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Kapitel 181 : Heilung durch Fleisch

Penulis: Déesse
last update Tanggal publikasi: 2026-11-06 08:32:38

Raphaël Delacroix

Die Pressekonferenz fand heute Morgen im Empfangssaal im obersten Stockwerk des Delacroix-Turms statt. Eine Stunde lang sprach ich, hinter dem Rednerpult stehend, unter dem Blitzlichtgewitter der Fotografen und den Mikrofonen, die wie Lanzen auf mich gerichtet waren. Ich erzählte meine Geschichte, unsere Geschichte, ohne etwas zu verschweigen oder zu beschönigen. Ich sprach über Soren, über unsere Jugendliebe und seinen Weggang, der mich gebrochen hatte. I
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  • Seine Wärme    Kapitel 182 : Heilung durch Fleisch 2

    Soren erwiderte ihn mit unendlicher Langsamkeit, als müsste er das Küssen erst wieder lernen, als würde er den Geschmack meiner Lippen neu entdecken. Seine Hände legten sich schüchtern und beinahe zitternd auf meine Schultern. Ich zog ihn an mich und schloss ihn in meine Arme, als würde ich ein verängstigtes Kind beschützen.„Komm“, flüsterte ich an seinen Lippen. „Komm mit ins Schlafzimmer.“„Und Livio?“„Livio versteht es. Er ist einverstanden. Er wird irgendwo im Zimmer sein, still und wohlwollend. Er wird unser Zeuge sein, unser Beschützer, unser Schutzengel.“Hand in Hand betraten wir das Schlafzimmer. Livio saß im Sessel neben dem Fenster, ein Buch in der Hand und ein Glas Champagner in Reichweite. Er blickte zu uns auf, lächelte sanft und sagte:„Kümmert euch nicht um mich. Mir geht es hier bestens. Tut, was ihr tun müsst.“Ich wandte mich Soren zu und begann, ihn langsam und beinahe feierlich auszuziehen. Jeder

  • Seine Wärme    Kapitel 181 : Heilung durch Fleisch

    Raphaël DelacroixDie Pressekonferenz fand heute Morgen im Empfangssaal im obersten Stockwerk des Delacroix-Turms statt. Eine Stunde lang sprach ich, hinter dem Rednerpult stehend, unter dem Blitzlichtgewitter der Fotografen und den Mikrofonen, die wie Lanzen auf mich gerichtet waren. Ich erzählte meine Geschichte, unsere Geschichte, ohne etwas zu verschweigen oder zu beschönigen. Ich sprach über Soren, über unsere Jugendliebe und seinen Weggang, der mich gebrochen hatte. Ich sprach über Alessandro, seinen toxischen Einfluss, seinen Verrat und die zwanzig Millionen, die er mir abgepresst hatte. Ich sprach über Livio, seine Sanftheit, sein Licht und die Art, wie er mich gerettet hatte, obwohl ich mich dagegen gewehrt hatte. Ich sprach über Malik, seine unerschütterliche Loyalität und seinen stillen Schutz. Zum Schluss nannte ich den wahren Schuldigen hinter dem verleumderischen Artikel: Alessandro Morelli, meinen Ex-Mann, der versuchte, mich aus Eifersucht und Rach

  • Seine Wärme    Kapitel 180: Künstlerische Sabotage

    Raphaël DelacroixDer Artikel ist heute Morgen in voller Länge im Le Figaro Culture erschienen, begleitet von einem Foto von Soren, das während seiner Vernissage aufgenommen wurde.Die Überschrift trifft wie eine Ohrfeige:„Soren Vinter, der verfluchte Künstler, der seine Seele an Milliardäre verkauft.“Und darunter, in kleinerer Schrift, aber nicht weniger boshaft:„Ist das ehemalige Wunderkind der zeitgenössischen Kunst inzwischen zum Spielzeug des Vorstandsvorsitzenden des Delacroix-Turms geworden?“Ich sitze in meinem Büro. Die Zeitung liegt ausgebreitet vor mir, meine Finger zittern vor Wut.Der Artikel ist ein einziges Geflecht aus Lügen, Unterstellungen und schmutzigen Andeutungen.Darin wird behauptet, Soren, ein gescheiterter und mittelloser Künstler, habe seine körperlichen Dienste gegen finanzielle Unterstützung für seine Ausstellung eingetauscht.Unsere „widernatürliche Beziehung“ soll angeblich bis zu fünfzehn Jahre zurückreichen, als Soren fünfundzwanzig und ich zwanzig

  • Seine Wärme    Kapitel 179: Der Pakt der Rivalen

    Sie setzen sich an die beiden gegenüberliegenden Enden meines Arbeitstisches, so weit voneinander entfernt wie möglich, und sehen mich mit demselben misstrauischen Ausdruck an.„Warum hast du uns herbestellt?“, knurrt Malik und verschränkt die Arme.„Weil wir reden müssen. Alle drei. Ohne Raphaël.“„Worüber?“, fragt Soren mit einem bitteren Lächeln. „Darüber, wie wir gerade alle drei dabei sind, ihn zu verlieren?“„Ganz genau. Darüber.“Sie tauschen überraschte Blicke aus. Offenbar hatten sie nicht erwartet, dass ich so direkt und ehrlich sein würde.Aber von Raphaël habe ich gelernt, dass Masken nichts bringen und man Problemen direkt ins Auge sehen muss, wenn man sie lösen will.„Wir sind dabei, ihn zu zerstören“, sage ich und setze mich ihnen gegenüber auf einen Hocker. „Unsere Eifersucht, unsere Rivalitäten, unsere kleinen Machtkämpfe. Raphaël kann Konflikte nicht ertragen, das wisst ihr. Er hat vier Jahre gebraucht, um sich eine Festung aufzubauen und sich vor weiteren Verletzung

  • Seine Wärme    Kapitel 178: Überkreuzte Eifersucht

    „Rede nicht über Dinge, die du nicht verstehst“, knurrt er mit zusammengebissenen Zähnen. Seine glühenden Augen lodern vor Zorn. „Meine Loyalität ist keine Schwäche. Meine Hingabe ist keine Feigheit. Du bist der Feigling. Du bist geflohen, anstatt zu kämpfen. Du hast Raphaël seiner Einsamkeit überlassen.“Ich richte mich wieder auf. Meine Wange brennt, doch ich lächle. Ein bitteres, spöttisches Lächeln, das ihn ins Wanken bringt.„Du hast recht. Ich bin ein Feigling. Das war ich schon immer. Aber wenigstens habe ich nicht sechs Jahre lang Raphaël durch Überwachungskameras beobachtet, während ich mich im Dunkeln selbst befriedigte.“Maliks Gesicht entgleist.Seine Wut weicht blankem Erstaunen, dann Scham. Er öffnet den Mund, um zu antworten, doch kein Laut kommt über seine Lippen.„Woher weißt du das?“, flüstert er schließlich.„Ich bin Maler. Ich beobachte Menschen. Und du bist durchsichtig wie ein Aquarell. Jeder Blick, den du Raphaël zuwirfst, jede deiner Gesten, jedes Schweigen. Ic

  • Seine Wärme    Kapitel 177 : Überkreuzte Eifersucht

    Soren Vinter Der Morgen legt sich über die Präsidentensuite wie ein grauer Schleier, der die Versprechen der vergangenen Nacht verhüllt. Das Novemberlicht dringt blass und kalt durch die Seidenvorhänge, und ich bin der Erste, der aus dem Knäuel von Körpern erwacht, das Raphaëls Bett bedeckt. Arme, Beine, nackte Rücken. Der Geruch von Sex und Wein hängt noch immer in der Luft, vermischt mit dem aufdringlichen Duft der abgebrannten Kerzen. Vorsichtig und mit langsamen Bewegungen befreie ich mich aus dem Bett, um niemanden zu wecken. Mein Kopf ist schwer, meine Gedanken sind verworren. Was habe ich getan? Was haben wir getan? Diese gemeinsame Umarmung, dieser improvisierte Tanz, dieses Teilen unserer Körper und Seelen ... War es eine Befreiung oder ein Wahnsinn? Ich sammle meine auf dem Boden verstreuten Kleidungsstücke ein und ziehe mich schweigend an. Meine Finger zittern. Raphaël schläft noch immer. Er liegt zwischen Livio und Malik, sein Gesicht friedlich, seine Züge so ent

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