LOGINIn einer einzigen Nacht verbotener Leidenschaft mit dem rätselhaften CEO Alexander Voss habe ich mehr als nur meinen Körper hingegeben. Ich bin geflohen, mit seinem geheimen Kind und einer neuen Identität, die geschmiedet wurde, um meiner zerbrochenen Vergangenheit zu entkommen. Doch Alexander ist ein Mann, der niemals verliert, was er für sich beansprucht. Während er mich durch Städte und Vorstandsetagen jagt, bedrohen alte Schulden, Unternehmensverrat und ein Rivale, der meine verborgene Geschichte teilt, uns beide zu zerstören. Wird seine unerbittliche Jagd meine Narben heilen, oder werden die Wahrheiten, die ich begraben habe, unsere fragile Familie für immer auseinanderreißen?
View MoreDie Worte des Arztes hallten noch in meinen Ohren nach, als ich an Alexanders Krankenbett saß und seine Hand hielt.Er war wach, seine dunklen Augen voller Wärme trotz der Schmerzen von der Operation. Der Verband an seinem Bein leuchtete weiß unter der dünnen Decke.Draußen vor dem Fenster der Privatklinik zog die Stadt New York ihre Lichterbahn, doch in diesem Raum gab es nur uns. Die Verlobung, die er mir gerade abgerungen hatte, fühlte sich wie ein Lichtblick in all dem Chaos an.Meine Finger strichen über seinen Ringfinger, wo bald ein Symbol unserer Verbindung sitzen würde. Die Zwillinge in meinem Bauch bewegten sich lebhaft, als spürten sie die Erleichterung.„Ich meinte es ernst, Elena“, flüsterte Alexander und zog mich näher zu sich. Seine Stimme war rau von der Narkose, doch voller Entschlossenheit. „Keine Flucht mehr. Keine Geheimnisse. Sobald ich hier raus bin, heiraten wir. Ich will dich an meiner Seite, in meinem Bett, in meinem Leben. Die eine Nacht hat uns zusammengebra
Die Zelle war kalt und eng, die grauen Wände schienen mich von allen Seiten zu erdrücken. Ich saß auf der harten Pritsche, eine Hand fest auf meinem Bauch gelegt, wo die Zwillinge sich leise regten. Jede Bewegung erinnerte mich daran, warum ich kämpfen musste.Alexander. Unsere Kinder. Die Liebe, die in den letzten turbulenten Tagen zwischen uns gewachsen war. Die eine Nacht der Leidenschaft hatte alles verändert, doch jetzt fühlte es sich an, als würde die Vergangenheit mich endgültig einholen.Meine geheime Identität, die ich so mühsam aufgebaut hatte, lag in Trümmern. Thomas Worte hallten noch in meinem Kopf nach. Erbin eines versteckten Vermögens. Ein weiteres Geheimnis, das mein Vater mir hinterlassen hatte.Die Tür der Zelle öffnete sich mit einem lauten Quietschen. Ein Beamter führte mich in einen Verhörraum. Dort saß bereits ein Anwalt, den Alexander offenbar sofort geschickt hatte. „Frau Reyes, die Anschuldigungen sind schwer. Beihilfe zum Betrug, Fälschung von Dokumenten. Ab
Die Sirenen heulten durch die morgendliche Stille und zerrissen den fragilen Frieden, den Alexander und ich in dieser Nacht gefunden hatten. Ich stand am Fenster des sicheren Apartments, eine Hand schützend auf meinem Bauch gelegt, während die Zwillinge sich unruhig bewegten.Mein ehemaliger Verlobter, Thomas Berg, stand dort unten in der Menge neben Victor und Marcus. Sein Gesicht war älter geworden, härter, doch das kalte Lächeln war dasselbe, das ich vor Jahren gekannt hatte.Das Dokument in seiner Hand flatterte im Wind wie eine Drohung aus der Vergangenheit. Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen. Die Flucht vor meiner alten Identität hatte mich eingeholt, und nun drohte sie, alles zu zerstören, was Alexander und ich gerade aufzubauen begannen.Alexander trat hinter mich, seine starken Arme umfingen mich von hinten. Sein Verband am Arm war frisch gewechselt, doch die Wunde erinnerte uns beide an den Verrat seines Bruders. „Wer ist das?“, fragte er leise, seine Stimme voller unte
Die Nachricht auf meinem Telefon brannte sich in meine Seele ein wie ein glühendes Eisen. Das Foto zeigte Mia, meine treue Freundin, gefesselt und mit angstvollen Augen in einem dunklen Raum.Marcus hatte sie. Der Bruder, der Alexander verraten hatte, der Mann, der unser Leben in ein Chaos aus Verrat und Gewalt gestürzt hatte. Meine Hände zitterten so stark, dass Alexander mir das Gerät sanft aus den Fingern nahm. Sein Gesicht wurde zu einer Maske aus purem Zorn und Sorge.„Er wird dafür bezahlen“, murmelte er, während er das Foto vergrößerte und nach Hinweisen suchte. „Mia ist unschuldig. Das ist nur ein weiterer Versuch, uns zu brechen.“Ich lehnte mich an ihn, spürte die Wärme seines Körpers durch den Verband hindurch, den er noch immer am Arm trug. Die Schusswunde von Marcus schmerzte ihn sichtlich, doch er zeigte es kaum. In den letzten Stunden hatte sich unsere Verbindung vertieft. Nach dem Test, der seine Vaterschaft bestätigt hatte, nach den Küssen, die mehr als nur Leidenscha





