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Wie Daddy schmeckt (9)

Author: Only_Shila
last update publish date: 2026-10-04 15:41:31

Aus Elias’ Sicht ~

Freitag, 23:47 Uhr:

Drei Wochen, vier Tage seit der Beerdigung.

Der Scotch schwitzte seit siebenundvierzig Minuten auf meinem Schreibtisch.

Ich wusste das, weil ich sie gezählt hatte, während ich auf das Eis starrte, zusah, wie es schrumpfte, Würfel für verdammten Würfel, und den Bernstein in etwas Schwaches und Unehrliches verdünnte. Genau wie mich.

Es war Freitag. Dessen war ich mir sicher, weil Sloane Frühstückspläne mit einer Freundin für Samstag erwähnt hatte, und d
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    Aus Elias’ Sicht ~ Freitag, 23:47 Uhr: Drei Wochen, vier Tage seit der Beerdigung. Der Scotch schwitzte seit siebenundvierzig Minuten auf meinem Schreibtisch. Ich wusste das, weil ich sie gezählt hatte, während ich auf das Eis starrte, zusah, wie es schrumpfte, Würfel für verdammten Würfel, und den Bernstein in etwas Schwaches und Unehrliches verdünnte. Genau wie mich. Es war Freitag. Dessen war ich mir sicher, weil Sloane Frühstückspläne mit einer Freundin für Samstag erwähnt hatte, und die Vorfreude darauf, dass sie morgen das Haus verlassen würde, hatte sich schon wie ein Stein in meinen Magen gesetzt. Aber das Datum? Der Vierzehnte? Der Fünfzehnte? Ich konnte mich nicht erinnern. Die Tage waren irgendwo zwischen der Beisetzung und dem ersten Mal, als ich mich dabei ertappte, wie ich auf ihren Arsch starrte, während sie sich über den Trockner beugte, ineinander verlaufen. Sie hatte mich an diesem Morgen beim Frühstück umgebracht. Sechs Uhr fünfzehn. Ich war seit vier wach,

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    Aus Elias’ Sicht ~ Drei Tage Stille, und etwas in mir war endlich sauber durchgefault. Es war nicht die Schuld. Scheiß auf die Schuld. Die Schuld war als Erstes gestorben, ausgehungert von dem ständigen, pochenden Schmerz in meinem Schwanz, der mich nicht schlafen ließ, nicht denken ließ, nichts tun ließ, außer wie ein eingesperrtes Tier durch dieses Haus zu tigern, während sie durch die Räume trieb und so tat, als wäre ich tot. Nein. Was verrottete, war der letzte erbärmliche Rest von Anstand, an den ich mich geklammert hatte, die Lüge, dass ich ihr Vater sein könnte, dass ich Sloane ansehen und irgendetwas anderes sehen könnte als den engen, warmen kleinen Körper, den ich den Rest meines Lebens entweihen würde. Ich hatte genug davon, gut zu sein. Ich hatte genug davon, mich zu entschuldigen. Mein Schwanz war zweiundsiebzig Stunden am Stück hart gewesen, wie ein dicker, schwerer Fleischstab, der gegen meinen Reißverschluss presste, als wollte er den Denim zerreißen. Er war neu

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    Aus Elias’ Sicht ~ Die Kellertreppe ächzte unter meinem Gewicht wie immer. Ich sagte mir, ich wäre wegen dem Bordeaux hier unten. Judith hatte nach dem ’15 Margaux gefragt, von dem sie wusste, dass ich ihn aufsparte, und ich hatte mich freiwillig gemeldet, nur um aus diesem Esszimmer rauszukommen, weg von Vivians Hand auf meinem Oberschenkel und Sloanes Augen, die Löcher in die Seite meines Gesichts brannten. Mein Schwanz war seit dem Frühstück hart. Seit ihr nackter Fuß mein Bein unter dem Tisch hochgeglitten war, seit ich das Fußgewölbe ihrer Sohle gegen die starre, schmerzende Länge von mir gepresst gespürt hatte, während meine Schwester die verdammte Butter weitergab. Ich hatte im Badezimmer gewichst wie ein Teenager, war mit Sloanes Namen gekommen, der in meiner Kehle zerbrach, hasste mich so sehr, dass ich meine Faust durch die Fliesen hätte rammen wollen. Und jetzt war ich wieder hart. Schmerzhaft, wütend hart. Mein Schwanz war ein dicker, schwerer Eisenstab, der sich gegen

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