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Sünde auf der 28. Etage
Sünde auf der 28. Etage
Author: D.SAM

Kapitel 1: Die Rückkehr

Author: D.SAM
last update Petsa ng paglalathala: 2026-07-29 03:45:15

Emma zog zum dritten Mal im Fahrstuhlspiegel an ihrer Bluse herum und glättete eine Falte, die einfach nicht verschwinden wollte. Mit sechsundzwanzig war sie die jüngste Direktorin bei Apex Marketing, was bedeutete, dass sie von Kaffee, knappen Deadlines und der nagenden Angst lebte, dass ein einziger Fehler sie zurück in die Einsteigerabteilung katapultieren würde. Die heutige Präsentation vor dem Vorstand musste makellos sein. Umsatzprognosen, neue Kampagnenvisuals, das ganze Programm. Sie konnte sich keine Ablenkungen leisten.

Der Fahrstuhl öffnete sich mit einem Ping im achtundzwanzigsten Stock. Das übliche morgendliche Chaos empfing sie: klingelnde Telefone, klappernde Tastaturen, der Geruch von verbranntem Kaffee aus der Teeküche. Sie steuerte direkt auf ihren Schreibtisch zu, ihre Absätze klackten auf dem polierten Boden. Ihr Handy vibrierte mit einer Kalendererinnerung: Begrüßungstreffen Neuer Berater – 10 Uhr.

Sie hatte dem Namen keine große Beachtung geschenkt. Berater kamen und gingen. Aber als sie auf die E-Mail klickte, fiel ihr der Magen in die Hose.

Marcus Hale.

Verdammt.

Fünf Jahre. So lange war es her, dass ihre Mutter sie zu diesem peinlichen Abendessen geschleppt und verkündet hatte, dass sie Richard Hale heiratete, Tech-Millionär und Vater eines arroganten Sohnes. Marcus war damals achtundzwanzig gewesen, frisch von irgendeinem Model-Job in Europa oder was auch immer für einen Schwachsinn er den Leuten erzählte. Groß, breitschultrig, mit diesem lässigen Grinsen und dunklen Augen, die scheinbar durch ihre „braves Mädchen“-Fassade hindurchsahen. In dem Moment, als sich ihre Blicke über den Tisch hinweg trafen, zog sich etwas Tiefes in ihrem Bauch zusammen. Beschämend. Falsch. Ihr neuer Stiefbruder, um Himmels willen.

Sie hatte die letzten fünf Jahre damit verbracht, ihn so gut es ging zu meiden. Er war die meiste Zeit ohnehin in Europa gewesen – baute seine eigene Agentur auf, jagte Kunden und wahrscheinlich die Hälfte der Frauen in Paris und Mailand. Gelegentliche Familienfeiertage. Gezwungene Gespräche. Er neckte sie wegen ihres „Konzernprinzessinnen“-Lebens, während sie so tat, als würde sie nicht bemerken, wie seine Hemden über seiner Brust spannten.

Emma schüttelte den Kopf und zwang die Erinnerungen hinunter. Konzentrier dich. Sie hatte Folien fertigzustellen.

Um 9:45 Uhr füllte sich der Konferenzraum langsam. Emma nahm ihren Platz nahe dem Kopfende des Tisches ein, Laptop offen, Notizen bereit. Ryan, der CEO, kam mit selbstbewusstem Schritt herein – silberne Strähnen an den Schläfen, teurer Anzug, diese ruhige Autorität, die die Leute aufrecht sitzen ließ. Er nickte ihr kurz zu. „Bereit, es heute zu rocken, Emma?“

„Immer“, sagte sie und zwang sich zu einem Lächeln.

Dann öffnete sich die Tür erneut.

Marcus kam herein, als ob ihm der Ort gehörte. Maßgeschneiderter grauer Anzug, der perfekt an seiner Statur saß, die Haare etwas länger, als sie in Erinnerung hatte, derselbe arrogante Zug in seinem Kiefer. Seine Augen schweiften durch den Raum und blieben sofort an ihr hängen. Das Grinsen erschien langsam, wissend.

„Morgen allerseits“, sagte er, die Stimme tief und sanft. „Marcus Hale. Freue mich, im Rahmen der Europa-Expansion beratend tätig sein zu dürfen.“

Ein paar Händedrücke. Höfliches Gemurmel. Emmas Puls hämmerte in ihren Ohren. Sie zwang sich, auf ihren Bildschirm zu schauen, aber sie spürte, wie er sie beobachtete, als er sich auf den leeren Stuhl direkt gegenüber setzte.

Das Treffen begann. Ryan stellte die Runde vor. Emma präsentierte ihre Folien, die Stimme ruhig, obwohl sich ihre Oberschenkel unter dem Tisch aneinanderpressten. Sie hielt den Blick auf den Beamer gerichtet und vermied Marcus. Aber als sie auf halber Strecke hochsah, um die Reaktionen einzuschätzen, lehnte er zurück, die Finger gespitzt, und starrte sie mit unverhohlener Hitze an.

Ihre Brustwarzen spannten sich gegen ihren BH. Verdammt noch mal.

Nach dem formellen Teil klopfte Ryan Marcus auf die Schulter. „Marcus wird die nächsten Monate hier eingebunden sein. Emma, ich möchte, dass Sie bei den Kundenpräsentationen eng zusammenarbeiten. Ihre Teams werden sich überschneiden.“

„Natürlich“, sagte sie gepresst.

Die Leute verteilten sich. Marcus blieb. Als der Raum fast leer war, umrundete er den Tisch und blieb neben ihrem Stuhl stehen. Nah genug, dass sie den leichten Duft seines Aftershaves wahrnahm – holzig, teuer.

„Kleine Schwester“, murmelte er, leise genug, dass nur sie es hören konnte. „Ganz schön erwachsen geworden und hier das Sagen zu haben. Niedlich.“

„Nenn mich nicht so bei der Arbeit“, zischte sie und klappte ihren Laptop etwas zu fest zu.

Er lachte leise. „Warum? Angst, die Leute könnten herausfinden, wie feucht du wirst, wenn ich das tue?“

Emmas Gesicht brannte. Sie stand schnell auf und sammelte ihre Sachen ein, aber er wich nicht zurück. Seine Brust streifte ihre Schulter. „Du hast monatelang Familienessen vermieden. Mama ist es aufgefallen.“

„Ich hatte viel zu tun.“

„Bullshit.“ Seine Hand streifte ihren unteren Rücken, als er an ihr vorbei nach einer Wasserflasche auf dem Tisch griff. Die Berührung wirkte für jeden Beobachter beiläufig, aber seine Finger drückten gerade fest genug, um Hitze zwischen ihren Beinen aufsteigen zu lassen. „Du tust immer noch so, als wärst du die perfekte kleine Berufsfrau. Aber ich erinnere mich, wie du mich damals angesehen hast. Als ob du wolltest, dass ich dich gleich über den Esstisch beuge.“

Ihr Atem stockte. Erinnerungen schossen hoch – seine Hand, die versehentlich ihre streifte, als er eine Schüssel reichte, die Art, wie er sie während eines Sommerbesuchs am Pool beobachtet hatte, mit nacktem Oberkörper, tropfnass. Sie hatte sich damals im Gästebad einen runtergeholt, sich auf die Lippen gebissen, um leise zu bleiben, und sich selbst dafür gehasst.

„Marcus, hör auf“, flüsterte sie, aber es lag keine Überzeugung darin.

Er beugte sich näher, die Lippen nahe an ihrem Ohr. „Triff mich nach dem Mittagessen im Kopierraum. Wir müssen … uns über die Akten austauschen.“

Dann war er weg, schritt lässig hinaus, als wäre nichts gewesen.

Emma sank in ihren Stuhl zurück, die Beine schwach. Ihr Slip war schon feucht. Sie presste die Oberschenkel zusammen und versuchte, das Pochen zu ignorieren. Das war gefährlich. Er war Familie. Sie waren bei der Arbeit. Aber der Gedanke an seine Hände auf ihr nach all dieser Zeit ließ ihren Kitzler schmerzen.

Der Rest des Vormittags zog sich hin. Sie verhaspelte sich bei zwei Telefonaten, löschte versehentlich eine ganze E-Mail und schaute immer wieder auf die Uhr. Um 13:15 Uhr sagte sie sich, dass sie ihn nur zur Rede stellen würde. Grenzen aufzeigen. Nichts weiter.

Der Kopierraum lag versteckt in der Nähe des Materialraums, wurde selten genutzt, da die meisten Dinge mittlerweile digital waren. Sie schlüpfte hinein, das Herz raste.

Marcus war bereits da, lehnte an der Arbeitsplatte, die Arme verschränkt. Die Tür fiel hinter ihr ins Schloss.

„Hast lange gebraucht“, sagte er.

„Ich sollte nicht hier sein.“

Er trat vor, drängte sie gegen die Tür. Eine Hand stützte sich neben ihrem Kopf ab. „Aber du bist trotzdem gekommen. Das ist mein braves kleines Luder.“

Das Wort traf sie wie ein Funke. Sie hätte ihm eine Ohrfeige geben sollen. Stattdessen stockte ihr Atem.

Seine freie Hand glitt ihre Seite hinunter, über ihre Hüfte, dann unter ihren Rock. Die Finger streiften den Rand ihres Slips. „Schon ganz durchnässt. Verdammt, Emma. Du hast jahrelang daran gedacht, nicht wahr?“

Sie biss sich auf die Lippe und weigerte sich zu antworten. Aber als er zwei Finger durch den Stoff hindurch gegen sie drückte und langsame Kreise zog, entwich ihr ein leises Wimmern.

„Sag es“, knurrte er.

„Ja“, hauchte sie. „Gott, ja.“

Er küsste sie dann – hart, fordernd, ganz und gar nicht wie die höfliche Familienfassade. Seine Zunge drang in ihren Mund, während seine Finger unter ihren Slip glitten und ihre feuchten Schamlippen streichelten. Zwei dicke Finger drangen ohne Vorwarnung in ihre Pussy ein. Sie keuchte gegen seine Lippen, ihre Hüften bewegten sich unwillkürlich.

„Leise“, warnte er und pumpte sie tiefer. „Willst ja nicht, dass das ganze Büro erfährt, was für eine verzweifelte Hure meine Stiefschwester ist.“

Die Erniedrigung hätte sie anekeln sollen. Stattdessen machte sie sie noch feuchter. Sie ritt auf seiner Hand, jagte dem Druck auf ihrem Kitzler hinterher, bis ihre Oberschenkel zitterten.

Er zog seine Finger genau in dem Moment heraus, als sie kurz vor dem Höhepunkt stand, und ließ sie schmerzend und leer zurück. Grinsend führte er sie an ihre Lippen. „Leck sie sauber.“

Sie lutschte gehorsam, schmeckte sich selbst, den Blick auf ihn geheftet.

„Braves Mädchen.“ Er trat zurück und richtete die offensichtliche Wölbung in seiner Hose. „Das ist erst der Anfang. Heute Abend nach der Arbeit … werden wir ein richtiges Wiedersehen feiern.“

Emma zog ihren Rock mit zitternden Händen zurecht, das Gesicht gerötet. Sie schlüpfte zuerst hinaus und betete, dass es niemand bemerkt hatte.

Zurück an ihrem Schreibtisch versuchte sie, sich auf E-Mails zu konzentrieren, aber ihr Geist spulte immer wieder seine Berührung ab. Ihr Stiefbruder war zurück. Und sie war schon viel zu tief drin.

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