LOGINKapitel 90
Dylan und Victor tauschten nervöse Blicke aus, während sie die Polizisten anstarrten, die sie umzingelt hatten.„Was soll das heißen, wir werden verhaftet? Was haben wir getan?“Der Gesichtsausdruck des Inspektors war äußerst kalt, als er das Vater-Sohn-Duo anstarrte.„Wenn ich Sie wäre, würde ich schweigen. Alles, was Sie von diesem Moment an sagen, kann vor Gericht gegen Sie verwendet werden.“Der Inspektor nickte leicht. Sofort traten(Bonuskapitel)Reed lief nervös im Zimmer auf und ab, während Aria sich im Badezimmer mit dem Schwangerschaftsteststreifen überprüfte.Die Badezimmertür öffnete sich, und Aria kam mit einem niedergeschlagenen Gesichtsausdruck heraus. Den Schwangerschaftsteststreifen hielt sie hinter ihrem Rücken versteckt.„Was ist los, tesoro? Bekommen wir wirklich noch ein Baby?“, fragte Reed nervös, während er seine Hände hinter dem Rücken verschränkte.Aria schmollte und schüttelte sanft den Kopf, bevor sie den Schwangerschaftsteststreifen hinter ihrem Rücken hervorholte und Reed zeigte.Er war negativ. Sie war nicht schwanger.Reed wusste nicht, wie er sich bei diesem Ergebnis fühlen sollte. Als er Arias niedergeschlagenen Gesichtsausdruck sah, trat er näher zu ihr.„Bist du nicht glücklich, tesoro?“Aria schüttelte langsam den Kopf. „Ich weiß nicht, wie ich mich fühle. Da ich meine Periode nicht bekommen habe, hatte ich mich wirklich darauf gefreut. Aber wenn ich nicht schwanger bin, warum versp
Arias Schritte brachten sie langsam näher zu Reed, ohne dass sie ihren Blick von seinen Augen abwandte.Je näher sie ihm kam, desto mehr verschwand die Nervosität in ihrer Brust und wurde durch eine Wärme ersetzt, die sich in ihrem ganzen Körper ausbreitete.Reed sah ihr mit einem Lächeln auf den Lippen entgegen, doch seine Augen waren voller Emotionen, die er nicht verbergen konnte.Als Aria schließlich vor ihm ankam, legte ihr Onkel ihre Hand sanft in Reeds.Reed schloss sofort seine Finger um ihre.„Pass gut auf meine Nichte auf“, sagte ihr Onkel mit einem warmen Lächeln.Reed nickte ohne zu zögern.„Mit allem, was ich habe.“Ihr Onkel lächelte, klopfte Reed sanft auf die Schulter und trat dann zur Seite.Reed richtete seine ganze Aufmerksamkeit wieder auf Aria.„Du bist so wunderschön und perfekt, tesoro.“Arias Wangen wurden bei seinem Kompliment rosa.„Du bist auch nicht schlecht.“Ein leises Lachen entkam Reeds Lippen.„Ich war sehr nervös, bis du hereingekommen bist.“Arias Au
Leilas Gesicht verzog sich vor Ekel, während sie Marco ansah, der tief schlafend auf ihrem Stuhl saß.Ein paar Tage zuvor war er mit nichts als seinem Handy zu ihr gekommen. Er hatte elend ausgesehen und ihr gesagt, dass er ein paar Tage bei ihr bleiben wollte.Leila hatte sich gefreut, Marco, ihren reichen Freund und Erben, bei sich aufzunehmen, also hatte sie ihn hereingelassen.Doch was Leila bemerkt hatte, war, dass er in allem völlig von ihr abhängig war. Er bestellte teures Essen zum Mitnehmen, trank und aß, aber jedes Mal, wenn sie ihn um Geld bat, versprach er ihr, es zurückzuzahlen, sobald er wieder zurück war.Aber wisst ihr, was sie heute durch ihre Beziehungen erfahren hatte? Marcos Vater hatte Aria geheiratet, dieselbe Frau, die früher für sie gearbeitet hatte, dieselbe Aria, die sie Marco ausgespannt hatte. Und sie hatten noch am selben Tag geheiratet.Das war nicht einmal das, was sie am meisten verletzte. Es war die Tatsache, dass Marco sie belogen hatte. Er hatte ihr
Aria wachte mit einem müden Seufzen im Bett auf. Eine leichte Röte stieg ihr ins Gesicht, als sie sich an die intime Nacht mit Reed erinnerte.Sie blickte neben sich, und ein Stirnrunzeln erschien auf ihrem Gesicht, als sie sah, dass Reeds Platz leer war.Als sie aus dem Bett aufstand, entwich ihr ein leises Keuchen, als sie den Schmerz in ihrem Körper und die zahlreichen Knutschflecken bemerkte, die ihren ganzen Körper bedeckten. Sie erinnerte sich nur zu gut daran, dass Reed sie bis Mitternacht nicht in Ruhe gelassen hatte.Er war so leidenschaftlich gewesen und hatte offenbar all die Tage wiedergutmachen wollen, die sie getrennt gewesen waren.Schnell ging sie ins Badezimmer, um zu duschen. Danach zog sie ein bequemes Kleid an und ging zum Kinderzimmer der Drillinge. Sie müssten inzwischen aufgewacht sein.Als sie das Kinderzimmer erreichte, stockte ihr der Atem, und ihre Augen füllten sich beinahe mit Tränen.Reed stand mit nacktem Oberkörper da und trug nur seine Hose. Er hielt B
Aria rannte davon, während ihr Tränen über die Wangen liefen. Sie wischte sie weg und stieg in ihr Auto.Sie schaltete die Zündung ein und fuhr davon, ohne zurückzublicken.„Verdammt!“ Reed fuhr sich durch seine Zöpfe und sah zu, wie ihr Auto das Firmengelände verließ.Leo, der ihren Schlagabtausch mitbekommen hatte, ging mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen zu Reed.„Bruder, du bist erledigt!“Er legte lächelnd eine Hand auf seine Brust.„Jetzt ist alles vorbei. Ich werde zurückgehen und meiner Liebe hinterherjagen, aber bei dir, Bruder, bin ich mir nicht sicher. Eigentlich sollte ich schon deine richtige Beerdigung vorbereiten.“Reed drehte sich um und funkelte ihn an, woraufhin Leo sofort die Lippen zusammenpresste.Reed wartete nicht länger. Er ging zu seinem Wagen, und der Fahrer öffnete ihm die Tür, sodass er einstieg.„Wohin, Sir?“, fragte der Fahrer höflich und startete den Motor.„Zu meiner Frau ins Penthouse.“Der Fahrer war von seiner Antwort überrascht, nickte lan
Marcos Pupillen weiteten sich vor Schock und er begann so heftig zu zittern, dass er beinahe auf die Knie gefallen wäre.„Du ... du bist nicht tot?“, flüsterte er mit vor Angst bebender Stimme.Auch Aria starrte Reed ungläubig an und musterte ihn langsam von Kopf bis Fuß.Reed war wirklich nicht tot?Er stand tatsächlich lebendig und atmend vor ihr.Ihr Reed.Aber hatte er nicht leblos auf dem Krankenhausbett gelegen? War sein Körper nicht kalt geworden?Reed betrat den Konferenzraum vollständig. Seine Augen waren eiskalt und seine einschüchternde Aura ließ die Atmosphäre im Raum erdrückend wirken.Er war vollständig in Schwarz gekleidet. Sein Haar war nach hinten geflochten, und seine hochgekrempelten Ärmel enthüllten die dunklen Tattoos, die seine Arme bedeckten, wodurch er noch einschüchternder wirkte als sonst.Damien und die anderen Vorstandsmitglieder standen vor Schock wie erstarrt da und zitterten, während sie Reed anstarrten.Leo, der zuvor bewusstlos geschlagen worden war, w







