Mag-log in04||~Mae.
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"Nein!"
Ein Schrei riss aus meiner Kehle, als Xander mich zurückzerrte und mich meinem Tod auslieferte. Hände flogen zu meinem Kopf, ich schlug wild um mich, verzweifelt, um aus seinem Griff zu entkommen.
"Wo denkst du, dass du hinrennst?" forderte er, sein Atem sand te Gänsehaut über meine gesamte Haut.
Wie ein Reh, das von einem Löwen gefangen wurde, packte ich seine Hand, schüttelte den Kopf in einer stillen Bitte. "Tu mir das nicht an, bitte."
Er zog seine Lippen in einem Knurren zurück. "Du hättest über die Konsequenzen nachdenken sollen, bevor du dich mit Yvonne angelegt hast." Er drehte sich zu der wartenden Menge, ein Grinsen spielte auf seinen Lippen. "Wer sie zuerst nackt auszieht, bekommt fünf Millionen Dollar gutgeschrieben."
Die Welt kippte unter mir, als seine Worte in meinen Eingeweiden ankamen. Meine Hände fielen an meine Seite.
Die Menge johlte, bereit, die Frau, die ihrem Idol wehgetan hatte, bezahlen zu lassen. "Du musst uns nicht bezahlen, wir ziehen gerne eine Schlampe wie sie aus, damit die Welt weiß, was sie getan hat."
"Ja!"
"Lass sie bezahlen."
"Warte! Ist das nicht zu grausam?" Jemand fügte von der Seite hinzu, aber ihre Worte wurden bald von der tobenden Menge übertönt.
Genau dann glitt der Aufzug mit einem Ding auf. Xander erstarrte, die Menge wurde still, und obwohl ich sein Gesicht nicht gesehen hatte, wusste ich, dass er es war. Ettore.
Aus einem Augenwinkel sah ich, wie er seinen Blick über die Szene vor ihm schweifen ließ, dann wanderten seine Augen von der Menge zu Xander, der mich festhielt.
"Was machst du da?" forderte er, seine Präsenz befahl Autorität, obwohl er auf einem Rollstuhl saß.
Xander zitterte und ließ mich schnell los. "E-Ettore. Ich wusste nicht, dass du noch hier bist." Er klang nervös, nichts wie der grausame Mann, der gerade bereit gewesen war, mich zu ruinieren.
Wenn es jemanden gab, vor dem Xander Angst hatte, dann war es Ettore.
Ettores Blick wanderte zu meiner zitternden Gestalt, die gegen die Wand gepresst war, Hand gehoben, rief er. "Komm her."
Ich schaute zwischen seiner Hand und der Menge hin und her und traf schnell meine Wahl. Im nächsten Moment war ich an seiner Seite und schob meine Hand in seine. Seine Hände waren warm und weich, hielten meine mit so viel Sanftheit, dass ich fast nicht wusste, was ich tun sollte.
"Shawn. Finde die Namen aller, die heute hier sind, und verbiete ihnen ab heute, die Einrichtungen der Hughs zu betreten."
Lautes Keuchen ging durch die Menge, sogar Xander war überrascht. "Was? Du beschützt sie?" fuhr er auf, die Angst vergessen.
"Achte auf deinen Ton, wenn du mit mir sprichst, Xander." Ettore hielt mich fester, Gesicht eine Maske der Ruhe, obwohl seine linke Augenbraue zuckte. Eine Handlung, die ich als Zeichen von Verärgerung bemerkte.
Xander klappte den Mund zu. Faust an seiner Seite geballt.
Dann drehte sich Ettore zu der murmelnden Menge. Es war überraschend, wie sie nicht auf uns zustürmten, um uns zu zerquetschen, angesichts dessen, wie berühmt Ettore vor seinem Unfall gewesen war.
"Ab heute steht Mae Warden unter meinem Schutz. Jeder, der falsche Nachrichten über sie verbreitet, wird sich dafür verantworten müssen. Und denkt nicht, ich könnte euch nicht finden, nur weil es viele von euch sind." Eine Pause. "Wenn mir auch nur ein Gerücht zu Ohren kommt. Eine Klage wird euer kleinstes Problem sein."
Die Menge brach in Murmeln und Flüstern aus, aber niemand wagte es, laut zu protestieren.
Ettore machte eine Handgeste und Shawn, der die ganze Zeit still gewesen war, manövrierte seinen Rollstuhl weg von der Lobby.
Als wir auf dem Parkplatz ankamen, zuckten meine Knie endlich, ich wäre zu Boden gefallen, hätte Ettore mich nicht festgehalten, er ließ erst los, als Shawn ihm ins Auto half.
Arme um mich selbst geschlungen, wurde ich von dem Gedanken geplagt, was passiert wäre, wenn er nicht da gewesen wäre. Der Blick in den Augen dieser Leute, sowohl Männer als auch Frauen.
S-Sie wollten mich wirklich nackt ausziehen.
Sie-
"Brauchst du, dass ich dich trage, bevor du einsteigst?" Seine Stimme riss mich aus meinem immer noch schockierten Zustand.
"N-nein." Steif rutschte ich ins Auto neben ihn, Hände auf meinem Schoß.
Die Autofahrt war ruhig, abgesehen vom leisen Summen des Autos. Ettores Blick brannte auf meiner Haut, doch ich sah ihn nicht an.
Brust fiel in einen leisen Ausatmer, er lehnte sich in den Ledersitz.
"Ich verstehe dich nicht, Mae. Was bringt es, ins Bett eines Krüppels zu schlüpfen?"
Zu hören, wie er sich selbst einen Krüppel nannte, mit so viel Bitterkeit, brachte eine seltsame Leere in meine Brust. Yvonne hatte auf ihn wegen seiner Beine herabgesehen, alle taten das. Aber ich... Ich hatte nichts gegen seine Beine. "Ich-"
"Auch wenn du hinter meinem Geld her bist, solltest du klug genug sein zu wissen, dass das, was passiert ist, weggewischt werden kann. Ich könnte dich dafür verantwortlich machen und dich wegwerfen." Meine Schultern sackten unter dem Gewicht seiner Worte zusammen.
Er konnte das immer tun.
Was hat Yvonne sich gedacht, als sie mich dazu gebracht hat? Das war nicht das achtzehnte Jahrhundert, dass Ettore und ich zusammen waren, bedeutete nicht, dass ihre Familien zustimmen würden, die Ehe überhaupt zu beenden.
Der Rest der Fahrt verging in Stille, ich hatte meinen Blick auf die dunklen Wolken fixiert, die den Himmel bedeckten, wollte nichts mehr, als zum Waisenhaus zurückzukehren, nur um sicherzustellen, dass alle sicher waren.
Das wurde bald aus meinem Kopf verdrängt, als die große Struktur der Hugh-Villa vor uns erschien, das aufragende Gebäude ließ mich gerader sitzen.
Shawn hielt an, öffnete dann die Tür und half Ettore hinaus. "Bleib nah bei mir!" wies Ettore an, nachdem er in seinem Rollstuhl platziert worden war.
Der Morgen war dunkler geworden und die Erde roch nach Regen. Der Morgen wäre schön für eine Tasse warmen Tee gewesen, wenn ich nicht gerade diesem Dilemma gegenüberstünde.
"Young master, du bist zurück." Ein Mann, den ich als Butler der Familie erkannte, rief aus. Er eilte herbei, um den Schirm über Ettore zu halten.
"Wo sind sie?" Ettores Gesicht zeigte keine Freude, hier zu sein, wenn überhaupt, war sein Gesicht dunkel.
"Der alte Master, die alte Madam und die Warden-Familie warten auf dich im oberen Salon."
Ettore packte abrupt meine Hand und zog mich direkt an seine Seite. Der Blick des Butlers wanderte zu unseren verschränkten Händen, ein Stirnrunzeln legte sich auf sein Gesicht. "Gerald?"
"Richtig, hier entlang." Butler Gerald führte uns in das schöne Haus, das eine Mischung aus modernem und antikem Interieur war. Er führte uns durch eine Wendeltreppe und eine Reihe von Fluren, bevor wir endlich im Arbeitszimmer des alten Masters ankamen.
Atem ungleichmäßig, starrte ich auf die Eichenholztür, als sie geöffnet wurde und Mrs Warden, Mr Warden, Yvonne, Old Madam und Old Master Hugh enthüllte. Sie saßen auf verschiedenen Sofas wie Richter.
Ich rückte näher an Ettore heran, als wir vor ihnen zum Stehen kamen. Ein kleiner Druck meiner Hand ließ mich nach unten blicken und sehen, dass Ettore mich ansah.
Er lächelte nicht, er sagte kein Wort. Dennoch war diese kleine Geste genug.
"Also, du bist diejenige, die meinen Enkel betäubt hat." stellte Old Master Hugh fest, Lippen zu einer dünnen Linie gezogen wie eine alte Matriarchin.
Ich hatte ihn nur zweimal getroffen und beide Male waren nicht auf guten Bedingungen.
Mein Mund wurde trocken. "Ich-"
"Es gibt keine Notwendigkeit für eine Befragung." unterbrach Ettore. "Ja, sie hat mich betäubt." Ein brüchiges Keuchen entkam.
Ich wollte mich von seinen Worten verraten fühlen. Doch er hatte Recht... Auch wenn ich ihn nicht betäubt habe, wusste ich, dass er betäubt war und ich erlaubte ihm, Sex mit mir zu haben.
"Ihre Taten können nicht vergeben werden, wir müssen sie dafür bezahlen lassen, was sie Ettore und Yvonne angetan hat." sprach Mrs Warden.
"Ich stimme meiner Frau zu. Da sie so schamlos ist, können wir sie immer ins Ausland für Reform schicken." Mr Wardens Stimme klang abweisend.
Mein Schicksal war besiegelt.
Aber zumindest sollte ich dankbar sein, dass es nichts Schlimmeres war, als für 'Reform' geschickt zu werden.
"Sie geht nirgendwo hin." informierte Ettore.
"Was? Du willst sie straffrei davonkommen lassen, nachdem sie deine Ehe ruiniert hat?" Es war Old Madam Hugh, die diesmal sprach.
"Natürlich nicht." Er zog mich nach vorn. "Ich werde sie als meine Frau heiraten."
~P-Lia~
05||~Mae.~~~~Der Raum wurde für einen kurzen Moment still.Ich stand dort, Kiefer hing locker, Blick auf ihn fixiert. Habe ich das richtig gehört? Die Wardens hatten ihre Münder offen, verschiedene Ausdrücke nahmen ihre Gesichter ein. Mrs Warden sah aus, als würde sie Ettores Kopf gleich gegen die Wand rammen, Mr Warden sah ihn an, als wäre er nur ein dummer Junge, der nichts wusste.Und Yvonne, diejenige, die das alles verursacht hatte. Ihr Kopf war gesenkt in einer perfekten Darstellung einer Frau, deren Verlobter sie gerade betrogen hatte"Unmöglich!" Old Master Hugh fand endlich seine Stimme wieder, Gesicht eine Maske der Ruhe, trotz des Zitterns seiner Schultern. "Das wirst du nicht tun." fügte Old Madam Hughs hinzu, ihr scharfer Blick durchschnitt den Raum. "Yvonne ist die Frau, die nach sorgfältiger Auswahl für dich ausgewählt wurde, sie wurde von jungem Alter an dazu erzogen, deine Frau zu sein, und jetzt willst du sie verlassen für eine, für eine Schlampe?" Die Worte vo
04||~Mae.~~~~"Nein!" Ein Schrei riss aus meiner Kehle, als Xander mich zurückzerrte und mich meinem Tod auslieferte. Hände flogen zu meinem Kopf, ich schlug wild um mich, verzweifelt, um aus seinem Griff zu entkommen."Wo denkst du, dass du hinrennst?" forderte er, sein Atem sand te Gänsehaut über meine gesamte Haut. Wie ein Reh, das von einem Löwen gefangen wurde, packte ich seine Hand, schüttelte den Kopf in einer stillen Bitte. "Tu mir das nicht an, bitte." Er zog seine Lippen in einem Knurren zurück. "Du hättest über die Konsequenzen nachdenken sollen, bevor du dich mit Yvonne angelegt hast." Er drehte sich zu der wartenden Menge, ein Grinsen spielte auf seinen Lippen. "Wer sie zuerst nackt auszieht, bekommt fünf Millionen Dollar gutgeschrieben." Die Welt kippte unter mir, als seine Worte in meinen Eingeweiden ankamen. Meine Hände fielen an meine Seite. Die Menge johlte, bereit, die Frau, die ihrem Idol wehgetan hatte, bezahlen zu lassen. "Du musst uns nicht bezahlen, wir z
03||~Mae.~~~~Ich erwartete eine Menge Dinge. Von dem angeekelten Blick, den Ettore mir zuwerfen würde, bis zu den Adern, die vor Wut aus seinem Hals hervortreten würden, sogar zu den Worten, die er sagen würde. Aber das... Sein Wunsch zu wissen, warum ich etwas getan habe, das sein Leben ruinieren könnte. Es brach mich. Ich umklammerte meine Brust, meine Augen schnappten von seinen weg und blickten auf die weißen Wände des Hotelzimmers. Yvonne hatte alles für mich vorbereitet. Die Worte, die ich sagen würde. Sogar das Essen, das ich Ettore gestern Abend unschuldig gebracht hatte, war mit Aphrodisiakum versetzt gewesen. Hätte ich es gewusst, wäre ich weggeblieben, als sie mich bat, ihr zu helfen, es ihm zu bringen. Meine Zunge befeuchtete meine Lippen. "I-" Ein scharfer Seufzer schnitt meine Worte ab, Ettore massierte sein Sterum."Du wusstest, dass das deinen Ruf schädigen würde, die Warden-Familie wird nichts unversucht lassen, dich auseinanderzureißen, und öffentliche Komme
02||~ Mae.~~~~Meine Augen öffneten sich ruckartig beim lauten Knall einer Tür, die aufgestoßen wurde. Das Erste, was ich sah, war die helle weiße Decke des – warte! Wo bin ich? Ich fuhr im Bett hoch und bemerkte sofort, wie die Decke von meinem nackten Körper rutschte.Ich hatte keine Zeit, den scharfen Schmerz zwischen meinen Beinen oder das ständige Pochen in meinem Schädel zu registrieren, bevor ein Keuchen durch den Raum drang."Oh mein Gott!" rief Yvonne, die Hände über den Mund geschlagen, als wollte sie ein Schluchzen unterdrücken. "Was hast du getan?!" Eine wütende, aber vertraute Stimme zischte. Mein ganzer Körper bebte beim Anblick meiner Adoptivmutter, die auf mich zustürmte. Sie hob die Hand und schlug zu. "Undankbare Schlampe! Nach allem, was meine Warden-Familie für dich getan hat, wagst du es, gegen meine Tochter zu intrigieren?"Tränen brannten in meinen Augen, während ich meine Wange hielt, die Lippen geöffnet, aber unfähig, ein einziges Wort hervorzubringen. "Wa
01||~ Mae.~~~~"Nein!" "Bitte tu mir das nicht an, Yvonne." Ich flehte meine Schwester an, Tränen rollten in unkontrollierbaren Wellen über meine Wangen."Warum? Siehst du auf ihn herab, weil er ein Krüppel ist?" Yvonne spottete, ihre grauen Augen starrten auf mich herab, als wäre ich die Quelle all ihrer Probleme. "Nein!" Ich schüttelte sofort den Kopf. "Ich sehe nicht auf ihn herab. Selbst wenn ich es täte, spielt das keine Rolle. Ettore ist dein Verlobter, wenn ich das tue..." Meine Unterlippe zitterte. "Das wird uns beide ruinieren." "Es ist mir egal, ob du auf ihn herabsiehst oder nicht." Eine weiche Hand packte mein Kinn mit hartem Griff. Meine Adoptivschwester beugte sich näher, bis ihr Gesicht auf Augenhöhe mit meinem war. "Entweder gehst du in dieses Zimmer und tust, was ich sage, oder diese armseligen Kinder im Waisenhaus werden obdachlos." Mein Puls raste. Das würde sie doch nicht wirklich..."Glaubst du mir nicht?" Ihre Lippen verzogen sich. "Oh Mae, du bist immer noc







