MasukFlora hat beschlossen, noch vor ihrem College-Abschluss ihre Jungfräulichkeit zu verlieren, und sie kennt genau den richtigen Mann dafür. Sie hat ein Auge auf denjenigen geworfen, der für sie tabu ist … den Vater ihrer besten Freundin.
Lihat lebih banyakFlora POV
Die Nachmittagssonne schien durch die Fenster von Emilys Schlafzimmer. Es war der erste Tag ihrer letzten College-Semesterferien. Anstatt an den Strand zu gehen, waren Flora und Emily von Lehrbüchern und leeren Kaffeetassen umgeben. Sie waren seit ihrer Kindheit beste Freundinnen. Emily lag auf ihrem Bett und starrte an die Decke. „Ich kann nicht glauben, dass wir mit dem College fast fertig sind“, seufzte sie. „In ein paar Wochen gehören wir zu den Erwachsenen.“ Flora lächelte, aber sie spürte eine leichte Nervosität. „Erinnere mich nicht daran. Die Zeit verging viel zu schnell.“ „Wir haben vier Jahre voller harter Prüfungen überstanden“, sagte Emily und setzte sich mit einem verschmitzten Lächeln auf. „Wir haben alles gemeistert, Flora. Nun ja … fast alles.“ Flora schloss ihr Notizbuch. Sie wusste genau, wovon Emily sprach. „Emily, fange bitte nicht schon wieder damit an.“ „Ach, komm schon!“, lachte Emily, glitt vom Bett und setzte sich neben Flora. „Wir stehen kurz vor dem Abschluss. Du bist klug und wunderschön. Aber du gehst als Jungfrau da draußen in die echte Welt.“ „Das ist doch keine große Sache“, sagte Flora, während ihre Wangen sich rot färbten. „Es ist nichts Schlechtes“, sagte Emily und knuffte sie leicht an der Schulter. „Aber im Ernst, Flora. Wir sind im letzten Jahr. Warum hast du es noch nicht getan? So viele Typen stehen auf dich.“ Flora blickte auf ihre Hände hinab. „Du weißt doch, wie ich bin. Ich will es nicht mit irgendeinem Typen auf einer College-Party tun. Ich möchte, dass es etwas Besonderes ist. Ich will dieses echte Prickeln spüren. Aber all die Typen in unserem Alter sind einfach so unreif.“ Emilys Stimme wurde sanft. „Ich verstehe dich ja. Du willst eine tiefe Verbindung. Es ist völlig in Ordnung, auf einen Mann zu warten, der reif ist.“ Sie grinste wieder. „Aber der Abschluss rückt schnell näher, Flo. Wenn wir nicht bald einen reifen Mann für dich finden, muss ich die Sache selbst in die Hand nehmen!“ „Bitte tu das nicht“, lachte Flora. „In Ordnung, lass uns was zu essen holen“, sagte Emily und stand auf. „Ich gehe runter in die Küche und besorge uns ein paar Snacks. Lern bloß nicht weiter, während ich weg bin.“ „Werde ich nicht“, sagte Flora. Emily verließ das Zimmer und schloss die Tür. Flora blieb allein in der Stille zurück. Sie dachte über das nach, was sie gerade gesagt hatte. Ein reifer Mann. Sie fragte sich, ob sie jemals jemanden treffen würde, der ihr Herz so richtig zum Rasen bringen konnte. Plötzlich hörte sie, wie unten die schwere Haustür ins Schloss fiel. Dann rief eine tiefe, erwachsene Stimme aus dem Flur nach Emily. Emilys Vater war zu Hause. Flora erstarrte. Die Stimme war tief, ruhig und strahlte absolute Selbstbewusstsein aus. Unten fragte er Emily, wie ihre Kurse liefen und was die beiden den ganzen Nachmittag getrieben hatten. Seine Stimme zu hören, rief Flora ihre eigenen Worte wieder ins Gedächtnis. Ein reifer Mann. Plötzlich schlug ihr Herz schneller. Flora kannte Emilys Vater, Eugene, schon seit Jahren. Als Teenager war sie heftig in ihn verliebt gewesen. Er war groß, gutaussehend und hatte sie immer so unglaublich freundlich behandelt. Aber damals wusste Flora, dass es sich nicht gehörte, so über den Vater ihrer besten Freundin zu denken. Also hatte sie sich gezwungen, ihre Gefühle zu unterdrücken und zu vergessen. Aber sie war kein Teenager mehr. Sie war eine junge Frau kurz vor dem College-Abschluss. Zum ersten Mal seit Jahren kamen die alten Gefühle zurück – und sie waren stärker als je zuvor. Eugene war genau die Art von Mann, die sie sich wünschte: reif, souverän und fest im Leben stehend. Eugene war schon sehr lange allein. Seine Frau hatte ihn verlassen, als Emily noch ein kleines Mädchen war, und er hatte nie wieder geheiratet. Er hatte sein gesamtes Leben der Erziehung seiner Tochter und seiner Karriere gewidmet. Flora stand auf und trat vor den Schlafzimmerspiegel. Sie strich ihr Oberteil glatt und richtete ihr Haar. Ihr Herz pochte wild gegen ihre Rippen. Sie hörte, wie Emily und Eugene unten den Flur entlanggingen und sich der Küche näherten. Flora holte tief Luft, öffnete die Zimmertür und beschloss, nach unten zu gehen. Mit weichen Knien ging sie die Treppe hinab. Emily und Eugene standen an der Kücheninsel. Eugene packte gerade Einkäufe aus einer Papiertüte aus. Er sah genau so gutaussehend aus, wie sie ihn in Erinnerung hatte – groß, breitschultrig, mit leichten Lachfältchen um die Augen, die ihn nur noch attraktiver machten. Als er ihre Schritte hörte, blickte er auf und lächelte sie warm an. „Flora! Schau mal, wer da ist“, sagte Emily mit einer Saftpackung in der Hand. „Hallo, Flora“, sagte Eugene. Seine Stimme klang tief und samten. „Schön, dich zu sehen. Emily hat erzählt, dass ihr beide für die Ferien nach Hause kommt.“ „Hallo, Herr Eugene“, sagte Flora. Ihre Stimme zitterte leicht, aber sie bemühte sich um Fassung. „Schön, Sie auch zu sehen.“ „Oh, bitte nenn mich doch Eugene. Du bist doch praktisch schon erwachsen und fast fertig mit dem College“, sagte er mit einem warmen Lachen. Er trat auf sie zu und nahm sie höflich in den Arm. Als sich seine Arme um sie legten, spannte sich Floras ganzer Körper an. Er roch nach teurem Holz und Regen. Ihre Haut brannte an den Stellen, an denen seine Hände leicht ihren Rücken berührten. Es war nur eine ganz normale Begrüßung zur Begrüßung, aber für Flora fühlte es sich an wie ein elektrischer Schlag. Eugene trat zurück, völlig ahnungslos, was in ihr vorging. „Du siehst fantastisch aus, Flora. Emily meinte schon, dass du extrem hart für deine Abschlussprüfungen lernst.“ „Ja, ich gebe mein Bestes“, murmelte Flora. Allein seine Nähe machte sie völlig benommen. Eugene griff an ihr vorbei, um eine Obstschale von der Arbeitsplatte zu holen. Dabei streifte sein Unterarm ganz leicht ihren nackten Arm. Ein intensiver Schauer lief Flora über den Rücken. Ihr stockte der Atem, und sie betete inständig, dass er die Gänsehaut auf ihrer Haut nicht bemerkte. „Entschuldige bitte“, sagte Eugene gelassen und trat einen Schritt zurück. „Also, was habt ihr zwei heute Abend vor? Bleibt ihr zu Hause oder zieht ihr noch los?“ „Wir bleiben hier und lernen“, sagte Emily und lehnte sich gegen die Arbeitsplatte. „Aber wir verhungern. Was gibt’s zum Abendessen, Papa?“ Eugene lächelte seine Tochter an und blickte dann zurück zu Flora. Seine braunen Augen klangen ruhig und sanft. „Nun, da Flora zu Besuch ist, sollte ich etwas Besonderes kochen. Wie klingen Steak und Kartoffeln?“ „Das klingt traumhaft“, sagte Flora. Sie hielt ihre Hände hinter dem Rücken verschränkt, damit er ihr Zittern nicht bemerkte. „Perfekt. Geht ruhig wieder nach oben und entspannt euch“, sagte Eugene warmherzig. „Ich rufe euch, wenn das Essen fertig ist.“Floras Perspektive Das Dröhnen von Joshs Vaters Geländewagen, das auf der kiesigen Einfahrt langsam verhallte, war das lauteste Geräusch, das ich je gehört hatte. Emily hatte den gesamten Nachmittag wie ein Schmetterling im Foyer verbracht, ihre Taschen kontrolliert, ihre Ladekabel doppelt überprüft und mich lange und fest umarmt, bevor sie schließlich durch die Tür trat. „Lern nicht zu viel, Flo“, hatte sie gelacht und mir eine Abschiedswelle über die Schulter zugeworfen. „Papa, lass dich nicht von der Firma zurückrufen. Genieß die Pause!“ „Das habe ich vor“, hatte Eugene von der Tür aus geantwortet, seine Stimme ein glattes, unumstößliches Schild väterlicher Ruhe. Doch in dem Moment, als die schweren eisernen Tore am Rande des Grundstücks ins Schloss fielen, löste sich dieses Schild auf. Die Stille, die in das Haus zurückströmte, war nicht leer; sie war dicht, schwer und vollkommen erstickend, geladen mit der plötzlichen Erkenntnis, dass die Wände uns endlich nicht mehr beobacht
Eugenes Perspektive Ich knöpfte meine Manschetten zu, holte tief und ruhig Atem und richtete den Kragen meines Hemdes. Das Gesicht, das mir aus dem Spiegel entgegenblickte, sah genau aus wie der Eugene Vance, den die Welt kannte – gefasst, diszipliniert und völlig unter Kontrolle. Doch unter der makellosen Baumwolle trug meine Brust noch immer die phantome Hitze der Mitternachtsstunde. Wenn wir das tun, darf Emily es niemals erfahren. Das waren meine Worte gewesen. Das war der Vertrag. Doch als ich den Flur entlang zur Küche ging und dem leichten, fröhlichen Klang von Emilys Lachen lauschte, begann sich ein dunkler, rücksichtsloser Impuls in meinem Magen zusammenzubrauen. Flora wollte einen Mann, der keine Angst davor hatte, die Kontrolle zu übernehmen. Sie wollte ein gefährliches Spiel in meinem Haus spielen. Mal sehen, wie gut sie es tatsächlich spielen konnte. Als ich die Küche betrat, verstummte das beiläufige Plaudern leicht. Flora saß auf dem Barhocker neben Emily, ihre
Floras PerspektiveDie helle Morgensonne strömte durch die Küchenfenster, als ich nach unten ging. Das Licht spiegelte sich scharf auf genau jenen Marmorflächen wider, auf denen Eugene und ich noch vor wenigen Stunden gewesen waren. Mein ganzer Körper fühlte sich angespannt an, geladen mit einer rastlosen, elektrisierenden Energie, die es mir unmöglich machte, stillzusitzen.„Morgen, Schlafmütze!“, rief Emily mir fröhlich von der Kücheninsel aus zu. Sie war bereits in einen lässigen Oversized-Sweatshirt gekleidet und goss sich eine riesige Schüssel Müsli ein.„Morgen“, sagte ich und zwang mir ein Lächeln auf, während ich zur Kaffeemaschine ging. Ich goss mir eine Tasse ein, da ich die heiße Flüssigkeit brauchte, um meine zitternden Hände zu beruhigen.„Woah, du bist ja richtig gut gelaunt“, bemerkte Emily und stieß mich leicht mit dem Ellbogen in die Hüfte, als ich mich auf den Barhocker neben sie setzte. „Hast du tatsächlich noch etwas Schlaf gefunden, nachdem ich gestern gegangen bi
Eugenes PerspektiveMeine Brust hob und senkte sich so heftig, dass es sich anfühlte, als würde mein Brustkorb unter dem Druck bersten. Ich stand wie angewurzelt in der Mitte der dunklen Küche, meine Beine zitterten leicht, während die letzten, heftigen Wellen der Erlösung meinen Körper verließen. Unter mir kniete Flora immer noch, ihre kleinen Hände ruhten auf meinen Oberschenkeln, und ihr Gesicht blickte im dämmrigen Licht zu mir auf – mit einem Ausdruck, der völlig frei von Reue war.Ich sah auf sie hinab – auf die geschwollene Röte ihrer Lippen, das zerzauste Chaos ihres Haars und die dunklen, tiefen Seeen ihrer Augen. Das erdrückende Gewicht dessen, was wir gerade getan hatten, krachte in meinen Verstand, doch zum ersten Mal an diesem Wochenende weckte die Schuld in mir nicht den Wunsch wegzulaufen. Sie konfrontierte mich nur mit der kalten Realität.Langsam griff ich nach unten, meine Hände fassten sie unter den Armen, um sie wieder auf die Beine zu führen. Ihre Haut war immer n





