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Gefühle

Penulis: Gizem Rae
last update Tanggal publikasi: 2026-05-13 19:15:57

(Oliwia)

Ein Zittern. Ein Pochen im Kopf. Der dumpfe Nachhall von Musik, Stimmen, Schwärze.

Dann Licht. Gedämpft. Warm. Verflucht warm.

Ich öffnete die Augen. Langsam. Wie durch Honig. Ein Bett. Mein Bett.

Ich lag auf dem Rücken – halb. Oder… nein.

Nicht ganz.

Meine Hand … lag auf etwas. Etwas festem. Warmem. Lebendigem. Haut. Meine Finger zuckten reflexhaft – spürten Muskel. Hart.

Durchtrainiert. Langsam wanderte mein Blick an meiner Hand hoch, über die Adern auf dem Arm, die sehnigen Linien, bis mein Herz kurz aussetzte.

Brust. Männerbrust. Ich lag – auf einer Männerbrust. Ich drehte langsam meinen Kopf. Und da war er.

Aiden.

Ich hatte noch meine Kleidung von gestern an. Er auch.

Sein Gesicht seitlich gedreht. Seine Lippen leicht geöffnet. Seine Wimpern verdammt lang. Der typische Ausdruck von Arroganz selbst im Schlaf. Schwarzes Shirt verrutscht.

Ich konnte den Ansatz seiner V-Kerbe sehen. Und die Tätowierung auf seinem Schlüsselbein. Fuck.

Meine Knie wurden weich, obwohl ich lag.

Ich erinnerte mich. Bruchstücke. Der Tanz. Ryder. Die Panik. Seine Stimme.

“Du gehörst nicht hierher…”

Dann sein Blick. Wie ein Sturm. Wie Hass.

Wie Schutz. Er hatte mich getragen. In seinen Armen. Und jetzt lag ich hier.

Mit meiner Wange auf seiner Brust. Sein Herzschlag. Tief. Ruhig. Aber ich war alles andere als ruhig. Ich hob vorsichtig meine Hand. Aber sie zitterte. Und dann bewegte er sich. Seine Augen. Langsam öffneten sie sich. Grün.

Gefährlich.

Noch verschlafen – aber sofort fokussiert.

Er sah mich an. Ich sah ihn an.

Ein Moment Stille. Laut.

Meine Lippen waren trocken. Meine Kehle eng. Ich flüsterte nur: „Fuck … ich sollte wirklich mit dem Trinken aufhören.“

Aiden sah mich an, sein Blick so intensiv, dass es mir einen kleinen Schauer über den Rücken jagte. Dann glitt sein Blick langsam zu meinem Hals, wo mein Collier schimmerte.

„… Was ist das?“, fragte er leise, fast nachdenklich.

Ich hob mein Kinn und schaute ihm direkt in die Augen.

„Ein Erbstück… Warum?“

„Ach, nur so…“ Er starrte weiter, und ich bemerkte, wie sich seine Pupillen leicht weiteten. Ein heißes, knappes Ziehen spürte ich in der Luft – verdammt, er war definitiv… erregt.

„Fuck, Vorlesung, Adé“, murmelte ich halb amüsiert, halb genervt.

Wir standen auf, und er fixierte mich weiterhin, diese Mischung aus dominanter Entschlossenheit und dieser unfassbaren Coolness.

Gerade wollte er rausgehen, drehte sich dann aber doch noch einmal um.

„Oliwia…“ Seine Stimme war ernst, kaum zu widerstehen.

„Ich warne dich nur einmal… Halt dich fern… von den Jungs!“

Verwirrt zog ich die Stirn hoch. „Was geht dich das an?“

Er drehte sich halb um, kam einen Schritt zurück und sah mich langsam von oben bis unten an.

Seine Hand glitt ganz langsam an meinem Hals entlang – ein prickelndes, fast süßes Kribbeln breitete sich aus.

„Weil du niemand anderem gehörst als mir.“

Mein Herz schlug plötzlich einen wilden Takt, ich konnte seinen Atem an meinem Hals spüren.

Ich blickte ihn irritiert an. „Was?“

Er drehte sich weg, und ich rief ihm spöttisch hinterher:

„Schizophrenie? Erst bin ich eine Schlampe, die nicht hierher gehört, und jetzt behauptest du, ich gehör’ nur dir, du psycho Spinner!“

Er lachte trocken, drehte sich um und verschwand aus dem Zimmer, während ich noch immer das Kribbeln seiner Berührung auf meiner Haut spürte.

„Penner!“, murmelte ich wütend in mich hinein, während ich noch immer die Tür anstarrte, durch die Aiden verschwunden war. Ich hätte ihm gern hinterhergeschrien. Am liebsten in zehn verschiedenen Sprachen und mit mindestens drei Obszönitäten pro Satz.

Dann ging die Tür auf – Piper, natürlich mit diesem „Ich weiß alles“-Grinsen auf den Lippen.

„Alsooooooo“, begann sie gedehnt und lehnte sich gegen den Türrahmen.

„Du und Aiden?“

Ich warf ihr einen Blick zu.

„NEIN! Ich hab nicht mit ihm geschlafen!“

Sie grinste noch breiter.

„Jaja… hat ja niemand gefragt, ob’s ficken war…“

Ich stöhnte entnervt, schnappte mir mein Duschzeug und stapfte zur Gemeinschaftsdusche. Unterwegs stellte ich mir vor, Aidens Kopf wäre eine dieser rosa, quietschenden Badekappen. Ich würde sie bis zum Gehtnichtmehr unter Wasser drücken.

Dusche. Seife. Make-Up-Speedrun-Modus.

Ich war ein Multitasking-Wunder: Duschstrahl auf Level Lava, gleichzeitig Rasieren, Haare im Zopf, Augenbrauen mit einer Präzision gezogen, die selbst Sozial-Media-Filtern Angst macht. In Rekordzeit war ich wieder hergerichtet – Bitchmode on:

Minirock, schwarzes Top, Lederjacke, Overknee-Stiefel, Sonnenbrille – Bitch-Level: Final Boss.

Ich rannte zur Vorlesung wie ein zu spät kommender Seriencharakter in einer Serienproduktion und natürlich: Ich kam zu spät.

Alle saßen schon.

Der Raum: Geruch nach Kaffee, Deo, zu viel Parfum und zu wenig Schlaf.

Aiden saß mit Kyle, Elijah und – natürlich – Viktor, der aussah, als hätte er mit einem Bären gerungen, ihn gevögelt und dann aus Trotz geraucht.

Aiden warf mir einen Blick zu. Nicht lang.

Dann… Ryder. Zwei Tische neben mir.

Sonnenbrille. In einem Hörsaal. Um acht Uhr morgens.

Der Professor, ein alter Typ mit Pullunder und Kaffeeflecken auf dem Hemd, blieb stehen, fixierte Ryder.

„Herr Hemold… finden Sie nicht, dass hier drin keine Sonne scheint?“

Ein leises Kichern ging durch den Saal.

Ryder sagte nichts. Er war still. Viel zu still. Wie ein typischer Möchtegern-Badboy mit Hirnersatz aus Proteinshake.

Der Professor runzelte die Stirn.

„Brille runter, bitte.“

Ryder zögerte. Dann schob er die Sonnenbrille langsam runter – Tada!

Ein blaues Auge, dick wie ein Döner nach Mitternacht.

Der Professor schnaubte.

„Aha. Und wem, wenn ich fragen darf, haben Sie ans Bein gepinkelt, Herr Hemold?“

Gelächter.

Ryder sah… erst mich an. Dann Aiden.

Dann starrte er schweigend auf seinen Tisch. Wahrscheinlich zählte er innerlich Schläge.

Dann begann endlich die Vorlesung.

Humanmedizin. Anatomie I. Prof. Dr. Behrendt.

Der Name allein klang schon nach trockenem Stoff und endlosen PowerPoint-Folien.

„Guten Morgen zusammen“, begann er mit einer Stimme, die mehr nach Zigarette als nach Kaffee klang.

„Heute geht’s um die Funktionen des limbischen Systems – Sie alle haben schon einmal etwas davon gehört, auch wenn Sie sich nicht daran erinnern können. Denn genau dort verarbeiten wir: Emotionen. Triebe. Erinnerungen.“

Ein leises Murmeln ging durch die Reihen.

„Das limbische System ist wie… nennen wir es ruhig den Motor eures inneren Wahnsinns. Es reagiert auf Angst, Lust, Schmerz. Wenn euch jemand das Herz bricht – es ist nicht euer Herz, das leidet, sondern die Amygdala. Sie feuert Signale. Schmerz. Wut. Rache.“

Ich hob langsam den Kopf. Er hatte meine volle Aufmerksamkeit.

Triebe. Angst. Lust. Erinnerungen.

Wie ironisch. Als würde mein Gehirn genau jetzt auf all diese Trigger reagieren. Aiden. Der Flug. Die Beerdigung. Alles raste durch meinen Kopf, während ich versuchte, mich auf das Gesagte zu konzentrieren.

„Wissen Sie“, fuhr der Professor fort, während er mit Kreide an die Tafel schrieb,

„dass wir ohne das limbische System keine Liebe empfinden könnten? Keine Angst? Keine Abscheu? Kein Verlangen?“

Er drehte sich um. „Oliwia Kowalska?“

Mein Herz blieb stehen.

„Ja?“, sagte ich mit stockender Stimme. Einige Köpfe drehten sich zu mir um.

„Wenn Sie die Wahl hätten: Würden Sie lieber vollkommen rational sein – oder mit all ihren Emotionen leben, auch wenn sie Sie manchmal ruinieren?“

Ein paar Studenten kicherten. Ich sah ihm in die Augen.

„Emotionen. Definitiv. Auch wenn sie mich zerstören.“

Er nickte langsam. „Gute Antwort. Willkommen im echten Leben – und im limbischen System.“

Ich notierte halbherzig etwas über die Amygdala, während Professor Behrendt mit seiner Kreide über die Tafel schabte. Piper saß neben mir, kaute auf ihrem Stift, beugte sich leicht zu mir und flüsterte:

„Warum schaut Amber dich an, als hätte sie gerade innerlich deine Hinrichtung geplant?“

Ich blinzelte. Blick nach vorne.

Und da war sie. Amber. Mit ihrem perfekten Dutt, ihrer zu engen Bluse, die so wirkte, als wollte sie in jedem Atemzug beweisen, dass sie die Alpha-Bitch auf dem Campus war.

Und ja – ihre Augen sagten: Ich bring dich um, Polin.

Ich zuckte mit den Schultern, griff seelenruhig nach meinem Wasser und murmelte trocken:

„Wer weiß…“

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