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Kapitel 77

Author: Jude Vincent
last update Petsa ng paglalathala: 2026-10-14 16:06:52

Die Nachmittagssonne begann ihren langsamen, goldenen Abstieg zum westlichen Rand des Vance-Anwesens und tauchte die weitläufigen Rasenflächen in lange, bernsteinfarbene Schatten.

Im Inneren des großen Hauses war die Luft kühl und still. Die schwere Arbeit des Tages – die E-Mails, die Sicherheits-Updates, die aus der Stadt übermittelten Logistikberichte – war im Arbeitszimmer weggeschlossen. Lucien hatte sich selbst vor Wochen eine strikte Regel auferlegt: Sobald die Uhr den späten Nachmittag a
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    Während das Vance-Anwesen in die warme, ruhige Umarmung der Familie und des Herbstregens gehüllt war, braute sich meilenweit entfernt im Herzen der Stadt ein ganz anderes Wetter zusammen.Hoch über den nassen, überfüllten Straßen, im obersten Stockwerk eines eleganten Wolkenkratzers aus Stahl und Glas, saß Evander allein in seinem Vorstands-Arbeitszimmer.Der Raum war dunkel. Die Deckenlichter waren ausgeschaltet, und die einzige Beleuchtung stammte von dem grauen, verhängten Stadtlicht, das sich durch die raumhohen Fenster drängte. Draußen schlug der Regen einen scharfen, aggressiven Rhythmus gegen das Glas. Drinnen roch die Luft nach abgestandenem Kaffee, teurem Herrenparfüm und einer schweren, erstickenden Anspannung.Evander starrte hinab auf die polierte Mahagonioberfläche seines massiven Schreibtisches. Vor ihm ausgebreitet lagen drei separate Dokumente, gedruckt auf makellosem weißem Papier mit dem Briefkopf der Top-Wirtschaftskanzleien der Stadt.Seine Augen scannten die Worte

  • Seine Plus-Size-Vertragsfrau für sich beanspruchen   Kapitel 79

    Der Herbstwind heulte leise gegen die hohen Glasfenster des Vance-Anwesens, doch im Inneren der Hauptsuite war die Luft warm, süß und vollkommen still.Alessia stand nahe dem Fenster und blickte hinaus auf die vorderen Tore. Der Himmel draußen war in einem blassen, wässrigen Grau gehalten und versprach Regen, bevor der Nachmittag zu Ende ging. Sie trug ein lockeres, weiches cremefarbenes Kleid, das sich bequem um ihre volle, gerundete Figur schmiegte. Ihre Hände ruhten sanft über ihrem Bauch und spürten das schwere, beruhigende Gewicht des Kindes, das in ihr heranwuchs.Ein sanftes Klopfen ertönte an der schweren Schlafzimmertür aus Eichenholz.„Herein“, sagte Alessia leise.Die Tür klickte auf und Lucien trat in den Raum. Er trug ein dunkelgraues Hemd, dessen Ärmel bis zu den Unterarmen hochgekrempelt waren und die starken, muskulösen Linien seiner Arme enthüllten. Sein dunkles Haar war leicht zerzaust, und sein markantes Gesicht trug jenen vertrauten Ausdruck intensiver, laserfokuss

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    Die Abendluft wurde kühler, als die Sonne vollständig unter den Horizont sank und den Himmel in tiefe Schattierungen von Violett und dunklem Indigo tauchte. Die hohen Eichen auf dem Vance-Anwesen warfen lange, ruhige Schatten über die Stein-Patio.Im Inneren des Hauses hatte Avery ein warmes, einfaches Abendessen auf dem Esstisch abgedeckt zurückgelassen – gebratenes Hähnchen, weiche Butterkartoffeln und eine Schüssel frisches Grünzeug. Aber weder Lucien noch Alessia waren bereits nach drinnen gegangen. Sie saßen weiterhin Seite an Seite auf dem langen, gepolsterten Outdoor-Sofa, gehüllt in eine große Kaschmirdecke, die Lucien von den Sesseln drinnen geholt hatte, um sie über ihre Schultern zu legen.Der Garten war ruhig. Das einzige Geräusch war das sanfte Rascheln der Blätter in der Nachtbrise und das fernere Zirpen der Grillen, die sich im hohen Gras versteckten.Alessia hielt einen warmen Becher Kamillentee mit beiden Händen und starrte hinab auf den wirbelnden Dampf, der vom Kera

  • Seine Plus-Size-Vertragsfrau für sich beanspruchen   Kapitel 77

    Die Nachmittagssonne begann ihren langsamen, goldenen Abstieg zum westlichen Rand des Vance-Anwesens und tauchte die weitläufigen Rasenflächen in lange, bernsteinfarbene Schatten.Im Inneren des großen Hauses war die Luft kühl und still. Die schwere Arbeit des Tages – die E-Mails, die Sicherheits-Updates, die aus der Stadt übermittelten Logistikberichte – war im Arbeitszimmer weggeschlossen. Lucien hatte sich selbst vor Wochen eine strikte Regel auferlegt: Sobald die Uhr den späten Nachmittag anzeigte, verengte sich seine gesamte Welt auf die Wände dieses Hauses und die Frau, die darin ruhte.Alessia stand nahe den hohen Glastüren des hinteren Wohnzimmers und blickte hinaus auf die Stein-Patio und die dahinterliegenden gepflegten Gärten. Sie trug ein weiches, locker sitzendes smaragdgrünes Kleid, das sich sanft um ihre vollen, üppigen Kurven schmiegte. Ihr dunkles Haar war halb zurückgesteckt und fiel in dichten Wellen über ihre Schultern.Sie spürte einen sanften, rollenden Tritt geg

  • Seine Plus-Size-Vertragsfrau für sich beanspruchen   Kapitel 76

    „Ich habe an Gewürzgurken gedacht“, gestand Alessia, während ihre dunklen Augen vor Belustigung und leichter Verlegenheit strahlten. „Speziel an diese scharfen Dillgurken, die Avery gestern gekauft hat. Und vielleicht ein kleines Stück getoastetes Sauerteigbrot mit kräftigem Cheddar-Käse.“Lucien starrte sie drei Sekunden lang an. Dann breitete sich ein langsames, unglaublich zärtliches Lächeln auf seinem Gesicht aus – die Art von Lächeln, die er ausschließlich für sie reservierte und die jede Spur des kalten, einschüchternden Milliardärs dahinschmelzen ließ, den die Welt da draußen kannte.„Gewürzgurken und Cheddar-Käse um zwei Uhr morgens“, wiederholte Lucien leise. „Wenn mir vor einem Jahr jemand gesagt hätte, dass meine Hauptverantwortung um diese Uhrzeit darin bestehen würde, fermentierte Gurken für meine Frau zu beschaffen, hätte ich ihn feuern lassen.“„Du kannst mich morgen feuern“, neckte Alessia ihn leicht, rückte zurecht, sodass sie aufrecht am Kopfteil saß, und zog das Lak

  • Seine Plus-Size-Vertragsfrau für sich beanspruchen   Kapitel 75

    Und dann war Lucien aus den Schatten getreten.Er hatte kein Mitleid angeboten. Er hatte Macht, Gewissheit und absoluten Schutz geboten. Er hatte die Schulden mit einer einzigen Unterschrift weggewischt, ihren Vater in ein sonnendurchflutetes, sicheres Zuhause mit privater medizinischer Versorgung umgezogen und Alessia in eine Festung geholt, wo niemand ihre Verletzlichkeit jemals wieder ausnutzen konnte.Sie blickte seitlich zu ihm auf. Lucien starrte aus dem Fenster, sein Gesichtsausdruck ruhig und gefasst, aber sein Daumen strich rhythmisch in einer stummen, unbewussten Geste des Trostes über ihren Handrücken.Er glaubt, er hätte mich gerettet, dachte Alessia bei sich mit einem warmen, anschwellenden Herzen. Und das hat er. Aber er hat sich auch selbst gerettet. Wir haben einander geheilt.Vierzig Minuten später bog das Auto geschmeidig durch die offenen Tore einer ruhigen, von Bäumen gesäumten Vorstadtstraße ein und hielt vor einem charmanten, einstöckigen Backsteinhaus mit einer

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