrochenes Geräusch aus meiner Kehle, das er schluckte, als ob es ihm gehörte.

Ich packte die Revers seiner ruinierten Jacke und zog ihn näher, bis die Wärme seines Körpers vollständig gegen meine drückte. Er stand auf und hob mich vom Hocker, als hätte ich nichts gewogen.

Meine Beine wickelten sich um seine Taille, als er mich in Richtung Hauptschlafzimmer trug und den Kuss nie unterbrach. Mein Rücken schlug gegen die Wand direkt vor der Tür, während sein Körper mich dort festnagelte, hart und unnachgiebig, der dicke Grat seines Schwanzes rieb sich gegen die Seide meines Kleides.

“Scheiße”, knurrte er gegen meinen Mund, das Wort rau mit Zurückhaltung, die bereits brach. “Du machst mich verrückt.”

Ich zog meine Hände über seine Brust und schob ihm die Jacke von den Schultern. Knöpfe verstreut, als ich sein Hemd aufriss. Meine Handflächen glitten über die harten Ebenen seines Oberkörpers, als er auf meine Unterlippe biss, die scharf genug war, um zu stechen, und sie dann mit seiner Zunge beruhigte, bevor er heiße, offene Küsse in meinen Hals zog.

Seine Hände fanden den Reißverschluss des Valentino-Kleides und zogen ihn in einer sanften Bewegung nach unten. Die Seide rutschte von meinem Körper und sammelte sich zu meinen Füßen und ich stand vor ihm in nichts als schwarzer Spitze. Damiens Augen brannten, als sie über mich zogen. Langsam, besitzergreifend, fast ehrfürchtig in ihrer Intensität.

“Du gehörst mir heute Abend”, sagte er mit leiser und absoluter Stimme.

“Dann nimm mich mit.”

Er trug mich zum Bett, legte mich hin und folgte sofort. Sein Gewicht legte sich wie ein Anspruch auf mich. Sein Mund schloss sich über einer mit Spitze bedeckten Brust und saugte hart durch den Stoff, bis sich mein Rücken wölbte und ein leises, unwillkürliches Stöhnen über meine Lippen glitt.

„Ah... Damien—“

Er zog die Spitze beiseite und nahm meine Brustwarze in die Hitze seines Mundes, saugte mit einem unerbittlichen Rhythmus. Seine freie Hand glitt meinen Bauch hinunter, seine Finger glitten unter die Spitze meiner Unterwäsche und fanden mich bereits nass, glatt und schmerzend. Zwei Finger drängten sich ohne zu zögern in mich hinein und kräuselten sich tief.

Dieses Mal stöhnte ich lauter, der Klang roh und bedürftig, als meine Hüften nach oben ruckten, um seine Hand zu treffen.

„Schau mich an“, befahl er mit rauer Stimme.

Ich zwang meine Augen zu öffnen. Sein dunkler Blick richtete sich auf meinen, als er diese Finger härter bearbeitete und die Ferse seiner Handfläche an meiner Klitoris rieb. Ein weiteres Stöhnen riss mich höher, verzweifelter, als er seine Finger genau richtig kräuselte.

„Das war’s“, murmelte er gegen meine Haut. “Lass mich dich hören.”

“Damien, ich bin kurz davor zu kommen, habe ich geschrien”

Mein Körper umklammerte seine Finger, ein gebrochener, atemloser Schrei strömte aus meiner Kehle, als das Vergnügen durch mich riss. Er ging es weiter durch und zog den Orgasmus heraus, bis ich zitterte und seinen Namen in kurzen, hilflosen Keuchen stöhnte.

Erst dann zog er seine Finger frei. Er zog den Rest seiner Kleidung mit brutaler Effizienz aus. Sein Schwanz war dick, schwer, dunkel gerötet vor Bedürftigheit. Er zog meine Unterwäsche über meine Beine und ließ sich zwischen meinen Oberschenkeln nieder, wobei der stumpfe Kopf seines Schwanzes durch meine durchnässten Falten glitt.

Er drückte sich langsam hinein - Zoll für Zoll - und streckte mich auf, bis ich voll von ihm war. Ein langes, leises Stöhnen verließ mich, als er den Tiefpunkt erreichte, das Brennen exquisit. Eine Weile blieb er da, die Stirn an meine gedrückt, und atmete schwer.

“Geht es dir gut?” Fragte er mit angespannter, aber vorsichtiger Stimme. Seine Augen suchten meine. “Sag mir, wenn es zu viel ist. Ich werde aufhören.”

Ich schüttelte sofort den Kopf, die Finger gruben sich in seine Schultern.

“Nein. Hör nicht auf. Bitte... hör nicht auf.“

Etwas Dunkles und Possessives blitzte bei der Bitte in seinen Augen auf. Er begann, tiefe, kraftvolle Stöße zu bewegen, die das gesamte Bett erschütterten. Eine seiner Hände steckte meine beiden über meinem Kopf fest; die andere umklammerte meine Hüfte fest genug, um mich zu verletzen, und beugte mich, so dass jeder Schlag gegen die Stelle zog, die Sterne hinter meinen Augen platzen ließ.

Ich stöhnte mit jedem Stoß, die Geräusche wurden lauter, gebrochener, als er mich härter fickte. Feuchte Geräusche erfüllten den Raum. Der Schlag der Haut. Meine eigene Stimme, hoch und hilflos, verschüttet seinen Namen immer wieder.

„Scheiße—ah, Damien... genau da—hör nicht auf—“

“Spüren Sie das?” Er knurrte gegen meine Kehle, die Hüften schnappten härter. “Das ist meins.

Du gehörst mir.”

Ich konnte nur stöhnen, als ich antwortete, mein Körper zog sich um ihn zusammen. Als der zweite Orgasmus eintraf, zerstörte er mich. Meine Wände klemmten sich so fest, dass er fluchte, sein Rhythmus schwankte für eine Sekunde. Ein rohes, fast schluchzendes Stöhnen riss mir aus der Kehle, als das Vergnügen in Wellen durch mich krachte.

Er hat nicht aufgehört.

Er fickte mich durch und zog den Orgasmus heraus, bis ich zitternd und überempfindlich war und immer noch schwach gegen seinen Mund stöhnte.

Er zog sich plötzlich heraus, warf mich auf den Bauch und zog meine Hüften hoch. Ich fuhr von hinten in einem tiefen Stoß zurück, der einen scharfen, hohen Schrei aus meinen Lungen zwang. Seine Hand verhedderte sich in meinen Haaren und zog meinen Kopf zurück, als er mich härter nahm. Der neue Winkel traf so tief, dass ich kaum Worte bilden konnte, nur gebrochenes, ununterbrochenes Stöhnen, das jedes Mal lauter wurde, wenn er nach Hause schlug.

Seine andere Hand griff herum, die Finger fanden meine Klitoris und rieb enge Kreise im Takt mit seinen Stößen.

“Immer noch bei mir?” Fragte er mit rauer Stimme, aber er überprüfte erneut. Sein Tempo verlangsamte sich gerade genug für die Frage. “Geht es dir gut? Soll ich mich entspannen?“

„Nein...“ Ich schnappte nach Luft und drückte mich gegen ihn, das Wort fast ein Stöhnen selbst. “Hör nicht auf. Härter. Ich brauche es - bitte -“

Er hat es mir gegeben.

Sein Griff in meinem Haar wurde fester. Seine Stöße wurden fast bestrafend, tief und unerbittlich. Ich kam ein drittes Mal mit einem gebrochenen, hohen Stöhnen, das sich in seinen Namen verwandelte, mein ganzer Körper zitterte, als das Vergnügen mich wieder durchzog. Erst dann lieste er los. Seine Hüften schnappten noch einmal, zweimal nach vorne, und er vergrub sich bis zum Griff, als er mit einem leisen, gutturalen Stöhnen kam, das tief in mir in heißen, dicken Pulsen pulsierte.

Danach blieben wir lange Minuten zusammen, wir zitterten beide, das einzige Geräusch war unser zerlumptes Atmen. Seine bandagierte Hand streichelte sanft meine Wirbelsäule hinunter, selbst danach besitzergreifend.

“Geht es dir gut?” Murmelte er gegen meinen Nacken, jetzt weicher.

Ich nickte, immer noch schwer atmend, ein kleiner, zufriedener Klang verließ mich, als ich mich wieder in seine Brust drückte.

Stundenlang hörte die Stadt darunter auf zu existieren. Es gab keine Finanzimperien, keine Klassenspalten, keine drohenden Skandale, nur die stille, heftige Reibung von zwei Menschen, die vierzehn Nächte damit verbracht hatten, so zu tun, als würden sie nicht in eine Besessenheit verfallen.

Als ich am nächsten Morgen meine Augen öffnete, sickerte das blassgoldene Sonnenlicht durch die intelligenten Glaswände.

Ich griff über die Matratze und erwartete die warme, solide Anwesenheit des Mannes, der mich durch die Dunkelheit gehalten hatte, desselben Mannes, der mich überprüft hatte, während er jeden Zentimeter von mir beanspruchte.

Meine Finger berührten kalte, leere Laken.

Ich setzte mich sofort auf, das Seidenlaken glitt mir die Brust hinunter, während meine Augen die ruhige Master-Suite wischten. Die Badezimmertür war offen; das Zimmer war leer.

Ich zog einen Kaschmirmantel an und ging hinaus in den Hauptwohnbereich. Das Penthouse war völlig still. Auf der Marmor-Kücheninsel, wo das erste Kit noch offen stand, lag ein einzelnes gefaltetes Stück Papier, das von einem eleganten silbernen Stift beschwert wurde.

Ich ging hinüber, mein Herz lief einen langsamen, schweren Tropfen in meiner Brust aus.

Ich faltete das Papier aus. Damiens Handschrift war fest, ordentlich und kurz:

Luciana,

Vielen Dank für die medizinische Versorgung und dafür, dass Sie gestern Abend eingesprungen sind. Aber wir wissen beide, was das war. Du wohnst oben in der Stadt, und ich wohne ganz unten.

Letzte Nacht war ein Fehler, der aus Adrenalin und Blut geboren wurde. Ich gehe zurück zu meinem Leben, und du musst zurück zu deinem. Suche mich nicht bei The Glittering Night. Ich habe heute Morgen meinen Schlüssel abgegeben.

- D.

Ich stand auf der Insel und starrte auf die Tinte, bis die Buchstaben zu scharfen, gezackten Linien verwischt waren.

Der kalte, berechnende CEO kehrte nicht zurück, um die Lücke zu füllen. Etwas viel Dunkleres, viel Possessiveres nahm seinen Platz ein. Eine stille, erschreckende Entschlossenheit, die sich tief in meinen Knochen festsetzt.

Ich nahm mein Telefon von der Theke und wählte eine einzige, vorprogrammierte Nummer. Es klingelte einmal, bevor Selena antwortete, ihr Ton war knackig und bereit für das Chaos des Morgens.

„Luciana. Die Nachricht der Hartley-Gruppe ist vor dreißig Minuten bekannt. Der Vorstand ruft bereits an...“

„Meine morgendlichen Meetings absagen“, unterbrach ich, meine Stimme sank auf eine eisige, absolute Tonhöhe, die sie sofort zum Schweigen brachte.

„Luciana?“

„Finde Damien“, befahl ich, meine Finger umklammerten den Rand der Marmorinsel. “Ich will seine Adresse, seine Familienunterlagen, seine Bankkonten und alle Schulden, die er oder jemand, den er kennt, jemals hatte. Habe es bis Mittag auf meinem Schreibtisch.“

Ein schwerer Schlag der Stille erstreckte sich über die Leitung, als Selena die Anweisung bearbeitete. “Verstanden.”

Ich legte den Hörer auf und schaute über das weitläufige, sonnenbeschienene Gitter von Los Angeles darunter.

Er hatte versucht, in seine sichere, ruhige Welt zurückzukehren. Er verstand nicht, dass er in dem Moment, in dem er sich von mir berühren ließ, das Recht aufgab zu gehen.

Ich wollte ihm einen Käfig bauen, der so groß, so bequem und so absolut ist, dass er nie wieder aus ihm heraustreten kann.

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