LOGINMein Mafia-Ehemann Alessio schlief mit seiner Stiefschwester Sophia. Im Auto, im Arbeitszimmer, im Badezimmer, sogar auf dem Esstisch – überall hinterließen sie Spuren ihrer Affäre. „Sophia, keine Sorge. Sobald ich meine Stellung in der Familie gefestigt habe, werde ich dir alles geben.“ „Blair… sie ist nur ein Werkzeug, um meine Position zu sichern.“ In unseren acht Ehejahren hatte er die süßesten Worte der Welt in mein Ohr geflüstert. Jetzt war seine Hingabe nichts mehr wert. Ich weinte nicht und machte keine Szene. Stattdessen traf ich eine Abmachung auf dem Schwarzmarkt. In zwei Wochen würde Blair Greco für immer aus dieser Welt verschwinden.
View MoreAlessio erhob sich von seinem Stuhl; sein Körper zitterte. „Du hast meine Tochter getötet?“„Sie war nicht deine Tochter!“ Sophia lachte hysterisch. „Margaret hat es dir gesagt! Sie war Falcone-Blut!“„Das war eine Lüge!“, sagte ich kalt. „Isabella war Alessios Tochter. Die DNA-Ergebnisse wurden von Margaret gefälscht.“Alessio sah seine Mutter an, seine Augen voller ungläubigen Schmerzes.„Mutter?“Margaret stand auf; ihr Gesicht war eine Maske aus verzerrtem Hass. „Ja! Ich habe alles getan! Für die Familie! Für dich! Diese Schlampe hätte uns zerstört!“Alessio taumelte zurück auf seinen Stuhl, als hätte ihn der Blitz getroffen. „Meine Tochter… Meine Isabella…“Plötzlich schnellte er hoch und riss einem Leibwächter die Waffe aus der Hand.„Alessio, nein!“, schrie Sophia.KRACH!Ein Schuss hallte wider. Eine rote Blüte erschien auf Sophias Brust, und sie brach in einer Blutlache zusammen.„Du hast mein Kind getötet“, sagte Alessio, seine Stimme leer wie der Tod. „Du hast mein
„Köpfe runter!“, brüllte Stephen und drückte mich auf den Sitz.Der Fahrer riss das Lenkrad herum, und die Reifen quietschten auf dem nassen Asphalt. Motorräder preschten an uns vorbei und überschütteten den Wagen mit Dauerfeuer.„Wie viele?“, fragte ich.„Mindestens ein Dutzend“, sagte Stephen und zog seine Pistole. „Profis.“Unsere Begleitfahrzeuge erwiderten das Feuer. Die Nacht erfüllte sich mit einem Inferno aus Schüssen, heulenden Motoren und kreischenden Reifen.„Durchbrechen!“, brüllte Stephen den Fahrer an.Der Wagen beschleunigte, doch die Angreifer kamen näher. Kugeln hagelten auf die Karosserie. Die Heckscheibe zersprang, ließ Glassplitter auf uns niederregnen.Plötzlich raste ein Laster aus einer Seitenstraße und rammte uns frontal.„Festhalten!“Die Welt wirbelte. Ein ohrenbetäubendes Kreischen von verbogenem Metall. Ein Moment der Schwerelosigkeit. Dann der Aufprall. Der Wagen überschlug sich, ehe er mit einer gewaltigen Fontäne im Wasser aufschlug. Eiskaltes Flussw
Stephens Blick verfing sich in meinem. Er gab ein einziges, unheimlich ruhiges Nicken. „Wie du wünschst.“Alessio versuchte erneut anzugreifen, doch ich gab ihm keine Chance.Hinter mir hörte ich ihn zischen: „Ich werde dich zurückholen, Blair. Du gehörst mir.“Im Auto bekam ich keine Luft. Stephens Duft hing immer noch an meiner Haut, und Alessios Stimme hallte wie ein Fluch in meinem Schädel wider. Ich starrte aus dem Fenster und flüsterte: „Stephen, ich brauche eine Weile allein.“Er widersprach nicht. Er öffnete einfach die Tür und ging. Er wusste, wann er Wache stehen musste und wann er mir Raum geben sollte.Ich saß lange da, während meine Finger auf dem Ledersitz zitterten, bevor ich dem Fahrer befahl, mich nach Hause zu bringen.„Vater, ich möchte meine Identität öffentlich machen.“Luciano stellte seinen Whisky ab, und sein Blick wurde scharf. „Bist du dir sicher? Sobald du es tust, gibt es kein Zurück mehr.“Ich stand in seinem Arbeitszimmer. Sonnenlicht fiel durch di
Am nächsten Nachmittag fand die internationale Kunstauktion in Mailand statt. Eigentlich war ich gekommen, um eine Skizze von da Vinci zu erwerben, doch als ich sie sah, war das bedeutungslos.Und sie war nicht allein.Sie hing am Arm eines Mannes – einer mit einer silbernen Maske.Es war Stephen Falcone. Dieses eiskalte Arschloch, das alle fürchteten. Und er hatte sie.Sie trug ein elegantes weißes Kostüm, ihre Haare zu einer kunstvollen Frisur hochgesteckt. Ein völlig anderes Gesicht, doch ich wusste, dass sie es war.„Meine Damen und Herren, das nächste Los ist…“Ich hörte kein Wort des Auktionators. Ich starrte sie nur an.Sie spürte meinen Blick und drehte den Kopf zu mir. Unsere Blicke trafen sich, ein kaltes Lächeln umspielte ihre Lippen.Ich stand auf und trat auf sie zu. „Blair.“„Mein Name ist Blair“, erwiderte sie kühl. „Aber ich kenne Sie nicht.“Bevor ich ein weiteres Wort sagen konnte, ertönte das Auktionsglöckchen. Stephen hob sein Preisschild, schleuderte Millio