共有

Kapitel 5

作者: Madame Fischer
Emily winkte Laura zu.

„Komm her!“

Laura kam lächelnd zu ihr gelaufen und drückte ihr einen Becher Schwarzkaffee in die Hand.

Laura arbeitete ebenfalls am Forschungsinstitut, war aber nicht an den zentralen Teilen des Projekts beteiligt.

„Danke.“

Emily zog sie auf einen Stuhl neben sich.

„Wie geht es dir nach den freien Tagen?“

Laura hatte sich wegen einer Familienangelegenheit ein paar Tage freigenommen.

Sie nickte.

„Es ist alles geklärt.“

Sie unterhielten sich eine Weile. Dann sah Laura Emily an, als wollte sie etwas sagen, brachte aber kein Wort heraus.

Emily reichte ihr eine Packung Kekse.

„Die sind gut, probier mal. Und sag schon, was los ist.“

Laura senkte den Blick.

„Ich ... ich habe gestern Julian gesehen.“

Emily stutzte.

„Wo denn?“

Julian war normalerweise in der Firma. Wenn er ausging, dann meist an Orte, zu denen nicht jeder Zutritt hatte.

„Bei einem Hundezüchter.“

Laura sah sie kurz an.

„Er war mit Katharina dort. Die beiden sahen aus wie ein Paar.“

Katharina hatte einen Zwergspitz, ein hübsches, niedliches Tier.

Als Laura Emilys Gesicht sah, fügte sie hinzu.

„Ich wollte dir das nicht verschweigen. Ihr seid schon so lange verheiratet. Wie kann er immer noch ... Wie kann er dir das antun?“

Emily schwieg.

Sie war blass geworden, ihre Wimpern zitterten leicht.

Laura runzelte die Stirn und nahm ihre Hand.

„Emily, du bist so ein guter Mensch. Warum tust du dir das an?“

Emily lächelte schwach.

„Mir geht es gut, Laura. Ich weiß Bescheid. Nach ein paar Tagen Urlaub hast du bestimmt viel zu tun. Geh ruhig.“

„Dann essen wir mittags zusammen.“

Beim Mittagessen redete Laura eine ganze Weile auf sie ein.

Emily hörte zu, doch kaum etwas davon blieb bei ihr hängen.

Schließlich seufzte Laura.

„Was beschäftigt dich so? Willst du es mir erzählen?“

Emily sah sie ratlos an.

„Laura, was hältst du eigentlich von mir?“

„Eine ganze Menge!“, sagte Laura ohne Zögern. „Du bist einer der besten Menschen, die ich kenne.“

„Ich meine fachlich.“

„Fachlich bist du genauso gut! Du bist die Jüngste am Institut, und ausgerechnet beim wichtigsten Projekt kann niemand deine Arbeit übernehmen.“

Emily schüttelte den Kopf.

„So gut bin ich nicht. Vieles gelingt mir nicht so, wie ich es mir vorstelle.“

„Niemand kann alles perfekt machen.“

„Laura, ich möchte promovieren.“

Laura sah sie verblüfft an.

„Du hast es dir tatsächlich anders überlegt?“

Emily hatte schon mit sechzehn ihr Studium begonnen, an einer der besten Universitäten und im renommierten Fachbereich Physik.

Professor Keller war auf sie aufmerksam geworden. Wegen ihrer hervorragenden Leistungen hatte sie anschließend dort auch ihren Master gemacht.

Nach dem Abschluss hatte er ihr geraten zu promovieren.

Emily hatte abgelehnt.

Sie wollte Julian heiraten.

Professor Keller hatte es bedauert, dass Emily nicht promovieren wollte. Dennoch hatte er ihre Entscheidung respektiert und ihr für die Ehe alles Gute gewünscht.

In den vergangenen zwei Jahren hatte Emily am Institut einiges geleistet. Sie selbst hatte jedoch das Gefühl, wegen ihrer Ehe hinter ihren Möglichkeiten zurückgeblieben zu sein und Professor Keller enttäuscht zu haben.

Aus schlechtem Gewissen hatte sie sich nicht mehr bei ihm gemeldet.

Bis vor Kurzem hatte die Liebe zu Julian jeden anderen Wunsch verdrängt.

Jetzt spürte sie wieder, wie viel ihr die Forschung bedeutete.

Sie wollte sich scheiden lassen und neu anfangen. Sie wollte sich endlich wieder der Physik widmen.

Emily nickte und antwortete leise.

„Ja.“

Laura kannte sie gut.

Emily war freundlich und umgänglich, aber wenn sie sich einmal zu etwas entschlossen hatte, ließ sie sich von niemandem davon abbringen.

„Das freut mich“, sagte Laura. „Professor Keller ist auf seinem Gebiet eine Größe. Bei ihm kannst du viel lernen.“

„Ich weiß nur nicht, ob Professor Keller mich noch als Doktorandin annimmt.“

„Warum denn nicht?“ Lauras Blick wurde traurig. „Bei mir sagt er bestimmt Nein. Um dich reißen sich die Professoren.“

Emily nahm ihre Hand.

„Rede nicht so über dich. Du bist genauso begabt wie ich.“

Laura lächelte.

„Ich drücke dir die Daumen. Sag mir, was er gesagt hat.“

Als sie in ihre jeweiligen Projektgruppen zurückkehrten, verschwand Lauras Lächeln allmählich.

Emily wollte nicht länger warten. In ihrem Büro rief sie Professor Keller an.

Er ging nicht ran.

Noch einmal anzurufen, traute sie sich nicht. Sie hatte Angst, ihn mit ihrer damaligen Entscheidung doch zu sehr enttäuscht zu haben. Am besten ging sie persönlich zu ihm.

Kurz nach fünf schrieb Julian ihr.

„Komm nach Hause und pack deine Sachen.“

Emily sah auf die Arbeit, die noch vor ihr lag.

„Ich brauche noch ungefähr zwei Stunden“, schrieb sie zurück.

Kaum hatte sie das Handy weggelegt, kam schon die nächste Nachricht.

Katharina hatte eine WhatsApp-Gruppe mit der ganzen Familie Hartmann erstellt. Sie schickte ein Foto hinein und markierte Emily in ihrer Nachricht.

„Emily, Julians Sachen sind schon da. Wann kommst du?“

Das Foto zeigte Emilys und Julians Zimmer. Julian räumte gerade seine Sachen ein; seine Hand war auf dem Bild zu sehen.

Katharina hatte das Foto ganz ungeniert in die Familiengruppe gestellt.

Emily lächelte bitter und legte das Handy wieder beiseite.

Als sie mit ihrer Arbeit fertig war, war es fast acht. Sie packte rasch zusammen und fuhr zum Rosenpark.

Viel musste sie nicht mitnehmen. Ihre Waschsachen und ein paar Kleidungsstücke, die sie häufig trug, passten in einen kleinen Koffer.

Damit fuhr sie zum Hartmann-Anwesen.

Sie parkte und ging zum Kofferraum. Plötzlich hörte sie einen Hund bellen.

Das Gebell kam näher.

Der Zwergspitz hatte flauschiges weißes Fell und sah fast wie ein kleiner Fuchs aus. Eigentlich war er ein hübscher, niedlicher Hund.

Doch nun bellte er Emily ununterbrochen an und klang alles andere als freundlich.

Emily mochte Tiere. Aber der Hund bellte so heftig, dass sie sich nicht zu bewegen traute.

Das hielt ihn nicht auf.

Er kam immer näher, und Emily wich einen Schritt zurück.

Da schoss er auf sie zu und schnappte nach ihr.

Emily erschrak und trat instinktiv nach ihm.

Der Zwergspitz war klein und wog vielleicht drei Kilo. Ihr Tritt schleuderte ihn ein paar Schritte zurück.

Sie hatte nicht fest zutreten wollen. Sie wollte nur verhindern, dass er sie biss.

„Flocke!“

Emily hob den Kopf.

Katharina kam auf sie zugelaufen.

Hinter ihr folgte Julian, der Emily kühl ansah.

Katharina nahm den Hund auf den Arm und untersuchte ihn aufgeregt. Dann sah sie Emily mit geröteten Augen an.

„Wenn du ein Problem mit mir hast, dann sag es mir. Aber Flocke ist doch so klein. Wolltest du ihn etwa tottreten?“

Emily hielt sich noch immer die Hand an die Brust. Der Schreck saß ihr in den Knochen.

Mit einem Angriff des Hundes hatte sie nicht gerechnet.

Normalerweise bissen solche Haustiere doch nicht einfach zu. Aber als Flocke plötzlich auf sie zugesprungen war, hatte sie sich erschrocken.

Da spielte es keine Rolle, wie klein er war.

„Er ... er wollte mich beißen“, sagte sie mit zitternder Stimme.

Julian kam mit großen Schritten auf sie zu.

„Emily, das ist doch nur ein kleiner Hund. Seit wann hast du denn solche Angst?“

Katharina kam mit Flocke auf dem Arm zu Julian.

„Können wir das bitte später klären? Fahr mich mit Flocke erst mal zum Tierarzt.“

Emily nahm ihren Koffer und ging allein ins Haus.

Sie räumte ihre Sachen ein, duschte und legte sich ins Bett.

Nach einem Moment rückte sie noch ein Stück zur Seite.

Das Bett war zwei Meter breit. Emily nahm nicht einmal ein Drittel davon ein.

Irgendwann kam Julian zurück.

Als er sie ruhig im Bett liegen sah, entspannte sich sein Gesicht ein wenig.

Dann bemerkte er, wie dicht sie am Bettrand lag. Sie hielt ganz bewusst Abstand zu ihm.

Sofort verdüsterte sich seine Miene.

Er legte sich ebenfalls hin und drehte ihr den Rücken zu. Zwischen ihnen war genug Platz für eine weitere Person.

Emily schlief, bis der Wecker klingelte.

Im Rosenpark hatte sie nie gewusst, wann Julian morgens aufstand. Wenn sie wach wurde, war er meistens schon weg.

Diesmal spürte sie noch vor dem Öffnen der Augen, dass etwas anders war.

Eine warme Hand lag auf ihrer nackten Taille. Unter ihrer eigenen Hand fühlte sie warme, feste Haut.

Sie berührte Julians Brust.

Als sie die Augen öffnete, sah sie direkt auf seine Brustmuskeln.

Sie blickte auf und traf seinen Blick.

Verlegen wollte Emily ihn von sich schieben. Doch Julian hielt ihre Hand fest und drückte sie unter sich.

Sie geriet in Panik.

„Was machst du?“

Julian gab ihr keine Antwort.

Für Emily gehörten Liebe und Berührung untrennbar zusammen.

Ohne Liebe fühlte sich jede Berührung für sie falsch an.

Julian dagegen konnte es offenbar problemlos trennen.

Emily ließ seine Küsse über sich ergehen, doch ihr Blick blieb kalt.

Julian hielt inne. Seine Miene blieb ruhig, doch sein Blick war eisig.

„Was soll das Theater? Du bist meine Frau! Oder sparst du dich etwa für einen anderen auf?“

Dann stand er auf und verschwand im Bad.

Emily blieb noch ein paar Sekunden reglos liegen, bevor sie die Decke über sich zog.

Was war sie eigentlich für ihn?

Sie war seine Frau, und trotzdem schien sie ihm nichts zu bedeuten.

Wahrscheinlich lag es einfach daran, dass er sie nicht liebte.

Bei den Hartmanns wurde gemeinsam gefrühstückt. Als Emily nach unten kam, waren die anderen bereits in ein lebhaftes Gespräch vertieft.

Doch kaum entdeckte Katharina sie, wirkte sie plötzlich nervös.

„Emily, bitte tritt Flocke nicht noch mal. Ich bitte dich!“

この本を無料で読み続ける
コードをスキャンしてアプリをダウンロード

最新チャプター

  • Seine Ex im Glück, der CEO in Tränen   Kapitel 30

    Katharina sah sie feindselig an.„Was soll das heißen?“Emily antwortete nicht darauf. Sie sah ihr mit dunklen Augen ins Gesicht.„Flocke ist tot. Tut dir das gar nicht weh?“Katharina stockte. Dann wurde sie wütend.„Du wagst es noch, von ihm anzufangen?“Emily zog einen Mundwinkel hoch.„Wir sind allein. Du musst mir nichts vorspielen. Hast du nachts keine Albträume? Taucht Flocke da nie auf?“„Emily!“ Katharinas Stimme zitterte. „Ich habe keine Ahnung, wovon du redest! Was soll dieser Unsinn?“Emily merkte, dass sie einen wunden Punkt getroffen hatte.Von Anfang an hatte sie vermutet, dass Katharina ihren Hund selbst getötet hatte.Sie hatte alles sorgfältig vorbereitet. Immer wieder hatte sie betont, dass Flocke nur auf Emily so aggressiv reagierte. Vor allen hatte sie Emily angefleht, ihm nichts anzutun.Damit stand für die Familie bereits fest, wer schuld war, sobald dem Hund etwas passierte.Flocke war für Katharina offenbar nur ein Mittel gewesen, um Emily zu schaden.Die wirkl

  • Seine Ex im Glück, der CEO in Tränen   Kapitel 29

    Am Tisch sagte niemand etwas.Nach ein paar Sekunden brach Thomas das Schweigen.„Sie hat mir gesagt, dass sie gerade viel zu tun hat und deshalb woanders wohnt.“Claudia verzog den Mund. „Wie viel kann das schon sein? Mehr zu tun als Julian hat sie bestimmt nicht.“Thomas ging nicht darauf ein. Er sah seinen Sohn an.„Schau bei Gelegenheit mal nach Emily.“Julian schwieg. Er hielt den Blick gesenkt. Was er dachte, war ihm nicht anzusehen.„Wann soll er das denn noch machen?“, sagte Katharina. „Er hat doch schon so viel um die Ohren. Ich fahre einfach mal bei ihr vorbei.“„Wenigstens du denkst mit“, sagte Claudia. „Im Gegensatz zu Emily …“Julian sah zu ihr hinüber.Claudia brach ab.Fünf Tage vor Weihnachten erschien Katharina im Forschungsinstitut.Emily kam zu ihr heraus. Ihr Blick war kühl.„Was willst du?“Katharina lächelte sie an. „Warum kommst du nicht mehr nach Hause? Alle machen sich Sorgen und haben mich gebeten, nach dir zu sehen.“„Es ist niemand sonst hier. Du kannst dir

  • Seine Ex im Glück, der CEO in Tränen   Kapitel 28

    Emily schwieg ein paar Sekunden.„Ich werde mich scheiden lassen.“Es war kein Wunsch mehr. Es war ein Entschluss.Sophie seufzte. „Wenn du dir sicher bist, stehe ich hinter dir. Aber Emmi, ist dir klar, dass ihr danach vielleicht völlig getrennte Wege geht?“Emily hatte Sophie nie von ihren Gefühlen für Julian erzählt.Ihre Liebe hatte sie tief in sich verborgen. Niemand außer ihr wusste davon.Vielleicht war das gut so. Wenigstens musste sie bei der Scheidung nicht auch noch vor anderen offenlegen, wie sehr sie litt.„Das ist doch gut“, sagte sie. „Ich will ihn danach auch nicht mehr sehen.“Plötzlich hörte sie draußen ein Geräusch.„Warte kurz.“Sie ging zur Tür, öffnete sie und sah hinaus.Der Flur war still und menschenleer.Ihr Ruheraum lag direkt neben dem Büro. Es war nur ein winziges Zimmer. Die einfache Holztür hielt kaum Geräusche ab.Emily schloss sie wieder.„Was ist los?“, fragte Sophie.„Nichts. Eine Scheidung bedeutet doch, dass es vorbei ist. Da ist es ganz normal, dan

  • Seine Ex im Glück, der CEO in Tränen   Kapitel 27

    Ihre Bewerbungsunterlagen für das Promotionsprogramm waren eingereicht. Emily wusste nicht, wie lange die Prüfung der Unterlagen noch dauerte. Danach standen noch eine schriftliche Fachaufgabe und ein Auswahlgespräch an.Um eine Unterkunft über die Universität konnte sie sich wohl erst im neuen Jahr kümmern. Bis dahin dauerte es noch ein bis zwei Monate.So lange wollte sie keinesfalls bei den Hartmanns bleiben. Sie musste also eine andere Wohnmöglichkeit finden.Um halb acht erinnerte sie ihr Handy an die Verabredung. Sie packte ihre Sachen und fuhr zu dem Café, in dem sie sich mit Thomas treffen wollte.Sie wartete erst wenige Minuten, als er kam.Emily stand rasch auf. „Hallo, Thomas.“Er deutete ihr, sich wieder zu setzen. „Was gibt es denn, das wir nicht zu Hause besprechen können?“Emily sah auf ihre Porzellantasse. Dann kam sie ohne Umschweife zur Sache.„Ich werde mich von Julian scheiden lassen.“Thomas hatte gerade seine Teetasse gehoben. Fast entglitt sie ihm.„Was?“Nun war

  • Seine Ex im Glück, der CEO in Tränen   Kapitel 26

    Niemand wusste, mit welcher Zärtlichkeit und Geduld der betrunkene Julian sich Emily in dieser Winternacht widmete. So war er noch nie mit ihr umgegangen.Am nächsten Morgen ging sie, bevor er aufwachte.Wie immer hatte sie viel zu tun. Außerdem wollte sie mit Florian das Chemiewerk besichtigen.Kurz vor zehn rief er an. Er wartete unten auf sie.Emily legte auf und stand zu hastig auf. Ein schmerzhaftes Ziehen fuhr ihr durch den Unterleib.Sie legte eine Hand auf den Bauch. Doch der Schmerz war bereits wieder verschwunden.Sie nahm ihre Tasche und ging nach unten.Florian stand vor dem Gebäude. Groß, aufrecht, mit seinem sanften Lächeln sah er ausgesprochen gut aus.„Florian.“ Emily ging rasch auf ihn zu. „Es tut mir leid, dass du wegen mir extra herkommen musst.“„Dafür musst du dich doch nicht entschuldigen.“ Er öffnete ihr die Beifahrertür. „Wir fahren hin, sehen uns alles an und essen auf dem Rückweg etwas. Dann bist du rechtzeitig für den Nachmittag wieder hier.“„Danke.“Unterwe

  • Seine Ex im Glück, der CEO in Tränen   Kapitel 25

    Der Mann hatte sie doch nicht mehr alle.Zum Glück kam der Aufzug. Emily stieg rasch ein.Vincent folgte ihr nicht.„Bis bald, Frau Hartmann!“Hoffentlich nie wieder.Sie drückte etwas heftiger als nötig auf die Taste.Oben betrat sie den privaten Salon und sah Sebastian.Sie war ihm schon ein paarmal begegnet und wusste, dass er ein Frauenheld war.Obwohl Julian mit ihm befreundet war, hatte er sich diese Angewohnheit nicht abgeschaut.In seinem Herzen war wohl von Anfang an nur Platz für Katharina gewesen.Emily verdrängte den schmerzlichen Gedanken und lächelte über sich selbst.Noch immer hatte sie ihre Gefühle nicht im Griff. Sobald es um Julian ging, war es mit ihrer Selbstbeherrschung vorbei.„Da bist du ja.“ Sebastian sah zu ihr und lächelte. „Er hat ordentlich getrunken, lässt sich von mir aber nicht anfassen. Frag mich nicht, was das wieder soll.“Emily nickte. „Danke, Sebastian.“Er kannte Julians Frau kaum. Sie war still und zurückhaltend, machte kein Aufhebens um sich und

続きを読む
無料で面白い小説を探して読んでみましょう
GoodNovel アプリで人気小説に無料で!お好きな本をダウンロードして、いつでもどこでも読みましょう!
アプリで無料で本を読む
コードをスキャンしてアプリで読む
DMCA.com Protection Status