Se connecterWisch dein Blut auf, nimm deinen Müll und verschwinde aus meinem Haus.“ Drei Jahre lang ertrug Claire eine langsam wirkende Steroidvergiftung, einen zerstörten Körper und endlose Misshandlungen. Doch in der Nacht, in der ihr Ehemann sie zwang, ihre eigene Fehlgeburt aufzuräumen, bevor er sie in den eisigen Regen warf, starb die stille Ehefrau. Zwei Jahre später ist sie zurück. Umwerfend schön, gefährlich reich und am Arm des unantastbarsten Milliardärs der Stadt. Wenn die „aufgeblähte, nutzlose Ex-Frau“ als tödliche Sirene auf Rache aus zurückkehrt – wie weit wird Claire gehen, um ihre Peiniger zu Asche zu verbrennen?
Voir plusAutor-POVIn diesem Moment wischte sich Claire die Augen und stieß Ryan langsam von sich.„Warum tust du das, Miller?“ fragte Claire kalt, die Augen voller Misstrauen. „An der Uni waren wir Rivalen. Du hast mich wie deine größte Bedrohung behandelt.“Ryan grinste spöttisch, seine grauen Augen bohrten sich in ihre. „Du warst meine Bedrohung. Ich habe dich nicht aus Mitleid aus dem Sturm geholt, Claire. Einem Genie zuzusehen, wie es von einem Parasiten wie Scott Evans ausgenommen wird, ist eine Beleidigung für mich.“„Ich brauche keinen Retter“, schnappte sie.„Ich biete keinen Retter an“, beugte sich Ryan vor, seine Stimme dunkel und samtig. „Ich biete eine Waffe an.“Claire konnte nicht anders, als noch intensiver über die Rache nachzudenken, die in ihr aufstieg.„Danke“, sagte sie. „Ich werde sie nicht entkommen lassen. Nach allem, was sie mir angetan haben, werden sie nicht so einfach davonkommen. Sie werden dafür büßen. Ich werde für mein Kind kämpfen. Ich werde für alles kämpfen,
Autor-POV„Oh mein Gott!“ stotterte sie und stürzte zum Parfüm. Alles, was sie in die Hand nahm, rief Erinnerungen wach.„Wow, ich wusste gar nicht, dass du dasselbe Parfüm benutzt wie ich“, erinnerte sie sich, wie sie Amber an einem zufälligen Tag gefragt hatte, als sie Geschenke zu Ambers Haus gebracht hatte, um den zweiten Geburtstag eines ihrer Kinder zu feiern.„Oh ja, ich liebe, wie gut du riechst, und ich habe tatsächlich dasselbe gekauft. Lass mich ganz ehrlich zu dir sein: Mein Mann hat es mir gekauft. Ich habe ihm erzählt, wie schön du riechst, und er meinte, er würde es lieben, wenn ich auch so schön riechen würde wie du. Das war’s.“Die Erinnerungen fühlten sich an wie Messerstiche in Claires Herz. Sie griff sich ins Haar und zog daran – nicht, weil sie es ausreißen wollte, sondern weil es der einzige Weg war, den Schmerz in ihrem Herzen zu unterdrücken. Dann ging sie zu ihren Designermänteln, streichelte jeden einzelnen und blieb bei dem roten stehen, nahm ihn heraus – u
Autoren-POVSeine Worte trafen Claire mitten ins Herz, das laut zu hämmern begann. Claire konnte ihren eigenen Ohren nicht trauen. Sie drehte sich zu Victoria und sah dieses böse Lächeln in ihrem Gesicht, dann zu Amber, die dasselbe trug. Sie hatte mitten unter Teufeln gelebt und es nie gemerkt.„Was hast du gerade gesagt? Du bist fertig mit mir, Scott? Du bist fertig mit mir nach all diesen Jahren? Ich habe dir mein Leben gegeben. Ich bin wegen dir zu diesem fetten Narren geworden, und du stößt mich weg? Wenn es nicht um mich gewesen wäre, hättest du nichts davon schaffen können. Alles, was du heute besitzt, verdankst du mir!“ schrie Claire so laut, wie ihre Stimme es zuließ.Scott gab nur sein böses Lachen von sich, bevor er sich zu Amber umdrehte, sie an der Taille packte und fest an sich zog – etwas, das er nie mit Claire getan hatte.„Ja. Ich bin fertig mit dir. Ich brauche dich nicht mehr. Ich brauche Amber an meiner Seite. Sie ist meine Frau. Du warst nur eine Schachfigur in
Autor-POV„Ihre Ergebnisse sind positiv, Frau Evans. Sie sind in der 6. Woche.“Diese Worte des Arztes fühlten sich an wie ein Traum. Drei ganze Jahre lang hatte Claire mit der stillen Scham gelebt, dass ihr Körper kaputt sei. Jeden einzelnen Monat brachte ein weiterer negativer Test, eine weitere Nacht, in der sie still im Bad weinte, während Scott sich im Bett von ihr abwandte, angewidert von dem Gewicht, das sie nicht abnehmen konnte, egal wie wenig sie aß.Doch als sie das weiße Papierblatt in den Händen hielt, rollte eine Träne reiner Freude über ihre Wangen. Die schwachen rosa Linien bewiesen, dass alles gut werden würde. Claire drückte das Papier an ihre Brust und stellte sich bereits Scotts Gesicht vor, wenn sie es ihm heute Abend zu ihrem 3. Hochzeitstag überreichte.„Vielen, vielen Dank, Doktor!“ piepste Claire und wischte sich die Augen, während sie aufstand, um ihre Handtasche zu nehmen.„Nehmen Sie es langsam auf den Treppen, Claire“, fügte Dr. Evans hinzu und tippte mi





