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VERONICA

Auteur: STEAMY WRIITE
last update Date de publication: 2026-08-20 18:40:48

Ich blicke zu Rush hinüber, und seine Augen liegen noch immer starr auf mir. „Rush, kannst du mich hören?“, ziehe ich eine Augenbraue hoch. Er grinst nur diebisch und nickt. Ich spüre, wie mir eine glühende Hitze ins Gesicht steigt. Ich drehe mich zu Emz um und stöhne auf. „Ich feiere mein Leben! Er hat wirklich jedes verdammte Wort gehört. Oh mein Gott, dieser Job wird mich den letzten Verstand kosten!“, jammere ich. Mein Blick wandert zu den anderen Bandmitgliedern – sie glotzen alle abwechselnd von Rush zu mir. Als sie merken, dass ich sie erwischt habe, schauen sie blitzschnell weg, als hätten sie nie gestarrt.

Großartig. Einfach nur großartig.

„Ihr seid alle unmöglich, wisst ihr das eigentlich?“, murmele ich genervt, wohl wissend, dass mich jede einzelne Vampirohrwaschel problemlos versteht.

„Du solltest echt aufhören, das Wort unmöglich zu benutzen, wenn du von Vampiren umgeben bist, Blümchen“, raunt Zeke grinsend und legt vertraulich seinen Arm um meine Schulter. „Rush hat dich also geküsst … War ja klar, dass er nicht lange wartet, um sein Glück zu versuchen.“

„Wie meinst du das?“

„Rush nutzt seine ganze Bad-Boy-Fassade nur, um sich die Leute auf Abstand zu halten. Aber du, mein süßes Blumenkind, hast ihn ins Wanken gebracht. Du bist anders – und das fasziniert ihn. Außerdem bist du verdammt heiß. Selbst ein kaltblütiger Mann wie er sieht, wie bildschön und warm du bist.“ Er zwinkert mir zu, bevor er hinüber zu Slate schlendert.

„Du hast einfach den Frontmann geküsst und jetzt auch noch ein riesiges Kompliment vom Schlagzeuger kassiert! Ich würde zu gerne für die nächsten zwei Monate in deiner Haut stecken. Du hältst mich gefälligst auf dem Laufenden, falls du Rush – oder irgendeinen anderen aus der Band – noch mal küsst!“

„Ich werde niemanden mehr küssen. Ich bleibe ab jetzt durch und durch professionell“, erkläre ich ihr eisern.

„Wenn du das sagst~“, trällert sie amüsiert.

ZEKE

War ja klar, dass Rush seine Griffel nicht lange bei sich behalten konnte. Ich wusste, dass er die erstbeste Gelegenheit nutzen würde – und wie es aussieht, hat er genau das getan. Es überrascht mich allerdings extrem, dass es ihn nicht genauso meterweit fortgeschleudert hat wie vorhin im Meet-&-Greet-Raum.

Ich habe selten etwas Amüsanter学会 gesehn, aber zu beobachten, wie sie sich ihm entgegenstellt und sich den Scheiß, den er sonst mit den Leuten abzieht, nicht bieten lässt, hat mir mächtig Respekt abgenötigt. Ich mag zwar ein Vampir sein, aber dieses Mädchen erwärmt selbst mir das Gemüt.

Ich liebe es, ihre starke Seite zu sehen – aber genauso liebe ich ihre schüchterne, verlegene Seite.

Es macht sie nur noch menschlicher.

Ich hänge extrem selten mit Menschen rum, schlichtweg weil ich weiß, dass sie einen irgendwann verlassen und viel zu schnell sterben. Ich versuche krampfhaft, mich an niemanden zu binden; ich habe über die Jahre mehr als genug Schmerz durchgemacht und will das um keinen Preis noch einmal durchleben.

Aber wie Veronica da mit ihrer Freundin tanzt, wie ihre Hüften im Takt kreisen und sie sich durch die Haare fährt … Sie ist bildschön. Und das Beste daran ist, dass sie es selbst nicht einmal richtig merkt.

Rush kommt herüber und stellt sich neben mich. „War es der Kuss wenigstens wert?“, frage ich ihn, obwohl ich die Antwort längst kenne.

„Verdammt nochmal, ja. Ich bin nur enttäuscht, dass sie aufgehört hat.“ Er verschränkt die Arme vor der Brust, ohne den Blick von ihr zu wenden.

„Dir ist schon klar, dass du sie jetzt wahrscheinlich komplett verschreckt hast? Sie gehört nicht zu den Mädels, die sich uns an den Hals werfen. Sie hat Selbstachtung“, halte ich ihm entgegen.

„Ich weiß. Aber ich weiß auch, dass ich ihr gefalle. Ihr Herz hat wie verrückt geschlagen – es war das Heißeste überhaupt, zuzusehen, wie ihre Wangen und ihre Brust sich rosa verfärbt haben, weil ihr Blut in Wallung geraten ist. Ich schwöre dir, mein Schwanz ist sofort angesprungen.“

„Sie ist hier, um die Unschuldigen um uns herum zu schützen.“

„Schon klar. Aber warum wollte Finn eigentlich, dass wir so tun, als wüssten wir nicht, wer sie ist? Warum hat er sie als bloße 'persönliche Assistentin' ausgegeben?“

Ich zucke mit den Schultern. „Ich schätze, er wollte sehen, wie sie sich schlägt. Wir wussten schließlich nicht, welche Gabe sie genau besitzt. Und das herauszufinden – besonders wie sie sie gegen dich und Courtney eingesetzt hat – war definitiv eine Schau.“ Ich lache leise.

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    „Sie sind spät dran und haben mich gebeten, dich zu holen. Hier ist mein Ausweis.“ Er reicht mir sein Badge, aber so was lässt sich ja spielend leicht fälschen. Ich habe noch nie in meinem Leben den Ausweis eines Roadies gesehen, woher soll ich also wissen, ob das Teil echt ist?„Ich bleibe lieber hier, bis sie mich holen kommen.“„Ich tue dir schon nichts“, sagt er mit ehrlich wirkender Miene. Mag ja sein, dass er ein netter Kerl ist, aber ganz sicher nicht mit mir.„Ist mir egal. Ich bleibe hier sitzen.“ Ich lasse mich auf das Sofa fallen, verschränke die Arme und schlage die Beine übereinander. Mag sein, dass ich mich wie ein stures Kind aufführe, aber das ist mir herzlich egal.„Komm schon, bitte! Die bringen mich um, wenn ich dich nicht mitbringe!“„Ich werde es ihnen sagen, falls sie fragen. Aber ich rühre mich hier keinen Zentimeter weg. Du müsstest schon dieses ganze Sofa samt mir raustragen oder mich mit Gewalt mitnehmen.“ Der Typ seufzt kapitulierend. „Slate! Rush! Caspian!

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