Mag-log in~ KIRA ~Was auch immer Ryker hat, was auch immer er weiß – ich habe das Gefühl, dass es der Schlüssel sein könnte, Layla endlich Stück für Stück auseinanderzureißen.Und ich werde da sein, um verdammt noch mal zuzuschauen, wie sie zerbricht.„Die Bezahlung wird kein Problem sein“, Dads Stimme durchbricht die Stille. „Du bekommst dein Geld, Ryker.“Der gesamte Raum fühlt sich irgendwie kälter an, die Art von knochentiefer Kälte, die nichts mit der Feuchtigkeit oder dem Geruch von rostigem Metall des unterirdischen Bunkers zu tun hat. Es hat mit Rykers Schweigen und Verhalten zu tun, der Art, wie er sich in seinem Stuhl zurücklehnt, als würde er den Ort verdammt noch mal besitzen.„Geld ist gut“, ein selbstgefälliges Grinsen zerrt an einer Ecke von Rykers Mund, während er rhythmisch mit seinen rau aussehenden Fingern in einem langsamen Muster auf die Tischoberfläche tippt, „aber Geld wird nicht reichen.“„Was zum Teufel meinst du?“ plappere ich scharf heraus. Seine Augen wandern sofort
~ KIRA ~Daddys Bunker riecht nach Staub, feuchtem Beton und rostigem Metall.Ich kann mich kaum noch erinnern, wann ich das letzte Mal hier war, aber ich bin sicher, dass es über drei Jahre her ist. Auch wenn dieser Bunker ein verlassener Ort ist, der unterirdisch und meilenweit von der Grenze der Bloodhounds versteckt liegt, ist er immer noch der perfekte Ort für dieses Treffen.Isoliert. Still. Ein Ort, der unter der Erde verborgen ist und nie das Tageslicht sieht.Nachdem ich mich neben Dad auf einen Stuhl aus Stahl gesetzt habe, verschränke ich die Arme unter meinen Brüsten und versuche, meinen Ekel zu verbergen, während ich Ryker Lockhart streng beobachte. Die einzelne Glühbirne, die über dem Tisch hängt, der uns von Ryker trennt, flackert alle paar Sekunden.Rykers wettergegerbtes Gesicht hat eine tiefe, schreckliche Narbe, die quer über seine linke Wange verläuft. Sein Mund zieht sich in einer Ecke nach oben, eher zu einem Grinsen als zu einem Lächeln, und er beobachtet mich.
~ LAYLA ~Mein Magen macht einen Salto.„Sexy?“ ich stöhne. „Ich mache kein Sexy.“„Nun, du wirst es gleich.“ Brie plappert so schnell heraus, dass sie schon bald verschiedene Mode-Stil-Ideen aufzählt, ihr Mund und Kopf bewegen sich schneller, als ich mithalten kann.„Wir brauchen etwas in einer kühnen Farbe“, sie tippt ans Kinn. „Etwas Elegantes und Auffälliges. Blutrot, vielleicht. Oder Schwarz.“„Oder eine traumhafte Kombination aus beidem. Jedes davon wird absolut zu deinem Haar passen, Layla.“ Zuby rückt näher an mich heran und mustert mich, als würde sie jeden physischen Teil meines Körpers bewerten, den ihre Augen sehen können. „Du hast auch diese verdammten Kurven. Du zeigst sie nur nie genug.“„Ich denke nicht—“„Nein“, unterbricht mich Zuby in einer süßen, aber festen Stimme. „Kein Denken. Du hast Ja gesagt. Das war’s. Jetzt machen wir dich so aussehen wie die Badass-Schönheit, die du bist.“Brie kichert zustimmend, und Zuby gibt ihr ein High Five. Sie lächeln. Sie sind glüc
~ LAYLA ~ABENDIch fühle immer noch, als würde mein Herz zerrissen.Cupcake kichert, während sie auf meinem Schoß sitzt, genau dort, wo wir uns auf Bries Bett niedergelassen haben. Abgelenkt fahre ich mit den Fingern durch ihr Haar und löse einen kleinen Knoten. Brie und Zuby sind auch auf dem Bett, ausgestreckt über der Matratze und sehen immer noch müde von ihren Schichten im Rudelkrankenhaus aus.Ich schätze, dort zu arbeiten ist nicht leicht.Bries Zimmer ist so wunderschön und gemütlich, und da ist einfach etwas Bezauberndes daran, das mich fühlen lässt, als wollte ich nicht gehen. Die Wände sind in einem weichen Lavendelton gehalten, und es gibt Collagen aus zufälligen Modedesign-Postern, rosa Haftnotizen und kritzelten Wandzitaten. Bries Bett, an dem wir vier gerade festkleben, hat eine Menge verwickelter, nicht zusammenpassender roter und grauer Decken, die so weich sind, und die Luft hier riecht schwach nach einem zitrusartigen Zitronenduft.„Ich bin so verdammt müde“, gähnt
~ RAELIN ~„Nimm deine verdammten Hände von mir.“Mit einem Knurren stoße ich Kiras Hände von meinem Körper. Hart.Sie stolpert zurück.Ihre ungleichen Augen weiten sich vor Unglauben, ihre Lippen öffnen sich, als könnte sie nicht begreifen, dass ich sie gerade abgelehnt habe. Wieder.Aber ich habe es verdammt noch mal getan. Und ich werde sie immer ablehnen.Während ich scharf ausatme, wische ich den Schweiß von der Stirn, meine Augen fest auf Kira gerichtet und warnen sie still, nichts noch Dümmeres zu versuchen. Ich bin rastlos. Gereizt.Angeekelt.Es gibt nur eine Frau, bei der schon der bloße Gedanke an diese Frau mehr als genug ist, um meinen Schwanz in den steinharten Modus zu versetzen. Ihr Duft, ihr Feuer, ihr alles…. sie alle haben mich an einen Ort gebunden, dem ich nicht entkommen kann. Einen Ort, dem ich nicht einmal entkommen will.Aber jetzt habe ich ein verdammtes Problem zu bewältigen, und dieses Problem steht genau hier vor mir mit verschränkten Armen, ihr Grinsen ke
~ LAYLA ~Ich bewege mich nicht.Ich kann mich nicht bewegen.Ich stehe einfach da, wie festgewachsen. Ich kann verdammt noch mal nicht richtig atmen, weil ich das Gefühl habe, dass ein Kloß in meiner Kehle steckt, während ich die Szene vor mir weiter beobachte.Kira und Raelin. Allein.Mein Kopf kämpft darum, Sinn aus dem zu machen, was ich sehe, aber mein Herz weiß es bereits. Kira trainiert nicht einfach nur mit Raelin. Sie verführt ihn. Ihr Körper ist immer noch nah, zu nah und presst gegen ihn. Ihre Hände tanzen über seine Brust, während ihre Finger entlang seiner definierten Muskeln streifen, als sie näher an ihn heranzieht und etwas in sein Ohr flüstert.Raelin stößt sie nicht weg. Er bewegt sich nicht. Er tritt nicht zurück.Er stoppt sie nicht.Er steht einfach da, und ich kann den Ausdruck auf seinem Gesicht nicht herausfinden, weil ich weit von ihnen entfernt bin.Ein schmerzhafter Knoten bildet sich in meinem Magen und verdreht sich so schlimm, bis er so verdammt unerträgl







