Share

Kapitel 3 – Großer Penis

Author: Heln
last update publish date: 2026-09-16 17:32:22

Cassandra

Ich wusste, dass Mama Don George überhaupt nicht liebte und es ihr nur um Geld ging, aber ich sagte nichts und ließ sie einfach machen.

Ich erfuhr, dass Don George bereits fünfundsechzig Jahre alt war. Meine Mama war genau vierzig, weshalb ich mir sicher war, dass ihre Beziehung keineswegs ernst gemeint war – auch wenn er gut aussah und gar nicht wie ein typischer Senior wirkte.

"Ma, bist du dir sicher mit deiner Heiratsentscheidung? Du liebst ihn doch gar nicht, wie wäre es, wenn du noch einen Rückzieher machst?", sagte ich, während wir uns in einem Hotel befanden und uns auf ihre standesamtliche Hochzeit vorbereiteten.

Genervt zwickte mich Mama: "Rede gefälligst leiser! Natürlich will ich das eigentlich nicht, aber du siehst doch selbst, wie schwach George ist. Er wurde an der Hüfte operiert und kann sich kaum fortbewegen. Seine Therapie läuft im Ausland weiter, aber ich habe gesagt, sie sollen lieber dich einstellen, dann verdienst du neben dem Geld, das wir von ihm bekommen, auch noch etwas dazu. Außerdem habe ich den Alten komplett um den Finger gewickelt; er hat bereits ein Herrenhaus gekauft und da werden wir demnächst einziehen. Wir werden nie wieder Armut leiden, besonders wenn er erst mal das Zeitliche segnet! Warum sollte ich also von der Hochzeit zurücktreten? Ich bin doch nicht blöd! Ich mache ihn zu meinem Sugar Daddy, bis er abkratzt!"

Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln, weil ich nicht hätte fassen können, wie sehr das Geld Mamas Charakter verändert hatte. Wenn ich früher gewusst hatte, dass sie materialistisch veranschlagt war, weshalb Papa sich ständig in Kredite und Schulden stürzte, nur um Mama das zu kaufen, was sie wollte, so war es jetzt noch viel schlimmer geworden.

Ich beobachtete ihre standesamtliche Hochzeit ganz still. Mama konnte meisterhaft so tun, als wäre sie glücklich, und vergoss sogar ein paar Tränen, während sie Don George nach der Trauung umarmte.

"Herzlichen Glückwunsch", sagte ich.

Don George lächelte: "Danke. Deine Mutter hat mir erzählt, dass du dein Physiotherapiestudium unterbrochen hast? Mach mit deinem Studium weiter, ich kümmere mich darum – aber wäre es in Ordnung, wenn ich dich auch als meine Therapeutin engagiere?"

"J-Ja", antwortete ich.

Das Herrenhaus, zu dem wir fuhren, lag in einer exklusiven Wohngegend, und ich konnte kaum glauben, dass dies nun unser neues Zuhause war.

Ich hatte meine Studiengebühren ebenfalls geregelt, sodass ich mein Studium wieder aufnehmen konnte. Auch wenn ich fast ein Jahr im Rückstand war, würde ich es am Ende wenigstens schaffen.

Es war bereits etwa ein Monat vergangen, und ich hatte mich allmählich an unser neues Leben gewöhnt, als ich eines Abends nach Hause kam und sofort nach Mama suchte.

Ich ging zuerst in das Schlafzimmer von ihr und Don George, aber ich sah, dass er allein schlief, also schloss ich die Tür wieder. Ich würde seine Therapie am nächsten Tag machen, da ich in der Schule sehr beschäftigt gewesen war.

Ich wollte gerade in mein eigenes Zimmer gehen, als ich ein Stöhnen hörte. Ich ging dem Geräusch nach und merkte, dass es aus dem letzten Zimmer kam.

Ich presste mein Ohr an die Tür und war so schockiert von dem, was ich hörte, dass ich die Tür einen Spaltweit öffnete.

"Ohhh! Elena! Mach weiter, kreise mit deiner Muschi! Du bist immer noch so verdammt gut! Ist mein Schwanz besser als der deines alten Ehemanns?", sagte ein Mann.

"Ja, natürlich!", antwortete Mama, während sie rittlings auf ihm saß und sich wie eine Reiterin bewegte.

Wutentbrannt trat ich ein, wodurch die beiden erstarrten. Mama zog sich sofort an, während der Mann mich noch angrinste, bevor er ging.

"Ma, was ist los mit dir? Hast du denn kein Mitleid mit Don George?", sagte ich voller Inbrunst, doch wenn ich wütend war, war Mama noch tausendmal wütender.

Sie zog mich aus dem Gästezimmer heraus bis in ihr gemeinsames Schlafzimmer mit Don George und zeigte dann furchtlos auf den alten Mann.

"Ich habe ihm ein Schlafmittel gegeben, selbst wenn mein Freund und ich hier in unserem Bett vögeln, wacht er nicht auf. Außerdem hat Mark ihm etwas gegeben, das seinen Körper noch mehr schwächt, damit sich der Alte nicht so schnell erholt. Sieh dir an, wie schwer ihm das Gehen fällt! Ziemlich clever, oder? Es dauert nicht mehr lange, und wenn er erst mal weg ist, sind wir Millionäre – worüber regst du dich also auf? Du profitierst schließlich auch davon! Du hast ein Auto für den Weg dorthin, du bekommst massig Taschengeld, also wag es ja nicht, mir Vorwürfe zu machen!", wetterte Mama.

Ich schlug beschämt die Augen nieder, denn es stimmte wirklich, dass sich alles verändert hatte, aber ich konnte das Mitleid mit Don George einfach nicht abschütteln, weil er so unglaublich gut zu uns war.

Am nächsten Tag hatte ich frei, also stand Don Georges Therapitag an. Ich sah, wie niedergeschlagen und geschwächt er war – wahrscheinlich wirkte das Medikament, das Mama ihm gegeben hatte, noch immer nach.

"Honey, meine Kreditkarte ist im Limit, kann ich deine leihen?", fragte Mama charmant.

Ohne zu zögern öffnete Don George seine Geldbörse, reichte sie ihr und aß dann schweigend weiter.

"Mein Schatz ist einfach so lieb", sagte Mama, küsste ihn auf die Wange und stand auf. "Ich komme spät nach Hause, ich bin mit Freunden verabredet." Damit ging sie.

Ich verzog verärgert das Gesicht. Freunde – wahrscheinlich war wieder dieser Typ gemeint. Don George sah mich an und lächelte.

"Willst du nicht shoppen gehen?"

Ich schüttelte sofort den Kopf. "Nein, danke, ich brauche nichts, außerdem ist heute unser Therapitag."

Die Kaffeetasse glitt Don George aus der Hand und der Inhalt verschüttete sich. Manang Karen räumte sofort den Boden auf, während ich seinen Rollstuhl zum Aufzug zog, um ihn in sein Zimmer zurückzubringen und ihm beim Umziehen zu helfen.

"Es tut mir leid", sagte Don George etwas beschämt, während wir das Schlafzimmer betraten, das er mit Mama teilte.

"Ach was, das macht doch gar nichts", erwiderte ich und brachte ihn ins Badezimmer.

"Cass, ich weiß nicht, warum mein Körper im Moment so unglaublich schwach ist. Es ist mir zwar unangenehm, aber könntest du mir vielleicht helfen, meine Kleidung auszuziehen?"

Ich nickte. Das Ganze war Mamas Schuld, und das war das Einzige, was ich tun konnte, um mein Gewissen ein kleines bisschen zu erleichtern. Ich zog Don George aus, während er noch im Rollstuhl saß, und drehte dann die Dusche auf.

Ich nahm Duschgel und fing an, ihn zu waschen, aber als mein Blick auf seinen Penis fiel, war ich so schockiert, dass mir der Atem stockte – er war enorm groß, selbst im schlaffen Zustand.

Ich wollte die Situation nicht unangenehm werden lassen, zwang mich also dazu, es zu ignorieren, machte schnellstmöglich weiter und wickelte ihn in ein Handtuch.

"Don George ist ja wirklich gut bestückt, warum hat sich Mama bloß noch einen anderen gesucht?", murmelte ich mir kopfschüttelnd in den Bart.

Continue to read this book for free
Scan code to download App

Latest chapter

  • Mein heimlicher Liebhaber ist der Ehemann meiner Mutter   Kapitel 20 – Stieftochter benimmt sich wie eine Ehefrau

    Don GeorgeIch stand im Wohnzimmer und bemühte mich, meinen Ärger zu unterdrücken. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass Sonya hier auftauchen würde. Ehrlich gesagt hatte ich Gigi und Gabriel eigentlich wegschicken wollen, weil ich das Gefühl hatte, dass ihnen etwas Seltsames auffiel. Und nun tauchte plötzlich meine Ex-Frau auf.Ich seufzte, als ich sie ansah. Ich war nicht wütend, nur weil ich sie sah; ich hatte mit Sonya längst abgeschlossen. Zwischen uns war alles schon vor Ewigkeiten vorbei gewesen. Das Problem war … ich kannte diese Frau.Sie war unglaublich aufmerksam. Wenn ihr in diesem Haus etwas Ungewöhnliches auffiel, würde sie sicher nicht eher ruhen, bis sie herausgefunden hatte, was es war.Und genau das wollte ich verhindern.Besonders jetzt, wo Elena nicht da war.Wäre meine Frau hier gewesen, hätte ich die Situation vielleicht etwas leichter meistern können. Aber so … schien alles noch chaotischer zu sein.Sie stand mit verschränkten Armen da und grinste, als würde sie

  • Mein heimlicher Liebhaber ist der Ehemann meiner Mutter   Kapitel 19 – Die erste Ehefrau

    SonyaMein Wagen kam vor dem großen Tor von Georges Anwesen zum Stehen. Ich lehnte mich langsam im Sitz zurück und betrachtete das Haus vor mir. Es war riesig, modern und offensichtlich ein Neubau – weitaus prachtvoller als das Haus, in dem wir während unserer Ehe gelebt hatten.„Das ist also dein neues Zuhause, George“, flüsterte ich vor mich hin.Ich blieb noch einen Moment im Auto sitzen, bevor ich die Tür öffnete und ausstieg. Ich strich mir das Haar zurecht und rückte meinen Mantel gerade, ehe ich auf das Tor zuging.Als ich näher kam, bemerkten mich zwei ältere Hausangestellte, die im Garten arbeiteten. Ich erkannte sie sofort.Manang Imelda und Manang Carol.Beide unterbrachen ihre Arbeit und blickten zu mir herüber; sie wirkten sichtlich überrascht.„Madam … Sonya?“, sagte Manang Imelda und starrte mich an. „Sind Sie das wirklich?“Ich nahm die Sonnenbrille ab und nickte. „Ja, ich bin es“, sagte ich.Manang Carol war geradezu sprachlos, während sie mich ansah.„Madam … wir dac

  • Mein heimlicher Liebhaber ist der Ehemann meiner Mutter   Kapitel 18 – Keine „Sugar Mommy“ mehr

    MarkVor lauter Schmerz spürte ich mein Gesicht kaum noch. Mein Mund und meine Wangen fühlten sich geschwollen an – die Folge der Schläge, die mir Mr. Lims Männer verpasst hatten. Ich rang nach Luft, während sie mich aus dem Casino zerrten.„Boss … warten Sie kurz …“, keuchte ich; mein Körper schleifte fast über den Boden.Doch es war, als würden sie mich gar nicht hören. Sie hielten meine Arme fest im Griff, während sie mich nach draußen schleppten.Draußen stießen sie mich zur Seite. Vor Schwindel wäre ich beinahe zu Boden gesackt.Mr. Lim trat auf mich zu. Er funkelte mich an, als wollte er mich umbringen.„Nun?“, sagte er kalt. „Wo ist mein Geld? Wie willst du bezahlen?“Ich biss mir auf die Lippe. Ich konnte noch immer das Blut in meinem Mund schmecken.„Boss … meine Sugar Mommy ist da“, sagte ich und mühte mich ab, aufzustehen. „Sie ist diejenige, die bezahlen wird. Sie ist gerade im Hotel.“Mr. Lim runzelte die Stirn.„Bist du sicher?“, fragte er.„Ja, Boss“, antwortete ich has

  • Mein heimlicher Liebhaber ist der Ehemann meiner Mutter   Kapitel 17 – Sugar Mommy

    ElenaAls ich am nächsten Morgen aufwachte, fühlte sich mein Kopf an, als würde er gleich explodieren. Ich fühlte mich schwer, und der Raum schien sich zu drehen. Ich hielt mir die Stirn und ließ die Augen geschlossen. Ich konnte nicht sagen, ob es an der Menge Alkohol lag, die ich am Vorabend getrunken hatte, oder an dem Stress, als mir klar wurde, dass das Geld, das ich Don George gestohlen hatte, fast aufgebraucht war.Ich seufzte und setzte mich langsam im Bett auf. Meine Haare waren zerzaust, und ich spürte noch immer die Erschöpfung in meinem Körper.„Tsk … mein Kopf tut weh“, flüsterte ich vor mich hin.Als ich die Augen öffnete, suchte ich sofort nach Mark neben mir, doch er war nicht da. Ich runzelte die Stirn und blickte zur anderen Seite des Bettes.„Wo ist er denn jetzt hin?“Ich sah mich im Zimmer um. Es war still, also stieg ich aus dem Bett und ging direkt ins Badezimmer. Ich öffnete die Tür und spähte hinein.„Mark?“, rief ich.Doch es kam keine Antwort. Er war auch ni

  • Mein heimlicher Liebhaber ist der Ehemann meiner Mutter   Kapitel 16 – Die ganze Familie

    SonyaIch starrte auf mein Handy und wartete darauf, dass Gabriel und Gigi den Videoanruf annahmen. Ich hatte meine Kinder seit gestern Abend mehrmals angerufen, doch erst jetzt gingen sie ran. Ich wusste, dass es genau der richtige Zeitpunkt war, damit sie bei ihrem Vater waren; genau deshalb hatte ich sie ja dorthin geschickt.Nach wenigen Sekunden erschien Gigis Gesicht auf dem Bildschirm. Ihre Haare waren etwas zerzaust – sie war offensichtlich gerade erst aufgewacht.„Mama“, sagte sie.Gabriel trat hinter sie.Ich redete nicht lange um den heißen Brei herum.„Habt ihr es schon geschafft, euren Vater umzustimmen?“, fragte ich sofort. „Kann ich jetzt zur Villa zurückkehren?“Ich bemerkte, wie Gigi sofort die Stirn runzelte.„Noch nicht, Mama“, antwortete sie. „Es scheint schwieriger zu sein, ihn umzustimmen, als wir dachten.“Ich zog die Brauen zusammen.„Warum?“, fragte ich.„Weil seine Stieftochter hier ist“, sagte Gigi.„Stieftochter?“, wiederholte ich.„Das Kind seiner neuen Fr

  • Mein heimlicher Liebhaber ist der Ehemann meiner Mutter   Kapitel 15 – Verlorenes Glück

    ElenaMark und ich starrten uns benommen an, während wir noch immer am Casinotisch saßen. Wir waren schon seit Stunden dort; ich hatte völlig das Zeitgefühl verloren. Es kam mir vor, als hätte sich unsere ganze Nacht nur darum gedreht, Karten in der Hand zu halten, dem Roulettekessel zuzusehen und an der Hoffnung festzuhalten, dass der nächste Einsatz endlich gewinnen würde.Aber nichts.Verlust auf Verlust.Gerade hatten wir innerhalb weniger Minuten weitere fünf Millionen verloren. Ich starrte auf den Tisch, während der Croupier unsere Jetons abräumte. Ich fühlte mich völlig ausgelaugt.„Scheiße …“, flüsterte ich.Ich biss mir auf die Lippe und rang nach Luft. Meine Brust schnürte sich schon seit einer Weile bedrohlich eng zusammen.„Ganz ruhig“, sagte Mark und lehnte sich in seinem Stuhl zurück. „Beim nächsten Mal holen wir das wieder rein.“Ich sah ihn an. Ich wollte ihn anschreien, aber mir fehlte die Kraft dazu.„Das sagst du ständig“, erwiderte ich. „Aber was passiert? Nichts a

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status