Mag-log inAlle in der Firma kannten seine schreckliche Persönlichkeit und mieden ihn, als wäre er der Teufel persönlich. Als seine letzte persönliche Assistentin wegen eines unnötigen Fehlers gefeuert wurde, sorgte der Personalverantwortliche schnell für Ersatz. Kimberly Clark braucht verzweifelt Geld, um die hohen Schulden ihres Vaters und ihre überfällige Miete zu begleichen. Als sie online eine Stellenausschreibung sah, in ihrer Lieblingsfirma und mit einem lukrativen Gehalt, bewarb sie sich sofort. Sie war glücklich, einen Job in einer renommierten Firma mit einem verlockenden Gehalt zu bekommen, aber womit sie nicht rechnete, war die vollständige Wendung der Ereignisse. Ihr Vorstellungsgespräch als persönliche Assistentin des CEO von Coiller_Global Cooperation entpuppte sich als ihr Heiratsantrag. Eine Vertragsehe mit dem gutaussehenden, unhöflichen, kalten, egozentrischen, arroganten Milliardärssohn von Mr. Robertson, dem gefährlichen Geschäftsmann, der ihrem Vater, Mr. Jacob, Geld für sein gescheitertes Transportunternehmen lieh und ihr nun das Leben zur Hölle macht. Wird Kimberly den Vertragsehe-Antrag dieses Mannes annehmen, dessen Vater ihr Leben elend gemacht hat? Oder wird sie lieber eine Alternative finden?
view moreBesitzanspruchAus Kimberlys Sicht„Wofür hielt er mich?"Die Welt blieb stehen. Mr. Robertsons Finger glitt immer noch über meine nackte Schulter, seine Berührung fühlte sich kalt und irritierend an, er tropfte seine Worte wie Gift. Mein anderer Junge hätte besseren Gebrauch von diesem Körper gemacht. Die Andeutung ließ mir den Magen zusammenziehen. Ich wollte allein bei dem Gedanken daran schreien oder vielleicht weglaufen. Aber mein Körper war zu Stein geworden. Ich konnte nicht einmal weglaufen.Dann bewegte sich Jason.Seine Hand schoss hervor und packte das Handgelenk seines Vaters, riss es mit solcher Wucht von meiner Schulter weg, dass Mr. Robertson tatsächlich rückwärts stolperte. Seine Handlung war so plötzlich und so gewalttätig, dass die umstehenden Fotografen nach Luft schnappten. Kamerablitze explodierten wie Feuerwerk und hielten jeden Winkel der sich entfaltenden Katastrophe fest.„Fass sie ja nie wieder an." Jasons Stimme war leise, kaum mehr als ein Flüstern, aber si
Eine Schachfigur im Spiel eines MilliardärsAus Kimberlys Sicht„Er hat dich nicht erwähnt", sagte ich und versuchte, meine Stimme ruhig zu halten. „Aber andererseits reden wir nicht wirklich über seine vergangenen Beziehungen. Was wir haben, ist anders ... besonders."Isabellas Augen verengten sich. „Besonders? Ist es das, was er dir erzählt hat?" Sie trat näher, ihre Präsenz füllte den kleinen Umkleideraum. „Lass mich dir etwas erklären, kleines Mädchen. Jason liebt dich nicht. Er liebt niemanden. Er ist dazu nicht fähig. Was du hast, ist eine geschäftliche Vereinbarung. Eine Wette mit seinem Großvater. Und sobald diese Wette gewonnen ist, wirst du weggeschmissen wie jedes andere Spielzeug, dessen er überdrüssig geworden ist."Mein Herz hämmerte, aber ich weigerte mich, sie es sehen zu lassen. „Sie wissen nichts über unsere Beziehung."„Ich kenne Jason", zischte Isabella. „Ich weiß, wie er denkt. Wie er funktioniert. Er hat dich ausgesucht, weil du verzweifelt und leicht zu kontroll
Die Höhle des LöwenAus Kimberlys SichtJason hielt wenige Zentimeter von meinem zitternden Körper entfernt inne. Seine Augen senkten sich langsam auf seine blutigen Knöchel, musterten sie mit nahezu klinischer Intensität, bevor sie sich wieder zu meinem Gesicht hoben. Er räusperte sich, das Geräusch hallte tief in meinen Ohren wider.„Es ist Zeit für ihr öffentliches Debüt, meinst du nicht auch, Frauchen?"Das Wort traf mich wie ein Schlag. Frauchen. Mit solch beiläufigem Spott ausgesprochen, als wäre unsere Vereinbarung etwas Belustigendes und nicht die Gefängnisstrafe, die sie tatsächlich war. Ich drückte meinen Rücken fester gegen die Wand und wünschte mir verzweifelt, sie würde mich verschlucken.„Ich... ich weiß nicht, ob ich gehen kann", stammelte ich und hasste die Schwäche in meiner Stimme. „Eine öffentliche Veranstaltung? Mit Leuten? Ich bin nicht bereit dafür." murmelte ich vor mich hin.Er zischte durch die Zähne, während sich ein kaltes Lächeln auf seinem gutaussehenden G
Meine neue RealitätAus Kimberlys SichtIch verbrachte den Rest des Tages damit, mein neues Gefängnis zu erkunden. Die Villa war endlos ... mit unzähligen Fluren und Zimmern, jedes schien prächtiger als das vorherige. Dann eine Bibliothek mit ledergebundenen Büchern, die aussahen, als wären sie nie geöffnet worden. Ein Speisesaal mit einem Tisch, der dreißig Personen Platz bot. Was mich am meisten erschütterte, war der Wintergarten voller exotischer Blumen, die alles mit ihrer sanften und zarten Süße erfüllten.Das Personal beobachtete mich, wohin ich auch ging. Ich konnte sie sehen. Margaret und die anderen Zimmermädchen, der Butler, die Gärtner, sie alle verfolgten, wohin ich ging, mit kalten, misstrauischen Augen. Ich ertappte zwei von ihnen in der Küche beim Flüstern, als sie dachten, ich würde nicht zuhören.„Sie sieht arm aus", zischte eine von ihnen. „Hast du gesehen, wie sie angezogen war, als sie ankam? Wie eine Straßenbettlerin."„Der Herr hat seine Gründe", erwiderte die an

















