LOGINLORI
Das war so falsch auf so vielen Ebenen.
Warum zum Teufel hatte ich von Herrn Falke geträumt, während ich direkt neben seiner Tochter schlief?
Der Gedanke traf mich wie ein Schwall Eiswasser, sobald ich die Augen aufschlug.
Meine Wangen brannten, als heiße Fetzen des Traums hinter meinen Lidern aufflammten – seine tiefe Stimme, diese durchdringenden grauen Augen und seine Hände auf meiner Haut. Ich schluckte schwer und versuchte, die Bilder wegzudrängen, bevor sie mich wieder mitreißen konnten.Friederike und Hanna waren bereits weg, die Schlafzimmertür nur angelehnt. Ich schob die Decke von mir, meine Haut immer noch überempfindlich und erhitzt vom Traum, und tappte barfuß in den Flur.
„Wurde auch Zeit“, sagte Friederike mit einem strahlenden Grinsen, kaum dass sie mich sah. „Wir wollten schon eine Suchmannschaft losschicken.“
Sie und Hanna saßen am Küchentisch und plauderten über einer Schachtel Donuts. Herr Falke lehnte mit einem Kaffeebecher in der Hand am Tresen – nur in einer eng sitzenden grauen Jogginghose, die kaum etwas der Fantasie überließ. In dem Moment, als ich den Raum betrat, traf mich sein Blick.
Er grinste.
Mein Herz schlug hart gegen meine Rippen.
Ich wich seinem Blick schnell aus, ging um die Kücheninsel herum, schnappte mir einen Donut und ließ mich auf einen Stuhl fallen. Ich spürte seinen Blick immer noch auf mir.„Wie spät ist es?“, fragte ich und täuschte ein Gähnen vor.
„Fast elf“, antwortete Friederike und stopfte sich ein Stück Marmeladen-Donut in den Mund. „Du warst gestern lange wach.“
Ich warf einen verstohlenen Blick zu Herrn Falke. Er leckte langsam die Creme von seinem Donut und sah mich dabei mit dunkler Belustigung an. Als er bemerkte, dass ich ihn ansah, hob er eine Augenbraue.
„Hast du mit Anselm geschrieben?“, fragte Hanna, ohne richtig von ihrem Handy aufzuschauen.
„Ähm… ja“, log ich und biss in meinen Donut. „Er wollte reden.“
„Habt ihr zwei euch gestritten?“, fragte Herr Falke beiläufig und nahm einen langsamen Schluck Kaffee.
Allein die Dreistigkeit – mit mir zu flirten, während seine Tochter direkt danebensaß – jagte mir einen verbotenen Schauer durch den Körper.
„Ja, das haben wir“, antwortete ich süßlich, setzte mich gerader hin und drückte meine Brüste bewusst gegen die Tischkante, während ich ihm in die Augen sah. Ich schenkte ihm ein sanftes, unschuldiges Lächeln, das nicht zu der Hitze in meinem Blick passte. „Aber ich glaube, ich habe diese Runde gewonnen.“
Sein Grinsen wurde tiefer.
„Du gewinnst immer“, murmelte er. Sein Blick glitt kurz zu meiner Brust, verharrte einen Sekundenbruchteil zu lange, bevor er wieder zu meinem Gesicht wanderte.
Mir stockte der Atem.
Gott, er tat es wirklich.Ich biss mir auf die Lippe und neigte den Kopf, hielt meinen Ton bewusst leicht und spielerisch.
„Ich glaube nicht, dass ich jemals gegen Sie gewinnen könnte, Herr Falke.“Er lachte leise.
Meine Mitte zog sich zusammen. Ich warf einen kurzen Blick zu Hanna und Friederike, die in ihrer eigenen Welt zu sein schienen.
Ich lehnte mich zurück, das Pulsieren zwischen meinen Beinen wurde stärker. Genau wie letzte Nacht verspürte ich den Drang, mich selbst zu berühren … aber nicht hier. Nicht jetzt. Nicht, während die beiden am Tisch saßen.Alles, was ich wollte, war, dass er diesen Kaffeebecher wegstellte, damit ich endlich sehen konnte, wonach ich mich schon so lange sehnte. Ich runzelte die Stirn, während er mich angrinste und den Becher an die Lippen hob.
Gott, er war so verdammt groß.
Ich wollte ihn in mir spüren, wie er in mein enges kleines Loch stieß, mich komplett ausfüllte, mich bis zum Anschlag dehnte und mich wieder und wieder kommen ließ.Beherrschung, Lori. Beherrsch dich.
Friederike legte ihr Handy mit dem Display nach unten auf den Tisch und schob sich noch ein Stück Donut in den Mund.
„Was wollt ihr heute machen?“Deinen Vater.
Sie kaute fertig. „Ich habe für zwölf eine Maniküre-Pediküre mit Partnerlook gebucht, danach an den Pool?“
Hanna stimmte zu, und ich nickte einfach mit.
Ehrlich gesagt war es mir egal, was wir machten, solange wir irgendwann zurückkamen. Ich wollte Herrn Falke. Und zwar dringend. So sehr hatte ich schon lange niemanden mehr gewollt … nicht mehr, seit Anselm und ich zusammen waren.Friederike sprang auf. „Ich geh schnell duschen.“ Sie spülte ihre Tasse aus und verschwand im Flur.
Hanna seufzte und stand ebenfalls auf, das Handy schon am Ohr. „Baldwin, was willst du? Ich hab dir doch gesagt, es ist ein Mädchen-Wochenende.“ Sie schlenderte aus der Küche und ließ mich allein mit Herrn Falke zurück.
Die Luft wurde plötzlich dick. Er stellte seinen Becher ab und kam mit langsamen, bewussten Schritten auf mich zu. Jeder Schritt ließ mein Herz schneller schlagen. Ich presste die Knie zusammen, doch es half nichts gegen das schmerzhafte Pochen zwischen meinen Schenkeln.
Als er mich erreichte, blieb er nur wenige Zentimeter vor mir stehen. Seine grauen Augen brannten sich in meine.
„Kann ich Ihnen helfen?“, flüsterte ich und starrte auf meine nackten Oberschenkel.
Er hob mein Kinn mit festen Fingern an, zwang mich, ihn anzusehen. „Schau mich an, wenn du mit mir sprichst.“
Seine andere Hand glitt nach unten und fuhr die Innenseite meines Schenkels hinauf. Fast instinktiv spreizte ich die Beine für ihn, klammerte mich an die Stuhlkante. Seine Finger schwebten direkt über meiner durchnässten Shorts, strahlten pure Hitze aus.
Ich öffnete den Mund, wollte „Bitte“ sagen, doch das Wort kam nicht heraus.
Dann zog er mit sichtlicher Selbstbeherrschung die Hand zurück.
„Hast du letzte Nacht gut geschlafen, Lori?“, fragte er mit tiefer, rauer Stimme.
Ich beugte mich vor und ließ meine Brüste absichtlich über die harte Beule in seiner Jogginghose streichen. „War das wirklich, was Sie fragen wollten?“
Er lachte dunkel, fuhr mit den Fingern erneut über die Innenseite meines Schenkels und drückte sie dann fest gegen meine Shorts, genau auf meine pulsierende Hitze. „Nein“, murmelte er und rieb langsame, verheerende Kreise. „Ich wollte wissen, wie nass du für mich bist.“
Meine Augen weiteten sich, als Lust in mir hochschoss. Ich klammerte mich an den Stuhl und kämpfte darum, leise zu bleiben.
„Deshalb dachte ich, ich finde es selbst heraus.“
Er beugte sich hinunter, seine Lippen streiften mein Ohr, während seine Finger schneller wurden.
„Ich wette, du hast letzte Nacht an mich gedacht … daran, wie mein Schwanz dich dehnt, statt deiner Finger.“
Meine Hand zitterte, als ich nach der massiven Beule in seiner Hose griff. In dem Moment, in dem ich ihn berührte, brach die Spannung.
Ich kam hart, biss mir auf die Lippe, um still zu bleiben, während meine Beine unkontrolliert zitterten.
Gerade als die Welle ihren Höhepunkt erreichte –
„Lori!“, rief Friederike vom Flur aus.
Herr Falke zog sich nicht zurück. Stattdessen drückte er fester zu, verlängerte meinen Orgasmus und flüsterte mir mit einem verruchten Lächeln ins Ohr:
„Antworte ihr … es sei denn, du willst, dass sie sieht, was dich so zum Stöhnen bringt.“
LORIZu sagen, dass Friederike eine übertriebene Mutter war, wäre eine Untertreibung. Sie war wieder bei uns eingezogen, um Hanna und Baldwin mehr Platz zu geben, und veranstaltete jede Woche kleine Partys für das Baby. Es war süß, und ich war wirklich froh, dass sie sich so sehr verändert hatte – aber es war ein bisschen zu viel für mich, besonders weil ich jeden Tag platzen konnte.Meine Geduld war am Ende. Mein Rücken tat höllisch weh. Meine Brüste schmerzten. Ich wollte endlich gebären, damit ich in ein halbwegs normales Leben zurückkehren konnte.Ich hielt Wieland im Arm und schaute in zwei große Baby-Augen. Wieland sah fast genau wie Friederike aus, außer diesen Augen. Sie erinnerten mich an den Teufel. Aber damit würde ich wohl leben müssen. Anselm durfte mein Leben nicht mehr bestimmen.„Ein Monat“, sagte Friederike und stupste Wieland sanft auf die Wange, während er lächelte. Hartwin beobachtete uns vom anderen Ende des Küchentischs mit hochgezogener Lippe. „Du bist heute ein
LORI„Hat sie ihr Baby schon bekommen?“, fragte ich mit gerunzelter Stirn.Hanna schüttelte den Kopf. „Stefan ist bei ihr drin. Sie liegt in den Wehen.“Hartwin legte einen Arm um meine Taille. „Wie lange schon?“Hanna schaute zu Baldwin, dann zurück zum Flur und verzog das Gesicht. „Etwa fünfzehn Stunden jetzt. Sie müssten doch langsam fertig sein, oder?“ Hanna sah Baldwin fragend an, der nur mit den Schultern zuckte, weil er es natürlich auch nicht wusste. Neben ihm stand ein halb leerer Pappbecher Kaffee, an dem er seit einer Ewigkeit herumzupfte.„Friederike hat dreizehn Stunden gebraucht“, sagte Hartwin und blickte den Flur hinunter zu den Kreißsälen. Sein Daumen strich dabei unbewusst über meine Hüfte.Ich legte eine Hand auf meinen Bauch und spürte einen Tritt eines meiner Babys. Bald würde ich selbst dort liegen und nicht nur ein, sondern drei Kinder zur Welt bringen – was mich ziemlich erschreckte. Die Vorstellung ließ mir jedes Mal den Atem stocken, wenn ich zu lange darüber
LORIZwei Stunden in den Hochzeitsempfang hinein hatte ich mich in mein neues Kleid umgezogen, den ersten Tanz mit Hartwin gehabt und mit all meinen Freunden zu Abend gegessen. Wir sprachen über die Babys, die Hochzeit und die Flitterwochen, in die wir in zwei Tagen aufbrachen.Hartwin lehnte sich zu mir. „Triff mich im Flur“, flüsterte er. „In fünf Minuten.“Nachdem er sich vom Tisch entschuldigt hatte, nahm er sein Getränk und ging zu einigen Arbeitskollegen, wobei sein eisiger Blick auf mir ruhte.Fünf Minuten … fünf Minuten, und es gab keinen Zweifel, dass er mich in den Hinterraum bringen und mich wie versprochen hemmungslos nehmen würde.„Ich wünschte so sehr, ich könnte nach Griechenland fahren“, sagte Friederike und ließ sich in ihren Stuhl sinken.Sie neigte den Kopf, und ich sah, wie ihr Blick Stefan traf, der mit Baldwin und ein paar von Hartwins Verwandten auf der anderen Seite des Raums stand.Hartwin stellte sein Glas auf einem Beistelltisch ab. Ich stand auf, mein Herz
LORIWir standen in der Mitte einer weißen Steinbrücke auf Carolds Farm am Tag unserer Hochzeit. Die Brücke bot Blick auf einen See und meilenweite, blumenverzierte Landschaft direkt außerhalb der Stadt. Hartwin stand ein paar Meter entfernt mit dem Rücken zu mir für unseren First Look.„Okay“, sagte unsere Hochzeitsfotografin.Sie lächelte mich breit an. Ich rieb meine schwitzigen Hände aneinander und starrte auf seinen Hinterkopf. Ich hatte mich in letzter Minute für einen First Look entschieden, weil es intimer wirkte, Hartwin als Ersten in meinem Hochzeitskleid zu sehen, bevor alle anderen mich sahen.„Du kannst dich umdrehen, Hartwin.“Mein Herz raste, als Hartwin sich zu mir umdrehte. Alles schien langsamer zu werden. In seinen sich weiten Augen sah ich so viele Emotionen. Er versuchte, sein Grinsen hinter einem kleinen Lächeln zu verstecken, schaffte es aber nicht. Er holte tief Luft, musterte mich und schüttelte den Kopf.„Gott, Lori
LORI„Guten Morgen, Schatz!“, sagte jemand an meinem Bett.Ich murmelte Hartwins Namen ins Kissen und rutschte rückwärts, um ihn zu berühren. Alles, was ich spüren wollte, waren seine großen, starken Arme, die sich um meinen Körper schlangen, wie er mich an sich zog, sein Atem an meinem Ohr, sein Mund auf meiner Haut, sein Schwanz an meinem –Die Lichter gingen an und aus, und dann sprang jemand neben mir aufs Bett.„Aufwachen!“, sagte Hanna. „Deine Mom und Eckhart haben Frühstück für die Braut gemacht!“Ich blinzelte die Augen auf und sah Mom in ihrem Rollstuhl am Fußende des Bettes und Hanna praktisch auf mir in ihrem Pyjama.„Es ist mein Hochzeitstag“, flüsterte ich, setzte mich ein bisschen zu schnell auf, fing mich aber auf, bevor ich zurückfallen konnte. „Ich heirate heute.“Hanna half mir aus dem Bett, und wir gingen mit Mom in die Küche. Eckharts Küchentisch war voll mit French Toast, Pfannkuchen, Obst und Eiern – alles, was ich als Kind geliebt hatte, und alles, was mich heut
LORIHartwins Lippen strichen über meinen Nacken, seine Hand lag leicht um meine Kehle.„Hör nicht auf“, hauchte ich, meine Stimme leise und rau. Das Morgenlicht flutete durch das Fenster, und ich drückte meine Hüften zurück gegen ihn. „Bitte, hör nicht auf.“Es war Freitag, der Tag vor der Hochzeit, und Hartwin hatte sich freigenommen, um Zeit mit mir zu verbringen. Er fuhr mit der Hand über meinen Bauch und schob sie unter die Wölbung, um meine Klitoris mit den Fingern zu reizen. Wir hatten die ganze Woche nicht die Hände voneinander lassen können, doch Levin war mir immer wieder durch den Kopf gegangen.Ich war traurig für ihn, aber ich fühlte mich nicht schlecht, weil ich bereits vergeben war. Ich würde mich nie schlecht fühlen wegen Hartwin.Er stieß schneller in mich, seine Finger rieben festere Kreise um meine Klitoris.„Hartwin“, flüsterte ich und bog den Rücken durch.Hartwin atmete ruhig durch die Nase ein und legte seine Lippen an mein Ohr, während er sich in mich trieb. Ic






