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Author: AUGUSTINA T
last update Petsa ng paglalathala: 2026-06-30 03:35:32

Ava Della Sanchez

Als ich hörte, wie der Pilot ankündigte, dass unser Flugzeug gleich auf dem Flughafen von New York landen würde, schloss ich die Augen und atmete tief ein. Endlich werde ich meinen besten Freund aus Kindheitstagen wiedersehen – den Jungen, den ich im Laufe der Jahre von ganzem Herzen lieben gelernt habe.

Ich war fast zehn Jahre fort, doch keinen einzigen Tag habe ich ihn vergessen. Ich frage mich, wie gut er heute wohl aussieht. Ach, natürlich sieht er umwerfend aus. Ich habe ihn zwar im Fernsehen gesehen, aber seit damals nie wieder persönlich.

Ich erinnere mich noch genau daran, wie ihm früher die Mädchen Liebesbriefe schrieben. Jedes Mal wurde ich eifersüchtig. Trotzdem schenkte er keiner von ihnen auch nur einen Blick. Es waren immer nur wir beide.

Plötzlich schossen mir unzählige Gedanken durch den Kopf.

Hat er mich vergessen?

Was, wenn er inzwischen eine Freundin hat?

Ach... ich seufzte leise und versuchte, diesen Gedanken zu verdrängen. Nein. Ich wollte mir meine Rückkehr nicht verderben. Heute wollte ich einfach nur glücklich sein und positiv denken.

Mit einem Lächeln auf den Lippen spürte ich schließlich, wie das Flugzeug sicher landete.

Gemeinsam verließen wir mit unserem Gepäck das Flugzeug. Während meine Bodyguards meine Koffer trugen, ging ich langsam die Treppe hinunter. Die kühle Brise von New York streifte sanft meine Haut. Unten angekommen, steckte ich die Hände in die Taschen meiner Jacke, schloss für einen Moment die Augen und atmete die frische Luft tief ein.

Endlich zu Hause... Nickolaus Michelson, ich bin zurück.

Langsam öffnete ich wieder die Augen.

„Ma'am, unser Wagen wartet bereits auf uns“, sagte einer meiner Bodyguards.

Ich nickte, als er auf den Wagen deutete. Ich stieg auf den Rücksitz, er schloss die Tür hinter mir, und wir fuhren los.

Die Fahrt nach Hause dauerte eine ganze Weile, denn unser Anwesen liegt in einer der exklusivsten Wohngegenden New Yorks. Die Familie Sanchez gehört zu den wohlhabendsten Familien der Stadt.

Wenn Dad mich damals nur hier hätte bleiben lassen... Vielleicht wäre ich heute längst Nickolaus' Freundin.

Zum unzähligen Mal entwich mir ein Seufzer.

Damals war ich dreizehn Jahre alt, während Nickolaus sechzehn war. Heute bin ich dreiundzwanzig. Zehn Jahre sind vergangen, und in dieser Zeit hat sich so vieles verändert.

Ist er noch derselbe Nickolaus, den ich von früher kenne? Oder hat er sich völlig verändert?

Nichts ist unmöglich, beruhigte mich meine innere Stimme.

Ich nickte leicht.

„Ja... Ich werde positiv bleiben“, murmelte ich lächelnd.

Das große Tor öffnete sich, und unser Fahrer lenkte den Wagen auf das Grundstück.

Als ich das Haus betrachtete, wurde mir sofort klar, wie sehr sich alles verändert hatte. Zahlreiche Bereiche waren renoviert worden. Die Villa war inzwischen fast doppelt so groß wie früher, und die hellblaue Fassade war einem eleganten Weiß gewichen.

Mein Bodyguard eilte herbei und öffnete mir die Autotür.

„Danke“, sagte ich leise, während ich mit einem strahlenden Lächeln ausstieg.

Im nächsten Moment sah ich meine Mutter, die ihre Arme weit für mich ausbreitete.

Ohne nachzudenken lief ich auf sie zu.

Vielleicht war ich längst nicht mehr das kleine Mädchen von damals – doch sie war immer noch meine Mutter, und ich konnte meine Freude einfach nicht zurückhalten.

Ich lief direkt in ihre Arme, und sie schloss mich fest in ihre warme Umarmung. Ich blieb einen Moment lang einfach dort stehen, atmete ihren vertrauten, mütterlichen Duft ein, während sie ihre Wange an mein Haar schmiegte und mir liebevoll über den Kopf strich.

Aus den Augenwinkeln sah ich meinen Vater, der uns mit einem sanften Lächeln beobachtete.

Schließlich löste ich mich aus der Umarmung und lächelte.

„Mama, du siehst wunderschön aus. Du wirst einfach nicht älter. Was gibt Dad dir eigentlich?“, fragte ich grinsend.

Sie errötete sofort, während Dad verlegen den Blick abwandte.

Ach, meine Eltern hören einfach nie auf, mich zu überraschen. Schon als Kind wusste ich, wie sehr Dad Mom liebte. Und selbst heute, nach all den Jahren, konnte man diese Liebe noch immer deutlich sehen.

„Prinzessin, komm und gib Daddy auch eine Umarmung!“, jammerte mein Vater gespielt.

Ich kicherte und ging auf ihn zu.

„Daddy...“, schmollte ich liebevoll, bevor ich ihn umarmte.

Er strich mir einige Sekunden lang sanft durchs Haar, ehe er mich wieder losließ.

„Wie war das Leben in Deutschland?“, fragte er.

„Großartig!“, antwortete ich lächelnd.

Wir lachten alle gemeinsam, während wir das Haus betraten.

Mom führte uns direkt ins Esszimmer.

Während ich mich umsah, fiel mir sofort auf, wie stilvoll das gesamte Haus renoviert worden war. Dad hatte wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Ehrlich gesagt hatte ich auch nichts anderes erwartet. Mein Vater hatte schon immer einen außergewöhnlich hohen Anspruch an alles. Mein Bruder Kelvin war ihm in dieser Hinsicht wie aus dem Gesicht geschnitten.

Wir nahmen alle am Esstisch Platz, während die Haushälterin das Essen servierte.

Der herrliche Duft von Kartoffelpüree stieg mir sofort in die Nase, und mir lief augenblicklich das Wasser im Mund zusammen.

Das war schon immer mein absolutes Lieblingsessen.

„Prinzessin, ich richte es dir an. Ich weiß, dass es dein Lieblingsgericht ist“, sagte Mom liebevoll.

Ich hätte beinahe geweint.

Selbst nach all den Jahren wusste sie noch immer genau, was ich am liebsten aß.

Sie ist einfach die beste Mutter der Welt.

Lächelnd spürte ich, wie mein Herz schneller schlug.

Ich nahm den ersten Bissen, und sofort breitete sich der vertraute, köstliche Geschmack des Kartoffelpürees in meinem Mund aus.

„Mmmh...“, entfuhr es mir genießerisch.

Ich schloss die Augen, kaute langsam und genoss jeden einzelnen Bissen. Anschließend fuhr ich mir zufrieden mit der Zunge über die Oberlippe.

„Und? Wie schmeckt es?“, fragte Mom neugierig.

Da mein Mund noch voll war, formte ich mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis, um ihr zu zeigen, dass es perfekt war.

Sie kicherte glücklich, sah Dad an, und dieser beugte sich lächelnd vor und gab ihr einen Kuss auf die Lippen.

Der Rest des Mittagessens verlief ruhig.

Später saßen wir gemeinsam im Wohnzimmer und sahen fern.

Plötzlich erschien Nickolaus im Fernsehen.

Unwillkürlich musste ich lächeln.

Meine Eltern drehten sich gleichzeitig zu mir um. Natürlich wussten sie längst, was ich für ihn empfand.

„Mom... wie geht es Nicklaus?“, fragte ich. So hatte ich ihn schon immer genannt.

„Ihm geht es gut... aber er hat im Moment ein kleines Problem“, antwortete sie.

Ich sprang sofort erschrocken auf.

„Setz dich erst einmal wieder hin“, sagte Mom ruhig.

Missmutig setzte ich mich wieder.

„Schatz, einer der Hauptgründe, weshalb wir dich zurückgerufen haben, hat mit Nickolaus zu tun“, erklärte sie.

Ich nickte aufmerksam.

„Du weißt doch, dass wir seit vielen Jahren mit der Familie Michelson befreundet sind, oder?“

„Natürlich.“

Meine Eltern waren schließlich die engsten Freunde von Nickolaus' Eltern.

Mom lächelte mich an.

„Mein Schatz... du bist mit Nickolaus verlobt.“

Meine Augen weiteten sich.

Mein Herz machte einen regelrechten Freudensprung.

„W-Wie bitte?“, fragte ich ungläubig und sah gleichzeitig zu Dad.

„Prinzessin“, sagte er ruhig, „wir haben gesehen, wie sehr ihr euch beide liebt. Deshalb haben wir beschlossen, das Richtige zu tun.“

Ich nickte langsam.

Eigentlich hatte ich nichts dagegen.

„Weiß Nickolaus davon?“, fragte ich vorsichtig.

„Ja“, antwortete Mom. „Aber lass mich zuerst ausreden.“

Ich nickte.

„Vor Kurzem geriet Nickolaus in Schwierigkeiten. Seine Firma steht kurz vor dem Zusammenbruch. Deshalb kam er zu uns und bat uns um Hilfe.“

Ich hatte bereits eine Ahnung.

„Und eure Bedingung war...?“

„Dass er dich heiratet. Nur dann bekommt er unsere Unterstützung.“

„Wissen seine Eltern davon?“

„Ja, Schatz. Tatsächlich war es ihre Idee.“

Mein Herz schlug inzwischen wie verrückt.

„Und... was ist mit Nickolaus?“

Mom lächelte geheimnisvoll.

„Das musst du ihn selbst fragen.“

Ich hatte das Gefühl, auf Wolke sieben zu schweben.

Mein größter Traum war zum Greifen nah.

Der Mann meiner Träume...

Mein Nick.

„Danke, Mom... Danke, Dad!“

Ich gab beiden einen Kuss auf die Wange, schnappte mir meine Autoschlüssel und drehte mich zur Tür.

„Und wohin willst du jetzt?“, fragte Mom schmunzelnd.

Ich zwinkerte ihr zu.

„Zur Michelson Group of Companies.“

Noch bevor sie etwas erwidern konnte, lief ich glücklich aus dem Haus.

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