FAZER LOGINNAIMA„Wer ist denn das Mädel?“, fragte Cillian und starrte Elara an, die Zariah seit dem Biologieunterricht heute Morgen quasi adoptiert hatte.Zariah lotste Elara in Elfenbeins versifften Keller und in Richtung des fleckigen Sofas, wo Zavian und ich bereits saßen. Wir waren vor etwa fünf Minuten angekommen und warteten auf Helena, die angeblich Informationen für uns hatte.„Wir haben sie nicht eingeladen“, stellte ich fest.Zariah verschränkte die Arme vor der Brust. „Nun, ich schon.“„Es ist schon gut, ich kann auch wieder gehen“, setzte Elara an und warf den Jungs einen nervösen Blick zu. „Ich wollte mich nur für das bedanken, was ihr mit Rektor Weiss gemacht habt. Er…“„Was haben wir gemacht?“, unterbrach sie Elian vom anderen Sofa aus, während er mit dem Finger über den Lauf seiner Waffe fuhr, die er demonstrativ für jeden sichtbar zur Schau stellte.Ich hegte nicht den geringsten Zweifel daran, dass er den Abzug bei jedem, den er auch nur ansatzweise als Bedrohung wahrnahm, sof
ZAVIAN Ich zog eine Spur heißer, gieriger Küsse an Naimas Hals hinunter und spreizte die Hände über ihren Arsch, die Finger tief in ihr weiches Fleisch gekrallt. Sie fühlte sich so verdammt gut an – warm, nachgiebig und ganz mein. Naima neigte den Kopf zur Seite, um mir besseren Zugang zu geben, und vergrub eine Hand in meinen Haaren, um mich genau dort festzuhalten, wo sie mich haben wollte.Die Scheiben des Autos waren längst beschlagen. Die Welt draußen war nur noch ein verschwommener Fleck, und genau so sollte es sein. Niemand sollte uns sehen. Niemand sollte wissen, was wir hier trieben. Sie lehnte sich gegen das Lenkrad, griff zwischen uns und holte meinen zuckenden Schwanz aus der Jogginghose. Nachdem sie in ihre Hand gespuckt hatte, schloss sie die Finger fest darum und begann, mich langsam zu wichsen. Mit jedem Strich wurde sie schneller, entschlossener, als könnte sie es kaum erwarten, mich in sich zu spüren.Ich schob meine Hand in ihre Leggings, teilte ihre nassen Schamli
ZAVIAN„Senior Night ist diesen Freitag“, sagte der Coach nach dem Training am Montag.Seit dem Spiel am Samstagabend, als der Kopf von Direktor Weiss wie ein Football über das Feld geworfen worden war, war der Coach mehr als zögerlich gewesen, die Saison überhaupt fortzusetzen. Aber wir hatten nur noch ein einziges Heimspiel. Er hatte uns heute mehrmals daran erinnert, dass die Sicherheitsvorkehrungen verschärft würden, damit das Spiel diesmal nicht unterbrochen werden konnte.Das musste ich unbedingt mit Elfenbein besprechen.„Die Eltern sollten dreißig Minuten vor Spielbeginn auf dem Feld sein, um euch während der Zeremonie zu begleiten. Wir feiern damit die harte Arbeit, die jeder von euch Seniors in diese Saison und alle Saisons davor gesteckt hat.“Ich blickte auf meine Füße und trat mit den Stollen in den Dreck. Dad würde nicht zum Spiel kommen, und Mom war tot. Ich würde einer der wenigen Seniors sein, der allein über das Feld lief. Das war irgendwie scheiße, aber irgendwie au
NAIMAMontagmorgen in Winterhall waren für gewöhnlich ruhig, doch nicht nach dem schwärzesten Wochenende, das diese Schule je erlebt hatte. Und dunkle Zeiten standen uns noch bevor; Elfenbein hatte definitiv noch einiges in der Hinterhand.Obwohl nur die Hälfte der Schülerschaft zum Unterricht erschienen war, hallten die Flure wider vor Gerüchten und Angst. Freunde flüsterten sich Dinge zu, warfen nervöse Blicke über die Schulter und fragten sich, wessen Geheimnisse wohl als Nächstes ans Licht gezerrt würden.Ich? Nun ja, ich schlenderte völlig unbeschwert durch die Gänge von Winterhall.Ich hatte andere Sorgen, als mich darum zu scheren, ob Elfenbein meine Geheimnisse enthüllte. Die waren in Winterhall ohnehin schon längst bekannt. Es war mir eigentlich egal, zumal ich kaum nennenswerte Geheimnisse hatte.Als ich mein Schließfach öffnete, musste ich über dessen Tristesse schmunzeln. Während die Welt um mich herum im Chaos versank, war mein Fach heute leer und unberührt. Es war mein k
NAIMAMit einem Arm über meinem Bauch breitete sich Zavian neben mir aus, zog mich enger an sich und murmelte etwas Unverständliches in mein Ohr. Mondlicht drang durch die Jalousien in den Raum, und ich blinzelte die Augen auf. Ich tastete nach meiner Brille auf dem Nachttisch, setzte sie auf und kniff die Augen zusammen, um auf das Display meines Handys zu sehen.Drei Uhr fünfundvierzig morgens.„Zavian“, flüsterte ich und schob seinen Arm von mir. „Ich muss mal.“Nachdem ich ihn sanft auf den Rücken gedrängt hatte, schlich ich aus dem Bett und warf einen Blick auf seinen nackten Oberkörper, der nur notdürftig von dem dünnen Laken bedeckt war. Ich griff nach dem flauschigen, petrolfarbenen Morgenmantel, den Zavian mir gekauft hatte, und warf ihn mir über die Schultern.Sobald ich in Zavians Badezimmer – ja, er hatte tatsächlich ein eigenes Bad direkt in seinem verdammten Schlafzimmer – fertig war, öffnete ich die Tür und spähte vorsichtig in den dunklen Flur. Mein Mund war staubtrock
NAIMAZwanzig Minuten später schlug Zavian für mich die Beifahrertür zu und ließ sich auf den Fahrersitz seines Maseratis fallen. Als er den Motor startete, wanderte mein Blick hinauf zu dem Zimmer von Mom und Alaric. Ich runzelte die Stirn, als ich das Licht sah und die Silhouette meiner Mutter am Fenster ausmachte.Jedes Mal, wenn ich sie allein in diesem Haus zurückließ, plagten mich Schuldgefühle. Ich wollte nicht, dass sie jemals ungeschützt Alaric ausgeliefert war – denn auch wenn sie manchmal eine wahre Hexe zu mir war, liebte ich sie. Als sie noch mit Dad zusammen war, hatte ich gesehen, wie aufopferungsvoll sie lieben konnte. Nach seinem Tod war sie mein einziger Halt gewesen.Ich griff nach den Erkennungsmarken meines Vaters, doch meine Finger tasteten ins Leere. Alaric hatte sie immer noch. Wahrscheinlich hatte er sie in einer Schublade in seinem Büro versteckt oder er hielt sie Mom wie ein Damoklesschwert über den Kopf, um ihr zu drohen, dass er auch diese Erinnerungsstück







