Schatten der Begierde: Der CEO, der mein Herz eroberte

Schatten der Begierde: Der CEO, der mein Herz eroberte

last updateLast Updated : 2026-08-10
By:  Fàvy HartwellUpdated just now
Language: Deutsch
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In einer einzigen Nacht verbotener Leidenschaft mit dem rätselhaften CEO Alexander Voss habe ich mehr als nur meinen Körper hingegeben. Ich bin geflohen, mit seinem geheimen Kind und einer neuen Identität, die geschmiedet wurde, um meiner zerbrochenen Vergangenheit zu entkommen. Doch Alexander ist ein Mann, der niemals verliert, was er für sich beansprucht. Während er mich durch Städte und Vorstandsetagen jagt, bedrohen alte Schulden, Unternehmensverrat und ein Rivale, der meine verborgene Geschichte teilt, uns beide zu zerstören. Wird seine unerbittliche Jagd meine Narben heilen, oder werden die Wahrheiten, die ich begraben habe, unsere fragile Familie für immer auseinanderreißen?

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Chapter 1

Kapital 1

Mein Name ist Elena Reyes und an diesem Abend fühlte sich New York wie eine Falle an, aus der es kein Entkommen gab. Die Lichter der Stadt blitzten durch das Fenster meines winzigen Apartments in Brooklyn, während ich vor dem Spiegel stand und das schwarze Kleid zurechtzog, das ich mir von Mia geliehen hatte.

Es schmiegte sich elegant an meine Kurven, doch in meinem Inneren tobte ein Sturm aus Zweifeln. Warum hatte ich mich nur überreden lassen, zu dieser Wohltätigkeitsgala zu gehen? Ich war keine Frau für glitzernde Events und falsche Lächeln. Ich war eine Grafikdesignerin, die versuchte, mit Aufträgen über die Runden zu kommen, während die Schulden meines verstorbenen Vaters wie Schatten an mir klebten.

Die Vergangenheit lastete schwer auf mir. Nach dem Skandal um die Firma meines Vaters hatte ich meinen Namen leicht verändert und mich in ein neues Leben geflüchtet. Keine großen Risiken mehr. Keine mächtigen Männer, die versprachen, alles zu regeln, nur um am Ende alles zu zerstören. Freiheit war mein einziger Luxus, auch wenn sie mit leeren Kühlschränken und schlaflosen Nächten erkauft war. Mia, meine beste Freundin seit dem College, hatte mich jedoch nicht locker gelassen. „Elena, du brauchst mal wieder etwas Leben in deinem Alltag. Ein Abend unter echten Menschen wird dich nicht umbringen.“ Ihre Worte hallten noch in meinem Kopf nach, als ich die U-Bahn Richtung Manhattan nahm.

Die Gala fand in einem der luxuriösesten Hotels der Stadt statt. Kristalllüster hingen von der Decke, Champagner floss in Strömen und die Luft war erfüllt von Parfüm und dem leisen Murmeln wichtiger Gespräche. Ich fühlte mich wie ein Eindringling. Mein Job war es lediglich, für eine erkrankte Kollegin einzuspringen und einige Broschüren zu verteilen. Ich hielt mich am Rand, beobachtete die Menge und nippte an einem Glas Wasser. Plötzlich spürte ich einen Blick auf mir. Intensiv. Durchdringend.

Er stand am anderen Ende des Saals, umgeben von einer Gruppe von Männern in maßgeschneiderten Anzügen. Alexander Voss. Selbst ich kannte den Namen. Der CEO von Voss Enterprises, einem Imperium aus Technologie und Finanzen, das die Welt regierte. Er war groß, mit breiten Schultern und einem Gesicht, das wie aus Stein gemeißelt wirkte – markante Wangenknochen, dunkle Augen, die alles zu durchschauen schienen, und ein Mund, der selten lächelte. Sein Blick traf meinen und für einen Moment blieb die Zeit stehen. Ich wandte mich schnell ab, doch mein Herz raste.

„Entschuldigung, sind Sie hier für die Präsentation der neuen Kampagne?“ Eine Stimme neben mir riss mich aus den Gedanken. Ein Organisator lächelte mich freundlich an. Ich nickte und folgte ihm zur Bar, wo ich die Unterlagen sortieren sollte. Dort, nur wenige Meter entfernt, stand er plötzlich neben mir. Alexander Voss bestellte einen Drink und drehte sich zu mir um.

„Sie sehen aus, als würden Sie lieber woanders sein“, sagte er mit einer tiefen, ruhigen Stimme, die wie Samt über meine Haut strich. Ich lachte leise, überrascht von seiner Direktheit.

„Ist das so offensichtlich? Ich bin eher der Typ für ruhige Abende mit Skizzenblock statt solcher Events.“

Er musterte mich interessiert. „Interessant. Die meisten hier versuchen krampfhaft, dazuzugehören. Sie nicht. Das gefällt mir.“ Wir kamen ins Gespräch. Über Kunst und Design, über die Schnelllebigkeit der Geschäftswelt und die Suche nach etwas Echtes. Seine Intelligenz war scharf, sein Humor trocken und entwaffnend. Ich vergaß die Zeit. Zum ersten Mal seit Langem fühlte ich mich gesehen, nicht nur als hübsches Gesicht oder potenzielle Verbindung.

Die Stunden verflogen. Wir tanzten einmal, eng umschlungen, und die Welt um uns verschwamm. Seine Hand auf meinem Rücken brannte wie Feuer. Als die Gala sich dem Ende neigte, flüsterte er: „Komm mit mir. Nur für eine Nacht. Keine Verpflichtungen.“

Ich wusste, es war verrückt. Jede Faser meines Verstandes schrie, dass ich gehen sollte. Doch in seinen Armen fühlte ich etwas, das ich lange vermisst hatte – Leidenschaft, Freiheit, vielleicht sogar Hoffnung. Ich sagte ja.

Sein Penthouse lag hoch über der Stadt, mit Panoramafenstern, die das Lichtermeer New Yorks zeigten. Kaum hatte sich die Tür geschlossen, zog er mich an sich. Unser Kuss war hungrig, verzweifelt. Kleider fielen zu Boden, Hände erkundeten Haut. In dieser Nacht gab ich mich ihm vollkommen hin. Jede Berührung war elektrisierend, jede Bewegung ein Versprechen. Alexander war zärtlich und dominant zugleich, als wüsste er genau, was mein Körper brauchte. Wir verloren uns ineinander, bis die Erschöpfung uns übermannte.

Als ich in den frühen Morgenstunden aufwachte, lag er neben mir, sein Atem ruhig und gleichmäßig. Das erste Licht des Tages fiel auf sein Gesicht und enthüllte die feinen Linien der Erschöpfung, die selbst ein Mann wie er trug. Panik überkam mich. Was hatte ich getan? Alexander Voss war kein Mann für eine Nacht. Er war ein Imperium. Und ich trug zu viele Geheimnisse mit mir. Die Schulden, die falsche Identität, die Angst, wieder verletzt zu werden. Ich durfte nicht bleiben.

Leise stand ich auf, sammelte meine Sachen und schrieb nichts. Keine Nachricht, kein Abschied. Ich schlich hinaus, nahm die Treppe statt des Aufzugs und verschwand in den Straßen der erwachenden Stadt. Mein Herz pochte schmerzhaft. Die Erinnerung an seine Berührungen brannte noch auf meiner Haut, doch ich zwang mich weiter. Zurück in mein Apartment packte ich hastig einige Dinge. Ich musste weg. Weiter. Unsichtbar bleiben.

Mia rief mich an, als ich gerade das Taxi zum Bahnhof bestieg. „Elena, wie war es? Erzähl mir alles!“

Ich schluckte. „Es war... intensiv. Aber ich muss für eine Weile verschwinden, Mia. Sag niemandem etwas.“

Sie protestierte, doch ich legte auf. Im Zug Richtung einer kleineren Stadt in einem anderen Bundesstaat starrte ich aus dem Fenster. Die Welt zog vorbei, doch in meinem Inneren wirbelten die Emotionen. Ekstase mischte sich mit Angst. Was, wenn diese eine Nacht alles veränderte? Was, wenn er mich suchte?

Drei Wochen später, in meiner neuen provisorischen Bleibe, hielt ich den Schwangerschaftstest in der Hand. Zwei Streifen. Positiv. Ich trug das Kind von Alexander Voss unter dem Herzen.

Die Realität traf mich wie ein Schlag. Ich musste noch tiefer verschwinden. Neue Identität stärken, neuen Job finden, alles neu aufbauen. Doch tief in mir wusste ich, dass ein Mann wie Alexander Voss nicht einfach aufgab, was er einmal berührt hatte. Die Jagd hatte begonnen, noch bevor er davon wusste.

An diesem Abend, als ich allein in der fremden Wohnung saß und meine Hand schützend auf meinen Bauch legte, klopfte es plötzlich an der Tür. Mein Herz setzte aus. Wer konnte das sein? Ich hatte niemandem meine neue Adresse gegeben. Durch den Spion sah ich einen großen Schatten. Eine vertraute Silhouette.

„Elena. Ich weiß, dass du da bist.“ Die Stimme war unverkennbar. Tief, fordernd, voller Entschlossenheit.

Alexander Voss hatte mich gefunden. Schon.

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