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Kapitel 75

Author: Jude Vincent
last update publish date: 2026-10-13 17:16:42

Und dann war Lucien aus den Schatten getreten.

Er hatte kein Mitleid angeboten. Er hatte Macht, Gewissheit und absoluten Schutz geboten. Er hatte die Schulden mit einer einzigen Unterschrift weggewischt, ihren Vater in ein sonnendurchflutetes, sicheres Zuhause mit privater medizinischer Versorgung umgezogen und Alessia in eine Festung geholt, wo niemand ihre Verletzlichkeit jemals wieder ausnutzen konnte.

Sie blickte seitlich zu ihm auf. Lucien starrte aus dem Fenster, sein Gesichtsausdruck ruh
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  • Seine Plus-Size-Vertragsfrau für sich beanspruchen   Kapitel 75

    Und dann war Lucien aus den Schatten getreten.Er hatte kein Mitleid angeboten. Er hatte Macht, Gewissheit und absoluten Schutz geboten. Er hatte die Schulden mit einer einzigen Unterschrift weggewischt, ihren Vater in ein sonnendurchflutetes, sicheres Zuhause mit privater medizinischer Versorgung umgezogen und Alessia in eine Festung geholt, wo niemand ihre Verletzlichkeit jemals wieder ausnutzen konnte.Sie blickte seitlich zu ihm auf. Lucien starrte aus dem Fenster, sein Gesichtsausdruck ruhig und gefasst, aber sein Daumen strich rhythmisch in einer stummen, unbewussten Geste des Trostes über ihren Handrücken.Er glaubt, er hätte mich gerettet, dachte Alessia bei sich mit einem warmen, anschwellenden Herzen. Und das hat er. Aber er hat sich auch selbst gerettet. Wir haben einander geheilt.Vierzig Minuten später bog das Auto geschmeidig durch die offenen Tore einer ruhigen, von Bäumen gesäumten Vorstadtstraße ein und hielt vor einem charmanten, einstöckigen Backsteinhaus mit einer

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    Die Morgenluft außerhalb des Vance-Anwesens war frisch und kühl und trug den reinen Duft von feuchter Erde und blühendem weißem Jasmin in sich.Im Inneren des Hauptschlafzimmers waren die schweren Samtvorhänge halb vor die hohen Glasfenster gezogen und ließen weiche, bleiche Streifen von Morgenlicht über den plüschigen weißen Teppich wandern. Der Raum war völlig still, abgesehen von dem langsamen, rhythmischen Atem zweier Menschen, die nach einem Leben voller Stürme endlich einen absoluten sicheren Hafen gefunden hatten.Lucien wachte langsam auf. Die ersten Minuten öffnete er die Augen nicht. Er lag einfach ganz still auf der weichen Matratze und musterte die körperlichen Empfindungen um sich herum. Das stetige, tröstliche Gewicht, das an seiner Seite ruhte; der schwache, süße Duft von Vanille und Lavendel in der Luft; und der warme, beruhigende Rhythmus von Alessias Atem an seiner Schulter.Über dreißig Jahre lang waren Luciens Momente des Aufwachens ein heftiger Ruck gewesen. Sein

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    Die Morgensonne stieg hoch über die weitläufigen Rasenflächen des Vance-Anwesens auf und tauchte den Himmel in sanfte Töne von Gold und Rosa.Im Inneren des großen Hauses war alles vollkommen still und friedlich. Es gab keine schrillenden Wecker, keinen lauten Straßenlärm und keine plötzlichen Notfälle, die im digitalen Posteingang unten warteten. Für Lucien und Alessia waren die Morgen zu einem langsamen, sanften Ritual ruhiger Geborgenheit geworden.Alessia wachte zuerst auf. Sie lag einige Minuten ganz still da, ihren Kopf bequem auf dem weichen weißen Kissen gebettet. Sie lauschte dem stetigen, ruhigen Geräusch von Luciens Atem neben sich. Einer seiner starken Arme lag locker um ihre Taille geschlungen und hielt sie selbst im Schlaf nahe bei ihm.Sie drehte den Kopf leicht, um ihn anzusehen. Im sanften Morgenlicht wirkten die scharfen, strengen Züge seines Gesichts entspannt. Der Mann, der Multi-Milliarden-Dollar-Konzerne befehligte und Konkurrenten in der Wirtschaft das Fürchten

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    Die Morgenbrise raschelte durch die grünen Bäume vor den hohen Küchenfenstern und trug einen kühlen, reinen Duft in den hellen Raum.Alessia saß Lucien gegenüber an dem kleinen Holztisch und trank ihren warmen Kaffee aus. Die schwere Panik der Vergangenheit war verschwunden, ersetzt durch den leichten Rhythmus eines ruhigen Lebens.„Wir müssen den Liefertermin für die Wickelkommode des Babys überprüfen“, sagte Alessia und stellte ihren Keramikbecher ab. „Und ich möchte mir die Vorhänge ansehen, über die wir gestern gesprochen haben.“Lucien griff über den Tisch, seine Finger streiften sanft ihre Hand. „Erledigt. Ich habe Marcus bereits gesagt, dass er die Lieferung für heute Nachmittag bestätigen soll. Und was die Vorhänge angeht, können wir sie direkt nach dem Frühstück gemeinsam aussuchen.“Alessia lächelte und spürte eine tiefe, stetige Wärme in ihrer Brust. „Du hast wirklich auf alles eine Antwort, nicht wahr?“„Nur wenn es darum geht, dich glücklich zu machen“, antwortete Lucien

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    Die Morgensonne weckte die Welt mit einem sanften, warmen Licht.Sie kroch langsam über das grüne Gras des Vance-Anwesens und schien hell gegen die hohen Glasfenster des großen Hauses. Im Inneren des Hauptschlafzimmers war der Raum ruhig und friedlich. Es gab keine lauten Geräusche, keine schrillenden Wecker und keine blinkenden roten Lichter auf Computermonitoren.Lucien öffnete langsam die Augen.Für eine Sekunde rührte er sich nicht. Er spürte ein weiches, warmes Gewicht, das an seiner Seite ruhte. Er blickte hinab und sah Alessia tief und fest neben sich schlafen. Ihr langes dunkles Haar war über das weiße Kissen ausgebreitet wie Seide. Eine ihrer Hände ruhte sanft auf seiner Brust, genau über seinem stetigen Herzschlag.Lucien lächelte vor sich hin. Es war ein kleines, ruhiges Lächeln, das er selten jemand anderem auf der Welt zeigte. Er blieb ganz still liegen, um sie nicht zu wecken. Er blickte einfach in ihr Gesicht und beobachtete den ruhigen, glücklichen Ausdruck darauf.Vor

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    Stattdessen sprachen sie über kleine, einfache Dinge. Sie sprachen über Namen für das Baby. Sie sprachen darüber, weiße Rosen in die Blumenkästen vor dem Kinderzimmerfenster zu pflanzen. Sie sprachen darüber, wie schnell die Wochen vergingen und wie sehr sie sich darauf freuten, ihr Kind in den Armen zu halten.Für Lucien fühlte sich jedes einzelne Wort, das Alessia sprach, wie ein Geschenk an. Für einen Mann, der sein gesamtes Leben damit verbracht hatte, sein Herz hinter eisernen Toren und kalten Berechnungen zu bewahren, war es der größte Sieg, den er je errungen hatte, zu lernen, gewöhnliche Momente über einer Schüssel Suppe zu teilen.Nach dem Abendessen kehrten sie nicht zu ihren Computern oder Arbeitszimmern zurück.Sie traten durch die gläsernen Flügeltüren hinaus in den Rückgarten, während sich die Schatten der Dämmerung über den grünen Rasen ausbreiteten. Die Abendluft war kühl und frisch und trug den süßen Duft von feuchter Erde und blühendem Jasmin in sich.Der große Marmo

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