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Kapitel 113 Eleanors Umarmung

Author: Pure Moon
last update publish date: 2026-10-31 12:15:04

### Sophias POV

Eleanor ließ mich noch lange nicht los, nachdem es im Haus ruhig geworden war.

Wir saßen inzwischen auf dem Sofa in ihrem Wohnzimmer. Es war dasselbe Sofa, auf dem ich ihr zum ersten Mal erzählt hatte, dass ich schwanger war. Dasselbe Sofa, auf dem ich geweint hatte, als das Geheimnis zu schwer geworden war, um es länger allein mit mir herumzutragen.

Die Zwillinge waren noch in der Schule. Der Fernseher war ausgeschaltet. Draußen ging der Tag weiter, völlig unbeeindruckt davon,
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  • Mit ihm nach Mitternacht    Kapitel 114 Der Mann an ihrer Seite

    Sophias POVDie Türen des Gerichtsgebäudes öffneten sich direkt in eine Wand aus Lärm.Ich hatte mich den Kameras bereits einmal gestellt. Ich hatte bereits genau die Worte gesagt, die ich ihnen mitteilen wollte. Trotzdem traf mich die zweite Welle mit voller Wucht. Die Objektive richteten sich gleichzeitig auf mich, mein Name wurde aus drei verschiedenen Richtungen gerufen, und Fragen zum Urteil, zur Schwangerschaft und dazu, ob das nun eine Hochzeit bedeutete, überschlugen sich, bis sie nur noch ein einziges, unverständliches Geräusch ergaben.Damien trat neben mir nach draußen und blieb nicht stehen.Seine Hand fand meine, noch bevor der letzte Kamerablitz ganz verklungen war. Es war nicht diese vorsichtige, führende Berührung, die er bei anderen öffentlichen Auftritten benutzt hatte. Diesmal war es offen. Absichtlich. Seine Finger verschränkten sich vor den Augen sämtlicher Kameras auf den Stufen mit meinen. Er passte seinen Griff einmal an, fest und sicher, und ging weiter.Die V

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    ### Sophias POVEleanor ließ mich noch lange nicht los, nachdem es im Haus ruhig geworden war.Wir saßen inzwischen auf dem Sofa in ihrem Wohnzimmer. Es war dasselbe Sofa, auf dem ich ihr zum ersten Mal erzählt hatte, dass ich schwanger war. Dasselbe Sofa, auf dem ich geweint hatte, als das Geheimnis zu schwer geworden war, um es länger allein mit mir herumzutragen.Die Zwillinge waren noch in der Schule. Der Fernseher war ausgeschaltet. Draußen ging der Tag weiter, völlig unbeeindruckt davon, dass mir ein Gerichtsverfahren gerade meinen Namen zurückgegeben hatte.„Du zitterst“, sagte Eleanor leise.„Ich weiß. Es kommt immer wieder in Wellen.“ Ich löste mich gerade weit genug von ihr, um sie ansehen zu können. „Ich habe ständig das Gefühl, dass gleich noch etwas passiert. Ein weiteres Foto. Eine neue Erklärung. Eine andere Version von mir, in der ich mich selbst nicht wiedererkenne.“„So ist das, wenn man wochenlang gejagt wird.“Sie strich mir die Haare aus dem Gesicht, so wie sie es

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    Sophias SichtKaum hatten sich die Türen des Gerichtsgebäudes geöffnet, richteten sich sämtliche Kameras auf uns.Ich hatte gewusst, dass sie dort sein würden. Doch das machte die Wand aus Objektiven und Stimmen nicht weniger überwältigend. Von allen Seiten prasselten Fragen auf mich ein. Sie überschnitten sich, klangen scharf und mein Name hallte zwischen ihnen wider, als würde er der Öffentlichkeit gehören.„Sophia! Wie fühlen Sie sich nach diesem Urteil?“„Haben Sie damit gerechnet, dass das Gericht zu Ihren Gunsten entscheiden würde?“„Möchten Sie etwas zu Isabellas Anschuldigungen sagen, nachdem diese nun zurückgewiesen wurden?“„Werden Sie und Damien trotzdem heiraten?“Damiens Hand lag wie gewohnt beruhigend an meinem Rücken. Er war bereit, mich durch die Menschenmenge zu führen, so wie er mich während der vergangenen Wochen durch jede schwierige Situation begleitet hatte.Einen Moment lang war ich versucht, ihn einfach machen zu lassen.Es wäre leichter gewesen. Das Auto stand

  • Mit ihm nach Mitternacht    Kapitel 111 Das Urteil

    Sophias SichtIch hatte in der Nacht zuvor kaum geschlafen.Das Warten war zu einer eigenen Art von Belastung geworden. In gewisser Weise lastete es sogar schwerer auf mir als die Kameras und die Schlagzeilen, denn es gab nichts mehr, was ich tun konnte, außer damit zu leben. Damien blieb lange mit mir wach. Er sagte nicht viel, aber er war einfach da. Als ich gegen Morgen schließlich ein wenig einschlief, hielt ich seine Hand noch immer locker umschlossen.Als wir beim Gerichtsgebäude ankamen, fühlte sich alles anders an. Nicht unbedingt ruhiger, sondern angespannter, als wüsste sogar die Luft, dass etwas kurz davorstand, endgültig abgeschlossen zu werden.Reporter säumten die Treppen. Einige riefen meinen Namen. Damiens Hand lag an meinem Rücken, während wir an ihnen vorbeigingen und das Gebäude betraten. Seine Berührung war beruhigend, seine Stille ebenso.Im Inneren roch der Flur zum Gerichtssaal nach Papier, poliertem Holz und der metallischen Schärfe zu vieler angespannter Nerve

  • Mit ihm nach Mitternacht    Kapitel 110 Der letzte Angriff

    Sophias POVIsabella wartete, bis sich der Gerichtssaal vollständig beruhigt hatte, bevor sie aufstand.Ihre Bewegungen wirkten keineswegs theatralisch. Und genau das machte es beinahe noch schlimmer. Sie ging nach vorn wie jemand, der bereits jede sanftere Strategie ausgeschöpft hatte und nun nur noch die schärfste Version der Geschichte übrig hatte, an die das Gericht glauben sollte.Ihr Anwalt versuchte, ihre Aussagen in einen bestimmten Rahmen zu setzen, doch Isabella bat darum, selbst sprechen zu dürfen. Der Richter gestattete es ihr, solange sie sich an gewisse Grenzen hielt.Ich spürte, wie Damien neben mir erstarrte, sobald sie sich dem freien Platz vor dem Gericht zuwandte.„Ich weiß, was in den Unterlagen steht“, begann Isabella. Ihre Stimme war ruhig und klar, laut genug, dass jeder sie hören konnte. „Ich weiß, welche zeitlichen Abläufe hier dargestellt wurden und was manche Menschen diesem Gericht als die vollständige Wahrheit verkaufen möchten. Aber Dokumente können euch

  • Mit ihm nach Mitternacht    Kapitel 109 Die Beweise

    Sophias POVDer Gerichtssaal war kälter, als ich erwartet hatte.Nicht von der Temperatur her, sondern von der Atmosphäre. Alles in diesem Raum war darauf ausgelegt, eine Geschichte auf das zu reduzieren, was sich beweisen ließ. Und zum ersten Mal, seit Isabellas Anschuldigungen in der Presse aufgetaucht waren, hatte ich das Gefühl, dass uns genau das zugutekommen könnte.Damien saß neben mir, in einem dunklen Anzug, ruhig und schweigsam. Unsere Anwälte hatten am Tisch zu unserer Linken Platz genommen. Auf der anderen Seite des Ganges hielt Isabella den Blick nach vorn gerichtet. Sie wirkte gefasst, auf dieselbe sorgfältig kontrollierte Weise, die sie bei jedem öffentlichen Auftritt seit Beginn dieser Angelegenheit an den Tag gelegt hatte.Ich zwang mich, gleichmäßig zu atmen. Wegen meiner Schwangerschaft fiel es mir inzwischen schwerer, längere Zeit still zu sitzen. Trotzdem würde ich niemandem in diesem Saal das Bild einer zerbrechlichen Frau liefern.Zuerst trat Sophias Anwaltsteam

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