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veronica

Auteur: STEAMY WRIITE
last update Date de publication: 2026-08-20 19:03:39

„Ich muss mir irgendetwas anderes suchen. Wie soll ich bitte meinen Job erledigen, wenn mein Kopf ständig voller Gedanken ist, was diese Band sexuell mit mir anstellen könnte?!“, fahre ich mir stöhnend mit der Hand über das Gesicht.

„Du bist eine Frau, die mit den heißesten Vampiren der Welt abhängt. Denen ist doch völlig klar, dass du nicht immun gegen ihren Charme und ihr Aussehen bist. Versuche einfach, nicht gleich die Beine für sie breitzumachen. Du bist nur da, um aufzupassen, dass alles glattläuft. Und um deine Gabe zu nutzen, falls es brenzlig wird – genau wie gestern beim Meet & Greet. Mehr musst du nicht tun, das ist dein Job. Du kannst ja immer ein bisschen Abstand halten, aber eben nah genug bleiben, falls irgendwas passiert.“

„Leichter gesagt als getan“, blicke ich zur Decke hinauf. „Na gut, ich versuche es. Aber ich sehe schwarz – zwei Monate sind eine verdammt lange Zeit.“

„Kauf dir einfach einen Vibrator. Der wird deine Dauererregung schon im Zaum halten.“

Ich breche in schallendes Gelächter aus. „Ich vermisse dich jetzt schon.“

„Ich vermisse dich auch. Halte mich unbedingt über alles auf dem Laufenden! Oh, und falls du doch mit einem – oder gleich mit allen – im Bett landest: Bitte, bitte erzähl mir alles!“, scherzt sie.

„Ich halte dich definitiv über alles auf dem Laufenden.“

„Oh … ich will deinen Tag echt nicht noch schlimmer machen, aber wo genau bist du eigentlich gerade?“

Ich starre verwirrt auf mein Handy. „In meinem Zimmer im Bus. Warum?“

„Und wo sind die Jungs?“

„Im Wohnbereich, wieso?“

„Panik nicht, aber … glaubst du nicht, dass sie dich von dort drüben hören können?“ Mein ganzer Körper gefriert augenblicklich zu Eis.

Erdboden, bitte öffne dich und schluck mich auf der Stelle schlucken.

„Oh nein … Ich dachte nicht, dass sie mich hören können, wenn Wände dazwischen sind! Das können sie doch unmöglich, oder?“, stiere ich panisch zur Tür.

„Du hast wahrscheinlich recht, ich wollte nur lieber mal nachfragen.“

„Ich lege jetzt auf.“

„Mach dir keinen Kopf, okay?“

„Hab dich lieb, Emz.“

„Hab dich auch lieb.“ Ich lege auf, stehe auf und trete langsam an meine Tür.

„Falls ihr mich alle hören könnt: Kommt bitte her“, sage ich laut, halte den Atem an und spüre, wie sich mein ganzer Körper verkrampft. „Ehrlich jetzt. Falls ihr gehört habt, was ich gesagt habe, kommt einfach her.“ Ich verharre einen Moment, die Hand fest auf der Klinke. Langsam drücke ich sie herunter, die Augen fest geschlossen, aus Angst vor dem, was mich erwartet. Als ich sie schließlich öffne, schießt mir eine glühende Hitzewelle ins Gesicht. „Ich schwöre, bringt mich einfach auf der Stelle um!“, stöhne ich verzweifelt in meine Hände.

„Wir wollten dich wirklich nicht belauschen, aber es ist verdammt schwer, es nicht zu tun, wenn du so nah bist“, meldet sich Zeke zu Wort.

„Du bist ein Mensch; natürlich reagierst du so auf uns“, fügt Rush hinzu. Ich blicke auf und sehe, wie er mich verführerisch anlächelt.

„Bitte, das muss dir absolut nicht unangenehm sein. Wenn es dir hilft: Wir finden dich alle genauso attraktiv“, versucht Caspian mich zu trösten, was die Sache allerdings auch nicht gerade besser macht.

Ich drängle mich an ihnen vorbei in den Wohnbereich, weil mir plötzlich extrem mulmig wird. „Das ändert überhaupt nichts! Ich werde definitiv nicht euer Spielzeug sein. Keiner von euch landet zwischen meinen Beinen!“, zeige ich nacheinander mit dem Finger auf jeden einzelnen von ihnen.

„Wir würden dich niemals wie ein Spielzeug behandeln, das schwöre ich dir“, gelobt Slate mit ernster Miene.

„Ich wusste sofort, dass ich mich komplett übernommen habe, als ich diesen Job angenommen habe. Ich glaube einfach nicht, dass ich das schaffe. Es tut mir leid, aber es sind noch nicht einmal vierundzwanzig Stunden vergangen und es ist mir jetzt schon alles viel zu viel!“, lasse ich mich erschöpft auf die Couch fallen.

„Hey, hör mir mal zu: Es ist wirklich nicht so schlimm mit uns abzuhängen. Wir sind keine Monster und wir tun Fans niemals etwas zuleide. Klar haben wir manchmal ein paar durchgeknallte Typen dabei – aber genau deshalb bist du doch hier: um dafür zu sorgen, dass unsere Fans sicher bleiben.“ Zeke setzt sich neben mich und nimmt behutsam meine Hand.

„Ich weiß doch, dass ihr keine Monster seid. Aber ihr müsst verstehen, dass das alles extrem seltsam für mich ist. Ich dachte eigentlich, mit meiner Gabe komme ich schon klar, aber ich habe völlig verdrängt, dass ihr mich aus kilometerweiter Entfernung hören könnt. Ihr hört sogar meinen Herzschlag! Ich habe einfach das Gefühl, keinerlei Privatsphäre mehr zu haben.“

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